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Heute, 19:59

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Die Diskussion über das Regietheater aus meiner Sicht

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Und zu einem sinnvollen Austausch gehört auch, dass man über das "ich will das nicht sehen und Punkt" hinauskommt. Denn das ist schlicht indiskutabel. Ich will etwas nicht sehen, was du gerne siehst. Was folgt daraus? Gar nichts! Ein Dialog wäre z.B. die Frage: Warum kannst Du Nacktheit auf der Bühne ohne Probleme ertragen und ich nicht? Dann gäbe es die Möglichkeit, die Gründe dafür kennenzulernen. Das pure Geltenlassen der anderen Meinung ist eben noch keine Bas...

Heute, 19:47

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Die Diskussion über das Regietheater aus meiner Sicht

[/quote]Sehr dramatisch ausgedrückt. Aber nichts anderes hat die Renaissance mit dem Mittelalter gemacht, indem sie in der prüden und verklemmten Christenwelt die antike Freude an der Nacktheit wieder bildfähig machte. Wann in der Geschichte der Kunst hat sich denn Kunst von Tabus, die Rezipienten für unübertretbar halten, abhalten lassen zu tun, was sie tun will? Für die Künstler der Renaissance war die Antike maßgeblich, also die Kunst von Menschen, die längst tot waren. Wegen dieser wurden di...

Heute, 00:49

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Die Diskussion über das Regietheater aus meiner Sicht

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Zitat von »dr.pingel« Ich will auf der Bühne einfach keine fetten Nackten oder 20 Leute auf 20 Klos sehen oder (es gibt ein Bild) wie Tristan der Isolde zwischen die Beine fasst. Fazit: wir, die wir so denken, werden hier komplett ignoriert. Da denke ich, dass es nicht um die Sache, sondern um den Kampf geht. Und da kann man uns "mittlere Positionen" einfach nicht gebrauchen. Sehr dramatisch ausgedrückt. Aber nichts anderes hat die Renaissance mit dem Mittelalter ...

Gestern, 21:52

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Die Diskussion über das Regietheater aus meiner Sicht

Ich glaube ja, dass die Vermittlung scheitern wird, weil sie schon gescheitert ist. Es gibt hier ein paar Leute, die so in der Mitte sind und bei jedem Stück ad hoc entscheiden. Rodolfo gehört z.B. dazu. Bei mir ist der Widerwille nicht das theoretische Konzept des Regisseurs (außer, man muss das im Programmheft nachlesen), sondern die ekligen Umsetzungen. Ich will auf der Bühne einfach keine fetten Nackten oder 20 Leute auf 20 Klos sehen oder (es gibt ein Bild) wie Tristan der Isolde zwischen d...

Gestern, 00:00

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Osud und Benzin - die schönsten Operntitel

Mir ist aufgefallen, dass einige Opern fehlen (bitte nicht als Kritik verstehen!) Strawinski: Rossignol und Renard Vivaldi: Ottone in Villa (vor Jahren in Essen) Glass: Satyagraha (Vorjahren in Wuppertal und Duisburg, inszeniert von Achim Freyer) Eine Korrektur hätte ich gerne: das zweite Stück aus Puccinis "Trittico" heißt nicht "Sour Angelica" ("Saure Angelika"), sondern "Suor Angelica" (Schwester Angelica). Dieser Einakter war und ist das Lieblingsstück von? Richtig von Puccini und von mir!

Mittwoch, 15. November 2017, 23:53

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Osud und Benzin - die schönsten Operntitel

Hier nun meine Beispiele, ohne Ordnung. Aus einem Totenhaus Das schlaue Füchslein Osud (Schicksal) Der ferne Klang (Schreker) Die Verlobung im Kloster (Prokofiew) Benzin (Reznicek) Jesu Hochzeit (von Einem) Die Harmonie der Welt (Hindemith) Nixon in China (Adams) Echnaton (Glass) Die toten Augen (d´Albert) Die tote Stadt Nr. 1 wäre bei mir "Osud", Nummer 2 "Benzin", das ich gar nicht kenne.

Mittwoch, 15. November 2017, 23:47

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Osud und Benzin - die schönsten Operntitel

Für dieses Thema habe ich unseren ganzen Opernführer durchblättert. Sehr oft sah ich dann das Bild von Harald, dem wir alle ja nachtrauern. Aber ich habe auch gesehen, dass es keinen besseren und vollständigeren Opernführer als diesen gibt, vor allem auch wegen der intensiven Arbeit unseres musikwanderers. Ich empfinde immer, dass die Operntitel konventioneller sind als etwa Buchtitel. Mein Lieblingsbuchtitel ist Fontanes "Unwiederbringlich". Ich bin übrigens der einzige, den ich kenne, der alle...

Mittwoch, 15. November 2017, 13:20

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »Melomane« [" Des weiteren bitte ich dich um zwei weitere gute Taten: Zum einen wäre es schön, wenn jemand "dr. pingel" den richtigen Gebrauch der Zitierfunktion erklären könnte, dann müsste er nicht permanent mir seine Meinung - wie in Beitrag 123 - als Zitat unterjubeln. . Dieser Beitrag erklärt zwei Dinge: wie kann es sein, dass jemand sich zitiert fühlt, wenn offensichtlich der andere (das bin ich) Probleme mit der Technik des PC hat (das bin ich auch)? Das ist eine Premiere. Mir ...

Mittwoch, 15. November 2017, 01:31

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »Melomane« Zitat von »Mme. Cortese« Ich bin mir sicher, du hast eine ungeheuer respektvolle Erklärung dafür, warum sich der User "La Roche" in Beitrag 97 dazu genötigt gesehen hat, die verleumderische Hypothese aufzustellen, ich stehe auf Holger Kalethas Gehaltsliste. 1. Verwarnung an MELOMANE Wie alle Fundamentalisten hast du natürlich keinen Humor; denn wirklich anzunehmen, dass Holger eine Gehaltsliste hat und du darauf stehst, lässt mich darüber nachdenken, ob ich meinen blöden Ar...

Mittwoch, 15. November 2017, 01:19

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Einen kurzen Spielfilm zu drehen war schon immer mein Traum

Lieber Alfred, ich möchte dich ausdrücklich ermuntern, uns hier im Forum die Sachen zu verlinken. Der erste Film hat mir schongefallen. Man sieht doch mal in andere Welten hinein.

Dienstag, 14. November 2017, 18:54

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »Bertarido« Zitat von »dr.pingel« Was macht ihr eigentlich, wenn Gerhard Vernunft annimmt und hier aussteigt oder euch auf die Ignorierliste setzt? Das würde enorm zur Befriedigung des Forums beitragen. Das stimmt, aber vielleicht anders als ihr denkt.

Dienstag, 14. November 2017, 18:40

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Warum fallen mir bei dieser "Diskussion" die Begriffe Mobbing, Schauprozess, Selbstbeweihräucherung ein? Was macht ihr eigentlich, wenn Gerhard Vernunft annimmt und hier aussteigt oder euch auf die Ignorierliste setzt?

Dienstag, 14. November 2017, 17:13

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Einen kurzen Spielfilm zu drehen war schon immer mein Traum

Nicht schlecht! Besonders die Musik wird immer besser. Auch die Grundidee ist witzig. Aber was ist dein Beitrag, Alfred? Die gelben Straßenschilder verraten, dass der Film in Deutschland gedreht wurde. Wo bleibt Wien?

Dienstag, 14. November 2017, 16:41

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Zitat von »Melomane« Zitat von »dr.pingel« Zitat von »Dr. Holger Kaletha« In deinem Fall, lieber "dr. pingel", bin ich mir da allerdings nicht so sicher. Folgende Frage aus reinem Interesse: Dein etwas merkwürdiger Beitrag vorletzte Nacht, in dem du geschreiben hast, du würdest von mir verlangen, dass ich niederknie und den Staub küsse, hast du da selber aus Einsicht um die Löschung gebeten oder musste ein Moderator dir diese Entscheidung abnehmen? Diesen Beitrag von mir habe ich am nächsten Ta...

Dienstag, 14. November 2017, 11:17

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Hallo, Holger, dass du gut schreiben kannst, ist ja unbestritten. Aber mit dem genauen Lesen, etwa mit meinem Beitrag, ist das so eine Sache. 1. Julius Cäsar ("haben könnte"): da stimme ich mit dir überein. Ich habe aber doch deutlich zu machen versucht, dass ich im Einzelfall entscheide und mich nicht kümmert, was andere (auch RT-Gegner hier) davon halten. 2. Dass Brecht "billig" sei, habe ich nicht gesagt, ich habe Brecht nicht einmal erwähnt. Außerdem sprach ich "vom optischen Overkill", der ...

Montag, 13. November 2017, 23:56

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Regisseurstheater und modernes Orchester

Inhaltlich beteilige ich mich schon lange nicht mehr an diesen Debatten. Dazu ist meine Position weder RT noch traditionell. Ich entscheide im Einzelfall. Allerdings, wenn dort in den Trailers der Opernhäuser, indezente (die Klo-Masche und mehr), lächerliche (Biogas) und unästhetische Motive auftauchen, gehe ich da einfach nicht hin. Beispiel Düsseldorf vor einigen Jahren, Giulio Cesare von Händel, großartig musiziert. Aber welchen Erkenntnisgewinn, den ich vorher nicht hatte, bietet mir die Ins...

Sonntag, 12. November 2017, 23:15

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Oh, what a sissy!

Zitat von »Melomane« Zitat von »dr.pingel« Wie man auch immer zum Regietheater steht, hier hat melomane eine Unart praktiziert, die leider hier sehr verbreitet ist. Da wird immer verwiesen: "ja, das ist deine Meinung, deine Sicht, und andere sehen das anders." Jetzt mal zum Mitschreiben: Das ist doch klar, eine Binsenweisheit. Ich nenne es die Disclaimer-Krankheit und sie ist hier sehr verbreitet. Fazit: das ersetzt nicht ein Argument! Von Unart würde ich also in diesem Zusammenhang nicht sprec...

Sonntag, 12. November 2017, 18:21

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

HIP

Ich kann Noten lesen, aber keine Partituren. Auch Vergleiche und Entschlüsseln von Musik anhand der Partituren, wie ihr das hier praktiziert, ist mir fremd. Damit wir uns richtig verstehen, ich habe überhaupt nichts gegen eure Debatten. Bei den Debatten über Instrumente kann ich z.T. folgen.

Sonntag, 12. November 2017, 17:55

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

HIP

Mit der musikologischen Debatte bin ich überfordert. Ich nehme mal meine Erfahrung. Bis etwa 1950 habe ich alte Musik gemieden, ja gehasst. Ich denke da an Josquin-Messen oder Palestrina-Motetten von Knabenchören mit großer Besetzung. Langeweile pur. Später wurden die Sachen von Vokalensembles (die Engländer, wie immer, als Vorreiter) übernommen mit sparsamer Begleitung von Instrumenten. Ich war wie elektrisiert. Die Schlüsselmusik dazu ist die Machaut-Messe mit dem Deller-Consort. Haydn-Sinfoni...

Sonntag, 12. November 2017, 17:27

Forenbeitrag von: »dr.pingel«

Die Disclaimer-Krankheit

Wie man auch immer zum Regietheater steht, hier hat melomane eine Unart praktiziert, die leider hier sehr verbreitet ist. Da wird immer verwiesen: "ja, das ist deine Meinung, deine Sicht, und andere sehen das anders." Jetzt mal zum Mitschreiben: Das ist doch klar, eine Binsenweisheit. Ich nenne es die Disclaimer-Krankheit und sie ist hier sehr verbreitet. Fazit: das ersetzt nicht ein Argument!