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Gestern, 21:39

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Zitat von »Joseph II.« Dachte ich früher auch – bis ich Swetlanow, Roschdestwenski und Markewitsch gehört habe. Karajan hat die ersten drei Symphonien von Tschaikowski wohl leider nur aus Gründen der Komplettierung eingespielt – und das auch nur ein einziges Mal. Deutlich überzeugender finde ich ihn bei den drei späten, wenngleich ich ihn auch dort heute nicht mehr in der absoluten Spitzenklasse sähe. Lieber Joseph, die Karajan-Aufnahmen der ersten drei Symphonien sind schon ein ästhetisches Me...

Sonntag, 10. Dezember 2017, 09:49

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Frisch erstanden (Klassik 2017)

Als Download (daher leider ohne den CD-Klappentext): Schöne Grüße zum Sonntag Holger

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:45

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »Glockenton« Mein Ideal für die Schubertlied-Interpretation ist - das wird wohl kaum überraschen- die Kunst des Dietrich Fischer-Dieskau. Sein Ansatz ist ein vollmusikalischer bei gleichzeitiger intellektueller Durchdringung. Lieber Glockenton, genau so sehe ich das auch! Zitat von »Glockenton« Nun ist ja das "Gretchen" ein Lied, welches von einer Frau gesungen werden sollte. Nur kurz zu diesem Lied - sozusagen unter uns : Für mich ist entscheidend, dass die "Unruhe" in ihrer permanen...

Montag, 4. Dezember 2017, 19:13

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Frisch erstanden (Klassik 2017)

Zitat von »lutgra« Gielen's Beethoven und Mahler steht natürlich auch schon im Regal. Ich lese gerade seine Interviews über Mahlers Symphonien. Lieber Lutz, sehr interessant! Hält er sich in "Adorno-Stadt" auch (noch) an die Adorno-Linie? Schöne Grüße Holger

Montag, 4. Dezember 2017, 17:52

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Es gibt keine der hier vorgestellten Aufnahmen, wo ich eben reingehört habe, die mir nicht gefallen würde. Die Norman ist halt die langsamste - und legt da spätromantische Komplexität hinein. Das ist aber schon unerhört gesungen. Und eine Margeret Price oder Irmgard Seefried singen das auch deutlich langsamer. Das geht in eine ähnliche Richtung. Aber ich bin kein Liedexperte. Nur erstaunlich, wie verschiedene Gestalten so ein Lied annehmen kann der unendlichen Wan...

Montag, 4. Dezember 2017, 07:24

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Der Kitsch von „Allerseelen“

Soso, dieser Thread soll zum „Wohlfühlen“ sein und deshalb also die Frage von Kitsch oder Nicht-Kitsch gar nicht gestellt werden, weil sie offenbar dem abträglich ist, Unwohlsein erzeugt. Und es ist natürlich klar, wer daran schuld ist: meine Wenigkeit selbstverständlich. Hier sollte sich aber der Thread-Eröffner zunächst an die eigene Nase fassen. Mir hier den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, ist ziemlich billig. Wenn man solche Fragen über Kitsch oder Kunst vermeiden will, dann wählt man ...

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:08

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »William B.A.« Mich beindruckt die Interpretation Fischer-Dieskaus neben dem von La Roche eingestellten Beispiel von Franz Völker und dem von Peter Anders ganz besonders, weil er die von La Roche genannten Passagen "Gib mir nur einen deiner süßen Blicke" und "Komm an mein Herz, dass ich dich wiederhabe" so anrührend und überzeugend wiedergibt, noch dazu ein vergleichsweise exzellenter Tonqualität, wie ich es von ihm in vielen Liedinterpretationen gewohnt bin. Seine Art des Pianogesang...

Sonntag, 3. Dezember 2017, 14:16

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »hart« Bei meinem Vergleich der Lebenssituationen von Strauss und Mahler bezog ich mich auf »Das Lied von der Erde«, das Du in diesen Thread einbrachtest, von den »Kindertotenliedern« war da überhaupt keine Rede ... Lieber Hart, ich hatte geschrieben: Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Dass solche biographischen Erklärungen unzulänglich sind, zeigt sich gerade bei Mahler. Alma Mahler schreibt nämlich, dass sie überhaupt nicht verstehen konnte, wie Mahler in seiner glücklichsten Zeit solch...

Samstag, 2. Dezember 2017, 23:46

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »hart« da scheinst du nun aber die »Kindertotenlieder«, die er früher komponierte, mit »Das Lied von der Erde« verwechselt zu haben ... Nein. »Ich kann es wohl begreifen, dass man so furchbare Texte komponiert, wenn man keine Kinder hat, oder wenn man Kinder verloren hat. Ich kann es aber nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat!« (Alma Mahler)

Samstag, 2. Dezember 2017, 17:29

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »hart« Nun, das ist allseits bekannt ... Diese scheinbare Banalität scheinen allerdings selbst bedeutende Interpreten nicht begriffen zu haben. Warum ist Herbert v. Karajan z.B. mit den "Kindertotenliedern" komplett gescheitert? Weil er sie so dirigiert, als hieße der Komponist nicht Gustav Mahler, sondern Richard Strauss. Das ist eine Ästhetisierung, die an Mahlers Musik, ihrer wirklich abgründigen Tiefe, total vorbei geht. Und wenn Richard Strauss zu der Zeit, als er das Lied kompon...

Samstag, 2. Dezember 2017, 09:23

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Strauss und Mahler

„Der Einsame im Herbst“ aus „Das Lied von der Erde“ Ich weine viel in meinen Einsamkeiten Der Herbst in meinem Herzen währt zu lange Sonne der Liebe, willst du nie mehr scheinen Um meine bittern Tränen mild aufzutrocknen? „Allerseelen“ (Hermann von Gilm) Stell auf den Tisch die duftenden Reseden, Die letzten roten Astern trag herbei, Und laß uns wieder von der Liebe reden, Wie einst im Mai. Gib mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke Und wenn man's sieht, mir ist es einerlei, Gib mir nur einen...

Freitag, 1. Dezember 2017, 22:14

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Offenbar sind diese wehrhaften Herren aufmarschiert und haben erfolgreich die Dekadenz auf ihre Spieße gespießt: Das hat aber nicht verhindert, dass ich mir dreimal Dekadentes bestellt habe : Mindestens 4 Wochen Bestellzeit, ich hoffe, die Anti-Dekadenz-Nachtwache lässt sie überhaupt durch! ... für 1.87 Euro neu plus Porto und: die Allerböseste zum Schluss, für 1.99 aus den USA: Wahrscheinlich komme ich jetzt in die Tamino-Hölle, weil ich halt die Aussätzigen in Sachen Strauss-Liedinterpretation...

Freitag, 1. Dezember 2017, 18:50

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Rudolf Serkin - Klaviergigant des 20. Jahrhunderts

Heute gehört: Das ist der Rudolf Serkin, wie er weltbekannt wurde: als ein kompromissloser Ausdrucksmusiker. Bei ihm wird die Brahms-Spieltradition aber kräftig in Frage gestellt, da gibt es keine vorsichtigen Abwägungen, keine idealistischen Vermittlungsbemühungen zwischen Brahms dem Klassizisten und Brahms dem Romantiker, auch keine Brahmssche Schwermütigkeit und Grübelei. All das wird einfach mit einer wahrhaft dionysischen Ausdrucksbegeisterung "weggefegt". Nein: Serkins Brahms, das ist nic...

Freitag, 1. Dezember 2017, 06:31

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Zitat von »WoKa« Mein Hinweis, das Gedicht sei nicht komplex, was übrigens in keiner Art (ab)wertend gedacht. Vielleicht ist das aber ein Vorteil, damit die Musik um so komplexer sein kann! Die Motive sind da, um das als spätromantische Dekadenz zu vertonen: die erlesenen Blumen. Ich finde in diesem Strauss-Lied einfach keine Stimmung von "Trauer" - die gibt es im Vergleich beim "Lied von der Erde". Melancholie ja - wie bei Christa Ludwig. Aber das ist noch keine Trauer. Trauer ist die Erfahrun...

Donnerstag, 30. November 2017, 22:32

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Das Kunstlied im Interpretenvergleich

Es gibt keine der hier vorgestellten Aufnahmen, wo ich eben reingehört habe, die mir nicht gefallen würde. Die Norman ist halt die langsamste - und legt da spätromantische Komplexität hinein. Das ist aber schon unerhört gesungen. Und eine Margeret Price oder Irmgard Seefried singen das auch deutlich langsamer. Das geht in eine ähnliche Richtung. Aber ich bin kein Liedexperte. Nur erstaunlich, wie verschiedene Gestalten so ein Lied annehmen kann der unendlichen Wandlungsfähigkeit der menschlichen...

Donnerstag, 30. November 2017, 21:55

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

Das englische Repertoire ist wirklich sehr schön gesungen! Da ich absolut kein Sänger-Experte bin: Singst sie eigentlich immer mit diesem Vibrato? War das damals ein verbreiteter Stil? Schöne Grüße Holger

Donnerstag, 30. November 2017, 21:50

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gustav Mahler: 7. Sinfonie e-Moll – Lied der Nacht

Zitat von »Joseph II.« Eine Aufnahme, die man auch einbringen sollte, ist die letzte von Klaus Tennstedt aus dem Jahre 1993. Danach konnte er krankheitsbedingt nicht mehr dirigieren. Sie ist also eine Art musikalischer Abschied. Sie soll dem Vernehmen nach deutlich gelungener sein als die Studioaufnahme. In der nachfolgenden Box ist sie scheinbar enthalten: ... oh Gott, lieber Joseph, meine Wunschliste reicht inzwischen himmelweit! Schöne Grüße Holger

Donnerstag, 30. November 2017, 20:56

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

"Chaos statt ..." - Stalin und das Regietheater

Zitat von »MSchenk« Das Thema, der Inhalt und sowieso der objektive Wahrheitsgehalt sind inzwischen vollständig zur Nebensache degradiert. Es geht vielmehr um die machtvolle Besetzung einer beliebigen subjektiven "Wahrheit". - True story. So sad! Da weiß man, lieber Michael, nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Einerseits ist es so plump - aber genau diese Durchschaubarkeit dieser Lüge macht sie so anziehen. Die Psychologie ist vielleicht die des Trotzes der Selbstbehauptung: Ich glaube ...