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Sonntag, 7. Juni 2009, 12:21

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Opern zeitlich versetzen

Zitat Original von der Lullist Opern waren und sind immer ein Spiegel der Gesellschaft. Aus diesem Grund muss es auch erlaubt sein, ältere Opern, die nach wie vor eine wichtige Botschaft tragen für ein modernes Publikum entsprechend zu inszenieren. Deshalb finde ich sehr problematisch die verschiedenen Ansätze wie man Inszenierungen macht, gegeneinander auszuspielen. Denn jedes Verbot ist nunmal eine Zensur und beschneidet unsere Freiheit. Und gerade in der Kunst darf es so eine Zensur nicht ge...

Freitag, 24. April 2009, 22:37

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Threads, die ich bei Tamino nicht lesen möchte...

Der Majoran in der Musik :wacky: (mit Dank an Severina) Strickleitern und Tonleitern - Gemeinsamkeiten und Unterschiede Martin

Freitag, 24. April 2009, 18:37

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Nicolai Gedda – vielseitiger unverwechselbarer Tenor

Liebe Severina! Besagte CD kenne ich nicht, aber ich schätze Nicolai Gedda sehr! Er hatte auch ein ungewöhnlich breites und vielfältiges Repertoire und hat eine extrem umfangreiche Diskographie, du kannst also noch vieles abseits der Operette (die er, soweit ich weiß, erst in späteren Jahren gesungen hat) kennenlernen! Besonders in den französischen und russischen Opern ist er (der ja polyglott aufgewachsen ist!) m. E. sehr zu empfehlen. Als unterkühlt empfinde ich ihn nicht, er ist nur keines d...

Freitag, 24. April 2009, 15:06

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Fauré Requiem

Lieber Pius! Ich darf mich mit ein paar Anmerkungen revanchieren: Zitat Original von Pius Meiner Meinung nach sind Chor (da sind wir uns einig) und Sänger erstklassig. Daß Bonney wie ein Engel klingt, würe ich als Kompliment auffassen. Ist es auch. Ich wollte nur herausarbeiten, dass Bonneys Stimme einen ganz anderen Zugang zum "Pie Jesu" vermittelt als etwa Victoria de los Ángeles: letztere fleht von der Erde zum Himmel empor; Bonney strahlt vom Himmel zur Erde herab. Ich habe eine leichte Präf...

Freitag, 24. April 2009, 00:13

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Janacek - Versuch eines Zugangs

Zitat Original von Michael Schlechtriem Zitat Bei Janácek-Opern kann man in der Regel immer von der sehr publikumsfreundlichen Dauer von 90 Minuten ausgehen Das ist nicht nur sehr Publikumsfreundlich, es ist auch eine Wohltat für einen Orchestermusiker. Natürlich, Janácek ist sehr schwer, vor allem für die Violinen. Wenn man bei Janácek auch nur einen Moment lang pennt, dann ist es schon zu spät, und von der Intonation her ist Janácek sehr schwer für das gesamte Orchester. Man kann da ziemlich ...

Donnerstag, 23. April 2009, 23:52

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Janacek - Versuch eines Zugangs

Bei Janácek-Opern kann man in der Regel immer von der sehr publikumsfreundlichen Dauer von 90 Minuten ausgehen (manchmal ein paar Minuten mehr, manchmal ein paar Minuten weniger). Nachteil: Es gibt nur 90 Minuten geniale Musik. Vorteil: Es gibt nirgends einen Durchhänger! Liebe Grüße, Martin

Montag, 20. April 2009, 23:19

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Guter Stoff für ein Libretto?

Zitat Original von Cassiopeia Richard III. wäre sicher sehr gut geeignet ABER die Vorgabe meines Dozenten ist: Kein Drama, das wäre ja zu einfach Dass das zu einfach wäre, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, da ja auch Drama nicht gleich Libretto ist (gut, ich kenne die genaue Aufgabenstellung nicht!), aber Vorgabe ist Vorgabe. Damit fällt auch Tschechows "Platonow", aus dem meiner Meinung nach mit Vorteil eine (sehr lange) Oper zu destillieren wäre. Was wäre mit "Reise im Mondlicht" ("Uta...

Montag, 20. April 2009, 21:45

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Guter Stoff für ein Libretto?

Liebe Cassiopeia! Ich bin ja nach wie vor (wie schon im alten Thread) für Richard III.! Auch interessant fände ich eine Oper, die das Leben der weströmischen Kaiserin Galla Placidia zum Inhalt hat. Was ist das denn für eine coole Lehrveranstaltung? Liebe Grüße, Martin

Sonntag, 19. April 2009, 22:25

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Musik durch die Jahreszeiten

Liebe Saisonalhörer! Ein bisschen hat die Jahreszeit schon mit der Musik zu tun, die ich gerade höre. Mir persönlich ist etwa aufgefallen, dass ich besonders im Frühling, wenn so die ersten warmen Tage kommen, besonders oft und viel de Falla höre. Auch bei mir ist Winter eher Sakralmusikzeit (obwohl ich die natürlich auch unterm Jahr anhöre). Aber ich für mich kann da nur Tendenzen ausmachen, nicht definitive Musikentscheidungen, wie sie Wulf im Eröffnungsbeitrag andeutet. Zitat Original von Fai...

Sonntag, 19. April 2009, 19:58

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Manuel de Falla, vom Impressionisten zum Neoklassizisten

Zitat Original von Edwin Baumgartner Sein Frühwerk bleibt den Konzertsälen als „Reißer“ erhalten, sein wesentlich bedeutsameres Spätwerk hingegen wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiterhin kaum wahrgenommen werden. Mich würde nun interessieren, wie Ihr de Falla einschätzt und welche Werke in Euren Augen ein Muß sind, um den Komponisten kennenzulernen. Liebe de-Falla-Freunde! Damit dieser Thread nicht nur zu einer Ansammlung von Coverbildchen gerät, wiewohl Aufnahmenempfehlungen bei diese...

Sonntag, 19. April 2009, 18:25

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Manuel de Falla, vom Impressionisten zum Neoklassizisten

Lieber Waldi! Wenn meine Vermutung stimmt, dass auf der von dir erwähnten CD "El amor brujo" und die Dreispitz-Suite versammelt sind - bedauerlicherweise kann ich das nicht durch Hörbeispiele verifizieren -, so schlage ich dir folgende, preiswerte Alternativaufnahme vor: Zusätzlich befinden sich auf dieser 2-CD-Box auch noch die Siete canciones populares espanolas, das Cembalo-Konzert, die Nächte im spanischen Garten und die absolut geniale Minikantate "Psyché". Die (Mezzo-)Sopransoli in den Bal...

Freitag, 17. April 2009, 22:33

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Sammelt Ihr in die Tiefe oder in die Breite ?

Zitat Original von maticus 2. Man kann auch in die Breite sammeln, indem man nur bei wenigen Komponisten und eher innerhalb einer Epoche bleibt, aber ganz viele Werke von diesen wenigen Komponisten, möglichst auch mehrere Stilrichtungen/Genres. ("Relativ breit") Für mich gilt wohl am ehesten 2.a Man kann auch in die Breite sammeln, indem man (eher) nur bei wenigen Genres und eher im Bereich der Vokalmusik bleibt, aber ganz viele Werke von diesen wenigen Genres, möglichst auch viele verschiedene...

Freitag, 17. April 2009, 20:44

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Elina Garanca - wieviel ist von ihr zu erwarten?

Zitat Original von Milletre Dass die Kasarova-Fans den Garanca-Thread zum Anlass nehmen, auf die Lettin "hinzuhauen", finde ich betrüblich und absolut ungerecht. Lieber Milletre! Also wenn man einen Einwand gegen Elina Garanca macht, ist man gleich ein Kasarova-Fan? :wacky: Ich bin bekanntermaßen lediglich ein Fan von packender (aber auch nicht zu aufdringlicher!) Rollengestaltung und ein Gegner von unbeteiligtem Schöngesang! Dass Elina Garanca bezüglich ihrer Rollengestaltung noch ausbaufähig ...

Freitag, 17. April 2009, 18:50

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Elina Garanca - wieviel ist von ihr zu erwarten?

Zitat Original von Zwielicht In der Langeweiler-Inszenierung von Jürgen Rose wurde Garanca als Charlotte natürlich unmäßig bejubelt und war in der Tat sehr gut - technisch sicher, schöner Stimmklang, wunderbare Piani, engagiertes Spiel. So ganz doll wollte bei mir der Funke aber nicht überspringen, sonst hätte ich wohl damals auch was über die Aufführung geschrieben. In der gleichen Produktion hat mir Vesselina Kasarova mindestens genausogut gefallen, mit dem dunkleren Timbre und dem stärkeren ...

Mittwoch, 15. April 2009, 20:27

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Verbale Köder: Taglines für Opern

Zitat Original von Mr.Deeds Blaubarts Burg, oder warum den Ungarn die Frauen ausgehen Ob da nicht Waldi, Michael M. und Cassiodor auch eine Teilschuld tragen... Martin

Dienstag, 14. April 2009, 18:33

Forenbeitrag von: »Philhellene«

RE: Fassungen

Zitat Original von Jacques Rideamus Um meine Frage also präziser zu fassen: ist die oben beschriebene frühere Fassung also identisch mit der von Philhellene im TMOO angesprochenen "kammermusikalischen" oder noch eine weitere? Es dürfte sich vermutlich (ich kenne Gardiners Fassung nicht) um eine weitere, noch kleinere "kammermusikalische" handeln, da Herreweghe auch noch zwei Hörner und zwei Trompeten verwendet. Nichols hat Recht, wenn er die fünfsätzige Fassung als einzige zweifelsfrei original...

Dienstag, 14. April 2009, 15:51

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Heute erst gekauft (Klassik 2009)

Zitat Original von Fairy Queen Lieber Martin, die Air de le Folie aus dem Platée ist der Hammer, n'est-ce pas? Das war mein erster Eindruck von Petibon überhaupt und sie hat mich trotz deises fulminanten kaum zu toppenden Einstiegs auch in Folge nie enttäuscht! Ja!!! Diese Arie dreht bei mir gerade! Mein erster Eindruck von Petibon war ja die Olympia-Arie von ihrer CD "French Touch", eine durchaus ähnlich geartete Vorstellung, über die man ungefähr das selbe sagen kann! Martin

Dienstag, 14. April 2009, 15:41

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Hundertfünfzig bedeutende Interpreten unserer Zeit. (2009)

1. Patricia Petibon Abweichend von den Regeln stelle ich hiermit drei besonders typische Aufnahmen der Sopranistin vor, die gleichzeitig ihre Vielfältigkeit demonstrieren: von links nach rechts: 1. Französische Barockoper; 2. Arien von Mozart, Haydn und Gluck; 3. Französische Arien aus der zweiten Hälfte des 19. Jh.s. Alle drei Aufnahmen sind absolut genial! Zum Kennenlernen empfehle ich jeweils jene, deren Musik den Geschmack des jeweiligen Hörers am meisten entspricht. An wen ich die zwei weit...

Dienstag, 14. April 2009, 14:22

Forenbeitrag von: »Philhellene«

Heute erst gekauft (Klassik 2009)

Endlich nenne ich folgende Aufnahme auch mein Eigen: Martin

Montag, 13. April 2009, 23:41

Forenbeitrag von: »Philhellene«

RE: Szenischer "Messiah"

Zitat Original von Johannes Roehl Zitat Original von Philhellene Natürlich schildert der Messias das Leben eines Menschen, nämlich Jesus Christus) zu sehen, eher muss ich versuchen, über den Messias einen Zugang zu dieser miserablen Kasperliade zu bekommen - und das ist mir den Aufwand ehrlich gesagt nicht wert. Der Messias schildert nur sehr bedingt das Leben Jesu... (Ich nehme an, Du hast das auch nicht so direkt gemeint) Ein Witz dabei ist ja gerade, daß fast alle Texte (jedenfalls der erste...