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Gestern, 22:35

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Marie-Louise Gilles

Ich sehe nicht ganz den Zusammenhang, bzw die Bedeutung wo Frau Ks Gilles gesungen hat und wo nicht - mit ihrer Tätigkeit als Sprachrohr gegen die Verballlhornung von Paradestücken der Opernliteratur. Dazü müsste sei eigentlich nicht mal Sängerein sein - aber sie war es - und ausserdem noch Gesansprofessorin und zeitweise Regisseurin Hier eine Lebensbeschreibung -von der Seiter der Bayreuther Festspiele, die in etwas das sagt, was wir überall finden. Interessant ist, dass dieser Txt - laut Quell...

Gestern, 18:33

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Das müssen Sie gelesen haben!!!

Diesmal umgehe ich die Alfredsche Rechtschreibung -die in Wirklichkeit auf dauerndes Vertippen zurückzuführen ist, imdem ich einfach mit viel MÜhe den Text aus dem PDF Dokument extrahierte (Ich kenne mich mit dem Programm nicht aus und benutze World) Wieder geht mein Dank an den Neuen Merker und die Autorin , Dr. Elena Habermann für die Freigabe des Tesxtes Zitat 600 mal Wallmann-„Tosca“ – 60 Jahre jung – Aus dem Blickwinkel einer Statistin Die Ehrung anlässlich der 600. Aufführung der „Tosca“ i...

Gestern, 17:25

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Das müssen Sie gelesen haben!!!

So - und nun ist er da, der erste Artikel. Es hat ein wenig gedauert, da ich mir zuerst ein Exemplar des "Neuen Merker" besorgen musste, den es vorzugsweise im Stadtzentrum Wiens (bei MORAWA,Wien Wollzeile) gibt Dann habe ich den gesamten Text händisch abgetippt......... Text von Johannes Schenke ("Sixtus") - erschienen im "Neuen Merker" mit freundlicher Genehmigung des Autors und Frau Dr. Sieglinde Pfabigan Zitat Reflexionen über das zähe Leben in der Oper In heutiger Zeit ist sie in ihrem Orig...

Montag, 19. Februar 2018, 23:58

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Der gute Ton

Ich kann nur kurz auf EINIGE Aspekte eingehen: Selbstverständlich waren wir mit unseren Amöagen NIE "nahe am Original, und sind es auch heute noch nicht. Na ja.- verglichen mit einem Edison Phonographen vielleicht schon. Un diese These zu bestätigen sge ich den Leuten immer: "Wenn ich Ihnen die Augen verbinde und dann eine menschliche SPRECHSTIMME zu hören gebe - werden sie bestimmen können ob dies eine über Lautsprecher wiedergegebene Stimme ist oder ein lebentiger Mensch?" Üblicherweise wird b...

Montag, 19. Februar 2018, 00:39

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Robert Schumann: Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 "Frühlingssymphonie"

Da ich Robert Schumann erst seit einiger Zeit für mich entdeckt habe war meine Auswahl an CDs relativ beschränkt. In Bezug auf Klavierstücke habe ich hier schon zeit etwa 2 oder 3 Jahren Ergänzungen vorgenommen. Die Sinfonien blieben indes auf der Strecke. Nachdem ich am 5.Oktober 2017 - siehe Beitrag Nr 16 (mein Gott so lange ist das schon wieder her!!) die erste Sinfonie mir überraschendem Vergnügen (in meiner Jugend war ich ein Schumann-Muffel) gehört habe hatte ich miocht entschlossen mden ...

Sonntag, 18. Februar 2018, 19:13

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Marie-Louise Gilles

Zwischen den beiden Geschichten besteht ein feiner Unterschied. In Beispiel 1 wurde ein Sänger aus einem Projekt geworfen, weil er den Vorstellngen einer Gallionsfigur des Projektes nicht entsprach. In Besispiel 2 nahm - allem Anschein nach - jemand Einfluß auch anderer Kreise um dem "Unbotmäßigen" den Boden unter den Füßen zu entziehen, bzw ihnberuflich zu "vernichten" Wie auch immer - es erklärt, warum Sänger erst ihre Meinung zum Thema Regietheater äussern, wenn sie aus dem Einflußbereich gew...

Sonntag, 18. Februar 2018, 18:05

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Marie-Louise Gilles

Zitat Ich frage mich immer bei Frau Gilles und Herrn Weikl , warum sie während ihrer aktiven Laufbahn keine Kritik geübt haben. Aber das ist überhaupt keine Frage. Und wenne es doch eine sein sollte, so beantworte ich sie gerne Oder besser gesagt, hat sie mir ein junger Opernsänger beantwortet: "Ich singe, was man mir anschafft - und so wie man es mir anschafft" "Und wer sich da weigert ist schnell weg vom Fenster - und bekommt keine Engagements mehr" Alles klar ? Da es ja bekanntlich keine Reg...

Sonntag, 18. Februar 2018, 13:39

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Im Prinzip sollte man mit Werturteilen über Wagner - so sie nicht musikalischer Art sind - IMO eher zurückhaltend sein. Und das was jetzt kommt ist nicht von einem "Wagner-Vereherer" geschrieben - denn ich ziehe Mozart, Verdi und Belcanto, sowie die deutsche Spielopert und auch die französische - gegenüber Wagner vor. Es lässt sich aber nicht leugnen daß er eine Reihe einander ergänzender Vorzüge besaß die es ermöglichen, daß seine Opern - zu denen er auch noch die Libretti selbst verfasst hat -...

Sonntag, 18. Februar 2018, 00:33

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Solidarisierung mit dem jetzt - "Ich kaufe nur Aufnahmen ab 2000"

Ich sehe das anders. Anlagen können sich sehr "persönlich" verhalten. Und das hat mit "Qualität" nur bedingt etwas zu tun Anlagen haben (wie auch ein Stradivaria oder ein Bösendorfer eine "Persönlichkeit") Diese kann die Musikalität bestimmter Aufnahmen etc betonen oder unterdrücken. Es gibt beispielsweise LAutsprecher, die einer Violine "schmeicheln", bei anderen klingt sie schneidens, dafür ist aber der Diskant eines Klaviers nicht "aufgeweicht" (ein häufiger Fehler von Lautsprechernm der aber...

Samstag, 17. Februar 2018, 22:52

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Angeregt durch diesen Thread und meine gestrige Hörsitzung des KLavierkonzerts Nr 3 habe ich heute nach langjähriger Pause das Klavierkonzert Nr 2 in der hier gezeigten Aufnahme abgehört- Ich weiß nicht, welchem der beiden Konzerte ich den Vorzug geben soll, angeblich ist des 2. überhaupt das beliebteste. Dabei zweifelte Rachmaninoff an seiner Komposition, nachdem er von einem Freund 5 Tage vor der Uraufführung eine von ihm selbst angeforderte kritische Analyse erhalten hatte - und ihr beipflic...

Samstag, 17. Februar 2018, 17:03

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Joachim Nikolas EGGERT - Die Sinfonien

Nach langer Pause widme ich mich heute wieder einer Sinfonie von Joachim Nikolas Eggert und zwar der Dritten. Wieder ist das Enttsehungsdatum nur ungefähr bekannt, es soll zwischen 1806 und 1807 gewesen sein. Informationen und Einschätzungen über das Werk gibt es nur im Booklet, Wikipedia schreibt nur recht knapp über diesen Komponisten, der ja bereits mit 34 Jahren verstorben ist und offensichtlich kein Vielschreiber war. In gewisser Hinsicht ist der Komponist sich treu geblieben, in gewisser ...

Freitag, 16. Februar 2018, 23:36

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Diese Kürzungen waren dem zeitgenössischen Publikum geschuldet und der Kritik. Rachmaninoff war ja auch deshalb von Horowitz' geradezu fanatischer Begeisterung für das 3. Klavierkonzert so beeindruckt, erfreut und überrascht, weil dieses Konzert bei der Uraufführung eher mit Zurückhaltung aufgenommen worden war. Beanstandet wurde hier vor allem die Länge, weshalb Rachmanioff Kürzungen vornahm. In einem heutigen Konzertführer wird dies erwähnt, allerdings als Fehler bezeichnet, der die Geamtbalan...

Freitag, 16. Februar 2018, 20:24

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Es wäre nun natürlich interessant andere Rezensionen über dieses Konzert zubekommen. Gut Ding braucht Weile. Zitat Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Horowitz direkt nach dem Konzert in der Carnegie-Hall mit Ormandy auf Ormandy fuchsteufelswildwütend gewesen sei und sogar das Rumpelstielzchen hinter der Bühne gemacht habe, weil Ormandy sich nicht an irgendwelche Absprachen (zu langsam?) gehalten habe. Ist diese Geschichte seriös überliefert? Es gibt in der Tat so eine Geschichte - seriös ...

Freitag, 16. Februar 2018, 18:40

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Zitat Wenn man die Rachmaninov KKs von Ansdnes, Zimerman, Volodos und Argereich hatm braucht man dann noch Horowitz? Das ist eine gute Frage. Ich kann sie nicht in der Form beantworten, wer jetzt "besser" interpretiert, weil ich einerseits nicht alle Aufnahmen hab, andrerseits kein Rachmanoff- Fuzzy* bin Aber zwischen Rachmaninnoff und Horowitz gibt es eine historische Verbindung, sie waren befreundet. Und als Horowitz 1928 das Konzert erstmals spielte, stand ihm Rachmaninoff in gewisser Weise ...

Freitag, 16. Februar 2018, 14:38

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

In Bezug auf "Sicht der Welt" und geschaffenen Kunstwerken Zitat Das denke ich auch, es wird aber auch immer wieder gerne bestritten. Ich würde das auch bestreiten, aber das ist eine weitere Sicht der Dinge. Ich - und damit stehe ich nicht alleine da - sehe ein Kunstwerk als überfeinertes Handwerk - auf der höchsten Stufe Der Künstler führt den Aftrag eines Auftraggebers aus und bringt ein Kunstwerk zusatande. Ich glaube nicht, daß man sich bei Michelangelo oder Mozart um dessen Überzeugung gekü...

Freitag, 16. Februar 2018, 13:38

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Mein Zugang zu Rachmaninoff war offenbar in meiner Jugend nicht der Beste, die Diskographie in meiner Sammlung ist eher miekrig. So fehlt beispielsweise das Klavierkonzert Nr 1 völlig (es sei denn - was ich nicht glaube - es läge bei den ungehörten - hier habe ich allerdings jeglichen Überblick verloren) Woran ich mich indes gut erinnern kann, war die aufsehenerregende Aufnahme des 3. Klavierkonzerts 1978 mit Vladimir Horowitz als Solist anlässlich seines 50 jährigen Bühnenjubiläums . Es spielte...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:56

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Ich machs nur ganz allgemein. Ubabhängig von diesem Brief ist von Verdi bekannt, daß er es hassste, wenn an seinen Opern herumgebastelt wurde - auch textlich- Die Zensur hat seine Opern gelegentlich zurechtgestutzt und Verdi hat darüber getobt und wollte zumindest in einem Fall die Oper zurückziehen. Mozart war auch nicht gerade tolerant in Sachen Text. Mit Schikaneder hat er manchen Strauß ausgefochten, denn Schikaneder wollte die Oper "volkstümlicher" machen, weil er sich davon mehr Einnahmen ...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:14

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Heute zur Entspannung: Cembalosatücke von Peter Philips (1560/61-1628) und Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621) aus dem Fitzwilliam Virginal Book (3.Folge -Doppel CD) Ich höre diese kontemplative Musik recht gerne, allerdings finde ich, daß der Wiedererkennungswert gering ist. Da frage ich mich oft, ob das ein Mangen von mir ist, von den Hörgewohnheiten unserer Zeit - oder ob die Zeitgenossen dieser Komponisten (und nicht nur dieser) das ähnlich gesehen (gehört ) haben oder ob die zum Beispiel ...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:19

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Rausch, Trauma und Sucht in der Kunstmusik

Bereits als Zwanzigjähriger unterzog M. sich einer Badekur wegen eines „nervösen Nervenleidens“ – möglicherweise erste Vorboten der Symptomatik des „heavy drinkers“. Hatte M. schon während seiner Kadettenzeit einen- wie man heute sagen würden – „schädlichen Gebrauch von Alkohol“ entwickelt, so geriet er nun vollends in die Abhängigkeit und spätestens nach dem Tod seiner Mutter 1865 – zu der er ein äußerst inniges Verhältnis hatte – entglitt ihm jegliche Kontrolle. Erstmalig wurde M. wegen eines ...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 00:06

Forenbeitrag von: »Alfred_Schmidt«

Opernrollen, die wichtig für das Verständnis der Oper sind, aber keine Rolle auf der Bühne bekommen

Der Beherrscher des alles verzehrenden Sonnenkreises, Ehemann der Königin der Nacht und Vater Paminas. Er ist ungeheuer wichtig, denn sein Sonnenkreis gibt jetzt Sarastro, dem er dieses Tool* vermacht hat die nötige Power* um dem Tage den Sieg über die Nacht zu verschaffen. Eine posthume Heilsgestalt also, die zu allem Überfluß auch noch die Zauberflöte aus Eichenholz geschnitzt haben soll (in manchen Versionen der Vorgeschichte ist die Flöte indes aus Gold - eine wissenschaftlich-kritische Unte...