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Mittwoch, 18. April 2018, 17:34

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Sixtus´ Abschied

Dass dieser Thread, den ich als Informationsaustausch und Defizit-Verringerung gedacht hatte, so gänzlich aus dem Ruder gelaufen ist (teils weil kaum Informationsbedarf besteht, teils aus reiner Verwilderung bei der Fokussierung auf Themen), erleichtert mir das, was ich ohnehin aus altersbedingten gesundheitlichen Rücksichten vorhatte, jetzt endlich und endgültig zu tun: Ich steige aus dem Tamino-Klassikforum aus. Ich habe mich zweimal überreden lassen, weiter zu machen, und niemand kann behaupt...

Sonntag, 15. April 2018, 13:06

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Verdi: "Luisa Miller" in der MET am 14.4.

Von der gestrigen MET-Aufführung gab es ja neben der Kino-Übertragung auch eine von mehreren Sendern ausgestrahlte Rundfunkübertragung, die ich mir angehört habe. Mein besonderes Interesse galt der Besetzung des Miller mit Placido DOMINGO, der sich inzwischen, nach langer glorreicher Tenorkarriere, auch die wichtigsten Baritonpartien Verdis angeeignet hat. Und das mit Riesenerfolg. Deshalb wollte ich es, nach langer skeptischer Zurückhaltung, jetzt genau wissen, ob diese Erfolge einer rein akust...

Sonntag, 1. April 2018, 17:19

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Es muss doch schön sein, wenn zwei Rumpelstilzchen sich gegenseitig die vergifteten Pfeile reichen und bei anderen auf fehlerhafte Informationen lauern, um sie dann pünktlich, prompt und zuverlässig abzuschießen. Ich habe nie behauptet, lückenlose Informationen zu besitzen. Zu den Sammlern und Zählern von Erbsen gehöre ich nicht. Ich habe Wichtigeres zu tun. Und bei der Schließung von Lücken kann man auch mit weniger Häme behilflich sein. Aber dazu gehört ein Mindestmaß an Fairness und Großzügig...

Sonntag, 1. April 2018, 16:53

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Frag nach bei Sixtus!

Zu meinen Anmerkungen zur Salzburger Tosca habe noch zwei Ergänzungen: Bei Thielemann (den ich als Dirigent sehr schätze) braucht man sich hinsichtlich des Umgangs mit Regisseuren bald über nichts mehr zu wundern, wenn man sein Verhalten in Bayreuth vor Augen hat. Ich sage nur: Katharina Wagner, für mich der Inbegriff des Niedergangs von Bayreuth, was sich auch im drastischen Rückgang des Kartenverkaufs niederschlägt. Und er, der musikalische Hüter des Meisters, macht alles mit, lässt sich alles...

Sonntag, 1. April 2018, 13:12

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Der Klarstellung zweiter Teil

Es lässt sich offenbar nicht vermeiden, dass man beim Austausch von Meinungen und Argumenten aneinander vorbeiredet. Das lässt sich nur zum Teil durch neue Beiträge aus der Welt schaffen - und wenn es dann auch noch mit Begriffsstutzigkeit oder gar Bosheit angereichert ist, dann ist der Frust komplett, und es vergeht einem die Lust weiterzumachen. Es ist ja sicher nicht verborgen geblieben, dass sich zur Zeit mindestens ein halbes Dutzend Teilnehmer zurückgezogen haben und nur noch untereinander...

Sonntag, 1. April 2018, 11:22

Forenbeitrag von: »Sixtus«

"Tristan und Isolde" an der Berliner Staatsoper - 31.3.2018

Es gibt nicht nur herausragende Aufführungen, sondern auch Rundfunkmitschnitte, die von der Aura das Außergewöhnlichen umweht sind. Einen solchen Mitschnitt durfte ich gestern Abend auf Deutschlandfunk Kultur erleben. Natürlich war auch diese Tristan-Aufführung nicht perfekt - was ist schon perfekt? Man hörte von Indispositionen bei Marke, sogar bei Isolde. Doch die Aufführung stand dennoch unter einem guten Stern. Sein Name: Daniel BARENBOM. Ich habe selten ein so lebendiges, ja spannendes Orch...

Sonntag, 1. April 2018, 10:09

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Klarstellung

Worum es mir in meinem Beitrag 106 ging: Ich halte es für wichtig, dass wir uns nicht in Einzelheiten und Nebensächlichkeiten verzetteln, sondern das Grundsätzliche und Wesentliche im Auge behalten. Das habe ich am Beispiel Applaus deutlich zu machen versucht - mehr nicht. Wem diese Haltung nicht zusagt, braucht ja an meinem Thread nicht telzunehmen. Jetzt werde ich erst mal an der dafür vorgesehenen Stelle meinen akustischen Eindruck vom Berliner Tristan wiedergeben. Später dann hier mehr zum T...

Samstag, 31. März 2018, 14:47

Forenbeitrag von: »Sixtus«

"Komm aus dem Staunen nicht heraus!"

Als ich diesen Thread angestoßen habe, hatte ich im Sinn, einen Frageplatz oder Informationsstand für neuere Teilnehmer zu installieren, die über bestimmte Fragen Klarheit erlangen oder Wissenslücken schließen wollen. Doch das war wohl eher ein Schuss in den Ofen. Stattdessen tummeln sich jetzt hier Experten und solche, die sich dafür halten, um sich - und da staune ich nochmals: um sich darüber zu unterhalten, ob Operninszenierungen mit Fernsehserien Gemeinsamkeiten haben (dürfen) - oder ob, wa...

Donnerstag, 29. März 2018, 16:50

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Wie soll / darf Mimi sterben?

Beim Schmökern fiel mir mal wieder auf, dass immer wieder sehr viel Energie in Probleme investiert wird, die meiner Meinung nach keine sind. Die ursprüngliche Lust, mich an dem Thema zu beteiligen, vergeht mir dann, weil ich den Eindruck habe: Man beißt sich an Nebensächlichkeiten fest, man streitet um des Kaisers Bart. Aktuelles Beispiel: In Chrissys Thread über die neue Bohème in Liberec hat man Mimi das Sterbebett vorenthalten. Sie haucht ihre Seele auf einem Stuhl aus. Das wird ausführlich k...

Sonntag, 25. März 2018, 19:49

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Oper Zürich: Verdis Requiem als opéra de ballett?

Die Missa da Requiem wird gelegentlich, je nach musikalischer Sozialisation des Rezipienten, als für ein geistliches Werk zu opernhaft - oder aber, liebevoll-ironisch, als Verdis schönste Oper bezeichnet. (Letzterem Titel schließe ich mich gern an.) In neuerer Zeit finden wir das Werk, wie viele andere, als dankbares Objekt für Ballettensembles auf den Opern- und Konzertspielplänen vor. So auch in einer Produktion von Oper und Ballett Zürich aus dem Jahre 2015, deren Mitschnitt gestern auf 3SAT ...

Mittwoch, 21. März 2018, 09:42

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Frag nach bei Sixtus!

Apropos Hammel: Lieber Rüdiger, da böte sich an, eine Rangliste der schönsten deutschen Wörter aufzustellen, die von Sängern versehentlich neu geschaffen wurden und werden. Als erstes fällt mir ein: Man tääte dieses Weib! Es fragt sich nur, ob eine solche Sammlung im Sinne eines Opernforums wäre. Immerhin könnte die Übung manchen hier von Häme-Attacken gegen unliebsame Kollegen ablenken. Damit wäre wieder einiges gewonnen. Es besteht nur die Gefahr, dass wir im Übermaß der neckischen Rankingspie...

Dienstag, 20. März 2018, 22:47

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Frag nach bei Sixtus!

Lieber Fiesco, an der Nasenspitze sehe ich den Sängern nicht an, ob sie wissen, was sie singen. Aber der Gesichtsausdruck gibt manchmal schon Aufschluss darüber, ob sie den Text richtig verstanden haben. Bei Catharina Ligendza (um bei deinem Beispiel zu bleiben) hatte ich daran nie einen Zweifel. Und in einem kurzen Gespräch mit ihr über ihre Stuttgarter Isolde (in Ölbronn) hat sie mich vollends davon überzeugt, dass sie sowohl den Text als auch die Musik sehr wohl zusammen, als Einheit, interpr...

Dienstag, 20. März 2018, 15:06

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Verbreitete Unsitte: Vokalverfärbungen

Ja, die Vokalverfärbungen sind ein weites Feld. Wenn Agathe den Himmel zum Hammel macht - oder Brünnhilde ihren Siegfried mit Sagfried ansingt, dann fragt man sich schon manchmal, in welcher Sprache hier gesungen wird. Und zwar nicht nur in einer fremden, sondern auch in der eigenen Sprache. Das hat natürlich stimmtechnische Gründe. Sowas passiert bei hohen Tönen, die auf den Vokal i schwer zu produzieren sind. Auch das u macht in der hohen Lage oft Schwierigkeiten. Von Wotan hört man häufig "Zu...

Montag, 19. März 2018, 16:04

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Eingeschränkte Zustimmung

Grundsätzlich bevorzuge ich zwar die Originalsprache, weil sie auf die Musik zugeschnitten ist, während Übersetzungen immer Kompromisse mit der Musik eingehen. Aber ich gebe dir recht, wenn es sich um selten gespielte Stücke handelt - und vollends in Sprachen wie Russisch oder Tschechisch. Aber mein Vorstoß zielt in eine andere Richtung: Wenn ich merke, dass sich ein Sänger in der gesungenen Sprache nicht wohl fühlt und / oder mit der Aussprache nicht zurecht kommt, fühle ich mich als Zuhörer au...

Sonntag, 18. März 2018, 22:53

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Sixtus fragt: Wie kommen wir dem Text-Kauderwelsch im Opernbetrieb bei?

Anlässlich der Rundfunkübertragung der "Elektra" aus der MET hatte ich die Fragwürdigkeit des Umgangs mit dem deutschen Text angesprochen, der oft von Sängern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, nur phonetisch gelernt wird, auf ihre Partie bezogen. Das Resultat fällt dann, je nach Sprachbegabung der Sänger, sehr unterschiedlich aus. Bei den komplizierten Texten in den Musikdramen von Wagner - oder auch bei den poetischen Hofmannsthal-Texten in den Strauss-Opern - kommt dabei oft ein nur bedi...

Sonntag, 18. März 2018, 19:48

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Opernaufführungen als Übertragungen per Rundfunk und Fernsehen

Was die Elektra der Christine Goerke betrifft: Im Interview mit ihr, vor der Übertragung, hörte sich das so an, dass sie mit der Partie noch in der Erprobungsphase ist. Es ist nicht meine Aufgabe, das zu überprüfen - oder lückenlos ihre Vorstellungen in der Partie zu kennen. Umso besser, wenn mir da ein anderer souffliert. Danke! Auf den Schluss-Applaus verlasse ich mich schon lange nicht mehr. Ich habe zu oft erlebt, dass der ziemlich undifferenziert ausfällt. Und der übliche Applauszirkus ist ...

Sonntag, 18. März 2018, 15:22

Forenbeitrag von: »Sixtus«

"Elektra" gestern an der New Yorker MET

Leider muss ich meinen hoffnungsfrohen Hinweis auf diese Aufführung, die ich auf BR Klassik mitgehört habe, nach dem Hören ein paar Nummern keiner machen. Von den Sängern der Hauptpartien blieb nur die Klytämnestra der Michaela SCHUSTER als rollendeckende Interpretin bestehen. Sie setzte ihren voluminösen und klangreichen Mezzo differenziert und effektvoll ein und blieb auch im Ausdruck der zerstörten Frau nichts schuldig. Eine runde Leistung! Die beiden anderen Damen schlugen sich mit ihren off...

Samstag, 17. März 2018, 17:04

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Es reicht!

Wer die Beiträge 42 bis 50 in diesem Thread liest, kann sich selbst ein Bild davon machen, was mir schon lange auffällt: Hier wartet jemand nur darauf, dass er Meinungen und Haltungen, die mit seinen eigenen nicht übereinstimmen, attackiert, indem er den Verfasser verunglimpft - und zwar nicht nur in diesem Thread. Sein Lieblingspfeil heißt Schubladendenken - egal ob es passt oder nicht. Ich vergleiche gern, wenn ich über Sänger spreche, weil Vergleiche anschaulich sind. Zutreffende Urteile komm...

Samstag, 17. März 2018, 11:09

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Elektra kommt!

Woher? Aus New York! Wann? Heute Abend, 19 Uhr Wo? Auf BR Klassik und Deutschlandfunk Kultur. (Aber diesmal nicht im Kino) Zur Besetzung: Mir sind nur Michaela Schuster und Mikhail Petrenko geläufig. Aber der MET darf man zutrauen, dass sie auch die anderen beiden Damen erstklassig besetzt. Es dirigiert der designierte Chef Jannik Nézet-Séguin. Man darf also gespannt sein.

Samstag, 17. März 2018, 10:39

Forenbeitrag von: »Sixtus«

Beckmesser - Witzfigur oder Tragödie?

Nein, ich habe das nicht live erlebt. Ich gehöre nicht zu denen, die alles erlebt haben müssen, um sich ein Bild zu machen. Ich weiß, dass Fischer-Dieskau auf der Bühne alle Skeptiker beschämt hat mit seiner enormen Bühnenpräsenz. Das habe ich am Beispel seines Mandryka in München selbst erfahren. Das ändert aber nichts daran, dass die Stimme in Farbe und Volumen weder dem Sachs entspricht, wenn man Ferdinand Frantz oder Paul Schöffler im Ohr hat - noch dem Mandryka, wenn man an George London de...