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Samstag, 16. Juni 2018, 17:42

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

RIP - Verstorbene aus dem Kulturleben

Gleich zwei Dirigenten in so kurzer Abfolge. Mit Gennadi Roschdestwenski geht ein echtes Urgestein von uns. Seine Karriere begann ja bereits in den 50er Jahren und schon in den 60ern gehörte er zu den bekanntesten sowjetischen Dirigenten. Ich verdanke ihm viele großartige Erlebnisse, wenn auch nur via Tonkonserve. Er hat sich bis zuletzt immer für unbekannteres Repertoire begeistert, so dirigierte er u. a. auch Sibelius' "Waldnymphe". Nun lebt nur mehr Wladimir Fedossejew von den großen alten So...

Samstag, 16. Juni 2018, 03:50

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Den Titel I've Got My Mind Set on You kennen wohl die meisten hier, allerdings durch das spätere Cover von Ex-Beatle George Harrison: Das Original stammt indes aus dem Jahre 1962 (oder 1963) von James Ray aus Washinton, D.C., der kurz darauf leider im Alter von nur 23 Jahren an einer Drogen-Überdosis starb – man kennt noch nicht einmal das genaue Todesdatum, eigentlich unglaublich. Ich muss ehrlich sagen: Gefällt mir besser als das Harrison-Cover. Schade um diesen viel zu früh verstorbenen Künst...

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Ein Jammer, dass zwei der besten Bruckner-Aufnahmen aller Zeiten, die 5. und 9. mit dem CSO unter Asahina, nicht auf CD verfügbar gemacht werden. Da die tolle Reihe "From the Archives" eingestellt wurde, wird man darauf wohl auch noch lange warten.

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:58

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Bzgl. Karajan und "Tannhäuser" ließe sich noch hinzufügen, dass die DG Ende der 60er Jahre (1968/69) ja durchaus eine eigene Produktion machte, die heute aber weit abgeschlagen unter ferner läuft: Man muss beinahe sagen "seltsamerweise" hat man dafür Otto Gerdes engagiert, der eher als Proudzent der DG zu einiger Berühmtheit kam denn als Dirigent. Kurz darauf soll sich ja auch die Geschichte ereignet haben, in der Gerdes Karajan angeblich "Herr Kollege" nannte - und wenig später seinen Job verlo...

Dienstag, 12. Juni 2018, 21:33

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Joseph Keilberth: "Sein echter Ruhm, der still und mit der Zeit sich um ihn legte wie ein Feierkleid

Lieber Nemorino, danke, dass Du diese wichtige Neuerscheinung auch hier noch einmal würdigst. Ich habe sie schon kurz nach dem Erscheinungsdatum im Forum sehr lobend erwähnt und bin insgesamt auch wirklich begeistert. Nur zwei Anmerkungen: Die 2. Symphonie von Beethoven ist sehr wohl enthalten, es fehlt lediglich die 9. (und die gibt es mit dem NHK Symphony Orchestra live). Die 8. ist als einzige nur in Mono, aber auch hier gibt es Abhilfe, weil Orfeo bereits vor Jahren späte (und ausgezeichnete...

Samstag, 9. Juni 2018, 19:07

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Man vergleiche mal besonders das Ende: Wiener Philharmoniker/Herbert von Karajan (1987) Staatskapelle Dresden/Hiroshi Wakasugi (1984) Karajan bei ca. 14:28 zu zurückhaltend. Wakasugi bei ca. 14:51 ideal. Die CD bekommt man mittlerweile fast geschenkt:

Samstag, 9. Juni 2018, 18:52

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Diese Aufnahme aus dem Jahre 1987 mit den Wiener Philharmonikern stellt Karajans einzige offizielle Einspielung der "richtigen" "Tannhäuser"-Ouvertüre (Dresdner Fassung) dar. Sie ist sicherlich gut gelungen und vom orchestralen Niveau gewohnt hoch. Allerdings vermisse ich doch, ehrlich gesagt, die Detailschärfe, die andere Dirigenten hier zu Tage förderten. Die fulminante Coda am Ende gerät hier sehr klangschön, aber ich vermisse das Aufwühlende, Eruptive. Es verkommt zu einer zu polierten Ober...

Freitag, 8. Juni 2018, 21:02

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Hier auch eine Einspielung, die seinerzeit wohl sogar HIP-artig beeinflusst war, heute aber wohl als hoffnungslos überholt gilt. Sei's drum. Die gemessenen Tempi und der große Streicherapparat klingen himmlisch und fördern Details der Partitur zu Tage, die in manch einer moderneren Hetzjagd untergehen. Claudio Monterverdi L'Orfeo Nigel Rogers, Emilia Petrescu, Anna Reynolds, Ian Partridge et al. Monteverdi-Chor Hamburg Instrumentalsolisten Camerata Accademica Hamburg Hamburger Bläserkreis für al...

Freitag, 8. Juni 2018, 20:02

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Der Exzentriker Gould hatte wohl eine kleine aber feine Zahl an Dirigenten, die er wirklich mochte: Stokowski, Bernstein, Karajan, scheinbar auch Mitropoulos. Mit diesen gibt es ja auch gemeinsame Produktionen, die sich hören lassen können.

Freitag, 8. Juni 2018, 03:21

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Mir fiel noch ein Ohrwurm ein: Von 1975.

Donnerstag, 7. Juni 2018, 14:57

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Karajan und Wagner

Dass Karajan auch ein großer Wagner-Dirigent war, steht wohl gar nicht wirklich in Frage. Er hat bis auf den "Tannhäuser" auch alle Opern des Bayreuther Kanons im Studio eingespielt, wobei von der Fachwelt besonders seine "Meistersinger" (EMI, 1970) hevorgehoben und nicht selten sogar als Erstempfehlung genannt werden. Gut bis sehr gut schneiden üblicherweise auch seine Einspielungen von "Tristan und Isolde" (EMI, 1971) und "Der Ring des Nibelungen" (DG, 1966-1970) ab. Bei seinem "Fliegenden Hol...

Mittwoch, 6. Juni 2018, 23:36

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

"Je t'aime" von Serge Gainsbourg gibt es übrigens auch in einer "Urversion" mit Brigitte Bardot. Das verlinke ich hier aber nicht, denn dagegen ist die bekanntere Neuauflage noch harmlos.

Mittwoch, 6. Juni 2018, 23:32

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Ein Lied muss hier m. E. auf jeden Fall auch genannt werden: "Crimson and Clover" von Tommy James and the Shondelles von 1968. Für mich einer der besten Hits der 60er Jahre.

Mittwoch, 6. Juni 2018, 23:25

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Hier gäbe es natürlich vieles zu nennen, was nennenswert wäre. Einiges wurde schon genannt. Mir fällt aus dem Stegreif dieser Song ein, ein Duett zwischen Lee Hazlewood und Nancy Sinatra von 1967: "Some Velvet Morning".

Dienstag, 29. Mai 2018, 18:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

@ rolo: Danke für die Rückmeldung zur "Eroica". Dann sehen wir es sehr ähnlich. Hier jetzt: Franz Liszt Les Préludes Orchester der Wiener Staatsoper Hermann Scherchen Aufnahme: 1957

Dienstag, 29. Mai 2018, 12:46

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Maxim Emelyanychev wird neuer Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra

Die Nachfolgefrage beim Scottish Chamber Orchestra ist geklärt. Robin Ticciati ging nach Berlin zum DSO, sein Nachfolger wurde nun bekannt: Es handelt sich um den 29-jährigen russischen Dirigenten Maxim Emelyanychev. Die überraschende Ernennung des bislang ziemlich unbekannten Dirigenten kam nach einem Konzert als Einspringer im März mit Schuberts Großer Symphonie C-Dur und Dvořáks Violinkonzert zustande. Er soll den Posten beim SCO ab September 2019 antreten. (Quelle)

Dienstag, 29. Mai 2018, 12:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Glockenton« Bei der Ouvertüre zum Tannhäuser wird bei der Aufnahme mit den Wienern das "Arrangement" gespielt, bei dem die Musik einen Schlusspunkt findet und nicht in das wilde Bacchanal übergeht. Lieber Glockenton, tatsächlich handelt es sich bei der Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern schlichtweg um die Dresdner Fassung von 1845, also die Urfassung der Ouvertüre zu "Tannhäuser". Vor kurzem erklang seit langem wieder die wirkliche Pariser Fassung von 1861 (mit französischem Tex...

Montag, 28. Mai 2018, 21:37

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »m.joho« Später waren leider die Sänger nicht mehr vorhanden, als er es in Salzburg wieder versucht hat! Also zumindest die Besetzung seiner Salzburger "Meistersinger" (1974/75) ginge heutzutage wohl als erstklassig durch. Ich warte noch immer darauf, dass Orfeo sie endlich offiziell herausbringt. Vom Dirigat her dürfte dies das Nonplusultra darstellen und ist für mich sogar noch besser als die EMI-Einspielung aus Dresden. Es gäbe Unmengen an weiteren Salzburger Festspieldokumenten un...

Montag, 28. Mai 2018, 20:47

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Alfred_Schmidt« Es ist interessant, daß Karajan auch in meiner Jugend irgendwie als Mozart- Dirigent om sinfonischen Bereich eher "verachtet" wurde. Ich erinnere mich noch, daß man sagte, er habe kein "Gefühl", sei zu kühl. Das ist umso verwunderlicher, als es im Falle seiner operndirigat nie behauptet wurde. Mir ist schon klar, daß jeder Wiener Klassiker sein eigenes klangliches Profil hat, aber, wer ein maßstabsetzende Einspielung aller Beethoven-Sinfonien zustande bringt, der wird...

Montag, 28. Mai 2018, 20:43

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Noch eine Frage: Lohnt die Anschaffung dieser mit 13.99 Euro sehr günstigen Box, der Beethoven-Zyklus von 1961/62, als Alternative zum 1977iger Zyklus? Hallo Holger, ich meine ja, unbedingt. Der Zyklus von 1961/62 ist eigentlich derjenige, der Karajans Ruhm als führender Beethoven-Dirigent so richtig begründet hat. Ich würde Dir indes zu einer originalen DG-Ausgabe raten (z. Zt. auch nur EUR 22,99). Wer weiß, wie diese inoffizielle Billigausgabe klanglich herüberk...