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Heute, 14:13

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Gerhard Wischniewski« Zitat Zitat von Kurzstückmeister: Dabei wären sie ganz leicht zu lösen. Jede Oper, die aufs Programm kommt, wird in zwei Inszenierungen parallel angeboten, 1x klassisch, 1x Regietheater. Lieber Kurzstückmeister, hier bin ich voll und ganz deiner Meinung, vorausgesetzt, die beiden Aufführungen werden für jeden einwandfrei erkennbar und unterscheidbar und in musikalisch gleicher Qualität. Hier könnte man dann klar erkennen, wohin sich die Tendenz des Publikums nei...

Heute, 13:21

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Ich glaube er meint mit der Abstimmung mit den Füßen das Hin- und nicht-Hingehen der Opernbesucher, keine Volksbefragung. Was bei Umfragen rauskommen würde, die fragen, wieviel Geld für welche Universitätsinstitute/Kultureinrichtungen vom Staat/Land gezahlt werden soll, würde uns wohl auch nicht freuen.

Heute, 10:53

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »La Roche« Einmal kostet es Geld und zum zweiten würden wohl die Verantwortlichen Angst haben, mit ihren Gedanken durchzufallen. Diesem Wettbewerb würde sich niemand stellen wollen, von keiner Seite. Das klingt einleuchtend.

Heute, 10:26

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Zitat von »Alfred_Schmidt« Es soll nicht argumentiert werden ob das RT ein Verbrechen gegen die Kultur ist oder nicht, ach nicht warum konventionelle Insenierungen angeblich heute niemand mehr sehen will, sondern warum dieses Thema immer wieder die Gemüter erhitzt und warum es nie zu einem Ende kommen wird. Die Antwort auf Deine Frage ist doch im Grunde einfach - und eine Lösung des Problems nicht in Sicht. Dabei wären sie ganz leicht zu lösen. Jede Oper, die aufs...

Heute, 09:51

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« Lachenmanns Mucke bewegt sich seit den letzten 10 Jahren auf recht guten Kurs z.B. beim D.S.O. Berlin, WDR-S.O, SWR-S.O; Ensemble Recherche, HR-So. Die Berliner unter Rattle würde ich nicht dazurechnen Genau, die Rundfunksinfonieorchester, unter denen ja das SWR-Orchester für Neue Musik den mit Abstand besten Ruf hatte vor der Fusion. Seine aktuellen Abos irritieren mich etwas. Aber da müsste man freilich etwas Archiv-Arbeit betreiben zum Vergleich. Na, vielleicht ändert ...

Heute, 09:40

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« der geht eben woanders hin. Genau. Wenn man so komponieren will: https://www.youtube.com/watch?v=Xtmdvw2rYGI dann muss man außerhalb von D/Ö studieren und Karriere machen. Zitat Der angehende Komponist mit Ambition wählt sich Professoren aus, die selber ambitionierte Komponisten sind und entsprechend anders als "normale" Dozenten eine sehr bestimmte Meinung haben, was sie für zeitgemäß und richtig halten. Das kommt nicht ganz hin ... gerade die Studenten des "groß...

Gestern, 16:58

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Melomane« Zitat von »kurzstueckmeister« Hör Dir mal die Pulitzer-Preisträger an. Jennifer Higdon würde in Wien in die Filmmusik-Klasse gehen. Dass in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Kompositionsstile an den Hochschulen gelehrt werden, ist nicht unbedingt eine große Novität. Neu ist aber, dass sich Musik in Zeiten von Spotify und noch schneller verbreitet als das früher der Fall war. Du kannst also davon ausgehen, dass - sollte sie einen absoluten Welterfolg schreiben - der...

Gestern, 16:48

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Schön, dann siehst Du es positiver als ich. Das breite Angebot ist jedoch begrenzt. Und wo die Grenzen laufen, das ist hier die interessante Sache. Also vor allem, was es nicht gibt. Wenn einem nichts abgeht, heißt das ja nicht, dass alles möglich ist. Solange man im Studium mit dem Mainstream mitschwimmt, merkt man ja nichts von den Einwänden, die kommen, wenn man z.B. "zu altmodisch" ist - sowohl künstlerisch als auch geisteswissenschaftlich.

Gestern, 16:37

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Melomane« Zitat von »kurzstueckmeister« Natürlich ist das eine Elite. Da haben wir die Ministerien, die Professoren und Intendanten einsetzen. Wir haben die Professoren, die den Nachwuchs für die künstlerische Arbeit selbst und für die Kritik so formen und selektieren, dass die Richtung stimmt. Die Intendanten wählen dann aus dem von den Professoren bereitgestellten Pool.. Sorry, aber von dieser Art von Verschwörungstheorien halte ich nicht sehr viel. Wir haben hier zuletzt über Insz...

Gestern, 16:21

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Das war jetzt einigermaßen negativ gefärbt in der Darstellung, aber eigentlich muss es in gewisser Weise so sein - es muss jemand entscheiden, was an großen Häusern gemacht wird, es braucht eine Elite, per Volksabstimmung wird kein Opernbetrieb machbar sein. Die Frage wäre nur, wie man möglichst viel Vielfalt bekommt, und wie man verhindert, dass der Mainstream zu stark wird. Oder man findet den Mainstream gut und ist zufrieden.

Gestern, 16:09

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Melomane« Zitat von »kurzstueckmeister« Es ist eine Elite, die bestimmt, was im Opernhaus gezeigt wird, wie es gezeigt wird, und wie es beurteilt wird. Falsch. Die Intendanzposten werden von den gewählten Vertretern des Volkes auf kommunaler oder Landesebene (je nach Trägerschaft des Theaters, bei den Bundestheatern in Österreich auch auf Bundesebene) vergeben. Sehr häufig stellen die entsprechenden Kandidaten auch ihre ästhetische Konzeption im Rahmen dieser Entscheidungsprozesse vo...

Gestern, 15:31

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Melomane« Zitat von »kurzstueckmeister« Ich stimme im wesentlichen mit Alfred in der Prognose überein, auch wenn ich erwarte, dass es langsamer und nicht so krass gehen wird. Dabei bedaure ich die erwartete Entwicklung im Hinblick auf die Musik und begrüße sie auf der Opernbühne. Ich würde mit dem Bedauern und Begrüßen warten, bis eine derartige Entwicklung tatsächlich eintritt. Bisher ist sie - und die mit ihr herbeigeträumten gesellschaftlichen Entwicklungen - lediglich eine Phanta...

Gestern, 15:19

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« je nach Bedarf werden deine Beiträge aber weiterhin meinerseits - gegebenenfalls sogar zustimmend - kommentiert. Mich würde interessieren, wie Du die von mir geposteten Abos des RSO Wien und des Ensembles Kontrapunkte beurteilen würdest - und was Du zur Entwicklung des SWR-Orchesters, oder wie das jetzt heißt, sagst. Wird die avanciertere Neue Musik auf Orchesterebene ausgehungert? Oder bleibt eh alles beim Alten? Als Lachenmann-Fan hast Du vielleicht einen anderen Blickw...

Gestern, 15:08

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Ich habe einige Bücher aus der Zeit 1950-1980 über bildende Kunst, in denen der Historismus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts fast vollständig ignoriert wird oder nur als Negativfolie skizziert wird als der Mist, demgegenüber die armen Genies van Gogh, Cezanne etc. sich nicht durchsetzen konnten. Also die damals großen Götter der Malerei und Architektur, die man jetzt wieder ein wenig bewundern darf, wurden verschwiegen oder für Müll erklärt. Ich verstehe auch heute noch an Universitäten manche...

Gestern, 14:50

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« Irgend einen unbestimmten Kontext, den du plötzlich wie ein Kaninchen aus dem Hut zu zauberst Kontext ist das was drumherum steht - in Deinem Posting, nicht in meinem Hut. So, auf den nächsten Beitrag von Dir werde ich dann nicht mehr antworten, ich werde stark sein.

Gestern, 14:47

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« Zitat von »kurzstueckmeister« Deswegen hat auch die Wertung hier nichts verloren Wo wurde denn gewertet ? Zitat von »kurzstueckmeister« Freilich meinen beide Seiten, dass nur die Inszenierungen, die jeweils gefallen, künstlerisch gelungen sind - geschenkt. Ich kann auch sagen: Die Qualität ist es, weshalb ich Schenk schätze und Konwitschny ablehne, nicht der Stil. Das ist doch langweilig. Davon war überhaupt nicht die Rede. Zitat von »kurzstueckmeister« Pointiert gesagt: ...

Gestern, 14:37

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Amfortas08« 3. Deine falsche Unterstellung, ich hätte behauptet, dass es so und nicht anders kommen musste. Das Phänomen, dass Kunst sich wandelt/verändert wurde, aber von mir keinesfalls dogmatisch in der Weise festgeschrieben, dass diese Prozess in eine bestimmte, zwingend-alternativlose Gestalt tritt bzw. zu treten habe. Aber wenn Du es nicht so verstehen würdest, wäre doch das Argument wertlos. Man kann also aus dem Kontext schließen, dass Du damit etwas bestimmtes meinst. Ich wü...

Gestern, 14:31

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Zitat von »Melomane« auch das wäre doch seltsam, wenn es sich dabei ausschließlich um Schrott handeln würde. Es sei denn natürlich, man sagt: Die Welt spielt verrückt, an allen Opernhäusern entscheiden seit Jahren nur noch Idioten. Gut, dass ist natürlich auch eine Sichtweise, aber auf eine Diskussion in diesem Stil habe ich nun wiederum keine Lust. Es ist noch nicht so lange her, da konnte man lesen, dass im Historismus nur elender Kitsch hervorgebracht wurde. Und zu Schenk-Inszenierungen gibt...

Gestern, 13:37

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Pointiert gesagt: Es gibt keine künstlerische Qualität sondern nur Rezeptionsgeschichte. Von dem, was vor Jahrhunderten produziert wurde, wird nur ein verschwindend geringer Teil immer noch/wieder hochgehalten. Was heute gelobt wird, kann morgen verspottet werden und übermorgen rehabilitiert. Man kann sich auf nichts verlassen. Diese Überzeugtheit der Regietheaterfans, dass das selbstverständlich ganz toll ist, was da läuft, und dass das ganz zwingend so kommen musste und so weitergehen, die wun...

Gestern, 13:31

Forenbeitrag von: »kurzstueckmeister«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Glaubst Du das wirklich, was Du da schreibst? An dieser Art von Diskussion habe ich kein Interesse. Man muss schon ein bisschen vom eigenen Standpunkt abstrahieren können, sonst produziert man nur Propaganda. Deswegen hat auch die Wertung hier nichts verloren. Freilich meinen beide Seiten, dass nur die Inszenierungen, die jeweils gefallen, künstlerisch gelungen sind - geschenkt. Ich kann auch sagen: Die Qualität ist es, weshalb ich Schenk schätze und Konwitschny ablehne, nicht der Stil. Das ist ...