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Heute, 10:35

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ende der CD?

Es überleben auch andere Dinge weit länger als man erwarten sollte: https://www.heise.de/tp/features/Mueller…te-4134474.html

Montag, 13. August 2018, 19:34

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ende der CD?

Wie gesagt, wenn ich komplett von einem Streamingdienst abhängig wäre, hätte ich mich den ganzen Juni noch mehr geärgert als so schon, wegen dauergestörtem Internet. Und haben die Streamingdienste denn auch alles, was ich will? Bzw. muss ich dann vielleicht gleich zwei oder drei unterschiedliche abonnieren, inkl. der Kosten, ggf. Datenoffenbarungen usw. Da habe ich bei z.B. dieser Doppel-CD, die ich neulich gekauft habe, gewisse Zweifel: -> <-

Montag, 6. August 2018, 22:53

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Überdies hat Beethoven noch 200 oder mehr "Volkslieder", nicht nur, aber hauptsächlich irisch/schottische arrangiert. Bei denen ist mir oft nicht ganz klar, wie viel Beethoven an Vorlage hatte, mutmaßlich nur "nackte Melodien". Die werden, wie auch etliche der richtigen Lieder oft als Nebenwerke oder Lohnarbeit abgetan, aber Beethoven hatte anscheinend durchaus Interesse an diesen Projekten, wie sich an den sorgfältigen Arrangements zeigt. Der "Geist der Klassik" ist ja bei Beethoven ein schwier...

Dienstag, 31. Juli 2018, 13:03

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Schumann: Carnaval op. 9

Mit Argerich gibt es meines Wissens auch weder Einspielung noch Mitschnitt des Carnaval.

Sonntag, 22. Juli 2018, 10:34

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

zu populäre Werke

Es geht m.E. nicht um eine "Verachtung" populärer Werke, sondern darum, dass diese zumal in einem Zeitalter des Hintergrundgedudels (also seit mindestens 40-50 Jahren) viele andere Werke in den Schatten stellen. Der erste Komponist, von dem ich weiß, dass ihn das bei einigen seiner eigenen Werke störte, war Beethoven. Selbstverständlich wollte Beethoven nicht unpopulär sein, aber er wollte nicht, dass sein Septett u.a. eher leichtgewichtige Werke andere, auf die er große Stücke hielt, in den Hin...

Freitag, 20. Juli 2018, 10:47

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ende der CD?

CDs bevorzugen hat nun wirklich sehr wenig mit "mit Geld protzen" zu tun. Das könnte man weit eher den Operntouristen oder Hifi-Jüngern vorwerfen, bei denen ganz andere Summen im Spiel sind. Für mich sind es im wesentlichen drei Punkte. Erstens bin ich, nach etwa 30 Jahren CDs kaufen (und für mehr als 20 dieser 30 Jahre war das klar die beste Option), schlicht daran gewöhnt, würde meine Sammlung eh nicht aufgeben wollen und das, was jetzt noch dazukommt, macht auch bzgl. Lagerung usw. keinen gru...

Donnerstag, 19. Juli 2018, 21:19

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ende der CD?

youtube ist aber doch weitestgehend "parasitär". Die Aufnahmen/Videos, die dort mehr oder weniger legal hochgeladen werden, sind alle schon aus irgendwelchen anderen Quellen bezahlt worden. Dazu eben noch youtubes Werbe-Geschäft. Dass solche Plattformen sich mittel- oder gar langfristig für die gegenwärtigen Nutzerpreise (praktisch Null, wenn man davon ausgeht, dass Geräte und Provider für die Internetnutzung schon bereitstehen) halten werden, scheint mir eine offene Frage. Auch für Streaming sc...

Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:32

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Ende der CD?

Die ganz oben 2006! zitierte Prognose, "in 10 Jahren sei die CD tot" hat sich offensichtlich als falsch erwiesen. Ich schaue jetzt nicht nach, wie falsch Prognosen bzgl. Downloads gewesen sind, die inzwischen natürlich vom Streaming, das vor 10-15 Jahren noch kaum jemand angemessen einschätzte, überholt worden sind. Da 80% oder mehr des Gesamtmarkts von Populärmusik eingenommen wird, wäre interessant zu sehen, wie die Relationen zwischen Streaming und CDs bei den relativen Nischen Klassik, Jazz ...

Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:17

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Fugen-Arien

Was viel häufiger sein dürfte, sind Duette oder Arie + Soloinstrument im Kanon, z.B. Domine Deus in der h-moll-Messe.

Samstag, 7. Juli 2018, 14:59

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Euere fetzigsten Mannheimer Raketen auf CD

Bei Bruckner sind es sicher keine "Mannheimer" (oder irgendwelche anderen) Raketen. Eine über 2 min. gestreckte Steigerung in einem Adagio ist was vollkommen anderes. Eine "Mannheimer Rakete" ist eher so etwas wie der Anfang von Mozarts "Pariser Sinfonie", wobei ich glaube, dass eine typische Rakete noch ein bißchen anders ist. Wikipedia gibt als Beispiele die Hauptthemen von Beethovens erster Klaviersonate, Kopfsatz, und Mozart großer g-moll-Sinfonie, Finale. Solch ein aufsteigendes Arpeggio is...

Montag, 2. Juli 2018, 10:30

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Was bedeutet euch die Sparte "Lied" ?

Zitat von »WoKa« Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass es - salopp gesagt -im Lied trauriger zugeht als in anderen Bereichen der klassischen Musik. Wieviel persönliche Tragik, Liebeskummer, Weltschmerz usw. liegt in den großen Sinfonien der großen Meister, die ich jetzt hier gar nicht aufzählen möchte. Der Unterschied zum Lied liegt darin, dass sich der Höher den emotionalen Hintergrund nicht selbst erschließen muss, da er in der Dichtung schwarz auf weiß und damit offensichtlich auf der H...

Montag, 25. Juni 2018, 19:15

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Aufnahmen von Andor Foldes?

Von Bartok gibt es sogar eine 4-CD-Box mit dem wesentlichen Teil von dessen Klavierwerk; ich besitze allerdings nur die kleinere Auswahl auf einer CD. Foldes kann hier jedenfalls als authentischer Interpret, "nahe am Komponisten" gelten.

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:29

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Regietheaterkrieg - Warum er so erbittert geführt wird

Vielleicht weil man "Bildungsbürger", die Theater (immerhin nahezu) konsequent verkehrt schreiben, kaum ernst nehmen kann.

Mittwoch, 13. Juni 2018, 08:53

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Dmitri Schostakowitsch "Moskau-Tscherjomuschki"

Es gab einen Querschnitt? in einer englischen Fassung als CD des "BBC Music Magazines"; ist meiner Erinnerung nach ganz witzig, müsste ich aber wieder mal anhören. Und die instrumentale Suite oft als Füller. > <

Samstag, 9. Juni 2018, 19:38

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Bemerkenswert bei Mungo Jerry: Kein Schlagzeug, Rhythmusgruppe "alternativ" und die Frisuren und BÄRTE!!! und der nonchalant- sexistische Text: If her daddy's rich, take her out for a meal, if her daddy's poor, just do what you feel...

Mittwoch, 6. Juni 2018, 14:17

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Von ABBA finde ich fast alles ziemlich entsetzlich. Nicht so, dass ich beim Erklingen sofort den Raum verlassen müsste, aber spätestens beim dritten Lied bitte abschalten.

Mittwoch, 6. Juni 2018, 11:49

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Mein Lieblingsohrwurm ist immer noch der "Song for all worlds" (Una canción por todos los mundos). Unzerstörbar seit 1863: (Da es ein österreichisches Forum ist und eh jeder das Stück kennt, verzichte ich auf einen Direktlink RIP Erzherzog Maximilian) Auf der verlinkten CD (ich habe noch zwei oder drei weitere Folgen, es gibt anscheinend 6 oder 7) besonders erwähnenswert: Rosita Serrano, Edmundo Ros (mächtig drive, allerdings eine etwas sexistisch-alberne Textvariante) und (vielleicht erstaunlic...

Freitag, 25. Mai 2018, 09:48

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Also "eckige Persönlichkeit" scheint mir eine fragwürdige Charakterisierung für jemanden, der sich aus Karrieregründen geradezu perfekt anpassen konnte (zweimal eingetreten usw.), bis er dann solche Macht hatte, dass er machen konnte, was er wollte. Dann ist es leicht ein bißchen "eckig" zu sein, wobei man es auch starrsinnig nennen kann, sich im Alter mit dem Orchester, das einen ganz wesentlichen Beitrag zu seiner Stellung und seinem Weltruhm geleistet hatte, so kleinlich zu überwerfen.

Dienstag, 22. Mai 2018, 19:40

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Wiener Philharmoniker - The Orchestral Edition DECCA Box 65CDs - Kaufentscheidung - Neuling

Naja, 120 EUR habe ich früher fast in einem Monat für CDs ausgegeben. Momentan reiße ich mich a) zusammen, b) kaufe fast nur noch sehr preiswert, meist gebraucht, aber ich gebe immer noch weit mehr als 120 EUR im Jahr aus.

Montag, 21. Mai 2018, 09:11

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Das mit dem Werbe-Aufwand stimmt natürlich. Aber sonst muss ich das stark relativieren. Noch weit mehr als für Legges Opernproduktionen gilt, dass die Lipatti und Brain-Aufnahmen nahezu genauso berühmt wären, wenn Otto Ackermann oder sonst ein Nobody dirigiert hätte: 50% frühverstorbener Künstlerbonus, 45% künstlerischer Wert aufgrund des Solisten, 5% Dirigent und das ist noch hoch gegriffen. Und man nenne mich einen Ignoranten, aber von den folgenden Aufnahmen wusste ich bis gestern nach über 3...