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Heute, 11:57

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung

Lieber operus, ich störe hier zwar, und bitte dafür um Nachsicht, aber es ist mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass mein obiger Einwand anders gemeint war, als er offensichtlich bei Dir angekommen ist. Hab mich wohl wieder nicht hinreichend präzise ausgedrückt. Selbstverständlich bin ich hier ein Alter, und insofern fühlte ich mich nicht durch den von Dir verwendeten Begriff "Senior" "vereinnahmt". Ich wollte Hölderlins Worte "friedlich und heiter ist dann das Alter" problematisieren. Aber belas...

Heute, 11:26

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ist das Lied "Gottes Macht und Vorsehung" zu hören, wieder in der Interpretation durch Dietrich Fischer-Dieskau und Jörg Demus:

Heute, 11:22

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Gottes Macht und Vorsehung“, op.48, Nr.5

Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke, Hehr ist sein Nam', und groß sind seine Werke, Und alle Himmel sein Gebiet. Fünfzehn Strophen umfasst dieses Gedicht von Gellert. Und wieder, vielleicht mehr noch als bei den anderen Liedern Beethovens in diesem Zyklus, möchte man bedauern, dass er nicht wenigstens einige von ihnen noch in den Notentext dieser kürzesten von den sechs Kompositionen aufgenommen hat, entfaltet doch Gellert darin wahrlich höchst kunstvolle, hymnisch angehauchte und in ...

Samstag, 22. September 2018, 18:39

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung

Zit: "Wie tröstlich ist diese Weisheit von Hölderlin für uns Senioren im Forum." Wenn es denn eine "Weisheit" wäre, die aus eigener Erfahrung von "Alter" gewonnen ist. Das ist eine Hoffnung, die ein noch relativ junger Mensch angesichts der existenziellen Turbulenzen seines augenblicklichen Lebens in das "Alter" hineinprojiziert und dies in der sprachlichen Gestalt verbirgt. Angesichts des realen Alters, das Hölderlin dann selbst widerfahren ist, mutet eine solche Aussage alles andere als "tröst...

Freitag, 21. September 2018, 10:54

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Gitarre - mon amour

Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinhören, aber schon nach drei Takten hatte mich diese Musik gepackt und ich folgte ihr bis zum Ende. Yenne Lee spielt dieses Stück ganz wunderbar. Ich meine, ich hätte es noch nie so musikantisch-elegant interpretiert gehört. Gebannt starrte ich auf ihre Hände, wie sie wie mühelos die schweren Griffe meisterte und die bei diesem Stück so häufigen Lagenwechsel bewältigte. Großartig die dunkle Piano-Schlusspassage. Mein Morgen ist mit einem Mal schöner geworden...

Donnerstag, 20. September 2018, 11:43

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ein Link zu einer Aufnahme von "Die Ehre Gottes aus der Natur". Die Interpreten sind Dietrich Fischer-Dieskau und Jörg Demus:

Donnerstag, 20. September 2018, 11:38

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Die Ehre Gottes aus der Natur“, op.48, Nr.4

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre; Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort. Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere; Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort! Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne Und läuft den Weg, gleich als ein Held. Ein sich in den hymnischen Lobpreis des „Ewigen“ geradezu hineinsteigernder lyrischer Text. Dies deshalb, weil er, anfänglich in der Haltung des Verkündens auftretend, sich darin e...

Dienstag, 18. September 2018, 18:55

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ring-Inszenierung in Minden

Ich glaube, jetzt habe ich verstanden, was Du an dieser Kritik bemängelst, lieber Rheingold. Es ist in der Tat so, dass in ihr nicht hinreichend konkret und detailliert deutlich gemacht wurde, was Du mit der Frage aufwirfst: " Was ist denn nun das für Minden typische?" Und ich würde diese Frage ergänzen durch den Zusatz "und die Aufführung so herausragend Machende?" Mich hat eigentlich nur Dein so hart abwertendes Wörtchen "fanpostartig" gestört. Deshalb habe ich mich hier noch einmal zu Wort ge...

Dienstag, 18. September 2018, 16:58

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ring-Inszenierung in Minden

Zu der Feststellung von Rheingold1876: "Wenn ich allerdings lesen, dass die "Götterdämmerung" "unverkennbar in der Jetztzeit angesiedelt" ist, …" Da muss man schon weiterlesen, und man stellt fest, dass diese Aussage von Oehrlein anschließend eingeschränkt wird, denn er sagt: "Die Hinweise auf das Hier und Heute sind freilich eher dezent. Viel bedeutsamer ist, dass es dem Regisseur gelingt, mit prägnanten Gesten du filigraner Detailarbeit die einzelnen Figuren stringent zu konstruieren und die B...

Dienstag, 18. September 2018, 11:29

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ring-Inszenierung in Minden

Diesen FAZ-Artikel, der mit den Worten überschrieben ist: "Wagner kann man besser kaum erleben", habe ich gerade gelesen. Im Untertitel heißt es: "Mit einer phantastischen >Götterdämmerung< schließt Minden die Opern-Tetralogie >Der Ring des Nibelungen< ab." Der Verfasser, Josef Oehrlein, versteigt sich in seiner Begeisterung für dieses Wagner-Aufführung sogar dazu, das Wort "Wunder" in den Mund zu nehmen. Einleitend merkt er an, dass "selbst an manch renommiertem, hochsubventioniertem Theater … ...

Montag, 17. September 2018, 11:38

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ein Link zu einer anrührenden gesanglichen Interpretation des Liedes "Vom Tode":

Montag, 17. September 2018, 11:31

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Vom Tode“, op.48, Nr.3

Meine Lebenszeit verstreicht, Stündlich eil´ ich zu dem Grabe, Und was ist's, das ich vielleicht, Das ich noch zu leben habe? Denk´, o Mensch, an deinen Tod! Säume nicht, denn Eins ist Not! Auch diese Strophe weist eine innere Zweigliedrigkeit auf. Das lyrische Ich erfährt die Vergänglichkeit seiner Lebenszeit als Annäherung an den Tod. Daraus leitet es die Notwendigkeit ab, nach dem Prinzip „Memento mori“ zu leben Der letzte Vers bleibt mit seinem Abheben auf die Worte „Eins ist not“ unverständ...

Freitag, 14. September 2018, 11:31

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ein Link zu einer gesanglichen Interpretation des Liedes "Die Liebe des Nächsten", - wieder von Peter Schreier, unter Begleitung durch Walter Olbertz:

Freitag, 14. September 2018, 11:27

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

„Die Liebe des Nächsten“, op.48, Nr.2

So jemand spricht: Ich liebe Gott, Und haßt doch seine Brüder, Der treibt mit Gottes Wahrheit Spott Und reißt sie ganz darnieder. Gott ist die Lieb´, und will, daß ich Den Nächsten liebe, gleich als mich. Das ist die erste von insgesamt vierzehn Strophen dieses Gedichts. Die Tatsache, dass Beethoven nicht wenigstens einige von ihnen ausgewählt und in seine Liedkomposition aufgenommen hat, sondern sich auf diese beschränkte, zeigt, dass es ihm nicht, wie Gellert, um die Auslotung des Themas „Näch...

Donnerstag, 13. September 2018, 16:49

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Franz Schubert: Der häusliche Krieg

Nur nebenbei, denn nach dem Werk selbst ist (anders, als ich beim Lesen des Threadtitels erhoffte) ja gar nicht gefragt, sondern nur nach einer Aufnahme davon: Der Titel "Der häusliche Krieg" stammt nicht von Schubert. Der komponierte das Werk auf ein Libretto von Castelli, basierend auf dem Komödienstoff "Lyristrata", in den Monaten Februar bis April 1823 unter dem Titel "Die Verschworenen". Dieser war der Metternich-Zensur aber politisch zu anrüchig und verdächtig, und sie änderte ihn deshalb ...

Mittwoch, 12. September 2018, 11:27

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Es ging mir bei dieser Aufnahme von "Bitten" mit Peter Schreier als Interpreten so wie Dir, lieber hart. Ich war so tief beeindruckt, ja hingerissen, dass ich von meinem bei der Thread-Eröffnung verkündeten Vorsatz abwich, die den Liedbesprechungen beigegebenen Aufnahmen nicht zu kommentieren. Hab Dank für Deine Anmerkungen zu diesem Thread! Sie bedeuten mir viel, kommen sie doch von einem großen Kenner der Materie.

Dienstag, 11. September 2018, 11:35

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ist das Lied "Bitten" in einer - wie ich finde - beeindruckenden Interpretation zu hören:

Dienstag, 11. September 2018, 11:33

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Die „Gellert-Lieder“, op.48

Beethoven hat diese Gruppe von sechs Liedern im Jahr 1803 komponiert, während der Zeit also, als er an der „Eroica“ arbeitete und die von tiefer Niedergeschlagenheit geprägt war. Sie hatte zuvor, am 6. Oktober 1802, im sog. „Heiligenstädter Testament“ tief berührenden Ausdruck gefunden. Laut Carl Czerny soll Beethoven „um das Jahr 1802“ geäußert haben: „Ich bin nur wenig zufrieden mit meinen bisherigen Arbeiten. Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen:“ Vielleicht erklärt sich aus dies...

Montag, 10. September 2018, 11:30

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Nachtrag zu „Adelaide

Johannes Roehl hatte – freundlicherweise – in Beitrag 4 zu bedenken gegeben: „Der "Geist der Klassik" ist ja bei Beethoven ein schwieriger Fall. Selbst wenn mich die entsprechenden Argumente überzeugen, dass seine Musik strukturell ohne Zweifel klassisch ist, so wurde sie ohne Zweifel seinerzeit oft auch als Provokation und Bruch mit dem "Geist der Klassik" (i.S.v. Mozart und Haydn) empfunden. Nun habe ich sicher keine feste Meinung dazu, wie die Lieder hier hineinpassen, ob und wenn ja, wie, si...

Freitag, 7. September 2018, 11:28

Forenbeitrag von: »Helmut Hofmann«

Ludwig van Beethoven. Liedmusik im Geist der Klassik

Hier ist "Adelaide" in einer vorzüglichen Interpretation zu hören: