Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 87.

Montag, 27. August 2018, 15:31

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Schubert, Franz: Streichquartett d-moll D 810 - Der Tod und das Mädchen

Zitat von »lutgra« Zitat von »Hartmut Spiesecke« Die Aufnahme mit dem Guarneri-Quartett war vor fast 40 Jahren meine erste Quartett-LP überhaupt. Ich habe sie so verinnerlicht, dass mir ein objektiveres Urteil unmöglich ist ... Ich besitze fast alle Aufnahmen des Guarneri Quartetts auf LP und höre sie auch immer wieder gerne. Während meiner New Yorker Jahre (1986-90) habe ich sie regelmäßig live gehört. Ich habe auch noch ihr allerletztes Konzert in Stuttgart miterlebt. Dabei traf ich eine brat...

Montag, 13. August 2018, 18:25

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Schubert, Franz: Streichquartett d-moll D 810 - Der Tod und das Mädchen

Zitat von »zweiterbass« Von Schubert stammt auch das Streichquartett d-Moll, D810, gleichen Namens. Dass Schubert Jahre später das musikalische Thema des Kunstliedes als Basis für ein ganzes Streichquartett nimmt, spricht für sich. Genau genommen hat Schubert das Liedthema nicht zur Basis eines gesamten Streichquartetts gemacht, sondern nur das Thema für einen Variationensatz genutzt - ein damals sehr übliches Verfahren. Das Quartett erhielt den Beinamen - nicht von Schubert übrigens - wegen de...

Montag, 13. August 2018, 18:01

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Eugene d' Albert - Sein Werk ausserhalb des Opernschaffens

Ich kenne das Es-Dur-Quartett: ein breites, spätromantisches Werk, das vor 20 Jahren für mich eine echte Entdeckung war. Leider habe ich es nie im Konzert hören können.

Montag, 16. Januar 2017, 12:37

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Überzeugende Streichquartette

Ich habe im letzten Jahrtausend diese Aufnahme der Streichquartette von Gade gekauft: mit dem Kopenhagener Streichquartett gekauft. Für mich waren sie eine echte Entdeckung und eine Bereicherung des Repertoires. Allerdings ist diese Aufnahme momentan nur gebraucht erhältlich, und andere kenne ich leider nicht.

Montag, 29. August 2016, 10:07

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Schubert: Streichquintett C-Dur

Da hast Du Recht, Theophilus, das hatte ich übersehen. Die Aufnahme erschien 1982; in diesem Jahr dürfte die Zahl der CD-Käufer noch SEHR überschaubar gewesen sein. ;-)

Samstag, 20. August 2016, 12:31

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Schubert: Streichquintett C-Dur

@Johannes: Ich stimme Dir gerne in fast allem zu: Schubert hat die terzverwandten Tonarten keineswegs als Erster "gefunden"; allerdings fällt mit im Moment kein Komponist ein, der die Tonarten vor Schubert quasi chromatisch disponiert. Die Kontrapunktik tritt in manchen Werken des späten Beethoven neben (aber nicht vor) die motivische Arbeit, das sehe ich wie Du. Aber das erklärt die Harmonie nur teilweise. ABQ: Der rauhe Klang ist gerade das Aufregende dieser Aufnahme. Ich verstehe sie auch als...

Mittwoch, 17. August 2016, 15:17

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Tonartendisposition beim späten Schubert

Zu den umfassenden Aufnahmekenntnissen vieler Diskutanten hier kann ich kaum beitragen. Meine erste Aufnahme des Schubert-Quintetts war die mit dem Alban-Berg-Quartett und Heinrich Schiff, und die haut mich bis heute so vom Hocker, dass ich sie weitgehend mit dem Werk selbst identifiziere. Das geht mir sonst nie so und ist schlecht für eine halbwegs objektive Betrachtung. Deswegen lasse ich sie gleich sein. An die Tonartdiskussion des Jahres 2008 möchte ich gerne anknüpfen: Nach meinem Verständn...

Dienstag, 16. August 2016, 16:20

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Quelle für Zitat?

Ich habe von 1984 bis 1989 Jahren bei Carl Dahlhaus studiert und kann mich an diesen "Lücke-Terminus" nicht erinnern. Wo hat er ihn denn formuliert? Dahlhaus wendete sich ausdrücklich gegen die Vorstellung eines "Gänsemarsches der Epochen" (Benjamin) und gegen die Vorstellung eines romantischen "Oberhauses" über dem "Biedermeier-Souterrain". Außerdem kannte er so außergewöhnlich viel Musik, dass er selber die "Lücke"-These einen Satz später relativiert haben müsste, falls er sie selber formulier...

Mittwoch, 20. Juli 2016, 05:45

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Violinduos

Es passt zwar nicht recht an diese Stelle, soll aber nicht unerwähnt bleiben: Geiger kennen Pleyel selbstverständlich von seinen Violinduos! Von den sehr einfachen Opus 8 über die anmutigen Opus 48 bis zu den konzert Antenne Opus 23 ist da einiges zu entdecken. Sie sind ganz vom Instrument gedacht und "liegen" daher gut. Musikalisch haben sie weder die Intelligenz von Haydn noch auch nur annähernd die Genialität Mozarts. Sie sind im besten Sinne Gebrauchsmuster; daher trifft nach meinem Verständ...

Mittwoch, 20. Juli 2016, 05:31

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Am Puls von Haydn: Ignaz Joseph Pleyel - die Streichquartette

Hans Maile war langjähriger Konzert erster des damaligen RSO Berlin. Ich habe ihn in dieser Funktion in den 80ern oft gehört. Besonders in Erinnerung ist er mir als Solist in Darius Milhauds "Boeuf surfen leider toit": großartig!

Freitag, 27. Mai 2016, 12:01

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Leipziger Streichquartett in Nöten

Im Mai gab es sogar eine Sondersendung von 37 Grad im ZDF zu dem Vorfall. Und es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Arzberger jedenfalls keinen Mordversuch unternommen hat, weil er zu diesem Zeitpunkt unter Drogen stand und nicht zurechnungsfähig war.

Donnerstag, 14. April 2016, 15:06

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Arthur Honegger - Die Streichquartette

Das war mir bisher wirklich entgangen, danke für den Hinweis! Ich habe mal Honneggers Solosonate für Violine geübt (die ersten drei Sätze sind für fleißige Amateure erreichbar) und bin seitdem von der "Tonsprache" begeistert.

Dienstag, 15. September 2015, 15:08

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Beethoven: Diabelli-Variationen

Und gerade sehe ich, dass es eine neuere Aufnahme gibt, mit dem (mir leider nicht bekannten) Pianisten Pier Paolo Vincenci:

Dienstag, 15. September 2015, 14:47

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Diabelli-Variationen - nicht von Beethoven

Zu den genialen Aufnahmen großer und kleiner "Komponistengeister" zählt Rudolf Buchbinders Einspielung der Diabelli-Variationen - eine CD mit Beethovens Werk, die andere mit den Variationen von 50 anderen Kopmponisten. Keine mir bekannte Aufnahme spiegelt die Vielfalt dieser Zeit so wieder wie diese. Zur Zeit ist sie vergriffen, aber das Cover steuere ich gerne bei.

Mittwoch, 19. August 2015, 09:59

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Carl Czerny - Die Streichquartette

Die Aufnahme der Czerny-Quartette haben mich sehr positiv überrascht. Sie sind tatsächlich frühromantische Musik, die mit einigen klanglichen Überraschungen aufwartet. Auf jeden Fall wird diese Überraschung eilen, wer Carl Czerny nur aus den niedlichen oder etwas virtuoseren musikalischen Kleinodien der Klavierübungsliteratur kennt. Ich habe mich als Schüler jedenfalls gefreut, mit Czerny nicht nur technische Studien, sondern wirklich kleine Charakterstücke üben zu können - das ist wirklich Musi...

Montag, 3. August 2015, 17:01

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Carl Czerny - Die Streichquartette

Darauf bin ich aber sehr gespannt! Es ist erstaunlich, welcher musikalische Reichtum sich in dieser Zeit findet, wenn man abseits der großen Namen ein wenig in der Musikgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts stöbert ...

Dienstag, 24. März 2015, 11:26

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Don Giovanni – eine Komödie mit bösem Ausgang

Stimmenliebhaber hat es schon geschrieben: Selbstverständlich kann Don Giovanni auf nichts anderes als die Hölle hoffen - man hört ja auch den gesamten Abend nichts Geist-reiches von ihm. ;-) Das scheint mir auch deswegen wichtig, weil ansonsten der Schrecken des Endes seinen Sinn verlöre. Denn das abschließende Ensemble verdeckt ja kaum, dass Don Giovannis Höllenfahrt davor die Grenzen der Oper sprengt. Insofern kommt es gerade darauf an: Das Erschrecken ist umso größer, je eher man sich vorher...

Dienstag, 24. März 2015, 09:59

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Henryk Szeryng, Virtuose und Gönner

Die Aufnahme Szerings, die mich am meisten geprägt hat, ist seine Aufnahme der Bach-Solowerke, die bereits mehrfach wiederaufgelegt wurde. Sie ist enorm ernsthaft, vielleicht fehlt ihr in manchen Tanzsätzen die Leichtigkeit. Szeryng glich das aber mit enormer Texttreue und völlig unaffektiertem Ton locker aus. Falls es der Stimmführung dient, brach er die Akkorde auch mal umgekehrt, also von oben nach unten. Insgesamt ist dies eine Lesart, mit der die Sonaten und Partiten herausragend erschlosse...

Dienstag, 24. März 2015, 09:22

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Bernd Alois Zimmermann - ein Grenzgänger zwischen den Zeiten

Meine erste Begegnung mit Bernd Alois Zimmermanns Musik war 1981 ebenfalls die Ekklesiastische Aktion. Ich war beeindruckt von der Kraft der Musik und der Gewalt der Textzitate! Das Zerreißen eines großen Bogens Papier erheiterte mich damals, hat aber im Zusammenhang der Texte durchaus Sinn! Wenig später hörte ich die Soldaten an der Deutschen Oper Berlin und spürte auch hier den Ausdruck von Gewalt. Die Simultanszene ist nach wie vor eine der eindrucksvollsten Opernszenen, die ich je erlebt hab...

Mittwoch, 11. Februar 2015, 15:41

Forenbeitrag von: »Hartmut Spiesecke«

Siegfried Palm - der Erneuerer und Anti-Cellist

Als Schüler habe ich Siegfried Palm Anfang der 1980-er Jahre mal in Berlin mit dem Horntrio von Ligeti gehört. Eine Aufnahme davon gibt es meines Wissens nach nicht. Ligeti war ein Schwerpunktkomponist bei den Berliner Festwochen, Palm und Kollegen spielten nach meiner Erinnerung in der Akademie der Künste. Palms Spielhaltung werde ich nie vergessen: Es stellte das Cello sehr flach und Lag fast über seinem Instrument. Von der Optik her wirkte er wie eine Karikatur - sein Spiel war hochkonzentrie...