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Antracis

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1

Montag, 2. April 2007, 12:05

"Staatsoper unter den Linden" Berlin Saison 2007/2008

Heute wurde das Programm für die Saison 2007/2008 bekannt gegeben.

Mit gefällt die Vielseitigkeit der Premieren:

Sozusagen Opern - Kernrepertoire:

"Un ballo in maschera" von Verdi u.a. mit Pjotr Beczala als Riccardo

Mozarts "Don Giovanni" mit Barenboim und René Pape gabs ja schon öfters hier zu hören, jetzt neu in der Regie von Peter Mussbach

Rossinis "Il turco in italia" gibts neu u.a. mit Christine Schäfer


Alte (oder sagen wir ältere :D) Musik ist natürlich auch wieder vertreten, Rene Jacobs zeichnet verantwortlich für Aufführungen zusammen mit der Akademie für alte Musik von Telemanns Oper "Der geduldige Sokrates" und Händels "Belshazzar" Weiterhin gibt es Medea
Eine Choreographie von Sasha Waltz nach »medeamaterial« von Pascal Dusapin,
ebenfalls mit der Akademie für alte Musik.

Das russische Repertoire wird weiter ausgebaut_ Nach der Neuinszenierung des Boris Godunov inszeniert der Regisseur Dmitri Tcherniakov "Der Spieler" von Prokoview neu.

Moderne ist vertreten mit einer Uraufführung der Konzertoper "Phaedra" von Henze, u.a. mit dem Ensemble modern, Magdalena Kozená in einer Inszenierung von Mussbach.


Im Rahmen des "Festtage" 2008 wird die Meistersingerinszenierung von Kupfer ausgebuddelt, René Pape debütiert als Sachs mit Barenboim am Pult. im Rahmen der "Pfingsttage" im Mai gibt es dann noch einen Tristan mit Peter Seiffert und Barenboim.

Mit Wagner scheint man sich aktuell zurückzuhalten, denke mal, das liegt am anstehenden Ring, ab 2010 als Koproduktion mit der Scala neu inszeniert wird.

Gruß
Sascha

severina

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2

Montag, 2. April 2007, 12:16

Pjotr Bezcala als Riccardo - wow! :D Wie hält man es an dieser OPer mit TV-Übertragungen??
lg Severina :hello:

Antracis

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3

Montag, 2. April 2007, 12:27

TV-Übertragungen aus der Staatsoper gibt es regelmäßig, allerdings nicht von der Bühne, sondern von unter der Bühne, wo das Grundwasser das Fundament auffrisst und alles vor sich hin marodiert, so dass wir wohl demnächst über 130 millionen brauchen, um nicht abzusaufen. :rolleyes: :rolleyes: :D

Scherz beiseite: Mir ist bisher keine bekannt, allerdings gibs ja im Mai das Pilotprojekt, die Manon auf den Bebelplatz neben der Oper zu übertragen, wo ca. 5000 Zuschauer draufpassen. Bei guten Wetter schaue ich mir das an, weil mir die Kohle für einen höchstwahrscheinlich indisponierten Villazon und Anna angesichts des Repertoires nicht so locker sitzt. Da spare ich lieber für den Maskenball. :)

Gruß
Sascha

severina

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4

Montag, 2. April 2007, 12:35

Lieber Sascha, deinem Budget droht keine Gefahr, denn die Vorstellungen sind seit einem Jahr ausverkauft! Ich spielte nämlich kurzfristig mit dem Gedanken hinzufahren und rief vor 4 Monaten im Vorverkauf an, aber die Dame am Telefon konnte ihr Staunen ob meiner Naivität nicht verbergen. Jetzt bin ich ehrlich froh, dass es nicht geklappt hat, denn wenn Villazon überhaupt singt, dann höchstwahrscheinlich weitab von seiner Bestform, und AN konnte ich ohnehin bei uns als Manon erleben. Und angeblich kommt eure Produktion (vielmehr die aus LA) am 8. Mai als live-Übertragung im TV! (Also besteht vielleicht eine Chance für den Ballo, aber der Beczala wird die Unkosten wohl nicht einspielen...... Das Leben ist ungerecht ;( )
lg Severina :hello:

Antracis

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5

Montag, 2. April 2007, 12:43

Liebe Severina,

naja, ausverkauft, vor allem ein Jahr zuvor, heißt aber immer auch, dass meist kurzfristig noch ein paar Karten zurückkommen. Bei gewisser Investitionsbereitschaft hat man da (als Ortsansässiger natürlich, der notfalls den Abend dann woanders entspannt verbringt, da er nicht wieder nach Wien zurückreisen muß ;)) immer noch ganz gute Karten, das es irgendwie klappt.

Aber das ist halt dann eine Frage des persönlichen Geschmacks: Für Wagners Walküre mit René Pape als Wotan würde ich auch versuchen, einen Tunnel unter die Bühne zu graben. :D
Bei Manon mit Anna und Rolando kann ich bei den Preisen gut mit TV leben und gehe lieber fein essen. ;)

PS: Jetzt, wo die Absage von Florez nicht mehr droht, könnest Du ja mal zu Deinem Regal gehen und... ;)

PPS: Mußte gestern wieder beim Anblick der WSO von innen schmunzeln: Das verhält sich von der Größe zur Berliner Staatsoper, wie meine Studentenwohnung zum Buckingham Palast. :D:D

lg
Sascha

severina

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6

Montag, 2. April 2007, 12:51

Nö, ich bin abergläubisch!!!!! ;) :D
Zur Manon - meine Investitionsbereitschaft hält sich auch in Grenzen, ich bin z.B. ziemlich fassungslos, dass Villazons merkwürde Stadion-Tournee durch deutsche Landen ausverkauft ist, obwohl die billigste (!!) Karte immer noch ein dreistelliger Eurobetrag ist (IN der MÜnchner PHilharmonie 147 EUro) - so viel Geld ist mir kein Sänger dieser Welt wert, meine absolute SChmerzgrenze für OPernkarten liegen bei 60 Euro, das muss aber schon eine supertolle Produktion sein. Gottlob gibt's an der WSO jede Menge wirklich günstiger Karten, auch um 10 Euro sieht man noch tadellos, wenn man weiß, wo.
lg Severina :hello:

Theophilus

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7

Montag, 2. April 2007, 13:10

Zitat

Original von Antracis
...
PPS: Mußte gestern wieder beim Anblick der WSO von innen schmunzeln: Das verhält sich von der Größe zur Berliner Staatsoper, wie meine Studentenwohnung zum Buckingham Palast. :D:D

lg
Sascha

Hallo Sascha

Wie meinst du das? Laut der Info, die ich auftreiben konnte, sind die Größenverhältnisse nicht so extrem und verhalten sich umgekehrt, die WSO hat mehr Sitzplätze als die BSO.

:hello:

Ciao

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Antracis

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8

Montag, 2. April 2007, 14:16

Hallo Theophilus,

da ich von der Arbeit aus in Eile postete, meine es natürlich genau anders herum, als ich es ausgedrückt habe :rolleyes: :stumm: ;)

Aber ich war leider noch nie in der WSO, bin aber immer wieder erstaunt, wie klein die Berliner Staatsoper ist. Und in der Fernsehübertragung erschien mir dann die WSO doch im Vergleich sehr groß, vor allem die Ränge. Aber spätestens nächstes Jahr weiß ich es dann, da ist ein Besuch geplant. ;)

Ansonsten würde mich mal interessieren, wie es mit Deckenhöhe und Saallänge ausschaut, da ziehen wir doch deutlich den kürzeren, denke ich.
Ist ja auch ein der Tat eines der Probleme, in diesem Haus in Ansätzen kostendeckend zu spielen.

Gruß
Sascha

yago

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9

Montag, 2. April 2007, 14:52

unter den linden...1396 sitzpl.

dt.oper...1865 sitzpl.

kom.oper...1270 sitzpl.

wiener staatsoper...1709 sitzpl.(+22rollstuhlpl.+567 stehpl.)

wiener volksoper...1261 sitzpl. (4rollstuhlpl.+72 stehpl.)

theater an der wien...ca.1000 sitzpl.(2rollstuhlpl.+70stehpl)

lg yago

yago

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Theophilus

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11

Montag, 2. April 2007, 15:18

Zitat

Original von Antracis
Hallo Theophilus,

da ich von der Arbeit aus in Eile postete, meine es natürlich genau anders herum, als ich es ausgedrückt habe :rolleyes: :stumm: ;)

Aber ich war leider noch nie in der WSO, bin aber immer wieder erstaunt, wie klein die Berliner Staatsoper ist. Und in der Fernsehübertragung erschien mir dann die WSO doch im Vergleich sehr groß, vor allem die Ränge. Aber spätestens nächstes Jahr weiß ich es dann, da ist ein Besuch geplant. ;)

Ansonsten würde mich mal interessieren, wie es mit Deckenhöhe und Saallänge ausschaut, da ziehen wir doch deutlich den kürzeren, denke ich.
Ist ja auch ein der Tat eines der Probleme, in diesem Haus in Ansätzen kostendeckend zu spielen.

Gruß
Sascha

Bei Fernsehbildern muss man immer die Perspektivenverzerrung der Weitwinkelobjektive berücksichtigen. Dadurch wirkt z.B. die WSO im Fernsehen größer, als wenn du dann wirklich drinnen bist. Immerhin ist die WSO aber doch ca. 30% größer als die BSO.

Allerdings sind Sitzplatzzahlen immer ein wenig mit Vorsicht zu genießen, da ja nichts über die Dimensionierung der einzelnen Sitzplätze gesagt wird. So hatten Opernhäuser aus dem 19. Jahrhundert wesentlich engere Sitzreihen als modernere Häuser (die Leute wachsen unaufhörlich!). Immer wenn ein Haus eine neue Bestuhlung bekommt, wird auch die eine oder andere Sitzreihe geopfert, um die Bequemlichkeit, die in der Zwischenzeit gelitten hat, wiederherzustellen. So kann ich mich bei der WSO an eine Zahl aus den Fünfzigern erinnern, wo sie 2054 Sitzplätze hatte (und damit lustigerweise um 20 oder 30 Plätze mehr als damals das Palais Garnier, welches ein wesentlich größeres Gebäude ist, aber extrem viel Platz für Wandelgänge und Künstler-Garderoben verschwendet; die Franzosen sind eben im Repräsentieren noch besser als es die Österreicher je waren! ;) ).


A propos Fernsehen: Wenn du des öfteren das Neujahrskonzert im Fernsehen geschaut hast, und dann das erste Mal den goldenen Saal des Wiener Musikvereins betrittst, steht dir ein kleiner Schock bevor. Der Saal wirkt im TV wesentlich größer als in Natura!

:hello:

Ciao

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Antracis

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12

Montag, 2. April 2007, 15:27

Zitat

Original von Theophilus

Allerdings sind Sitzplatzzahlen immer ein wenig mit Vorsicht zu genießen, da ja nichts über die Dimensionierung der einzelnen Sitzplätze gesagt wird. So hatten Opernhäuser aus dem 19. Jahrhundert wesentlich engere Sitzreihen als modernere Häuser (die Leute wachsen unaufhörlich!). Immer wenn ein Haus eine neue Bestuhlung bekommt, wird auch die eine oder andere Sitzreihe geopfert, um die Bequemlichkeit, die in der Zwischenzeit gelitten hat, wiederherzustellen. So kann ich mich bei der WSO an eine Zahl aus den Fünfzigern erinnern, wo sie 2054 Sitzplätze hatte (und damit lustigerweise um 20 oder 30 Plätze mehr als damals das Palais Garnier, welches ein wesentlich größeres Gebäude ist, aber extrem viel Platz für Wandelgänge und Künstler-Garderoben verschwendet).


Dazu ist zu sagen, dass diese Entwicklung wohl an der BSO vorbeigegangen ist. Denn ab Konfektionsgröße 40 passt man eigentlich nicht mehr bequem in die Stühle rein, im Prinzip muß man vor dem Akt ein- und dann nach dem Schlussakkord ausatmen, damit man sich zwischendurch "einpassen" kann. :D. Wirklich wahnsinnig unbequem und eng. Sicher der Größe des Hauses geschuldet, um wenigstens ein paar Plätze hier und da herauszuquetschen. Es war ja mal geplant, einen vierten Rang aufzustocken, aber dafür fehlen Berlin Wille und Geld.

Zitat


A propos Fernsehen: Wenn du des öfteren das Neujahrskonzert im Fernsehen geschaut hast, und dann das erste Mal den goldenen Saal des Wiener Musikvereins betrittst, steht dir ein kleiner Schock bevor. Der Saal wirkt im TV wesentlich größer als in Natura!


Dann freue ich mich trotzdem drauf. Prinzipiell mag ich ja auch eigentlich eher die kleinen, intimen Säle.

Gruß
Sascha

yago

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13

Montag, 2. April 2007, 15:36

naja sehr eng sitzt du in der WSO auch,überhaupt im parkett.(preisgruppe 3 scheint ein bissi besser)

in graz ist´s nicht ganz so eng wie in wien.
im theater an der wien ist´s fast enger als in der WSO,sehr bequem sitzt man in der wiener volksoper.

und auch in meinem lieblingsopernhaus(nach WSO)dem aalto in essen sitzt man hervorragend.(wie im kino)

lg yago

Theophilus

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14

Montag, 2. April 2007, 16:46

In Graz sitzt man eigentlich gar nicht eng (na ja, man darf es nicht mit den Polsterreihen in so manchen neuen Kinos vergleichen!). Allerdings wurde vor wenigen Jahren bei einem Umbau (neue Bestuhlung, neue Böden), die Akustik des Hauses mehrheitlich schwer geschädigt...

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!