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der Lullist

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1

Mittwoch, 9. September 2009, 13:43

Mein Lieblingskomponist des 17. Jahrhunderts

ich bin ungeduldig und wills jetzt wissen :D

Zitat

Wie schon in den beiden Parallelthreads Mein Lieblingskomponist des 19. Jahrhunderts und Mein Lieblingskomponist des 20. Jahrhunderts nun dasselbe Spielchen fürs 18. Jahrhundert (vielleicht das erste, wo die meisten Taminos mitreden können – im 17. wird's da schon schwieriger).

Auch hier wieder die Regel:

Zitat

Zitat:
Jedes Taminomitglied darf DREI Lieblingskomponisten nominieren deren Werke hauptsächlich im 18. Jahrhundert geschrieben wurden. Ein dazu passendes Lieblingswerk ist optional – muß aber nicht genannt werden. Begründungen sind gern gesehen, aber nicht verpflichtend.



:beatnik: und los - 3 Lieblingskomponisten des 17. Jahrhunderts.

  • »Kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 808

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

2

Mittwoch, 9. September 2009, 13:52

Das ist schon schwieriger.

Der einzige Komponist, den ich ambitioniert gesammelt habe, ist Corelli, den höre ich aber nicht oft und gerne genug, um ihn guten Gewissens neben CPE Bach, Haydn, Schubert, Brahms, Schönberg und Stockhausen zu nennen.

Überhaupt höre ich zwar viel aus dem 17. Jahrhundert aber kaum "Star-orientiert".

Nun denn:

Heinrich Schütz (Musikalische Exequien)
Johann Hermann Schein (Banchetto Musicale)

N.N.

Bernhard

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  • »Bernhard« ist männlich

Beiträge: 3 511

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3

Mittwoch, 9. September 2009, 13:57

Guten Tag

diese Frage läßt sich für mich eigentlich nicht beantworten :faint:

Trotzdem:

1. Cl. Monteverdi

2. H.I.F. Biber

3. Viele :D

Gruß :hello:

aus der Kurpfalz

Bernhard

der Lullist

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4

Mittwoch, 9. September 2009, 14:04

stimmt es ist brutal und gemein - aber das lässt sich nicht vermeiden :D


1. Jean Baptiste Lully (und zwar wegen jeder Note die er zu Papier brachte :jubel: :jubel: :jubel: )


2. Henry Purcell


3. Francesco Cavalli



ich war zuerst versucht Monteverdi zu nennen statt Cavalli, aber letztlich sagt mir Cavalli doch deutlich mehr zu, auch in seinen geistlichen Werken.
Vor allem sind es aber die Opern :yes:


sehr leid tut es mir diesmal um die ganzen anderen Franzosen ;( und um Schmelzer, Biber, Locke, Lawes...

  • »Kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 808

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

5

Mittwoch, 9. September 2009, 14:06

3 Stimmabgaben und keine Überschneidungen.
:wacky:

der Lullist

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Beiträge: 3 963

Registrierungsdatum: 13. Januar 2005

6

Mittwoch, 9. September 2009, 14:07

nun ich tippe auf ein Endergebnis: Monteverdi - Schütz - Purcell

  • »Luis.Keuco« ist männlich

Beiträge: 429

Registrierungsdatum: 16. Juni 2009

7

Mittwoch, 9. September 2009, 14:14

Da arbeite ich mal fleißig dagegen:

Ich finde deine Lieblingskomponisten, lieber Lullist, nämlich sehr gut:

Ich ersetze nur Purcell gegen Buxtehude, also:
Buxtehude, Cavalli, Lully.

Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

Beiträge: 11 835

Registrierungsdatum: 29. März 2005

8

Mittwoch, 9. September 2009, 14:14

1. Heinrich Ignaz Franz v. Biber
2. Claudio Monteverdi
3. Johann Pachelbel
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Dreamhunter

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  • »Dreamhunter« ist männlich

Beiträge: 643

Registrierungsdatum: 21. Mai 2006

9

Mittwoch, 9. September 2009, 16:02

Ich kann da nur für die beiden Komponisten stimmen, von denen ich schon mehrere Werke zu Hause habe -

1) Lully (und an meinen in dieser Hinsicht ungeplanten Ausgaben ist NUR der Lullist schuld!!!! :motz: )
2) Purcell
Hear Me Roar!

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 504

Registrierungsdatum: 12. August 2005

10

Mittwoch, 9. September 2009, 16:29

Ich nenne erstmal nur einen, von dem ich die meisten wichtigen Werke ganz gut kenne und auch sehr schätze:

Henry Purcell
Dido & Aeneas ist eine meiner Lieblingsopern, aber ich mag auch die Cäcilienoden, King Arthur und Fairy Queen, geistliche Werke und Instrumentalmusik sehr.

Mit Monteverdi, Schütz, Biber, Corelli, Buxtehude u.a. bin ich oft noch nicht vertraut genug, obwohl ich einzelne Werke sehr schätze. Französische Barockmusik ist mir noch immer weitgehend fremd (oder unbekannt, aber ich mag auch die, die ich öfters gehört habe, nicht besonders), F. Couperin käme hier evtl. in Frage, der gehört aber wohl ins 18.

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Johannes_Krakhofer

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Registrierungsdatum: 24. Februar 2005

11

Sonntag, 13. September 2009, 06:11

Bei mir siehts so aus:


1 Corelli
2 Charpentier
3 Monteverdi

LG Joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

(Erste Allgemeine Verunsicherung)

tukan

Fortgeschrittener

  • »tukan« ist weiblich

Beiträge: 218

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2008

12

Sonntag, 13. September 2009, 10:30

Hallo,

Corelli, Lully und, wenn man bis zum Anfang des Jahrhunderts zurückgehgen darf: John Dowland!

tukan

euronaut

Anfänger

  • »euronaut« ist männlich

Beiträge: 17

Registrierungsdatum: 13. November 2009

13

Dienstag, 17. November 2009, 12:35

RE: Mein Lieblingskomponist des 17. Jahrhunderts

1. Lully
2. Charpentier
3. Purcell

Glockenton

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  • »Glockenton« ist männlich

Beiträge: 2 014

Registrierungsdatum: 27. Juli 2006

14

Donnerstag, 19. November 2009, 18:52

RE: Mein Lieblingskomponist des 17. Jahrhunderts

SCHÜTZ

Monteverdi

Praetorius

Die sind es dann wohl....
Ich mag auch Frescobaldi sehr, aber es sollen ja nur drei sein.


Gruss :hello:
Glockenton
"Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • »Florian Voß« ist männlich
  • »Florian Voß« wurde gesperrt

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Registrierungsdatum: 15. September 2009

15

Donnerstag, 19. November 2009, 21:05

Nun, ich bleibe bei den im 16ten Jhdt geborenen, deren Werke aber
erst kurz nach 1600 erschienen:

Tobias Hume
John Dowland
Joh. Hermann Schein

Sollte Dowland ungültig sein - er hat ja schon viel im 16ten Jhdt
komponiert - würde ich von der Ersatzbank folgenden ins Spiel werfen:

Andreas Hammerschmidt

.

Frank Georg Bechyna

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  • »Frank Georg Bechyna« ist männlich

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16

Donnerstag, 19. November 2009, 21:47

Mene Lieblingskomponisten aus dem 17. Jahrhundert .

Lieber Lullist ,

das ist eine wirkliche Herausforderung !

Obwohl 1623 verstorben ( geboren 1543 ) zähle ich WILLIAM B Y R D wegen seine s Einflusses zu den bedeutenden Komponisten des 17. Jahrhunderts ( es gibt inzwischen genug Aufnahmen , die einen Beweis für Byrds Können beweisen ) .


JEAN - PHILIPPE R A M E A U darf nicht fehlen ( 1683 - 1764 ) .

Alleine sein "Le rappel des oiseaux" reicht für solch eine Nominierung .

Jean - Baptiste L U L L Y ( 1632 - 1687 ) . Wer an Fachliteratur interessiert ist , der lese die Publikationen über grosse französische Komponisten , die noch im 17. Jahrhundert geboren wurden oder noch im 17. Jahrhundert geboren wurden , der wird an diesen drei komponisten kaum vorbeikommen .

Die englischsprachige Fachpresse hebt - nicht zu Unrecht - noch Gibbons hervor ( 1583 - 1623 ) . Persönlich halte ich ihn für gleichbedeutend wie Byrd .


Diese "Nominierung" hängt natürlich auch mit meiner Vorliebe für Cembalo- und Klavierwerke zusammen .


Beste Grüsse



Frank
Frank Georg Bechyna
Musik & Medizin

miguel54

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17

Freitag, 20. November 2009, 20:28

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18

Dienstag, 21. Dezember 2010, 21:24

16. Jh.

Das ist mal eine Umfrage, die leicht ist (und mit meinen Antworten bin ich in sehr guter Gesellschaft)

1. Schütz

2. Monteverdi

3. Cavalli
"Ich bin ein Anhänger der Todesstrafe, aber köpfen kann ich darum doch keinen."
Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." (Wilhelm Raabe)

Aulos

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19

Montag, 29. August 2011, 16:46

Ich nenne jeweils einen Komponisten pro Land. Die Franzosen und Engländer mögen es mir verzeihen, dass ich sie dabei übergehe.

1. Schütz

2. Monteverdi

3. Buxtehude

Die Umfrage ist gemein, denn es gibt etliche faszinierende Komponisten des 17. Jahrhunderts, die ich hier ungenannt lassen muss.

dr.pingel

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20

Montag, 29. August 2011, 19:31

Schütz ist Dresdener, Buxtehude wurde in Schweden geboren, lebte aber immer in Lübeck!
"Ich bin ein Anhänger der Todesstrafe, aber köpfen kann ich darum doch keinen."
Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." (Wilhelm Raabe)

musikwanderer

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21

Dienstag, 30. August 2011, 12:47

Mein lieber Dr. Pingel,

bist Du Dir da ganz sicher, daß Buxtehude in Schweden zur Welt kam?

Ich lese immer nur, daß sein Geburtsort bis heute nicht genau verifiziert werden kann. Mal wird das holsteinische Oldesloe genannt, mal auch Hälsingborg oder Helsingör. Leider weiß ich nicht, ob alle genannten Städte seinerzeit zu Schweden gehörten, heute ist jedenfalls Hälsingborg schwedisch (Provinz Schonen), aber Helsingör dänisch (Insel Seeland).

Auf jeden Fall, egal wo er geboren wurde, er ist für mich einer der herausragenden Musikerpersönlichkeiten des 17.Jhdts.
.

MUSIKWANDERER

dr.pingel

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22

Dienstag, 30. August 2011, 16:00

Du hast natürlich Recht, lieber Musikwanderer, der Pingel kam in mir wieder durch. Die Informationen mit Schweden habe ich aus einem feature des WDR, das Buxtehudes Kantaten vorstellte. Besonders amüsant war dabei, dass ein paar Stücke von einem Ensemble gesungen wurde, das sich "Die Buxtehunde" nannte.
"Ich bin ein Anhänger der Todesstrafe, aber köpfen kann ich darum doch keinen."
Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." (Wilhelm Raabe)

23

Dienstag, 30. August 2011, 16:42

der Pingel kam in mir wieder durch
Aber die Frage ist ja durchaus interessant, Herr Doktor. Ich bin mal durch diverse CD-Hefte gegangen - was natürlich keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit hat ... Aber danach scheint es so zu sein, dass die frühere Ortsangabe Bad Oldesloe eher an den Standort des Vaters anknüpfte. Der hielt sich aber wohl in dem Zeitraum, der für Buxtehudes Geburt in Frage kommt, eher in Dänemark auf. Zu Dänemark gehörte seinerzeit wohl auch Helsingborg, das erst nach Abschluss der dänisch-schwedischen Kriege (wieder) Schweden zugeschlagen wurde. Von daher mag der Geburtsort Helsingör oder Helsingborg sein, in Dänemark dürfte er jedenfalls gelegen haben. Nun habe ich aber nichts gefunden über das seinerzeitige Staatsangehörigkeitsrecht, so dass für mich noch offen ist, ob Buxtehude Däne wurde, weil er auf königlich-dänischem Gebiet geboren wurde, oder aber der Nationalität des Vaters im deutschen Reichslehen Herzogtum Schleswig (das ja wohl auch den dänischen Königen nach Christian unterstand - mit welcher Konsequenz für die Nationalitätenfrage?) oder vielleicht der Nationalität der dänischen Mutter folgte?

Vielleicht könnten uns da historisch bewanderte KollegInnen aushelfen?

Allerdings war Buxtehude nicht sein ganzes Leben in Lübeck tätig bzw. lebte auch nicht immer dort. Vielmehr scheint er bereits - dem Vater folgend - über mehrere Jahre Organistenstellen in Helsingör und Helsingborg gehabt zu haben. Nachfolger Franz Tunders an St. Marien in Lübeck wurde er jedenfalls erst 1668.