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zatopek

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1

Samstag, 19. Dezember 2009, 19:24

Mozarts Requiem Klavierfassung ?

In der neuen Biographie von Gesine Baur "Chopin oder die Sehnsucht" berichtet sie, dass Chopin neben dem Wohltemperierten Klavier von Bach auch immer eine Klavierfassung von Mozarts Requiem mit sich führte und daraus spielte.

Kennt jemand eine Aufnahme mit dieser Fassung ?

Viele Grüße,

Bernd

Ulli

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2

Samstag, 19. Dezember 2009, 21:10

RE: Mozarts Requiem Klavierfassung ?

In Anhang B des Köchelverzeichnisses, welcher Übertragungen und Bearbeitungen von fremder Hand auflistet, steht zu KV 626 nur eine Streichquintettfassung für Anton Diabelli (den Verlag also) durch Blumenthal (1833) verzeichnet. Da dies unvollständig ist (mir ist eine Bearbeitung von Lichtenthal für Streichquartett in mindestens zwei Einspielungen bekannt), ist natürlich die Existenz einer Klavierfassung nicht auszuschließen. Das KV wartet ja schon seit längerem auf eine Neuauflage...

Ah, pardon, jetzt sehe ich bei 'Ausgaben': Für Pfte. zu 2 Hd. ohne Text (C. Czerny), gedruckt bei Diabelli, vierhändig: (dasselbe), außerdem (nur) das Kyrie von Clementi für Klavier gesetzt.

Ob diese Ausgaben heute noch erhältlich sind bzw. wieder aufgelegt wurden, entzieht sich meiner derzeitigen Kenntnis, würde mich aber brennend interessieren, bevor ich mich an eine eigene Bearbeitung mache...

Eine Einspielung ist mir natürlich ebensowenig bekannt, leider. :(

Allerdings ist die Fassung für Streichquartett (leider von Lichtenthal) nicht besonders herausragend gearbeitet, dafür umso besser eingespielt:

...


Die StringFizz kenne ich nicht (dafür deren Einspielung der 40. Sinfonie für Streichquintett, die sehr zu empfehlen ist).

:hello:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Ulli

Erleuchteter

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3

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:32

RE: Mozarts Requiem Klavierfassung ?

Zumindest das Lacrymosa habe ich in einer Fassung für Orgel gefunden:



(Track 15)

:hello:
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(Vincenzo Geilomato Hundini)

  • »Peter Pasdzierny« ist männlich

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4

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:34

Neben einer Fülle von diversen Partitur und Stimmauszügen ist mir in der IMSLP vor einigen Tagen die von Ulli erwähnte vierhändige Fassung von Carl Czerny in die Hände gefallen - inzwischen findet man dort auch eine zweihändige Fassung von Klindworth.

Zu finden ist beides [URL=http://imslp.org/wiki/Requiem,_K.626_(Mozart,_Wolfgang_Amadeus)]HIER[/URL] ganz unten auf der Seite.

Eine CD Einspielung der einen wie anderen Fassung ist auch mir unbekannt.

:hello:

Peter

Ulli

Erleuchteter

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5

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:35

Hier kann man offenbar die vierhändige Version (eingespielt) kostenlos herunterladen... gleich mal ausprobieren... (die Qualität ist nicht so besonders... aber immerhin)

:hello:

P.S. Das scheint eine Computer-'Einspielung' zu sein. Das Tempo ist durchgehend gleich, weshalb das Instroitus viel zu schnell und das Dies viel zu langsam erklingt...
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

  • »Peter Pasdzierny« ist männlich

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6

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:53

Zitat

Original von Ulli

(die Qualität ist nicht so besonders... aber immerhin)


....die "Qualität" ist computer generiert....entweder zu schnell oder zu langsam...das "Dies Irae" besch....eiden.

:hello:

Peter

Ulli

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7

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:55

Zitat

Original von Peter Pasdzierny

Zitat

Original von Ulli

(die Qualität ist nicht so besonders... aber immerhin)


....die "Qualität" ist computer generiert....entweder zu schnell oder zu langsam...das "Dies Irae" besch....eiden.

:hello:

Peter


Ist also Pas-Czerny :D

Aber für einen ungefähren Höreindruck reicht es ja...

:hello:
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(Vincenzo Geilomato Hundini)

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8

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:58

Zitat

Original von Ulli

Aber für einen ungefähren Höreindruck reicht es ja...


Ich würde mal sagen "ungefährer Höreindruck" heißt übersetzt soviel wie plusquamliquide.... :baeh01: :D

Im Ernst, SO bringt es wenig, wobei richtig gespiellt vermutlich auch nicht VIEL besser wird.... :pfeif:

:hello:

Peter

zatopek

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9

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:59

Vielen Dank erst mal für die Infos. Die vierhändige Fassung habe ich mir auch schon mal heruntergeladen und nach der zweihändigen werde ich noch weitersuchen. Irgendwo wir es bestimmt eine Einspielung geben, hoffe ich.

Schönen vierten Advent,

Bernd

Ulli

Erleuchteter

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10

Sonntag, 20. Dezember 2009, 12:00

Zitat

Original von Peter Pas-Czerny
Ich würde mal sagen "ungefährer Höreindruck" heißt übersetzt soviel wie plusquamliquide....


Dann sags doch :D

Naja, für uns schon... aber nicht für einen potentiellen Interessenten...

Man müßte diese midi rückumwandeln in eine (z.B.) Capella-Datei und dann die Tempi anpassen und dann wieder zurücknudeln. Dann passt's... hab ich aber keine Lust für...

:pfeif:
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(Vincenzo Geilomato Hundini)

Michael

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11

Sonntag, 20. Dezember 2009, 14:36

Sorry, Czernys Ehre unangetastet!!!!!!!!!!

Aber für mich klingt Mozarts Requiem auf Klavier grauslich, wie das meiste, wo im Originalwerk vorwiegend Streicher den Ton angeben. Ne pas...

lg Michael:yes:

Ulli

Erleuchteter

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Registrierungsdatum: 16. Januar 2005

12

Sonntag, 20. Dezember 2009, 14:38

Ähm, sind Klaviere neuerdings Streichinstrumente...?

?( ?( ?(
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(Vincenzo Geilomato Hundini)

  • »Peter Pasdzierny« ist männlich

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13

Montag, 21. Dezember 2009, 18:40

Zitat

Original von Ulli
Ähm, sind Klaviere neuerdings Streichinstrumente...?

?( ?( ?(


Seit Du nicht mehr lesen kannst schon :P :pfeif:

Ich finde man könnte eher die Bemerkung hinterfragen, dass Mozarts Requiem (zumindest in der süß-eirigen Fassung, wovon hier wohl ausgegangen wird) vornehmlich nach Streichern klingen soll - die Bläser sind genauso präsent und wichtig, wobei doch eh der resultierende Gesamtklang entscheidend ist... :beatnik:

Generell Streicher-B-Ton-Tee Werke als Klavierfassung abzulehnen halte ich mit Verlaub für persönlichen Geschmack, den man nicht verallgemeinern sollte.

Als Beispiel erwähne ich hier Beethovens Große Fuge. Sicher, die Streichquartett und die vierhändige Klavierfassung weisen denkbar unterschiedliche Klänge auf. Aber ich halte beide für gleichwertig in ihrer Qualität und Aussagekraft.

:hello:

Peter