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musica

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Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

1

Sonntag, 20. Februar 2011, 09:20

JONES, Sidney - Die Geisha

JONES, Sidney
Die Geisha


Ein japanisches musikalisches Spiel in 2 Akten
Text: Owen Hall und Harry Greebank
UA: 1896 in Daly’s Theatre, London. Deutsche Erstaufführung 1897 in Berlin

Personen:
O Mimosa San, Hauptgeisha, Sängerin im Teehaus – Sopran
Juliette Diamant, Französin, Gesellschafterin im Teehaus – Soubrette
O Kiku San, O Hana San, O Kinkoto San, Geishas im Teehaus zu den 10000 Freuden
Lady Constance Wynne, reiche Engländerin, Weltumseglerin –Sopran
Miss Marie Worthington, Ethel Hurst, Mabel Grant, Louise Plumpton, Freundinnen von Constance
Miss Molly Seamore, Braut von Fairfax – Mezzosopran
Reginald Fairfax, Offizier – Tenor
Dick Cunningham Offizier – Tenor
Arthur Cuddy, Offizier – Bariton
George Grimston, Offizier – Bariton
Tommy Stanley, Kadett – Sopran
Leutnant Katana, Kapitän der japanischen Leibwache – Tenor
Takemine, Sergeant
Wunhi, Chinese, Besitzer des Teehauses – Buffo
Marquis Imari, oberster Polizeichef der Provinz – Bass


Zeit: Gegenwart

Einführung: Ähnlich wie Sullivans Mikado errang die Geisha ungeheurere Verbreitung in Deutschland. In Berlin wurde die Operette über 1100-mal aufgeführt. Das Singspiel enthält eine Reihe hübscher lyrischer und humoristischer Lieder, die zwar nicht alle aus der Feder Jones stammen, aber die armselige Handlung erträglich machen.


1.Akt:
Fairfax und Cunningham und einige andere Seeoffizieren sind im Teehaus zu den zehntausend Freuden angekommen und begrüßen herzlich die Geishas, die sie von einem früheren Besuch schon kannten und sie möchten die Geishas Mimosa und Kiku wiedersehen. Während sie mit den Geishas flirten, erscheint Lady Constance, die auf einer Weltumsegelung mit ihrer Yacht ist. Empört muss sie sehen wie Fairfax mit Mimosa flirtet, da er ja mit Molly Seamore verlobt ist. Doch auch Mimosa ist vergeben, sie ist verlobt mit dem japanischen Leutnant Katana. Sie kann sich nur mit Mühe dem aufdringlichen Gouverneur Imari entziehen. Imari überrascht Fairfax und Katana und aus Rache beschließt er das Teehaus mit den Geishas zu versteigern. Dadurch hofft er, Mimosa San für sich gewinnen zu können. Doch Julietta, die wiederum Imani liebt, gefällt das überhaupt nicht. Deshalb rät sie Lady Constance Mimosa San zu kaufen. So geschieht es, doch Molly, die sich als Geisha verkleidet hat um deren Leben kennenzulernen, wird von Imari erworben und in dessen Palast gebracht.

2.Akt
Im Palastgarten des Imari, der gerne Molly heiraten möchte. Mimosa, Fairfax und Juliette kommen und Fairfax erklärt Molly, in welcher Situation und Gefahr sich seine Braut befindet. Molly bereut längst alles und mit Hilfe von Julietta und Wun His wollen sie versuchen sie zu befreien. Momosa verkleidet sich als Wahrsagerin und prophezeit Imari Unglück, wenn er Molly nicht frei lasse. Doch leider nutzt das nichts, so verkleidet sich Julietta an Mollys Stelle als Braut und lässt sich mit Imari trauen. Erst nach der Entschleierung der Braut sieht Imari, dass er überlistet wurde. Doch er macht Miene zum bösen Spiel, da er von Julietta schon oft verzaubert und entzückt war. Molly ist inzwischen mit Mimosas Hilfe aus dem Imari Palast geflohen und sie kann nun endlich ihren Fairfax heiraten und Mimosa den Leutnant Katana.

Oh tanz du kleine Geisha
Chin, Chin, Chinaman, bist ein armer Tropf
Liebe, Liebe, so wundersüß
Wenn im ganzen Inselreiche
Er füttert mich, also liebt er mich
musica

Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden.
Dalai Lama


9079wolfgang

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Beiträge: 6 861

Registrierungsdatum: 15. April 2010

2

Dienstag, 29. Oktober 2013, 21:23

Hallo, musica!

In der Hoffnung auf ein Mitlesen, grüße ich dich sehr herzlich! Heute fand ich in meinem Sammelsorium einen schönen Querschnitt durch diese Operette? (Musical?) auf LP. Dies dürfte die gleiche Aufnahme auf CD sein:

W.S.

Sven Godenrath

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Beiträge: 920

Registrierungsdatum: 24. März 2010

3

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 10:38

Eine " modernere " Aufnahme ist bei Hyperion erschienen und eigentlich macht nur die Besetzung dieses doch sehr seicht anmutende Werk hörbar.
Die Solisten sind: Lillian Watson, Christopher Maltman, Sarah Walker, Richard Suart, Sarah Vivian, Michael Fitchew, Jozik Koc und Harry Nicoll
Es singen und spielen das New London Light Opera Chorus and Orchestra unter der Leitung von Ronald Corp
1 CD; Aufgenommen zwischen dem 19. und 21. Juni 1998

Die Urauführung war übrigens am 25.April 1896 und es gab 760 Aufführungen.
Das ganze läuft übrigens unter dem Oberbegriff: A Story of a Tea House

Harald Kral

Erleuchteter

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Beiträge: 14 983

Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

4

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 10:44

The Geisha (London 1998)


Aufnahme: 19.–21.6.1998, Studio London, Abbey Road
Dirigent: Ronald Corp
New London Symphony Orchestra
New London Light Opera Chorus
Arthur Cuddy: Paul Parfitt
Dick Cunningham: Jozik Koc
Geisha: Magdalena Ashman
Geisha: Paula Bott
Geisha: Joanna Gamble
Geisha: Sarah Vivian
George Grimston: Michael Fitchew
Imari: Michael Fitchew
Juliette Diamant: Sarah Vivian
Lieutnant Katana: Harry Nicoll
Miss Molly Seamore: Sarah Walker
O Mimosa San: Lillian Watson
Reginald Fairfax: Christopher Maltman
Wun-Hi: Richard Suart

LG
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Harald Kral

Erleuchteter

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Beiträge: 14 983

Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

5

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 10:49

Die Geisha als TV-Operette (1972)

Der ZDF-Theaterkanal brachte vor einigen Jahren die Aufzeichnung einer Fernseh-Operette aus dem Jahr 1972. Das war die Besetzung:
DIE GEISHA
Operette von Sidney Jones
Fernsehinszenierung; BR Deutschland 1972
Regie: Herbert Junkers
Buch: Walter Brandin

* Mimosa - Yoko Kawahara
* Lady Wynne - Hilde Weissner
* Molly - Regina Marheineke
* Juliette - Roswita Karon
* Ellen - Katja Weigmann
* Nami - Kitty Mattern
* Mary - Andrea Schmidt
* Mabel - Gaby Fuchs
* Imari - Ekkehard Fritsch
* Wun-Hi - Kurt Grosskurth
* Fairfax - Frieder Stricker
* Katana - Michael Maien
* - u.a.
William Milié (Choreographie)
Peggy Brown-Singers (Chor)
Gerd Wilden (musikalische Leitung)
Symphonie-Orchester Graunke
Gerd Krauss (Szenenbild)
Länge: 95 min

Zitat

Weil die Geisha Mimosa ihn nicht erhört hat, lässt Imari, der Polizeipräfekt einer japanischen Hafenstadt, das Teehaus "Zu den 10000 Freuden" samt Personal beschlagnahmen und öffentlich versteigern. Auf diese Weise will er in den persönlichen Besitz der Widerspenstigen kommen. Aber dank mehrerer anwesender Engländer - darunter einiger Schiffsoffiziere und einer reichen Lady mit ihren Gesellschafterinnen - kommt nach mancherlei Intrigen wieder alles ins rechte Lot. Und Mimosa kriegt den Mann, den sie wirklich liebt: den jungen japanischen Leutnant Katana.
Die Operette "Geisha" ist ein Werk mit Singspielcharakter. Man könnte es als Vorläufer des späteren Musicals bezeichnen. Nicht zu verkennen ist der Einfluss auf "Madame Butterfly" und "Land des Lächelns". Von dem so erfolgreichen, 1896 uraufgeführten und in aller Welt gespielten Werk sind heute nur noch einige "Schlager" bekannt: z.B. "O tanz, du kleine Geisha" und "Chin-Chin-Chinaman". Für die Fernsehproduktion schrieb der Textdichter Walter Brandin ein neues Buch, in dem die Dialoge unserem heutigen sprachgebrauch angepasst wurden und auch die Liedertexte zeitgemäße Verse erhielten. Gerd Wilden arrangierte die Musik, wobei er die Melodien belassen, die Instrumentierung jedoch erneuert hat.


LG
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)