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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

WolfgangZ

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  • »WolfgangZ« ist männlich

Beiträge: 2 240

Registrierungsdatum: 16. April 2007

31

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:14

Hallo, Pylades!

Conlon Nancarrow hat - von einigen konventionellen Klavierstücken abgesehen - vor einigen Jahrzehnten in mühevoller Kleinarbeit Lochstreifenkompositionen angefertigt und mechanisch abspielen lassen. Die Produkte wären aufgrund ihrer Geschwindigkeit und rhythmischen Komplexität von einem Pianisten manuell kaum zu bewältigen. Das Ergebnis ist sozusagen Jazz und dessen Gegenteil zugleich, Radikaljazz, der sich kaum traditionell notieren lässt, und andererseits quasi inhumane Maschinenmusik.

Besten Gruß, Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

32

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:25

Zitat

Original von Pylades
Hallo zusammen,

inzwischen habe ich mir die Noten zu "The people united..." besorgt und mich ziemlich intensiv mit der Hamelin-CD und gleichzeitig dem Notentext beschäftigt...

Auch wenn der Verlag (ZEN-ON Music Co. Ltd.) dem Werk "mittleren Schwierigkeitsgrad" zumisst - ich habe daran sehr meine Zweifel...


Hallo, Pylades,

das Dokument, wo dem Werk eine mittlere Schwrierigkeit attestiert wird, würde ich gerne einmal sehen. :wacky:

Natürlich ist das Werk richtig schwer. Vielleicht gibt es im 20. Jahrhundert Stücke, die noch schwerer sind, zum Beispiel einige Klavierstücke von Stockhausen aufgrund ihrer komplizierten Organisation der zeitlichen/rhythmischen Abläufe, aber die meisten anspruchsvollen Klavierwerke des 20. Jahrhunderts dürften eher leichter zu erlernen sind als "The people united...".
Auch Messiaens "Catalogue d`oiseaux" oder seine "Vingt régards..." und wahrscheinlich auch jedes einzelne Buch von György Ligetis Etüden sind nicht unbedingt noch schwieriger, sondern eher in einer vergleichbaren Dimension der Schwierigkeit angesiedelt.
Das Problem bei Rzewskis Zyklus ist seine Vielzahl unterschiedlicher musikalischer Gestalten und pianistischer Spielweisen, die sich oft innerhalb weniger Takte abwechseln. Dazu kommt die große Länge dieses Zyklus. Vielleicht sollte ich einmal in mein Notenheft hineinsehen und dafür noch Beispiele nennen. Aber in jedem Falle ist die Einordnung "mittelschwer" etwas bizarr.
Liebe Grüße!

Ralf

Pylades

Schüler

  • »Pylades« ist männlich

Beiträge: 183

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

33

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:31

Hallo Wolfgang,

Zitat

Original von WolfgangZ:
Conlon Nancarrow hat - von einigen konventionellen Klavierstücken abgesehen - vor einigen Jahrzehnten in mühevoller Kleinarbeit Lochstreifenkompositionen angefertigt und mechanisch abspielen lassen. Die Produkte wären aufgrund ihrer Geschwindigkeit und rhythmischen Komplexität von einem Pianisten manuell kaum zu bewältigen. Das Ergebnis ist sozusagen Jazz und dessen Gegenteil zugleich, Radikaljazz, der sich kaum traditionell notieren lässt, und andererseits quasi inhumane Maschinenmusik.


Und das hat Spuren in dem Variationszyklus von Rzewski hinterlassen? - ich bin überrascht. Mir fallen doch eigentlich gerade die beiden folgenden Charakteristiken auf:
- es ist geradezu altmeisterlich-handwerklich (ich könnte mir gut vorstellen, dass Rzewski bei der Komposition spaßeshalber eine barocke Perücke a la Händel getragen hat, zusammen mit einer Ray-Ban-Sonnenbrille), und damit alles andere als "industriell" oder "Maschinenmusik", nämlich zutiefst human,
- es wirkt - jedenfalls auf mich - in keiner Weise "improvisiert", und damit ist es eigentlich sehr weit weg wenigstens vom "klassischem" Jazz.

Was hingegen auffällt ist phasenweise der "Blues-artige" Tonfall (speziell in Var. 13).
Und dann gibt es natürlich die überaus komplexen rhythmischen Muster, vielleicht ist es diese Eigenschaft, die dich an die "Lochkartenrhythmen" von Nancarrow erinnert?

Gruß
Pylades

Pylades

Schüler

  • »Pylades« ist männlich

Beiträge: 183

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

34

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:40

Hallo Kulturvermittler,

Zitat

Original von Kulturvermittler:
das Dokument, wo dem Werk eine mittlere Schwrierigkeit attestiert wird, würde ich gerne einmal sehen.


schau bitte unter www.musicroom.com unter dem Suchbegriff "Rzewski" nach. Der erste Treffer zu "The people united..." bringt neben der Bestellinformation die Klassifizierung

Schwierigkeitsgrad: Mittlerer Schwierigkeitsgrad/Fortgeschrittene

Ich mag es - nachdem ich die Noten vorliegen habe, auch nicht glauben. Die müssen einen Webdesigner haben, der es an den Tasten mit Hamelin, Kissin, und Pollini aufnehmen kann.

Gruß
Pylades

WolfgangZ

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  • »WolfgangZ« ist männlich

Beiträge: 2 240

Registrierungsdatum: 16. April 2007

35

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:46

Hallo, Pylades!

Ja, es sind sowohl die Blues- und Jazzelemente sowie die teilweise rasanten Figurationen, die mich an Nancarrow erinnern.

Im Übrigen lag bei der Formulierung "durch die Brille von Jarrett und Nancarrow ... oder so" die Betonung auf "oder so" :) ;)

Natürlich kann man Rzewski weder mit dem einen noch mit dem anderen verwechseln. Aber auf der raffinierten Kreuzung zwischen den beiden, da bestehe ich ... :D

Besten Gruß, Wolfgang
Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

36

Sonntag, 29. Juli 2007, 20:55

Pylades,

was die Schwierigkeitsgrade bei Musicroom angeht, würde ich sagen, dass man die nicht so ernst nehmen sollte. Erst einmal sind viele Sachen in den Schwierigkeitsgraden gar nicht eingeordnet.
Zum anderen sind die Maßstäbe nicht klar. Ich habe zum Vergleich einmal die Klavermusik von Maurice Ravel untersuchen lassen: Musicroom gibt hier für die Sonatine die Einstufung
"mittlere Schwierigkeit/Fortgeschrittene", was ich auch so sehe, während "Gaspard de la nuit", das gefürchtete und nach allgemeiner Einschätzung schwierigste Klavierwerk Ravels, für "Fortgeschrittene" geeignet ist.

"Fortgeschrittene" ist wahrscheinlich höher als "mittlere Schwierigkeit/Fortgeschrittene".
Dass "The people united..." aber ebenfalls, wie die Sonatine, mit "mittlere Schwierigkeit/Fortgeschrittene" eingeordnet wird, ist Unsinn. Das Werk ist garantiert noch schwieriger als Gaspard und würde daher eine Einstufung unter "extrem schwierig" :untertauch: oder "sehr weit Fortgeschrittene" benötigen.
Liebe Grüße!

Ralf

Caesar73

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37

Donnerstag, 13. September 2007, 19:31

Wer sich für den Komponisten (- und Pianisten) Rzewski interessiert: In der neuen Ausgabe der Piano-News ist ein ausführlicher Artikel über Rzewski- allerdings habe ich ihn noch nicht lesen können.

Herzliche Grüße:hello: :hello:

Christian
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

Klassikliebhaber

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38

Sonntag, 7. Oktober 2007, 00:28

Ein sehr schönes Stück wie ich finde.
Aber wieso sind die Noten soooo teuer? :(
Müssen die so übertrieben teuer sein?

petemonova

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39

Sonntag, 7. Oktober 2007, 19:15

Klar. Der Komponist lebt meines Wissens noch und möchte sicher an den einen oder anderen verkauften Noten etwas mitverdienen.
Wie sieht es denn mit Bibliotheken aus? Da ist es bestimmt auch schwer, an das Stück ranzukommen, denke ich...


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Opus28

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40

Freitag, 16. November 2007, 17:23

Noten

So,

da der Schott Vertreter heute im Hause war, habe ich mir mal die Noten bestellt. Ich muss mir das Werk, dass so eine Faszination ausstrahlt mal genauer zu Gemüte führen.
Viele Variationen dürften tatsächlich auch spielbar sein für Nicht-Voll-Profis. Ich bin mal gespannt und werde Bericht erstatten wenn die Noten in der nächsten Woche - hoffentlich - auch wirklich dann eintreffen.

Zum Thema Preis gibt es einen kurzen Satz zu sagen:
Hier spielt die Seitenzahl eine große Rolle und da es sich um solch viele Variationen handelt ist davon auszugehen, das das ganze an die 100 Seiten hat und in Anbetracht der Tatsache, dass der Komponist noch lebt und somit Geld verdienen will finde ich den Preis, der unter €40.- liegt durchaus nicht unangemessen. Zum Vergleich, die meisten Metallica Alben (unter 100 Seiten) kosten meist 29,95 oder mehr.

LG

Tobias

:hello:

petemonova

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41

Donnerstag, 20. März 2008, 13:02

Es ist bei Naxos eine Alternativeinspielung zum Hamelin erschienen:



Ralph van Raat spielt neben den Variationen auch eine Ballade aus den "Four North American Ballads"

Bestimmt nicht uninteressant!


LG, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Wulf

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42

Donnerstag, 20. März 2008, 14:42

Hallo Peter!

Vielen :jubel: für die Nachricht! Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen. Gibts die schon bei Deinem Brötchengeber???

LG
Wulf
Carreras, I'll never stop saying Carreraaaas!
(Leonard Bernstein)

Frank1970

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Beiträge: 705

Registrierungsdatum: 10. Juli 2007

43

Donnerstag, 20. März 2008, 14:52

Hallo Peter,

bin ebenfalls sehr gespannt. Eigentlich liebe ich bereits die Hamelin-Aufnahme. Aber schon bei Hamelins Villa-Lobos-Klavier-Aufnahme musste ich feststellen, dass er nicht immer das Maß aller Dinge ist und manche Aspekte eines Klavierstückes bei anderen Aufnahmen noch besser rauskommen. Im Falle Villa-Lobos waren dies unter anderen ebenfalls Naxos-Aufnahmen. Umso mehr bin ich gespannt, wie sich Ralph von Raat im Vergleich mit Hamelin schlägt. Kennt vielleicht schon jemand diesen Pianisten? Vielleicht von seine Adams-CD?

Viele Grüße
Frank
From harmony, from heavenly harmony
this universal frame began.

petemonova

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Beiträge: 4 186

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2004

44

Donnerstag, 20. März 2008, 15:16

Zitat

Original von Wulf
Hallo Peter!

Vielen :jubel: für die Nachricht! Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen. Gibts die schon bei Deinem Brötchengeber???

LG
Wulf


Kann ich dir noch nicht sagen, da ich noch Urlaub habe.
Wenn ich dran denke, sage ich Sonnabend Bescheid, da darf ich wieder ran. :pfeif:


LG, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

45

Montag, 15. September 2008, 15:47

The People United in Göttingen

"The People United" wird am 4. Oktober in Göttingen aufgeführt. Am Klavier: Der Komponist. Vor den Klavierdarbeitungen werden Arbeiterlieder gesungen.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der "Niedersächsischen Musiktage" und trägt den Titel

Lange Nacht der Revolution


Julia Bartha (Klavier), Joachim Kuntzsch (Gesang, Klavier), Frederic Rzewski (Klavier), Prof. Dr. Hanns-Werner Heister (HMT Hamburg) (Musiktage-Salon), Joachim Kuntzsch (Gesang, Klavier), Wolfgang Haendeler (Moderation)

Einen Aufbruch gibt es auch beim Veranstaltungsformat Lange Nächte. Diese Konzerte sind umrahmt von den Musiktage-Salons, die Raum zur Diskussion bieten, Lesungen und Themenparcours vertiefen das Hörerlebnis. Dadurch unterscheiden sich die Langen Nächte vom herkömmlichen Konzert, indem sie feste Programmabläufe aufheben und den Besuchern die Möglichkeit bieten, für sich ein individuelles Konzertereignis zu gestalten.

Die Lange Nacht der Revolution bringt Musik und Texte aus revolutionären Zeiten zusammen. Oft sind diese politisch und gesellschaftlich unruhigen Epochen künstlerisch besonders fruchtbar. Parallel entstehen populäre Gedichte und Lieder, Bänkelgesänge. Die Lange Nacht der Revolution fasst dieses Kaleidoskop zu einem abwechslungsreichen Abend zusammen. Die Pianistin Julia Bartha hat ein Programm zusammengestellt, das Aufstand und Nation im Spiegel der romantischen Klaviermusik erklingen lässt. Der amerikanische Komponist und Pianist Frederic Rzweski präsentiert sein Klavierwerk »The People United Will Never Be Defeated!«, Studierende der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg singen Bänkellieder. Wolfgang Haendler und Prof. Dr. Hanns-Werner Heister sind die Revolutionsexperten des Abends, werden diskutieren und moderieren.
(Informationstext vom Veranstalter)
Liebe Grüße!

Ralf

moderato

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Beiträge: 5 170

Registrierungsdatum: 14. November 2010

46

Donnerstag, 23. Februar 2012, 22:11

Das Tamino-Forum ist ein Ozean, in dem Schätze zu heben sind. Auf der Suche nach amerikanischen Klavierwerken des 20. Jahrhunderts stiess ich auf diesen Thread.

Dem Thema des chilenischen Revolutionsliedes "El pueblo unido jamas sera vencido", das Rzewskis Variationszyklus The People United Will Never Be Defeated zugrunde liegt, war ich auf einer CD des Labels ecm erstmals in den 80er Jahren begegnet. Es hat durchaus die Qualität eines Ohrwurms, dem man sich schwer entziehen kann.


Ein befreundeter Pianist empfahl mir die Aufnahme mit Hamelin unbedingt anzuhören. Ich erkannte das Thema sofort und war dann neugierig, wie ein Komponist des 20. Jahrhunderts einen Variations-Zyklus diesen Ausmasses bewältigt.


Wenn eine neue Einspielung herauskommt, bin ich gespannt, was der Interpret aus diesem Werk neu schöpft.
Der Niederländer Ralph van Raat und der Deutsche Kai Schumacher haben sich dieser Herausforderung gestellt.


Die Aufnahme mit Ursula Oppens, der Auftraggeberin des Werkes, ist wieder erhältlich. Sie führte Rzewkis "The People United Will Never Be Defeated" als Begleitstück zu Beethovens Diabelli Variationen auf, wie man aus Beitrag 1 erfahren kann.

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Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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zweiterbass

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Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

47

Freitag, 8. November 2013, 23:50

Hallo,

basierend auf der Aufnahme mit Hamelin (siehe hier Betrag Nr. 1) will ich Bemerkungen machen zu den Variationen die mich ansprechen (ohne Beachtung der Überschriften zu den einzelnen Variationen) und dabei versuchen mitzuteilen, was mich anspricht.

Das Thema ist eine einprägsame, kräftige Melodie und hat einen ebensolchen Rhythmus

Var. 1 – die Rhythmusstruktur bleibt deutlich, wenn auch ziemlich verfremdet dargestellt.
Var. 3 - weichgespülter Rhythmus
Var. 5 - Minimalmusik
Var. 7 - Rhythmusstruktur
Var. 9 - Minimalmusik
Var.11- dto.
Var.13- elegisch
Var.14 - dto. - leichter Jazz-Einschlag
Var.15- wie ein verspieltes Kinderlied
Var.17- Minimalmusik
Var.18- ähnlich wie Var.13 bis auf den pompösen Teil
Var.20- Technik von Hamelin
Var.21- dto.
Var.22- dto.
Var.23- dto.
Var.26- Rhythmus
Var.27- äußerst abwechslungsreich, die längste Var. – es bleibt Zeit zum einhören
Var.28- anfangs Rhythmus sehr interessant, dann sehr „lieblich“
Var.31- überraschend nah am Thema
Var.32- dto.
Var.36- sehr Vermischtes, Kaleidoskop

Es ist mir klar, dass diese Höreindrücke stimmungsabhängig sind und unter anderen Gegebenheiten auch anders ausfallen können. Vielleicht werde ich, wenn ich die Details zu diesem Beitrag vergessen habe, das „Spielchen“ wiederholen ohne den Beitrag nochmal zuvor gelesen zu haben. Was ich dann hören und schreiben werde?

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler