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William B.A.

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1

Freitag, 17. Oktober 2014, 20:48

Arthur Miller (1915 - 2005)

Arthur Asher Miller (geb. am 17. Oktober 1915, gest. am 10. Februar 2005), war ein amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als wichtiger gesellschaftskritischer Dramatiker der neueren Zeit. Seine sozial- und zeitkritischen Dramen wenden sich gegen den so genannten American Way of Life, bei dem der berufliche Erfolg im Mittelpunkt steht. immer wieder stellte Miller die ethische Verpflichtung des Einzelnen in den Vordergrund.
Millers Bedeutung wird meist anhand seines erfolgreichsten und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stücks Death of a Salesman (Tod eines Handlungsreisenden, 1949) belegt, in dem er präzise die Traumwelt des Protagonisten Willy Loman analysiert und entlarvt. Jene Traumwelt kann als Abbild der zeitgenössischen US-amerikanischen Gesellschaft aufgefasst werden, welche sowohl in der Bühnendarstellung als auch in der Realität nicht mehr entlang der Idealvorstellungen (American Dream) existiert, sondern lediglich als ein im Zusammenbruch begriffenes Überbleibsel von ersehnten Zuständen aufrechterhalten wird.
Millers Drama über den Niedergang der Ideale der US-amerikanischen Gesellschaft wurde 1985 unter der Regie von Volker Schlöndorff verfilmt. Als Darsteller des Willy Loman trat Dustin Hoffman auf, sein ältester Sohn Biff wurde von John Malkovich verkörpert.
In Deutschland spielte Heinz Rühmann bereits in seiner Zeit am Wiener Burgtheater (1960 - 1962) den Willy Loman.
Für den Tod eines Handlungsreisenden erhielt Arthur Miller den Pulitzerpreis.
Weitere bekannte Werke Millers sind u. a. "All my sons" (Alle meine Söhne), 1947, "The Crucible" (Hexenjagd), 1953, "Misfits" (Nicht gesellschaftsfähig), 1961, "After the Fall" (Nach dem Sündenfall) 1964 und "Incident in Vichy" (Zwischenfall in Vichy), 1965.
Etliche seiner Werke wurden verfilmt, bzw. er schrieb zu etlichen Filmen die Drehbücher.

Arthur Miller wäre heute 99 Jahre alt geworden.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

lutgra

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2

Freitag, 17. Oktober 2014, 21:55

Vielleicht ist es noch erwähnenswert, dass Miller fünf Jahre mit Marilyn Monroe verheiratet war. :rolleyes:

William B.A.

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3

Freitag, 17. Oktober 2014, 22:08

Ich ahtte das auch überlegt, habe es dann aber doch gelassen.

Liebe Grüße

Willi :)
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m-mueller

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4

Montag, 20. Oktober 2014, 12:54

Jedenfalls haben sich Generationen von Schülern, unter anderem ich, durch "Death of a salesman" gequält - man tat damit weder dem Englischen, noch den Schülern allgemein oder dem Berufsbild des Vertrieblers einen Gefallen.

Wird das heute auch noch "geleert"?

William B.A.

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5

Montag, 20. Oktober 2014, 13:07

Ich weiß es nicht, lieber m-mueller, ich habe vor 3 1/2 Jahren die "Leeranstalten" in Richtung Pension verlassen, kann mich aber erinnern, als ich selbst noch auf der anderen Seite des Pultes saß, in den 60er Jahren Heinz Rühmann einaml in einer äußerst bewegenden Inszenierung des Wiener Burgtheaters im Fernsehen erlebt zu haben. Das war aber weniger der Schule geschuldet, sondern meinem derzeitigen Interesse an Theater überhaupt und an Heinz Rühmann im Besonderen. Deswegen habe ich ihn eher mit dem Handlungsreisenden verknüpft, weniger Dustin Hoffman, der damals noch mit "Mrs. Robinson" (Simon & Garfunkel) durch die Betten sprang.

Liebe Grrüße

Willi :)
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m-mueller

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6

Montag, 20. Oktober 2014, 13:23

Lieber Willi,

ich habe damals keine Filmversion des "Handlungsreisenden" gesehen, vielleicht hätte da ja was rausgerissen.

William B.A.

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7

Montag, 20. Oktober 2014, 13:47

Liebe m-mueller,

Der Film mit Dustin Hoffman als Willy Lomankam ja auch über 20 Jahre später, 1985, da hatte ich mich längst wieder der Klassischen Musik zugewandt. Den Film habe ich auch nicht gesehen. Hoffman war ja von ähnlicher Statur wie Rühmann, wenn er den Willy Loman auch so gut gespielt hat, dann Chapeau.

Liebe Grüße

Willi :)
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