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Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

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31

Freitag, 21. März 2014, 00:12

Hans Sachs: Theo Adam
Pogner: Siegfried Vogel
Beckmesser: Günther Leib
Stolzing: Spas Wenkoff
Eva: Celestina Casapietra
Magdalene: Annelies Burmeister
David: Peter Schreier

Inszenierung: Werner Kelch
Chor der Deutschen Staatsoper Berlin
Staatskapelle Berlin
Dirigent: Otmar Suitner

Diese Aufführung von 1981 wurde von Ensemble-Mitgliedern der Staatsoper gestemmt. Kein Gast war notwendig. Auch diese Aufzeichnung belegt, in welcher hervorragenden Verfassung die Staatskapelle immer schon war - nicht erst seit Barenboim!

Für mich ist dieser Mitschnitt nicht nur ein Zeitdokument, sondern auch ein persönliches: Ich war bei dieser Fernseh-Aufzeichnung live im Opernhaus!
Die Fernsehaufzeichnung fand allerdings schon bei der Vorstellung am 14.12.1980 statt, die Erstausstrahlung war dann 1981. Ich habe diese Inszenierung zwischen 1990 und 1995 noch 11x erlebt, also eher in der Schlussphase dieser Inszenierung, zumeist mit Siegfried Vogel als Hans Sachs. Dennoch kann ich alles, was du zu dieser Aufzeichnung, dem Ensemble und dem Orchester sagst, nur unterstreichen.

Ich habe gerade noch zufällig die Gesamtaufzeichnung einer Vorstellung des Japan-Gastspiels von 1987 mit dieser Inszenierung bei Youtube gefunden, mal gerade vor 14 Tagen eingestellt und in technischer Top-Qualität. Suitner, Adam, Vogel, Olesch und Schreier sind ebenso identisch besetzt wie auch einige weitere Meister und der Nachtwächter. Neu sind die Damen: Falewicz statt Casapietra (Hajossyova wäre mir lieber gewesen) und Priew statt Burmeister. Reiner Goldberg singt einen sehr guten Stolzing, war sicherlich ohnehin viel eher ein Stolzing als Wenkoff, und Siegfried Lorenz ist ein bemerkenswerter Beckmesser.





Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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m-mueller

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32

Samstag, 22. März 2014, 22:10

Musik auf durchgehend höchstem Niveau:

Händel: Chandos Anthems

http://www.youtube.com/watch?v=biFcfG5W26Q


m-mueller

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33

Samstag, 22. März 2014, 22:20

Nicht ganz das Niveau der Chandos Anthems, aber Meilen über dem meisten, das nach 1750 komponiert wurde.

Händel, Coronation Anthems
http://www.youtube.com/watch?v=rltIYXchMAc


m-mueller

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  • »m-mueller« ist männlich

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34

Samstag, 22. März 2014, 23:06

Schließlich noch das Beste von Albinoni - und auch eine der besten Kompositionen aller Zeiten:

Die 12 Concerti a cinque op. 5, gespielt von Pina Carmirelli und I Musici

http://www.youtube.com/watch?v=dSNnkL3hs5k


Joseph II.

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Registrierungsdatum: 29. März 2005

35

Freitag, 28. März 2014, 17:57



Sibelius' 2. Symphonie
Hans Rosbaud dirigiert das Südwestfunk-Orchester (SWF)
Aufnahme: 1955

Kam wohl bislang nie auf CD heraus.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Christian Biskup

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Beiträge: 518

Registrierungsdatum: 24. Februar 2009

36

Samstag, 29. März 2014, 03:49

Liebe Taminos,

auch ich habe einen Schatz auf youtube, den ich mir regelmäßig anhöre, da sie nie auf CD erschienen ist. Es handelt sich um eine Aufnahme der 5. Sinfonie von Jean Sibelius mit dem Schwedischen Radio Sinfonieorchester, die Aufnahme ist gewiss schon 20 Jahre alt.



Ich liebe die tiefe der Aufnahme, die trotz der suboptimalen Tonqualität beeindruckend ist. Insbesondere das Finale finde ich unerreicht. Man möge nur ab 27:50 reinhören - schöner kann der Finalsatz nicht gespielt werden. Viele nehmen an dieser Stelle das Tempo nicht zurück, ich finde es schade, nur so kann ich diese herrlichen Harmonien genießen. Ich weiß nicht wie es in der Partitur steht, aber wenn es schneller gespielt wird ärgere ich mich jedes Mal im Konzertsaal. Für mich scheint das Tempo so sehr logisch.
Zumal können die Finalen Akkorde garantiert nicht präziser im Zusammenspiel sein. Einfach perfekt!

Beste Grüße
Christian

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

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37

Mittwoch, 2. April 2014, 16:18

Nicht sehenswert, aber sehr hörenwert, da nicht zu sehen, aber viel zu hören: der komplette "Palestrina" von Hans Pfitzner in der Aufnahme unter Otmar Suitner mit der Staatskapelle Berlin und dem wunderbaren Solisten-Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin in den 1980er Jahren (das lief damals auch szenisch!) mit Peter Schreier in der Titelpartie, Siegfried Lorenz als Borromeo, Carola Nossek als Ighino, Rosemarie Lang als Silla, Hans-Joachim Ketelsen als Morone, Ekkehard Wlaschiha als Ercole Serverolus, Fritz Hübner als Kardinal Madruscht, Peter-Jürgen Schmidt als Novagerio, Reiner Süß als Lothringen, Günther Leib als Luna, Uta Priew als Lukretia, Hermann Christian Polster als Papst, Günter Kurth als Budoja und und und

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lutgra

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38

Sonntag, 13. April 2014, 19:28

Johannes Verhulst - Symphonie e-moll 1841

Durch die Ankündigung einer neuen CD des Utrecht String Quartets bin ich auf den niederländischen Komponisten Johannes Verhulst, Freund und Zeitgenosse von Mendelssohn aufmerksam geworden. Bei der Suche nach Musik von ihm bin ich auf seine einzige Symphonie gestossen, von der es auch bereits eine Aufnahme bei Chandos gibt. Und eine weitere Aufnahme unbekannter Provinienz - wohl aus einem Radiokonzert - findet sich auf youtube in voller Länge (39:45). Klanglich hervorragend aufgenommen spricht diese Musik unmittelbar an. Eine weitere Entdeckung, die nach Vertiefung ruft. Das Bild können die Fachleute hier sicher identifizieren.



Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

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Registrierungsdatum: 29. März 2005

39

Sonntag, 13. April 2014, 19:49

Galt lange als gar nicht existent:



Knappertsbusch dirigiert Strauss' Alpensinfonie
Wiener Philharmoniker
Aufnahme: 1952

Es gibt wohl kaum eine packendere Interpretation!
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

MSchenk

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Registrierungsdatum: 5. März 2011

40

Mittwoch, 23. April 2014, 22:50

Man mag den "Großkritiker" Joachim Kaiser nun mögen oder nicht mögen, aber seine Reihe über die Mozart-Opern ist doch recht interessant:

mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Lohengrin

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Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2006

41

Samstag, 13. Dezember 2014, 13:10

Mehr zufällig stieß ich bei youtube auf Auftritte des russischen Tenors Vladimir Atlantov. Da ich schon lange nach einer Atlantov-CD suchte, erfreuten mich die Videos. Beim Surfen stieß ich auch auf Zurab Andshaparidze und Ivan Burlak. Also da bleibe ich dran! Die CD-Angebote an Sängern von jenseits des eisernen Vorhangs sind insgesamt dürftig (Beck, Dussmann, 2001), vor allem, wenn man unterstellt, dass es viele uns unbekannte gute Sängerinnen und Sänger in diesem riesigen Land geben dürfte.
Gruß
Lohengrin
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