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Karl

Schüler

  • »Karl« ist männlich

Beiträge: 188

Registrierungsdatum: 16. August 2016

31

Donnerstag, 10. August 2017, 12:35

Was natürlich noch fehlte, war eine Aufnahme nach historischem Vorbild (Instrumente mit Darmsaiten).

Das Ensemble L’Archibudelli, hier mit Vera Beths (Violine), Jürgen Kussmaul (Bratsche) und Anner Bijlsma (Violoncello), hat das Werk 1991 so eingespielt.



Das quietscht und zwietscht, wie es für unsere Ohren nicht alltäglich ist.

Was damit zeigt, daß die Musik einer gewissen Wandlung und Anpassung im Laufe der Zeit durchaus bedarf.

Klasse Aufnahme, wenn auch nicht unbedingt für spät nachts, wenn man was zum Ausklingen braucht.

kalli

Profi

  • »kalli« ist männlich

Beiträge: 425

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2010

32

Donnerstag, 10. August 2017, 14:59

Fehlte noch...

Salut,

durch einen bärigen Zufall hatte ich Gelegenheit, diese Einspielung zu hören:



Der Instrumentenklang entspricht beinahe meiner Idealvorstellung :jubel: :jubel:

Ich habe allerdings den Eindruck, dass das Cello in den tiefen Lagen [vielleicht aufnahmetechnisch bedingt?] irgendwie verschmiert klingt!? Das wäre zunächst der einzige "Makel", ansonsten ein wirklich ganz wunderbare Einspielung, die ich sehr empfehlen kann.

Zudem wird für all jene, die sich zwar für den Gesang nicht erwärmen können, dennoch aber auf die zauberhaften Opernmelodien nicht verzichten mögen, eine sehr gute Streichquartett- [?] -fassung der Nozze di Figaro angeboten.

Viele Grüße
Ulli
Das hört sich mal interessant an - habe ich natürlich bestellt - hatte festgestellt, dass mir dieses Divertimento fehlt. Ich freue mich darauf. Interessant könnte auch diese Aufnahme sein - F P Zimmermann gefällt mir sowieso ausnehmend gut ( z.B. seine Violinsonaten von Bach ) :
https://www.amazon.de/gp/product/B004AB2…2EOZQ7QUK&psc=1

Ich werde berichten.....

Kalli

Karl

Schüler

  • »Karl« ist männlich

Beiträge: 188

Registrierungsdatum: 16. August 2016

33

Freitag, 11. August 2017, 11:07

Langsam schloß sich der Kreis, es bedurfte nur noch weniger Vergleiche, um für mich ein Fazit ziehen zu können.

Die Suche wurde auf anerkannte Spezialisten und Könner ihres Faches eingegrenzt.

So kam ich zu dieser CD:



Die Akteure:

Rainer Zipperling begann nach dem Abitur mit dem Studium der Musik und Musikwissenschaft. Er ist Gründungsmitglied der Camerata Köln (1979), seine besondere Vorliebe für die Barockmusik veranlasste ihn sein Studium in Holland fortzusetzen, dem Pionierland der sogenannten „authentischen Aufführungspraxis“.
Er gehört zu den führenden Continuo- und Kammermusikspezialisten Europas.
Sein eigenes CD-Label „FLORA“, welches er mit seinen Freunden Philippe Pierlot und François Fernandez gegründet hat, spiegelt weitere Aspekte seiner Arbeit wieder.

François Fernandez ist ein französischer Violinist im Bereich historische Aufführungspraxis, der sich der Kammermusik verschrieben hat und in den besten Barockorchestern weltweit als Leiter oder Solist zu finden ist.

Ryō Terakado ist ein japanischer Violinist und Dirigent der historischen Aufführungspraxis.
Regelmäßige Einspielungen macht er mit dem belgischen „Ensemble Ricercar“ und dem gleichnamigen Label, den Labels ACCENT (Belgien), BIS (Schweden) und DENON (Japan).

Eine Aufnahme, die vieles von dem zusammenfasst, was mir bei diesem Stück wichtig ist.

Tonalität und Zusammenspiel stimmen, Lebendigkeit und gelegentlich leichter Übermut sind da. Das in technisch hervorragender Qualität.

Erinnert mich in der Gesamtschau an das Trio Fenix, auf jeden Fall eine weitere Bereicherung meiner Sammlung.

Zur Lieblingsaufnahme hat es aber dann doch nicht ganz gereicht, die kam erst zuletzt.

Thomas Pape

Moderator

  • »Thomas Pape« ist männlich

Beiträge: 3 719

Registrierungsdatum: 30. August 2006

34

Mittwoch, 16. August 2017, 10:19

Zur Ergänzung: bei mir erklingt das Divertimento gerade in dieser Aufnahme:



Offenbar ist sie auch als mp3 erhältlich. Ich gestehem, dass ich das Werk bislang nich bewusst gehört hatte. Es ist auch die einzige Aufnahme, die ich davon besitze. Gefällt mir allerdings sehr gut. Das Trio Italiano d'archi spielt hier mit Franco Gulli, Violine, Bruno Giuranna, Viola und Giacinto Caramia, Cello. Alle drei Musiker waren auch solistisch tätig, Bruno Giuaranna verstärkte gelegentlich das Trio Santoliquido zum Quartett, Giacinto Caramia war Schüler u.a. von Enrico Mainardi und zum Zeitpunkt der Aufnahme Mitglied des Scarlatti-Orchesters Neapel. Von Franco Gulli gibt es einige Plattenaufnahmen: Mozarts Violinkonzerte hat er aufgenommen, die "Vier Jahreszeiten" mit Riccardo Chailly oder Violinkonzerte Tartinis mit Claudio Abbado. Auch von Bruno Giuranna gibt es einige Plattenaufnahmen. Als Solist etwa Vivaldis Konzerte für Viola d'amore, als Kammermusiker bildet er mit Anne-Sophie Mutter und Mstislav Rostropowitsche in Trio und nahm ein zweites Mal die Streichtrios van Beethovens auf. Als Plattenaufnahmen gibt es von Trio Italiano d'Archi nicht viele: bekannt ist mir diese und die Gesamtaufnahme der Beethoven-Trios im Rahmen der Beethovenedition.

In Ermanglung von Vergleichen kann ich zu der Aufnahme nichts sagen, außer das sie mir sehr gut gefällt. Tatsächlich würde ich die Platte als angenehme Nachtmusik bezeichnen, der Klang der Streicher ist sehr zart, ich höre keine Ecken und Kanten (die ich auch nicht wirklich haben muss). Zu finden ist die Aufnahme auch bei youtube:



Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.