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Gregor

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Donnerstag, 23. Oktober 2014, 21:40

Auf dem Weg nach ganz Oben - Philippe Jordan

Philippe Jordan wurde am 18. Oktober 1974 in Zürich geboren.
Der Sohn des Dirigenten Armin Jordan nahm als Sechsjähriger seine ersten Klavierstunden und erlernte das Violinenspiel mit Elf. Zudem trat er mit acht Jahren den Zürcher Sängerknaben bei. Nachdem er das Diplom zum Klavierpädagogen mit Auszeichnung abschloss, studierte er Musiktheorie und Komposition und war dann Assistent von Jeffrey Tate als dieser Wagner’s Ringzyklus am Pariser Theatre du Chatelet begleitete.
Seine Dirigentenlaufbahn startete in der Saison 1994/95 mit nicht mal 20 Jahren mit einem Engagement in Ulm. In der Zeit von 1998 – 2001 war er Assistent von Daniel Barenboim an der Deutschen Oper Unter Den Linden in Berlin. Von 2001 – 2004 war er Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Grazer Oper.
In dieser Zeit debütierte Jordan an einer Reihe von international renommierten Opernhäusern und Festivals. Dazu gehören die Houston Grand Opera, das Glyndebourne Festival, das Festival in Aix-en-Provence, die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper in München, die Salzburger Festspiele, die Wiener Staatsoper, das Festspielhaus Baden Baden und die Bayreuther Festspiele.
Bereits mit Anfang 30 galt Philippe Jordan als international anerkannter Dirigent.

Von 2006 – 2010 fungierte er als Erster Gastdirigent der Berliner Staatsoper Unter Den Linden. Philippe Jordan’s Orchesterverpflichtungen vereinten ihn mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Philharmonia Orchestra London, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tonhalle Zürich, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Gustav Mahler Youth Orchestra, dem NDR/Hamburger Symphonieorchester, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und den Münchner Philharmonikern.
In Nordamerika trat er mit den Orchestern von Seattle, St. Louis, Dallas, Detroit, Chicago, Cleveland, Philadelphia, Washington, Minnesota, Montreal, New York und San Francisco auf.

Philippe Jordan hat sich als einer der begabtesten und aufregendsten Dirigenten seiner Generation etabliert.

Seit der Saison 2009/10 ist Jordan musikalischer Direktor der Opera National de Paris.
Seit Saisonbeginn 2014/15 ist Philippe Jordan Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

Offizielle homepage: http://www.philippe-jordan.com/fldirect.html


Philippe Jordan auf CD und DVD:

Jordan nahm beispielsweise gemeinsam mit Francois-Frederic Guy und dem Orchestre Philharmonique de Radio France die gesamten Klavierkonzerte Beethoven’s auf, dirigierte symphonische Auszüge aus Wagner’s Ring, und für seine Einspielung von Strauss‘ Eine Alpensinfonie mit dem Orchester der Pariser Opera National erhielt er die Auszeichnung choc de l’année – Classica 2010.
Auf DVD sind Opernmitschnitte wie Carmen vom Glyndebourne Festival, Werther aus der Wiener Staatsoper, Doktor Faust aus der Oper Zürich, Salome aus dem Covent Garden London, Tannhäuser aus Baden Baden, Le Nozze di Figaro und Pelléas et Mélisande aus der Opéra de Paris erschienen.

Am 18. Oktober 2014 wurde Philippe Jordan 40 Jahre alt.



Gregor

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Sonntag, 2. November 2014, 20:16

Wie Philippe Jordan in einem Interview sagte, wird man vermehrt auf neue CD-Einspielungen der Wiener Symphoniker unter seiner Leitung setzen. Seit September ist Jordan Chefdirigent der Wiener Symphoniker und die erste CD-Aufnahme ist ja bereits erschienen: Tschaikowsky's Pathetique. Im Werbevideo auf dem Naxos-Kanal bei YT kann man Jordan bei der Arbeit beobachten und seine Gedanken zu diesem Werk hören:


Ich kenne Jordan bisher nur als Operndirigent und verdanke ihm einen herrlich rasanten Figaro. Besonders gelobt werden seine Dirigate von Wagner- und R. Strauss-Opern.
Jetzt wird es interessant den Konzertdirigenten Philippe Jordan kennenlernen zu können.


Gregor

Joseph II.

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3

Montag, 3. November 2014, 13:50

Am 18. Juni 2014 gab Philippe Jordan mit dem Orchestre de l'Opéra National de Paris im Wiener Musikverein ein interessantes Konzert: Wagners "Tannhäuser"-Ouvertüre, Lieder von R. Strauss und die Symphonie fantastique von Berlioz. Solist war Thomas Hampson. Der Mitschnitt klingt jedenfalls vielversprechend.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

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Sonntag, 15. März 2015, 20:20

Philippe Jordan ist Gast in Barbara Rett's "Kulturwerk"
Dienstag, 17. März 2015
20.15 Uhr ORF III

KulturWerk
Philippe Jordan

Er ist einer der ganz Großen der jüngeren Generation - und das in aller Bescheidenheit und Unaufgeregtheit! Dabei hätte PHILIPPE JORDAN allen Grund auf das Erreichte Stolz zu sein!
Mit nur 34 Jahren wurde er Musikdirektor der Opéra National de Paris und damit Herr über gleich zwei bedeutende europäische Opernhäuser - das Palais Garnier und die Opéra Bastille, denen er zu neuem internationalen Ruhm verholfen hat! Schon früh hat der in der Schweiz geborene Sohn eines Dirigenten und einer Tänzerin, der auch ausgebildeter Pianist ist, seine Liebe für die Musik entdeckt - vor den "Mühen der Ebene" hat er sich nie gescheut, sondern sein Handwerk von Grund auf und genau gelernt.

Österreich ist Philippe Jordan eng verbunden - mit nur 27 Jahren wurde er Musikdirektor der Grazer Oper. Ab diesem Zeitpunkt pilgerten österreichische Opernfreunde regelmäßig nach Graz, um seine exzeptionellen Produktionen zu erleben. Dennoch ist Jordan der frühe Ruhm nie zu Kopf gestiegen - als Direktor der Pariser Oper hat er gleich einmal auf den Dienstwagen verzichtet und im Gegensatz zu vielen Kollegen war sein Credo immer: "Bevor ich ständig um die Welt tingel, arbeite ich lieber ernsthaft mit einem Orchester!" Nun ist den Wiener Symphonikern der Überraschungscoup gelungen, den dynamischen und charismatischen 40jährigen zu ihrem Chefdirigenten zu machen - der Einstand in Wien und die erste gemeinsame Tournee wurden bejubelt!

Mit BARBARA RETT spricht PHILIPPE JORDAN in der voestalpine Stahlwelt in Linz über seine nächsten Pläne und seine künstlerischen Ziele, die er im Frühling 2015 gleich mit einer ganzen Reihe von Konzerten zu verwirklichen beginnt!

Quelle: ORF



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Freitag, 8. Mai 2015, 00:20

Am Freitag, 08. Mai 2015 Live vom Wiener Heldenplatz – "Fest der Freude"
Ein Konzert mit den Wiener Symphonikern unter Chefdirigent Philippe Jordan


Musikalisches Programm:

Leos Janacek
Sinfonietta (1926) 1. Satz "Sokol Fanfare" (Allegretto)

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

Michaela Kaune, Sopran
Anke Vondung, Mezzosopran
Burkhard Fritz, Tenor
Gabor Bretz, Bass

Philippe Jordan, Dirigent
Wiener Symphoniker
Wiener Singverein
Johannes Prinz, Chorleitung
Katharina Stemberger, Moderation

Zitat

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) veranstaltet in Kooperation mit den Wiener Symphonikern, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Verein GEDENKDIENST sowie durch Unterstützung der österreichischen Bundesregierung und der Stadt Wien das "Fest der Freude" auf dem Wiener Heldenplatz bei freiem Eintritt. Anlass dieses Festkonzerts ist die am selben Tag vor 70 Jahren erfolgte bedingungslose Kapitulation des nationalsozialistischen Regimes und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.

Wer es nicht zum Heldenplatz schafft kann das Konzert auch live im Fernsehen verfolgen:
ORF III überträgt live ab 19.40 Uhr.

Gregor

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Donnerstag, 31. März 2016, 16:48

"Es ist höchste Zeit, wieder einen Beethoven-Zyklus zu machen für die Wiener Symphoniker" sagte Chefdirigent Philippe Jordan.

In der Saison 2016/17 wird Jordan alle neun Symphonien Beethoven's im Wiener Musikverein dirigieren.

Insgesamt wird Philippe Jordan 33 Mal am Dirigentenpult stehen.

Dazu zählt am 17. September 2016 ein Wagner-Konzert in dem Jordan das Orchestre de l’Opera national de Paris dirigieren wird.
Auf dem Programm stehen Auszüge aus Wagner's Der Ring des Nibelungen:

Einzug der Götter in Walhall
Walkürenritt
Wotans Abschied und Feuerzauber
Waldweben
Siegfrieds Rheinfahrt
Trauermarsch
Siegfrieds Tod
Schlussszene der Brünnhilde aus dem Musikdrama „Götterdämmerung”

Anja Kampe (Sopran)

:jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


Am 22. und 23. Oktober 2016 wird Jordan dann "seine" Wiener Symphoniker leiten wenn er Verdi's Requiem in Weltklasse-Besetzung leiten wird:

Krassimira Stoyanova, Sopran
Elena Zhidkova, Alt
Joseph Calleja, Tenor
Ferruccio Furlanetto, Bass
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


Zwischen 25. Februar und 22. Juni 2017 wird Jordan dann schließlich alle neun Symphonien Beethoven's im Musikverein dirigieren.

:jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


Gregor

rodolfo39

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Donnerstag, 31. März 2016, 17:43

Sein Pariser Beethoven Zyklus 2015 war sehr gelungen.

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Samstag, 5. August 2017, 02:56

Philippe Jordan übernimmt ab der Saison 2020/21 den Posten als musikalischer Direktor der Wiener Staatsoper. :jubel: :jubel: :jubel:
Das ist wirklich eine der erfreulichsten Meldungen seit langem. :yes:

Seit dem Weggang von Franz Welser-Möst ist diese Position ja nicht nachbesetzt worden.

Eine Stellungnahme vom designierten Direktor der Wiener Staatsoper, Bogdan Roscic, als auch von Philippe Jordan selbst, kann man auf der Homepage der Wiener Staatsoper nachlesen.

Philippe Jordan ab 2020 Musikdirektor der Wiener Staatsoper


Philippe Jordan hat sich als einer der vielseitigsten Dirgenten der letzten Jahre erwiesen. An der Wiener Staatsoper sind mir sein straffer, von jeglichem Zuckerguss befreiter Werther und sein fetziger Figaro (Jordan ist ein fantastischer Mozart-Dirigent) in besonders guter Erinnerung.
Zuletzt hat Jordan in Bayreuth die Meistersinger geleitet und dabei auf übertrieben üppigen Bombast verzichtet, und stattdessen eine eher luftige und sinnliche Interpretation vorgelegt.

Es wurde schon seit längerem spekuliert, welchen Karriereweg Jordan einschlagen wird, wenn sein Vertrag in Paris ausläuft. Er hat ja erst vor kurzem angedeutet, dass er nun lange genug in Paris gewesen ist. Da kamen schon erste Spekulationen auf, ob es ihn nicht nach Wien verschlagen wird. Und dieses Gerücht hat sich erfreulicherweise bewahrheitet.
Neben seinem Musikdirektorposten in Paris ist Jordan derzeit ja auch Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

Gregor

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9

Freitag, 29. September 2017, 00:56

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Wiener Symphoniker
Philippe Jordan


Zum ersten Mal in ihrer Geschichte veröffentlichen die Wiener Symphoniker einen kompletten Beethoven-Symphonien-Zyklus auf CD!
Dirigiert von Chefdirigent Philippe Jordan!

CD 1 ist gerade erschienen und beinhaltet die Symphonien 1 und 3. Alle sechs Monate planen die Wiener Symphoniker die Veröffentlichung einer weiteren CD, sodass bis 2020, dem großen Beethoven-Gedenkjahr, der Zyklus vollständig auf fünf CDs vorliegt.

Der Symphonien-Zyklus wurde in der Saison 2016/17 live im Wiener Musikverein aufgenommen und wurde für Jordan und die Wiener Symphoniker ein großer Triumph.

Gregor

Rheingold1876

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10

Freitag, 29. September 2017, 08:00



Das geht aber schnell. Nach dem Pariser Beethoven, der doch mal eben nur zwei Jahre zurückliegt (rodolfo39 hat betreits darauf verwiesen) nun einen aus Wien. Wer soll das nur alles kaufen, hören und sich aneignen? Persönlich halte ich viel von Jordan, wenngleich ich ihn nicht in den Himmel hebe. Mir hat auch der Pariser Zyklus ganz gut gefallen, weil er so unspektakulär war.

Was hältst Du von solchen Einwänden, lieber Gregor?

Und noch etwas: Ist Jordan eigentlich noch für München im Rennen?
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Stimmenliebhaber

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11

Freitag, 29. September 2017, 09:13

Und noch etwas: Ist Jordan eigentlich noch für München im Rennen?
Nein, weil Jordan ja ab 2020 Musikalischer Chef der Wiener Staatsoper wird.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Joseph II.

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12

Freitag, 29. September 2017, 13:32

Ich finde es grundsätzlich zu begrüßen, dass ein Beethoven-Zyklus eines der derzeit angesagtesten Dirigenten auch auf CD erscheinen soll. Die bereits gezeigten Videoaufnahmen aus Paris waren durchaus vielversprechend, hier schließe ich mich Rheingolds Urteil an.

Wenn ich dann aber Folgendes lesen muss, wundert mich die Veröffentlichungspolitik dieses Labels doch einigermaßen:

Alle sechs Monate planen die Wiener Symphoniker die Veröffentlichung einer weiteren CD, sodass bis 2020, dem großen Beethoven-Gedenkjahr, der Zyklus vollständig auf fünf CDs vorliegt.

Soll ich jetzt geschlagene drei Jahre auf diese Gesamtaufnahme warten, obwohl sie längst "im Kasten" ist? Wollen die Wiener Symphoniker auf diese Weise maximalen Umsatz erzielen, indem sie das häppchenweise auf den Markt bringen? Am Ende erscheint dann 2020 wohl doch eine Box mit allen neun Symphonien, vermutlich für einen Bruchteil des Preises der Einzel-CDs ...

Zumindest ich muss daher befinden: Würde mich zwar interessieren, aber werde ich mir erstmal verkneifen.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Norbert

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13

Freitag, 29. September 2017, 13:45

Lieber Joseph, so außergewöhnlich ist die Veröffentlichungspraxis durchaus nicht.

Haselböcks "Resound"-Projekt erscheint ebenfalls in einzelnen CDs, Michael Sanderlings Beethoven-Schostakowitsch-Kopplung kommt auch etappenweise heraus, bei Herreweghe und Järvis Gesamtaufnahme erschienen ebenfalls zuerst Einzel-CDs, bevor es eine Box gab.
Das ist gängige Praxis.

Eigentlich hätte ich mit dem Kauf der vorgestellten CD auch noch gewartet, aber die aktuelle 3 für 2-Aktion von Amazon überzeugt mich vom Gegenteil. ;)

Ich habe den Zyklus aus Paris auf ARTE gesehen und war recht angetan. In sofern bin ich neugierig...

Es ist ja nicht so, dass Wien nicht endlich mal wieder einen "konkurrenzfähigen" Beethoven gebrauchen könnte... :stumm: ;)
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
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Gregor

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Freitag, 29. September 2017, 16:35

Das geht aber schnell. Nach dem Pariser Beethoven, der doch mal eben nur zwei Jahre zurückliegt (rodolfo39 hat betreits darauf verwiesen) nun einen aus Wien. Wer soll das nur alles kaufen, hören und sich aneignen? Persönlich halte ich viel von Jordan, wenngleich ich ihn nicht in den Himmel hebe. Mir hat auch der Pariser Zyklus ganz gut gefallen, weil er so unspektakulär war.

Was hältst Du von solchen Einwänden, lieber Gregor?

Nun, was ich interessant finde, lieber Rüdiger, ist, dass Jordan's Dirigat neben einer zeitgemäßen, schlanken Interpretation auf Original-Tempi und neue Erkenntnisse aus der historischen Aufführungspraxis setzt. Was das im konkreten Fall nun auch immer heißen soll. Aber wir können es uns ja schon anhören. ;)

Und noch etwas: Ist Jordan eigentlich noch für München im Rennen?

Für welche Position? Derzeit ist er ja noch in Paris, dazu kommt der Posten des Chefdirigenten der Wiener Symphoniker, ab 2020 ist er dann musikalischer Direktor an der Wiener Staatsoper.
Habe mal das Gerücht gehört, er wäre Kandidat für die Bayerische Staatsoper, wenn du dich darauf beziehst. Aber jetzt zieht es ihn noch mehr nach Wien. :)

Gregor