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Caruso41

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421

Donnerstag, 14. September 2017, 12:40

Krisztian Cser

Den Wotan wird singen Krisztian Cser. Ich kenne ihn nicht


Lieber La Roche!

Krisztian Cser ist ein junger ungarische Bass, mit einer glänzernden Bühnenpräsenz, großen Autorität und einer klangvollen Stimme! Ich habe ihn in Bartoks "Herzog Blaubarts Burg" gehört und war sehr angetan. Seine voluminöse Stimme kann majestätisch und auch gewalttätig auftrupfend klingen und hat auch warme, empfindsame Töne! Erstaunlich für einen Bass: er hat eine sinnlich-erotische Farbe in der Mittellage! Seine Diktion kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht ungarisch kann, aber er scheint mir darauf viel Wert zu legen. Wie gut er deutsch kann, weiss ich natürlich nicht!
Meine Meinung: auf ihn kannst Du Dich freuen! Ganz sicher ist er nicht schlechter als Sebastian Holecek! Ich jedenfalls würde ihn allemal vorziehen! Vermutlich wirst Du dann in einigen Jahren stolz sagen können. "Den habe ich schon 2017" gehört!



Im Januar werde ich ihn als Ruthven in Marschners "Vampier" hören können, da ich zu der Zeit ohnehin bei einer Tagung in Budapest sein werde! Das heißt: er singt Partien , die eigentlich im Baristonbereich liegen aber auch Basspartien wie den Sarastro und sogar den Peneios in Strauß Daphne!

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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Caruso41

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422

Donnerstag, 14. September 2017, 12:47

Ich sollte wenigstens noch ein Video einstellen, damit du einen Eindruck von der Stimme bekommst:





Jetzt ist es fast schon eine volle Vorstellung geworden!
;) - ;) - ;)

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La Roche

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423

Donnerstag, 14. September 2017, 13:56

Lieber Caruso,

vielen Dank, daß Du vor Deiner Bella Italia-Fahrt noch Zeit gefunden hast, mir zu antworten.
Wir haben uns vorgenommen, unvoreingenommen (trotz der Regisseurin) am 3.2. nach Chemnitz zu fahren. Wir hatten ja vor rund 20 Jahren unseren bisher einzigen Ring ebenfalls in Chemnitz gesehen und waren begeistert. Schon die Anfangstakte mit dem wogenden Rhein elektrisieren ja.

Vielleicht hast Du recht, und wir können eines Tages sagen "Wir waren dabei"!!

Schönen Urlaub bei sicherlich schönerem Wetter als jetzt bei uns wünschen wir Dir natürlich auch!

Herzlichst La Roche
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Caruso41

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424

Donnerstag, 14. September 2017, 16:12

Lieber LaRoche,

und zu der Stimme sagst Du nichts? Ich hatte die Videos extra für Dich rausgesucht!

Caruso41
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La Roche

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425

Donnerstag, 14. September 2017, 17:59

und zu der Stimme sagst Du nichts? Ich hatte die Videos extra für Dich rausgesucht!
Lieber Caruso,

ich hatte etwas Zeit gebraucht, um beide Stimmproben anzuhören.

Natürlich ist sein Gesangsstil ein anderer als der z.B. von Georg Hann, den ich vor Kurzem in derselben Arie eingestellt hatte, und auch Ghiaurow singt die Simone-Arie ganz anders. In der Simone-Arie finde ich , daß die Tontechnik ziemlich dominiert. der Tontechniker hat es wohl sehr gut gemeint und die gesamte Arie mit technischen Mitteln "verschlimmbessert". Es klingt teilweise unnatürlich und läßt nur erahnen, wozu der Herr Cser in der Lage ist. Gegenüber den alten Aufnahmen fällt auf, daß er gefühlvoller singt, nicht ständig mit voller Lautstärke wie Hann oder Ghiaurow.

Bei der Figaro-Arie klingt das nun wieder völlig anders. Hier ist seine Stimme mehr im Vordergrund, die Tontechnik ist zweotrangig. Diese Arie gefällt mir eindeutig besser, hier kann erSpiel und Gesang besser kombinieren, er wirkt überzeugender als beim Konzert im Anzug.

Mir stellt sich die Frage, ob er den Wotan bringt, ob er sich gegen 100 Mann Orchester durchsetzen kann. Deshalb bin ich gespannt, denn wenn Du ihn höher einschätzt als Holecek jr., dann vertraue ich Deinem Urteil. Holecek habe ich persönlich schon erlebt, mit einem Klavierrezital auf dem Semmering (zusammen mit unserem Milletre). Und da war er gewaltig gut. Auch als Jochanaan hat er mir gefallen. Cser muß mich noch überzeugen.

Herzlichst La Roche
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Caruso41

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426

Donnerstag, 14. September 2017, 18:50

.......In der Simone-Arie finde ich , daß die Tontechnik ziemlich dominiert. der Tontechniker hat es wohl sehr gut gemeint und die gesamte Arie mit technischen Mitteln "verschlimmbessert". Es klingt teilweise unnatürlich und läßt nur erahnen, wozu der Herr Cser in der Lage ist. Gegenüber den alten Aufnahmen fällt auf, daß er gefühlvoller singt, nicht ständig mit voller Lautstärke wie Hann oder Ghiaurow.

Bei der Figaro-Arie klingt das nun wieder völlig anders. Hier ist seine Stimme mehr im Vordergrund, die Tontechnik ist zweotrangig. Diese Arie gefällt mir eindeutig besser, hier kann erSpiel und Gesang besser kombinieren, er wirkt überzeugender als beim Konzert im Anzug.



Lieber La Roche, da gab es keinen Tontechniker. Da hat jemand aus dem Saal mit einem Mobile oder vielleicht mit einer Videokamera das Konzert aufgezeichnet. Gleichsam als Pirat.
Solche bescheidenen akustischen Verhältnisse hat man ja leider bei vielen Stimmen, die noch nicht das Glück haben, in professionellen Studios Aufnahmen machen zu können. Aber man hört doch die Qualität dieser außergewöhnlichen Stimme? Oder nicht?
Und die vorzügliche Gesangstechnik?
Dass er die Arien nicht im Dauerforte singt wie Hann und Ghiaurov zeugt von seiner Qualität als Sänger und Gestalter!

Das Orchester im Rheingold dürfte für ihn kein Problem sein. Wer sich gegen das Orchester im "Blaubart" behauptet, in das in dem riesigen Konzertsaal (South Bank Centre) in London, der wird in Chemnitz sich als Wotan auch behaupten. Zumindest wenn Frank Beermann dirigiert. Der versteht was von Stimmen und kann sie führen und tragen!

Es gibt noch etliche Aufnahmen von ihm bei YouTube, unter anderem einen eindrucksvollen Ausschnitt aus Bartoks "Blaubart".
Nach dem Konzert in Lodon schrieb übrigens ein Kritiker

Zitat

Bluebeard himself was sung with composure, detailed characterisation and sonorous richness by bass Krisztián Cser – very much a singer who on this basis I would travel to Budapest to hear again.


Beste Grüße

Caruso41
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Alfred_Schmidt

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427

Donnerstag, 14. September 2017, 19:10

Ich fand - bezogen auf die Figaro Arie - Die Stimme sehr interessant , angenehm und von hohem Wiedererkennungswert. Das ist nun mein Problem, daß ich mich mit den termini technici der Stimmen nicht auskenne, wesewegen ich hier auch kaum schreibe.
Ich werde zumindest VERSUCHEN, meine Eindrücke zu formuliern. In der Figaro Arie wirkt die Stimme schlank und flexibel, in den unteren Mitten nicht aufgebläht, die eigentliche Überraschung ist indes ein dunkler Unterton den ich - wenn es denn diese Bezeichnung gäbe . als "schwarzer Bariton" bezeichnen würde. Die Stimme ist IMO sehr flexibel, der Sänger versteht es auch die dynamische Tiefe der Arie auszuloten. Auch als optische Erscheinung und ist er ein Idealfall, ebenso wie sein Spiel. Allerdings dürfte die Aufnahme schon etliche Jahre alt sein, der Sänger wird hier sehr jugendlich gezeigt, ist aber inzwischen 40.

Hier eine Aufnahme der berühmten Arie Phillips aus "Don Carlos" aus dem Jahre 2008, wo das schon bei der Figaro durchschimmernde Fundament, die dunkle Färbun in geradezu idealer Weise zur Geltung kommt.


Es gibt auch eine Aufnahme derselben Arie aus dem Jahre 2015(Konzertprobe), aber der Hall des Saales verfälscht den Klang, sodaß ich mich nicht entschliessen konnte sie einzustellen

mfg aus Wien
Alfred

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rodolfo39

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428

Donnerstag, 14. September 2017, 20:05

Besonders die Figaro Arie gefällt mir sehr gut Er scheint auch ein guter Sängerdarsteller zu sen. Als Wotan kann ich ihn mir sehr gut vorstellen, vor allem in der Walküre.

Alfred_Schmidt

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Freitag, 15. September 2017, 00:23

Zitat

Krisztian Cser ist ein junger ungarische Bass, mit einer glänzernden Bühnenpräsenz, großen Autorität und einer klangvollen Stimme


Tja - wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Und wer zuviel und zu schnell liest - wie beispielsweise ich - ist wieder im Nachteil.
Hätte ich genau gelesen, hätte ich gesehen, daß es sich hier um einen Bass handelt, allein die Arie des König Philipp hätte mich drauf aufmerksam machen müssen !! ABER ich war zu sehr auf die Darstellung des Figaro fixiert (hier liegt mein eigentliches Interessengebiet) als daß ich drüber näher nachgedacht hätte. Allerdings ist mir die Dunkelheit der Stimme aufgefallen und ich habe das auch geschrieben.
Ob man mit 40 noch "jung "ist ? - Er ist sicher keine "neue Stimme", denn die "Figaro" dürfte an die 10-12 Jahre alt sein-
Die deutsche Wikiprdia negiert ihn, dei Tonträgerinsustrie (zu unrecht !!) ditto
In Ungarn scheint aber recht bekannt und beliebt zu sein. Es gibt derzeit eine einzige Aufnahme mit ihm und zwar diese hier:



youtube indes zeigt zahlreiche clips mit ihm....

mfg aus Wien
Alfred

BTW - Erkel ist ein durchwegs hörenswerter Komponist.....

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Caruso41

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430

Freitag, 15. September 2017, 09:59

Lieber Alfred!

Hätte ich genau gelesen, hätte ich gesehen, daß es sich hier um einen Bass handelt, allein die Arie des König Philipp hätte mich drauf aufmerksam machen müssen !!

Ja, er singt sogar den Penaios, eine Basspartie, deren Tessitura entschieden tiefer liegt als die des Fiesco und Philipp! Hättest Du den Fiesco-Arie gehört, wäre Dir aufgefallen, wie selbstverständlich und ohne zu drücken er die Tiefen erreicht!

Ob man mit 40 noch "jung "ist ? - Er ist sicher keine "neue Stimme",

Er ist sicher keine NEUE STIMME mehr und ich habe ihn auch als solche nicht vorgestellt! LaRoche hatte gefragt, wer Krisztián Cser kennt, da er in das Rheingold gehen wollte, in dem er den Wotan singt!
Warum er die Frage in diesem Thread platzierte, weiß ich nicht.
Aber irgendwie ist er ja doch eine neue Stimme; Er ist zwar schon 39 Jahre alt, aber bei uns ist er noch neu!

....die "Figaro" dürfte an die 10-12 Jahre alt sein-

Nein, das ist sie nicht. Sie stammt von aus dem Jahr 2014! Youtube enthält hier die Information!
Wenn man sich den Plan der Budapester Opernhäuser in den kommenden Wochen anschaut, singt er das Verdi-Requiem, das Dvoraks Stabat Mater, Mozarts Don Giovanni und Figaro und mittlere Partien in Lucia di Lammermoor und La Bohème! Im Frühjahr wird er den Wotan in Chemnitz singen und Wotans Abschied bei einem Konzert in Budapest. Das deutet darauf hin, dass er sich den Wotan gerade neu erarbeitet. Wäre ja auch riskant für eine Bass-Stimme, früher an solche Partien zu gehen. Insofern rechtfertigt sich auch, dass wir uns in dem Thread "NEUE SZIMMEN" über ihn austauschen!

Die deutsche Wikiprdia negiert ihn, dei Tonträgerinsustrie (zu unrecht !!) ditto
In Ungarn scheint aber recht bekannt und beliebt zu sein. Es gibt derzeit eine einzige Aufnahme mit ihm und zwar diese hier:


Es gibt einige mehr. Vor allem Kirchenmusik. Besonders interessant Werke von Georg Lickl, in denen er mitwirkt! Das müsste ja Dich, der gerne Musik aus den Nischen der Musikgeschichte aufspürt, doch interessieren?











Und so weiter.....

Beste Grüße

Caruso41
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La Roche

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431

Freitag, 15. September 2017, 10:55

Zumindest wenn Frank Beermann dirigiert.
Lieber Caruso,

leider nicht. Beermann ist ja weg aus Chemnitz und gastiert noch manchmal.

Zum Rheingold kommt er aber nicht. Es dirigiert wahrscheinlich Guillermo Garcia Calvo, auch Felix Bender käme in Betracht. Bender hat musikalisch gute Meistersinger dirigiert, für das mich sehr enttäuschende Bühnenbild und den schwachen David kann er ja nichts.

Ich bin gespannt auf das Rheingold.

Herzlichst La Roche
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Dienstag, 19. September 2017, 10:19

Juan Jose de Leon

Hier möchte ich einen Tenor vorstellen, der mich in der Cenerentola Wiederaufnahame anläßlich der Spielzeit Eröffnung in Düsseldorf sofort für mich einnehmen konnte.


Der Tenor Juan José de León studierte Gesang an der Southern Methodist University in Dallas und an der University of North Texas, wo er seine ersten Opernerfahrungen sammelte. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. 2011 bis 2013 war Juan José de León Mitglied des Resident Artist Program der Pittsburgh Opera, im Rahmen dessen er als Gastone in „La traviata“ (Verdi), Borsa in „Rigoletto“ (Verdi), Spoletta in „Tosca“ (Puccini) sowie als Nadir in „Les pêcheurs de perles“ (Bizet) auf der Bühne stand. 2013/14 debütierte er bereits an der MET New York bei der amerikanischen Premiere von Nico Muhly’s Oper „Two Boys“. Anschließend folgten Gastengagements als Fenton (Verdi „Falstaff“) an der Opera Santa Barbara und als Conte di Almaviva (Rossini „Il barbiere di Siviglia“) auf der Freilichtbühne Terme di Caracalla des Teatro dell’Opera di Roma. Zuletzt debütierte Juan José de León als italienischer Tenor (Strauss „Capriccio“) an der Lyric Opera of Chicago sowie als Beppe (Leoncavallo „Pagliacci“) sowie Lord Arturo (Donizetti „Lucia di Lammermoor“) am Teatro alla Scala di Milano und ist als Don Ramiro in „La Cenerentola“ in Stuttgart, Paris, Limoges und Montréal zu erleben. Weitere Gastspiele führten den Tenor ans Aalto Musiktheater Essen, an die Washington National Opera, Opera Australia Sydney und das Teatro Regio di Torino. An der Deutschen Oper am Rhein singt er 2017/18 den Don Ramiro.

Er sieht gut aus und hat einen angenehmen Belcanto Tenor, der in den hohen Lagen nocht nicht so perfekt klingt wie zum Beispiel bei Juan DIego Florez . Die hohen Töne schafft er mühelos, es klingt meiner Meinung nach aber noch etwas unfertig. Aber ich bin mir sicher, daß er seinen Weg machen wird. Die Qualität der Youtube Ausschnitte ist leider nicht beesoners gut .


https://youtu.be/8ayaOJ-5_H4 Arie des Don Ramiro aus La Cenerentola


https://youtu.be/es0qquhRtyc Ausschnit aus der Arie des Tonio ah mes amis aud der Regimentstochter

zweiterbass

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Montag, 25. September 2017, 16:41

Hallo,

nach dem Cellokonzert op. 104 von Dvorak gab die Cellistin Janina Ruh vor der Konzertpause eine mehrminütige Zugabe eines zeitgenössischen Komponisten, dessen Namen ich akustisch leider nicht verstanden habe. Es war eine ungewöhnliche Komposition mit viel 1/16 und 1/32 Flageolettönen (teilweise fast an der Hörgrenze) auf dem über dem gesamten Tonumfang gespielten Cellos mit ganz wenigen atonalen Akkorden.
Noch ungewöhnlicher war es aber dann, dass die Cellistin dazu stellenweise (frei improvisiert?) absolut intonationsrein vokalise sang; ihr klarer, nicht harter Sopran mit sehr gut gesteuertem Vibrato und Tremolo gab in Verbindung mit dem Cello ein Gefühl dafür, dass der Klang des Cellos oft mit der menschlichen Stimme verglichen wird – ein überaus beeindruckendes Klangerlebnis, das ich so noch nie gehört habe.

http://www.janinaruh.de/ Es lohnt sich, die gesamte Web-Seite anzusehen.


Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Caruso41

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434

Freitag, 29. September 2017, 18:26

nach dem Cellokonzert op. 104 von Dvorak gab die Cellistin Janina Ruh vor der Konzertpause eine mehrminütige Zugabe ......
Noch ungewöhnlicher war es aber dann, dass die Cellistin dazu stellenweise (frei improvisiert?) absolut intonationsrein vokalise sang; ihr klarer, nicht harter Sopran mit sehr gut gesteuertem Vibrato und Tremolo gab in Verbindung mit dem Cello ein Gefühl dafür, dass der Klang des Cellos oft mit der menschlichen Stimme verglichen wird – ein überaus beeindruckendes Klangerlebnis, das ich so noch nie gehört habe.


Lieber Zweiterbass!

Das war sicher eine außergewöhnliche Erfahrung!
Ich habe mir die Homepage mal angeschaut. Wirklich interessant. Aber dass die Künstlerin nun eine Karriere als Sängerin startet, ist wohl nicht zu erwarten!

Beste Grüße
Caruso41
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Caruso41

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435

Freitag, 29. September 2017, 19:06

Juan José de León

Der Tenor Juan José de León .....
Er sieht gut aus und hat einen angenehmen Belcanto Tenor, der in den hohen Lagen nocht nicht so perfekt klingt wie zum Beispiel bei Juan DIego Florez . Die hohen Töne schafft er mühelos, es klingt meiner Meinung nach aber noch etwas unfertig. Aber ich bin mir sicher, daß er seinen Weg machen wird. Die Qualität der Youtube Ausschnitte ist leider nicht beesoners gut .


Lieber Rodolfo,

hab Dank für die Vorstellung dieses Tenors, in dem viele in den USA einen möglichen neue Juan Diego Florez sehen!
Übrigens darf man ihn nicht mit dem Mexikaner Jesús León verwechseln, der teilweise das gleiche Fach singt!

Juan José de León habe ich auch in "La Cenerentola" als Don Ramiro gehört und in "Pagliacci" als Beppe . Er sieht wirklich toll aus und verfügt über eine ausgesprochen eindrucksvolle Bühnenpräsenz. Die Stimme ist viel schöner als sie auf den mickerigen und meckerigen Youtube-Aufnahmen klingt!
In der Tiefe und auch noch in der Mittellage gibt es einige etwas matte Töne, aber die Höhe ist wirklich superb! Er singt mit beeindruckender Kultur und brennt ein wahren Koloraturfeuerwerk ab, hat aber auch den Atem und die Anmut für lyrische Kantilenen. Auch wenn einzelne vertrackte Verzierungen vielleicht - noch ? - etwas ungelenk klingen, traue ich ihm eine große Karriere zu! Vor allem als Darsteller ist er sicher eine anderes Kaliber als der kürzlich hier in einem eigenen Thread vorgestellte Norman Reinhardt. Und er hat einfach die schönere Stimme. Allerdings steht er jetzt noch ganz am Anfang seiner Laufbahn, hat erst ein kleines Repertoire. Warten wir ab, wie es weiter geht!

Liebe Grüße

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Fiesco

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436

Freitag, 29. September 2017, 19:48

Xabier Anduaga

Nachdem ich nachdem de León gesucht habe, wurde auf einer weiteren Seite Xabier Anduaga vorgestellt und ich erinnerte mich, ihn bei einer Radioübertragung aus Pesaro gehört zu haben, in Il Vaggio a Reims.

Zitat

Biographie
X A B I E R AN D U A G A
Tenor
“Xabier Anduaga, as Cavalier Belfiore, has a very pleasant timbre and a considerable stage
presence” (OperaClick).
One of the most talentd young tenors of today, born in San Sebastián in 1995,
Xabier Anduaga studied singing at Musikene Centro Superior de Música in Spain.
He also attended masterclasses with Ana Luisa Chova, Alberto Zedda, Elena Barbé,
Carles Budo, Anna and Maciej Pikulski Bigliardi.
In 2016 he attended the Accademia Rossiniana of Pesaro under the baton of Alberto
Zedda, followed by his Rossini Opera Festival debut as Cavalier Belfiore in Il
viaggio a Reims.
In 2017 he will return to Rossini Opera Festival to perform as Adraste in Le Siège
de Corinthe, a new production by La Fura dels Baus, under the baton of Roberto
Abbado.
Among his future plans are La Cenerentola (Don Ramiro) at Opera de Bilbao, at
Sibiu Opera Hall and at Teatro di Basilea with Daniele Squeo. He also will be
Cavalier Belfiore in Il viaggio a Reims at Teatro Filarmonico di Verona under the
baton of Francesco Ommassini.


Ich finde sein Timbre ausgesprochen schön. ...und der ist noch wirklich sehr jung! Der hat noch alles vor sich, und klingt sehr versprechend!
YouTube

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

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Samstag, 30. September 2017, 10:16

Xabier Anduaga, Anton Rositzkij und weitere Belcanto-Tenöre der nächsten Generation

Lieber Fiesco,

es gibt tatsächlich erstaunlich viele Tenöre zur Zeit, die im Belcanto-Fach so richtig reüssieren!

Zu Juan José de León hast Du leider nichts gesagt, aber seine Vorstellung hat Dich ja zu weiteren Recherchen angeregt und da bist Du auf Xabier Anduaga gestoßen.
Live habe ich ihn bisher noch nicht gehört. Die Übertragung aus dem Théâtre des Champs-Elysées mit Lucia di Lammermoor hat mir aber den Eindruck vermittelt , dass er eine wirklich schöne Stimme hat! Leider sang er nur den Lord Arturo Bucklaw!

Inzwischen habe ich mal ein wenig seine Aufnahmen angehört. Da hat sich der Eindruck, dass die Stimme schön ist, bestätigt. Allerdings gelingt es ihm nicht immer, den schönen Klang in längeren Phrasen - seien es Koloraturphrasen oder lyrische Bögen - zur Geltung zu bringen. Da ist die Tonproduktion noch nicht wirklich sicher und wohlgeformt. Auch die etwas enge Höhe, die allerdings viel Strahlkraft hat, ist nicht harmonisch mir den anderen Lagen verbunden. Aber das wird er hoffentlich in den Griff bekommen!

Erst mal scheinen ihm Tenöre wie Levy Sekgapane, der vor einigen Monaten in diesem Thread vorgestellt wurde und der jetzt als Lindoro, Ramiro, Conte d'Almaviva und so weiter an großen Häusern Triumpfe feiert, deutlich voraus. Aber auch Carlos Ullán oder Edgardo Rocha, Ruzil Gatin, Philippe Talbot, Michele Angelini oder Cyrill Dubois sind ja noch im Rennen!
Nicht zu vergessen der junge Russe Anton Rositzkij, der in Frankfurt einen tollen Sobinin (Ein Leben für den Zaren) gesungen hat und nun in Kiel als Arnold (Guillaume Tell) angekündigt wird. Der singt ja auch weiter Ramiro und Lindoro und solche eher 'leichteren' Partien! Er hat allerdings von allen jungen Belcanto-Tenören meiner Meinung nach schon jetzt die ergiebigste und reichste Mittellage! Vor allem kann er seinem Timbre einen melancholischen Ton beimischen, den wir alle etwa bei Sergei Lemeshev so bewundern!

Übrigens noch mal zurück zu Xabier Anduaga: es lohnt sich wirklich, seine Arbeit mit Juan Diego Florez in einem Meisterkurs anzuschauen, der bei Youtube eingestellt ist!



Da das Youtube-Video nicht ordentlich angezeigt wird, hier die Anschrift:
https://www.youtube.com/watch?v=o3p14tHQsPQ

Beste Grüße

Caruso41
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Fiesco

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Samstag, 30. September 2017, 11:58

Hallo Caruso41......

Zitat

Zu Juan José de León hast Du leider nichts gesagt


...was soll ich zu Herrn der León sagen, die Ausschnitte sind ja noch nicht mal so, daß man sich das geringste Urteil erlauben kann! :D

Zu Carlos Ullán und Levy Sekgapane, die ich mir angehört habe nur soviel, erstens ist Ullán wesentlich älter als Anduaga, aber die Stimme ist sehr schön und Sekgapane hat auch eine schöne Stimme bis zur oberen Mittellage, aber ab da wir es sehr unschön, zumindest was ich gehört habe! ;)

LG Fiesco
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Samstag, 30. September 2017, 16:27

Aber dass die Künstlerin nun eine Karriere als Sängerin startet, ist wohl nicht zu erwarten!


Ja!
Mit der sehr guten Akustik in der Kirche, incl. Orgel, kam die Sängerin gut heraus.

Lutgra hat in dem Thread "Ruh, Janina" eine YouTube-Einspielung eingestellt (das Stück ist von Vasks, "Gramata Cellam"), da kommt die Sängerin wegen techn. Aufnahmemängel ganz schlecht weg.

Viele Grüße
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Sonntag, 1. Oktober 2017, 11:10

Lieber Fiesco!


Hallo Caruso41......

Zitat

Zu Juan José de León hast Du leider nichts gesagt


...was soll ich zu Herrn der León sagen, die Ausschnitte sind ja noch nicht mal so, daß man sich das geringste Urteil erlauben kann! :D


Nun ja, über den Klang der Stimme, ihr Timbre und ihren Reiz, kann man nach den beiden Aufnahmen, die Rudolfo eingestellt hat, nur schwerlich etwas sagen. Da gebe ich Dir Recht! Aber Über Tonproduktion, Technik und Stil könnte man schon etwas sagen. Und das Video von dem Meisterkurs mit Florez erlaubt auch Urteile über das Stimmmaterial von Juan José de León!


Zu Carlos Ullán und Levy Sekgapane, die ich mir angehört habe nur soviel, erstens ist Ullán wesentlich älter als Anduaga, aber die Stimme ist sehr schön und Sekgapane hat auch eine schöne Stimme bis zur oberen Mittellage, aber ab da wir es sehr unschön, zumindest was ich gehört habe! ;)
LG Fiesco


Gewiß ist Carlos Ullán schon eine Zeit lang im Geschäft, aber in Europa kann er durchaus noch als neue Stimme gelten!

Dass Du die Stimme von Levy Sekgapane oberhalb der"oberen Mittellage" als "unschön" bezeichnest, kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. Seine Höhe ist doch glänzend mit der Mittellage verblendet. Das bedeutet, dass die Übergänge zwischen den Lagen bemerkenswert harmonisch klingen, was ja bei Rossini-Tenören enorm wichtig (leider aber selten) ist. Nach meiner Einschätzung - die durch etlich Live-Eindrücke entstanden ist - klingt die Höhe rund und strahlend. Das bestätigen eigentlich auch die eingestellten Videos. Bemerkenswert finde ich vor allem, dass es ihm gelingt, diese Qualität des Timbres auch bei kürzesten Notenwerten und selbst in verzwickten Koloraturen und den ausgefeiltesten Verzierungen zu enfalten.

Aber darüber müssen wir nicht streiten.
Letztlich ist das Urteil über den Klangeindrücke immer subjektiv.
Wenn man aber nur etwas zu Klangeindrücken sagt und so gar nichts zur Gesangskunst, dann kann das leicht als Urteil verstanden werden, mit dem der Sänger ganz abgewertet wird. Dem wollte ich entgegentreten!

Beste Grüße

Caruso41
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Sonntag, 1. Oktober 2017, 14:29

Eine kleine Bitte

:S - :S - :S

Lieber Rodolfo,

da Du jetzt öfter neue Stimmen vorstellst, wende ich mich heute mit einer kleinen Bitte an Dich, die aber auch an andere geht, die eventuell vorhaben, hier Sänger der jungen Generation vorzustellen:

Stelle bitte möglichst nur solche Sänger vor, von denen es auch einigermaßen ordentlich klingende Aufnahmen gibt. Wenn andere Taminos oder Gastleser nämlich die Stimmen unter extrem ungünstigen akustischen Bedingungen kennenlernen, entstehen einfach unvorteilhafte Eindrücke, die nicht so leicht zu korrigieren sind!

Mit solchen "Vorstellungen" tun wir letztlich den NEUEN STIMMEN keinen Gefallen.
Gerade die Opernfreunde, die sich nicht mit Gesangskunst befassen sondern ganz schlicht und einfach nach dem ersten Eindruck "aus dem Bauch heraus" entscheiden, ob ihnen ein Sänger gefällt oder nicht, werden durch miserabel klingende Mitschnitte abgeschreckt!
Das kann und sollte ja nicht unser Interesse sein!

Liebe Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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chrissy

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Montag, 2. Oktober 2017, 20:09

Zwei großartige tschech. Sopranistinnen

Ich möchte hier zwei Sängerinnen vorstellen, die ich schon mehrmals live auf der Bühne erlebt habe.
Es sind zwei Sopranistinnen aus unserem tschech. Nachbarland.
Leider kann ich über ihre Vita /Biografie nichts berichten, weil alles was es über sie geschrieben gibt und was ich gefunden habe, in tschech. Sprache ist.
Ich kann nur aus eigenem Erleben sagen, in den Partien, in denen ich beide auf der Bühne sah, waren sie stimmlich und darstellerisch absolut überzeugend.
Dazu optisch attraktiv. Und da beide noch jung sind, glaube ich, bzw. bin ich überzeugt, wenn alles weiter gut geht, werden sie sich weiter entwickeln und
auf der Karriereleiter bestimmt empor steigen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und drücke die Daumen!
Interessenten können sich nun durch Sehen und Hören selbst ein Urteil bilden.



Vanda Sipova
Sie ist in Liberec /Reichenberg eine großartige "Gilda" in Rigoletto.
Ich hatte zur Premiere im Mai zu beiderseitiger Freude die Gelegenheit mich mit ihr persönlich zu unterhaltenen.
Hier zu hören als "Königin der Nacht":

https://www.youtube.com/watch?v=MkyMHL7k53c


[b] Miroslava Casarova
[/b]Sie ist alternierend mit einer Kollegin in Liberec die AIDA.
Wenn alles plan - und wunschgemäß geht, werde ich sie Ende des Monats in dieser Partie wieder live erleben.
Hier zu hören als Rusalka mit dem "Lied an den Mond":
(Kameraführung wird nach 1 1/2 Min. besser)

https://www.youtube.com/watch?v=0ptZOLEJ_aM

CHRISSY
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Caruso41

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 11:18

Vanda Šípová und Miroslava Časarová

Lieber Chrissy!

Hab Dank, dass Du nicht aufgibst und wieder NEUE STIMMEN vorstellst.

Interessant fand ich Vanda Šípová. Sie hat eine attraktive und technisch gut beherrschte Stimme; die Arie der Königin der Nacht singt sie mit der erforderlichen Vehemenz und Virtuosität! An Artikulation und Diktion gäbe es vielleicht noch Einiges zu verbessern. Auch die dramatische Gestaltung wirkt etwas einförmig.
Im Internet entdeckte ich noch einige Aufnahmen von Liedern tschechischer Komponisten (mit Gitarrenbegleitung!), die ich überzeugender fand.
Offensichtlich hat die Sängerin auch bereits einen Bezug zum Nationaltheater in Prag, ist dort bisher aber nur in modernen Opern als 'Cover' eingeplant. Immerhin: sie ist Schülerin von Dagmar Peckova. Die ist nicht nur eine vorzügliche Sängerin sondern auch eine gute Lehrerin!

Nicht recht überzeugen kann mich Miroslava Časarová. Sie scheint Dich vielleicht mehr mit ihrem Aussehen und ihrer Darstellung begeistert zu haben als mit ihrer Stimme und ihrem Gesang. Gegen die Qualität der Stimme, die Gesangstechnik und die Gesangskultur müsste ich doch einige Einwände vorbringen, aber die will ich mir hier sparen!

Aber lass Dich nicht entmutigen, weiter neue Stimmen zu entdecken!

Beste Grüße

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Bertarido

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 12:26

Ray Chenez

Die Wiener Kammeroper wird bekanntlich vom Jungen Ensemble des Theaters an der Wien bespielt, so dass man auf der Suche nach Neuen Stimmen dort immer die eine oder andere Entdeckung machen kann. Als ich vorgestern dort Porporas Oper "Arianna in Nasso" besucht habe, gefielen mir gleich zwei Stimmen sehr gut. Eine davon gehört dem amerikanischen Countertenor Ray Chenez (der allerdings nicht als Mitglied des Jungen Ensembles aufgeführt ist und somit als Gast an dieser Produktion mitwirkte). Hier einige biographische Angaben, die ich auf der Website des Theaters Bielefeld fand:

Ray Chenez wurde in Lockport, NY (USA) geboren und schloss sein Gesangsstudium an der State University of New York in Fredonia und an der Florida State University ab. Er ist Gewinner des George London Awards, der Metropolitan Opera National Council District Auditions und weiterer Wettbewerbe.

Die New York Times nannte ihn eine „Luxusbesetzung“, Opera News schrieb, er habe „eine exzellente Verbindung zum Text, eine superbe Stimmkontrolle und eine makellose Aussprache“, und Opera Britannia, sein „dramatischer Sopran strotzt vor Potenzial.“

Sein höchst erfolgreiches Europadebüt gab er in der Rolle der Marzia in Leonardo Vincis Catone in Utica neben Max Emanuel Cencic und Franco Fagioli. Weitere Rollen waren Nutrice und Amore in Luigi Rossis Orfeo unter Raphaël Pichon, Athamas in Händels Semele unter Stephen Stubbs, Cherubino in Le Nozze di Figaro, Achille in Luigi Cherubinis Ifigenia in Aulide und the Sorceress in Purcells Dido and Aeneas. In der Saison 2015-16 sang er erstmals ein Konzert in der Carnegie Hall mit Bernsteins Chichester Psalms und gab ein Solo-Konzert mit Vivaldis Nisi Dominus, begleitet von Mercury: The Orchestra Redefined. In vergangenen Saisonen gab er Konzerte mit dem Repertoire von Vivaldi, Händel, Bach und Bernstein.

In der Saison 2016/17 gab er sein Debüt als Hunahpú in Purcells The Indian Queen unter dem Dirigat von Teodor Currentzis, nahm die Rollen als Nutrice und Amore in Luigi Rossis Orfeo wieder auf (an der Opéra National de Bordeaux, am Théâtre de Caen und an der Opéra Royal de Versailles), und sang erstmals in London, als Olinto in Hasses Demetrio (in der Cadogan Hall). Am Theater Bielefeld gibt er sein Rollendebüt als Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea.


Hier hören wir ihn mir einer Arie aus Vincis "Catone in Utica" aus der Königlichen Oper Versailles (weitere Ausschnitte aus dieser Aufführung finden sich ebenfalls auf Youtube):




Und hier mit einem ganz anders gearteten Stück, der Refugee's Aria aus Jonathan Doves Oper "Flight":


chrissy

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 13:35

Lieber Chrissy!
Hab Dank, dass Du nicht aufgibst und wieder NEUE STIMMEN vorstellst.

Interessant fand ich Vanda Šípová. Sie hat eine attraktive und technisch gut beherrschte Stimme;
die Arie der Königin der Nacht singt sie mit der erforderlichen Vehemenz und Virtuosität!
Danke, lieber Caruso, für Deine Antwort, Einschätzung und Bewertung. Und ich kann Dir versichern, Vanda Sipova ist auch eine großartige Gilda, eine ideale Partie für sie.
Wie ich oben berichtete, hatte ich ja Gelegenheit zu einem persönlichen kurzen Gespräch mit ihr. Ich weiß zwar, das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun,
aber als sie vor mir stand - sehr, sehr schlank und körperlich schmal und zart, war ich schon etwas erstaunt und verwundert, welch große, kräftige, voluminöse Stimme
aus diesem zarten Körper kommt.

Nicht recht überzeugen kann mich Miroslava Časarová. Sie scheint Dich vielleicht mehr mit ihrem Aussehen und ihrer Darstellung begeistert zu haben als mit ihrer Stimme und ihrem Gesang. Gegen die Qualität der Stimme, die Gesangstechnik und die Gesangskultur müsste ich doch einige Einwände vorbringen, aber die will ich mir hier sparen!
Deine Kritik ist gewissermaßen berechtigt und ich stimme Dir hier, betr. der Rusalka, auch zu. Ich vermisse hier auch etwas die lyrisch, verträumte, melancholische Interpretation.
Aber ich habe keine bessere Aufnahme gefunden.
Ich habe Frau Casarova im vorigen Jahr erstmalig als AIDA erlebt und muß hier sagen - auch wenn ihr momentan vielleicht noch etwas stimmliche Größe und Volumen fehlt,
hat sie diese schwere Partie hervorragend bewältigt. Und ich bin durchaus überzeugt, sie ist stimmlich bestimmt noch entwicklungsfähig, da sie ja noch relativ jung ist.
Wie gesagt, wenn es terminlich persönlich klappt, werde ich sie zum Monatsende wieder als AIDA live erleben und werde dann davon berichten.

Herzliche Grüße
CHRISSY
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Dienstag, 3. Oktober 2017, 14:22

NEUE STIMMEN in Gütersloh 2017

Liebe Stimmenliebhaber und Melomanen!



Kommende Woche wird wieder der renommierte Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN in Gütersloh stattfinden!
Mehr Informationen gibt es auf:
https://neue-stimmen.de/

Die einzelnen Teilnehmer des Finales werden bereits vorab im Internet mit einer "Videobotschaft" vorgestellt. Jeden Tag wird ein neues Video veröffentlicht! Das beginnt mit
https://www.facebook.com/NeueStimmenSC/v…?type=2&theater

Der Terminplan
https://neue-stimmen.de/assets/documents…_Download_D.pdf

Ich habe das Glück, dass ich wieder bei dem ganzen Wettbewerb dabei sein kann! Aber es gibt reichlich Gelegenheit für Interessierte, etwas von dem phantastischen Klima und der anregenden Atmosphäre des Wettbewerbes mitzubekommen!
Für das Final-Konzert gibt es wohl keine Karten mehr aber für die Generalproben und das Semi-Final-Konzert.


Die finden im Theater Gütersloh statt!

-



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Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:44

Ray Chenez


Ray Chenez .......Die New York Times nannte ihn eine „Luxusbesetzung“, Opera News schrieb, er habe „eine exzellente Verbindung zum Text, eine superbe Stimmkontrolle und eine makellose Aussprache“, und Opera Britannia, sein „dramatischer Sopran strotzt vor Potenzial.“


Lieber Bertarido.

gerade zu Beginn dieses Sommers habe ich Ray Chenez in Bielefeld als Nerone in "L' Incoronazione di Poppea" gehört!
Ich habe es sehr genossen, obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von männlichen Sopranisten bin! Warum? Weil er die Partie einfach perfekt sang; aber noch viel mehr, weil sein Gesang so gar nicht nach historisierender 'Informiertheit', Gelehrsamkeit und Demonstration der stilistischen Versiertheit klang, sondern zum Träger der Botschaft wurde, dass diese Oper etwas mit dem Heute und mit uns zu tun hat. So plastisch habe ich den unmoralischen Lustehrgeiz des Nerone überhaupt noch nie gehört. Die Regisseurin Nadja Loschky zieht subtile, dennoch unübersehbare Parallelen zur heutigen Situation und zeigt, dass eine ohne Vernunft und ohne moralische Beschränkung ausgeübte Macht am Ende vergiftet. Alle - auch die die scheinbar dabei profitieren! Dass dies überzeugte, ist zum überragenden Teil Ray Chenez zu danken. Er war einfach hinreißend - als charismatischer und total frivoler Darsteller und mit seinem ungemein eloquenten Gesang! Am Ende bekamen alle Beteiligten 'Standing Ovations' - für Ray Chenez nahm der Beifall Orkanstärke an!

Hier mit der Poppea von Cornelie Isenbürger:
(Da mal wieder die Einstellung eines Bildes nicht klappt, gebe ich auch gleich die Anschrift, damit es jeder selbst aufrufen kann!

https://pbs.twimg.com/media/DEcqXpQW0AAn40n.jpg




Eine Entdeckung, der ich gerne wieder begegnen möchte!

Beste Grüße

Caruso41
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Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:11

Er war einfach hinreißend - als charismatischer und total frivoler Darsteller und mit seinem ungemein eloquenten Gesang!

Lieber Caruso, es freut mich, dass meine laienhafte Einschätzung von Dir bestätigt wird. In der Rolle des Teseo in Poroporas Oper fand ich ihn auch hinreißend. Nicht nur gesanglich, auch darstellerisch hat er sich mit Hingabe auf das (etwas seltsame) Regiekonzept eingelassen, das ihm eine Verwandlung vom Krieger in eine Frau auferlegte. Sein androgynes Erscheinungsbild und sein heller Sopran eignen sich für das Spiel mit den Geschlechterrollen hervorragend, das für die Barockoper typisch ist.

Caruso41

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Samstag, 7. Oktober 2017, 19:26

Bruce Sledge

Liebe Opernfreunde und Stimmenliebhaber!

Wer ist eigentlich dieser Bruce Sledge?

Viele zigtausend Kinobesucher haben von ihm Calafs "Nessun Dorma" in dem Film "The Sum of all Fears" (In Deutschland: "Der Anschlag") gehört und waren begeistert. So auch unser ehemaliges Forums-Mitglied »GalloNero«!
Es findet sich im Forum noch ein Hinweis von »Serse« auf den Tenor, als er über eine Aufführung von Donizettis Tudor-Trilogie in Bristol beríchtet hat.

Und nun wird er von der Deutschen Oper Berlin als Jean de Leyden in Meyerbeers "Le Prophète" angekündigt. Er soll die Aufführungen am 4. und 7. Januar 2018 singen! Der Jean de Leyden ist bekanntlich eine enorm anspruchsvolle Partie. Sie verlangt über weite Strecken eigentlich alle Qualitäten, die von Bellini- und Donizetti-Tenören erwartet werden! In der Vision, der Hymne und dem Trinklied aber werden heroische Töne verlangt. Und: einige exponierte Spitzentöne!

Mich hat die Ankündigung natürlich neugierig gemacht, und ich habe mal geschaut, ob ich ihm schon mal irgendwo begegnet bin! Tatsächlich habe ich ihn in San Francisco als Hirten in "Oedipus Rex" unter der Leitung von Michael Tilson Thomas gehört. Aber daran habe ich keine konkrete Erinnerung.

Also habe ich nach Aufnahmen gesucht.

Natürlich gibt es vielfach Calafs Nessun Dorma aus dem Film "The Sum of all Fears"
https://www.youtube.com/watch?v=-WlpLIA9P7c


Aber neuere Aufnahmen bieten alle nur Opernarien mit Klavierbegleitung unter ungüstigen akustischen Bedingungen:

Werther: Pourquoi me réveiller
https://www.youtube.com/watch?v=7Z2y0VMbhQ4


Romeo et Juliette: Ah lève toi soleil
https://www.youtube.com/watch?v=EN_KSZ_tTk4


Turandot: Nessun Dorma
https://www.youtube.com/watch?v=XEEP7RXz_Ho


Interessant ist vielleicht noch ein Liederabend, den man auf seiner eigenen Homepage hören kann. Aber der scheint schon 2006 gewesen zu sein.
Als Beispiel stelle ich davon mal Strauss' "Heimliche Aufforderung" ein:
http://www.brucesledge.com/audio/05HeimlicheAfforderung.mp3

Meinen Eindruck von der Stimme und ihren Möglichkeiten will ich erst mal noch mal für mich behalten. Aber ich wäre sehr interessiert, etwas mehr über den Tenor zu erfahren.
Vielleicht hat ihn ja einer der Taminos schon gehört?
Vielleicht mag auch einer etwas zu den eingestellten Aufnahmen sagen?

Drei Kritikermeinungen möchte ich zitieren, damit :

Simon Williams, Opera News, November 2014

Zitat

As Vladimir Vladimirescu in "The Impresario" and the Fisherman in "Le Rossignol" with Santa Fe Opera: “Bruce Sledge sang with appealing lyricism as Vlada’s henpecked husband, then performed to glorious poetic effect as the Fisherman.”


Anne Midgette, The New York Times

Zitat

This tenor is hot. The basic sound was first rate: solid,
round and warm, healthy, and often gorgeous.


Lindsay Knoob, Charleston City Paper, June 7, 2013

Zitat

As the Tenor Solo in Verdi’s "Messa da Requiem" at the Spoleto USA Festival: “Tenor Bruce Sledge has an especially versatile tenor voice that’s ideal for bel canto roles, but his solid spinto instincts, emotive style, and ringing top end made him a great match for this role.


Lawrence A. Johnson, Classical Review, August 3, 2012

Zitat

As Paolo Erisso in "Maometto Secondo" at Santa Fe Opera: “What tenor shortage? As in the company’s other productions this year Santa Fe Opera served up yet another terrific high-voiced singer. Bruce Sledge sang Erisso with vibrancy, a rich Italianate timbre, and thrilling top notes.


Zur Biografie habe ich die Informationen seiner Agentur eingestellt, obwohl er da etwas irritierend als vielgefragter 'tenore di grazia' vorstellt wird. Das ist er wohl eher nicht!

Zitat

Bruce Sledge is one of today’s most in-demand tenori di grazia and sings a wide variety of repertoire with many international houses. His 2016-2017 season includes a return to the Welsh National Opera for performances in two leading roles, Lorenzo in The Merchant of Venice and Macduff in Macbeth, a return to the roster of the Metropolitan Opera, and a performance with the Defiant Requiem in Vienna. Future projects include a return to the Canadian Opera Company, the Deutsche Oper Berlin and the Santa Fe Opera, all in leading roles.

Recent projects for Mr. Sledge include a return to the Vancouver Opera to sing the Duke in Rigoletto and his debut at the Canadian Opera Company as Paolo Erisso in Maometto Secondo. Prior to that, he had big personal successes in both of those roles with the Santa Fe Opera, and returned to the Metropolitan Opera for Thomas Ades’ The Tempest. In concert, the tenor was heard in Verdi’s Messa da Requiem with the Spoleto USA Festival and with the Radio Television Ireland Orchestra in Dublin, in Mendelssohn’s Elijah with the National Symphony, and in Popera concerts with Opera Tampa. Prior to that, he made debuts with the Welsh National Opera as Leicester in Maria Stuarda, with the Opéra de Bordeaux as Percy in Anna Bolena and as the Duke in Rigoletto with Boston Lyric Opera. Mr. Sledge returned to the Santa Fe Opera as Vladimir Vladimirescu and the Fisherman in the double-bill of Mozart’s The Impresario and Stravinsky’s Rossignol, and appeared in concert with the Risca Male Choir in Wales.

Other recent projects for Mr. Sledge include performances of Tamino in The Magic Flute and Ferrando in Così Fan Tutte with the Metropolitan Opera, Leicester in Donizetti’s Maria Stuarda for his debut with the Minnesota Opera, Tamino with the Manitoba Opera, Count Almaviva in Il Nozze di Figaro in Hamburg and in Grand Rapids, and his debut in Avenches, Switzerland, as the Duke in Rigoletto, as well as performances of Mozart’s Requiem with the San Francisco Symphony and Schubert’s Mass No. 6 with the San Diego Symphony.


Ich weiß nicht recht, ob man Bruce Sladge in dem Thread NEUE STIMMEN vorstellen soll. Er ist ja offensichtlich nicht mehr ganz jung. In USA und Canada hat er schon eine gewisse Bekanntheit erlangt. Aber für Europa ist die Stimme doch wohl noch neu!

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:40

Liebe Freunde der neuen Stimmen!

Das Preisträgerkonzert des Gesangswettbewerbs „NEUEN STIMMEN“ der Bertelsmann-Stiftung Gütersloh wird am Samstag 14.10.2017 ab 19:00 Uhr via Livestream über die Website https://neue-stimmen.de/wettbewerb.html
übertragen.

Des Weiteren wird auch eine Übertragung über Medici TV erfolgen.

Caruso41
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