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Rheingold1876

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301

Donnerstag, 21. Mai 2015, 22:55

Wie wenig solche langjährigen hochverdienten Opernsänger heute noch in unserem Bewusstsein sind, merkt man schon daran, dass ich im Internet kein einziges Foto von ihm finde ...

Wohl wahr. Dafür ist Wolfgang Hellmich in etlichen einschlägigen Büchern auch auf Fotos dokumentiert. Dieses Bild zeigt ihn als Beckmesser im Schlussbild der "Meistersinger" 1981 an der Komischen Oper Berlin, inszeniert von Harry Kupfer:

Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Stimmenliebhaber

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302

Donnerstag, 21. Mai 2015, 23:30

Dafür ist Wolfgang Hellmich in etlichen einschlägigen Büchern auch auf Fotos dokumentiert. Dieses Bild zeigt ihn als Beckmesser im Schlussbild der "Meistersinger" 1981 an der Komischen Oper Berlin, inszeniert von Harry Kupfer

Lieber Rheingold1876, herzlichen Dank für das Einstellen dieses sehr schönen und ausdrucksstarken Fotos! :jubel:

Ich würde hier auch viel öfter schöne Fotos einstellen, die ich auch schon als Datei gespeichert habe, aber hieß es nicht, dass man hier nur Fotos einstellen kann, die ohnehin schon im Internet zu finden sind, und keine neuen hochladen kann?

Wenn du mir dein Geheimnis verrätst, kann ich hier viel häufiger schöne Künstler- und Rollen-Fotos einstellen. :yes:

Edit: Eine Hellmich-Rolle an der Komischen Oper Berlin, in der ich ihn häufig erlebte und die ich bislang unterschlagen habe, möchte ich übrigens noch nachtragen: der Dancairo in "Carmen" - in der Kupfer-Inszenierung war er 1991 Premierenbesetzung und im Schmuggler-Quintett für das Singen zuständig, während sein Schmuggler-Kollege Werner Enders als Remendado dann mit seinem Lacher bei Carmens Geständnis, verliebt zu sein, für den absoluten Höhepunkt des Abends sorgte. :rolleyes:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Rheingold1876

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303

Samstag, 23. Mai 2015, 20:54

Ich würde hier auch viel öfter schöne Fotos einstellen, die ich auch schon als Datei gespeichert habe, aber hieß es nicht, dass man hier nur Fotos einstellen kann, die ohnehin schon im Internet zu finden sind, und keine neuen hochladen kann?

Wenn du mir dein Geheimnis verrätst, kann ich hier viel häufiger schöne Künstler- und Rollen-Fotos einstellen.

Lieber Stimmenliebhaber, die Regel, nur Fotos einzustellen, die ohnehin schon im Netz zu finden sind, ist mir so nicht gegenwärtig. Vielleicht gibt es ja von kompetenter Seite dazu noch einen Hinweis. Ich verfahre gelegentlich so, dass ich Fotos in einem bestimmten, nur mir zugänglichen Ordner auf Facebook hochlade und von dort aus verlinke. Denn für jedes Foto, dass Du auf diese Weise ablegst, wird ja quasi automatisch eine Adresse generiert, die sich zum Beispiel über die rechte Maustaste abrufen lässt. Ein Foto, das hier sichtbar bleibt, muss ja immer online sein. Das ist es bei Facebook.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Stimmenliebhaber

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304

Sonntag, 24. Mai 2015, 00:27

Lieber Stimmenliebhaber, die Regel, nur Fotos einzustellen, die ohnehin schon im Netz zu finden sind, ist mir so nicht gegenwärtig.

Lieber Rheingold, besten Dank für deine Antwort. Ich wollte damit auch nicht auf eine Regel hinweisen, sondern darauf, dass das Einstellen von schon im Internet vorhandenen Fotos für mich technisch die einzige Möglichkeit ist, die mir hier zu Verfügung steht, oder irre ich mich da? Ich beherrsche jedenfalls keine andere. Sollte es doch möglich sein, hier Fotos von der Festplatte hochzuladen, wäre ich für eine entsprechende Anleitung durch einen "Eingeweihten" dankbar. :hello:
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305

Samstag, 16. Januar 2016, 00:50

Spannend ist auch ein Live-„Giustino“, weil dort nicht nur die unmittelbaren begeisterten Reaktionen des Publikums eingefangen sind (im Vergleich dazu wirkt die Verfilmung, für die erst der Ton im Studio aufgenommen wurde und anschließend im Play-Back-Verfahren gespielt wurde, sehr steril), sondern will hier die vollständige Aufführung aufgezeichnet wurde, während in der Verfilmung ein ganz Handlungsstrang weggekürzt wurde, wodurch Rabsilber gleich zwei seiner Arien und Schellenberger ihre größte Bravour-Arie weggekürzt wurden und sich daher die Gewichte (ungerechterweise) zugunsten Kowalskis verschoben.

Hier muss ich mich selbst korrigieren. Ich hatte zwar ein Daten-Video der Aufzeichnung mit nur zwei Stunden Länge, und so ist es wohl auch mal (in 3Sat?) gesendet worden, aber die ursprüngliche Fernsehaufzeichnung dieser legendären "Giustino"-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin unter Hartmut Haenchen mit Jochen Kowalski, Dagmar Schellenberger, Michael Rabsilber, Günter Neumann u.a. war doch vollständig und ist hier vollständig zu sehen:



Fehlen zwar noch die unmittelbaren begeisterten Zuschauerreaktionen, die es bei den Live-Aufführungen gab (beim Kampf Giustinos gegen das Ungeheuer war teilweise die Musik nicht mehr zu hören, weil die Leute begeistert raunten und reinklatschten, an vielen anderen Stellen gab es ebenfalls heftige Reaktionen), aber es ist doch die wenigstens die komplette Aufführung, die hier aufgezeichnet wurde.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Stimmenliebhaber

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306

Mittwoch, 23. November 2016, 23:10

Kammersängerin Jutta Vulpius gestorben

Wie ich soeben im ARD-Videotext lesen musste, ist Kammersängerin Jutta Vulpius bereits am 16. November im Alter von 88 Jahren gestorben (am 31.12. wäre sie 89 geworden).

Mit ihr verlässt eine überragende Künstlerin (Felsensteins Königin der Nacht, dann über Jahre die Koloraturprimadonna der Staatsoper Berlin, insgesamt mehr als 1100 Auftritte an diesem einen Haus), bedeutende Lehrerin (u.a. von Jochen Kowalski) und wunderbarer Mensch und Gesprächspartner diese Welt für immer.

Da ich sie persönlich kannte, bin ich besonders traurig. Ich wusste zwar, dass es nicht gut um sie steht, aber dass es jetzt so schnell ging, ist doch trist. Immerhin ist sie fast 89 Jahre alt geworden und hatte ein langes erfülltes Leben, das sie ganz der Kunst und dem Gesang widmete (und trotzdem daneben noch zwei Töchter gebar und groß zog).
Vor zwei Jahren habe ich sie besucht, nun wird es bei diesem einen Besuch bleiben.

Ich werde ihr in den nächsten Tagen einen eigenen Sängerthread widmen, sie hat ihn verdient.

Hier kann man sie schon mal in bisschen kennen lernen:



http://www.berliner-zeitung.de/kultur/op…ulpius-25158160

http://staatsoper-berlin.de/de_DE/nachruf-jutta-vulpius

Sie war zweifellos eine der ganz großen Sängerinnen der DDR, vorrangig in den 1950er und 1960er Jahren.

1981 war sie in der ersten Opernvorstellung meines Lebens die Mutter in "Hänsel und Gretel". 32 Jahre später erlebte ich sie ein zweites Mal auf der Bühne - mit 85 an der Seite von Jochen Kowalski in Kresniks "Villa Verdi" an der Berliner Volksbühne - ein sehr eindrückliches Erlebnis.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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9079wolfgang

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307

Donnerstag, 24. November 2016, 18:18

Ich lese gerade von dem Tode der Sopranistin Jutta Vulpius. Sie war wirklich eine große Sängerin. Ich besitze einige Aufnahmen von ihr. Möge sie in Frieden ruhen.
W.S.

Stimmenliebhaber

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308

Freitag, 13. Januar 2017, 16:20

Heute Mittag habe ich die Nachricht vom Ableben der bedeutenden Mezzosopranistin Rosemarie Lang erhalten. Sie verstarb gestern im 70. Lebenjahr in einem Leipziger Krankhaus, erlöst von einer langen heimtückischen Krankheit, die sich mit den drei scheinbar harmlosen Buchstaben ALS abkürzt...



Sie war eine der komlexesten Mezzosopranistinnen, die über Jahre im Berliner Musikleben in Oper, Konzert und Liedgesang Maßstäbe setzte.

In der Deutschen Staatsoper erlebte ich sie u.a. als Klytämnestra in Glucks "Iphigenie in Aulis", Brangäne, Magdalene, Fricka ("Rheingold" und "Walküre"), Waltraute ("Walküre" und "Götterdämmerung"), Azucena, Schenkwirtin und Amme in "Boris Godunow", Herodias, Octavian, Komponist und Clairon.
Darüber hinaus erlebte ich sie in zahlreichen Konzerten in allen möglichen Konzertsälen (von Bach bis Mahler), zudem mit mehr Live-Liederabenden als jede andere Sängerin. 1993 erlebte ich von ihr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie die beste "Winterreise", die ich je von einer Sängerin erlebt habe (die andere war ein Jahr später Christa Ludwig...), danach viele weitere Liederabende im Apollo-Saal der Deutschen Staatsoper Berlin, wo sie eigentlich in jeder Spielzeit mit einem neuen Programm zu erleben war.



Ich bin traurig, dass sie nicht mehr unter uns weilt und werde ihr in den nächsten Tagen eine eigene Portrait-Rubrik widmen.

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309

Dienstag, 10. Oktober 2017, 01:27

Laut Jubiläen-Auflistung im Online-"Merker" feierte Ruth Lange am vorgestrigen Sonntag ihren 100. Geburtstag - lebend, wohlgemerkt!

http://www.der-neue-merker.eu/geburtstage-im-januar-2015

Kann das wirklich sein? Weiß jemand mehr?
Ruth Lange konnte 2015 nicht ihren 100. Geburtstag feiern, denn sie starb bereits 2008, wie ich gerade entdeckt habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Lange…in)#cite_note-1

http://saebi.isgv.de/suche/?snr=23849

93 ist trotzdem ein gesegnetes Alter. Schön, dass es inzwischen einen Wikipedia-Artikel zu ihr gibt, der Klarheit schafft, die vor ein paar Jahren so noch nicht bestand.

Hier singt sie den Pagen in der 1948er "Salome" unter Keilberth neben Christel Goltz und Josef Herrmann:

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Rheingold1876

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310

Dienstag, 10. Oktober 2017, 08:58

Rosemarie Lang ist tot - das bewegt mich sehr. Was für ein Zufall: Erst dieser Tage habe ich Mahlers "Klagendes Lied" mir ihr unter Herbert Kegel gehört und war abermals beeindruckt, was für eine gute Sängerin sie doch gewesen ist.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

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