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Caruso41

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Registrierungsdatum: 19. November 2010

481

Samstag, 21. Oktober 2017, 12:56

Lieber MDM,

wenn ich das recht sehe, haben wir bisher keinen Kontakt gehabt, also erst mal: ein herzliches Willkommen und Dank für Deinen offenherzigen Beitrag!
(Steht MDM für Mobile-Device-Management oder Meter Data Management? Oder hat es was mit Elgars Enigma-Variationen zu tun?)

Egal!

Geschätzer Caruso41,

als Mitleser habe ich bei Deinen Beiträgen seit über einem halben Jahrzehnt irgendwie immer so das Gefühl, als wenn Du Dich gefühlt in jedem zweiten Beitrag darüber beklagst, dass sich

1. generell zu wenige Leute für neue Sänger interessiert

2. dass kaum jemand detaillierter etwas zu den Eigenheiten von Gesangsstimmen schreibt und mit Dir diskutieren möchte / kann.


Mein Gefühl ist eigentlich ein ganz anderes, nämlich dass ich viel Zeit aufwende für lange Beiträge über Oper, Sänger und Gesangskunst, die letztlich niemanden interessieren!
Aber über Gefühle läßt sich nicht streiten. Deshalb gehe ich lieber auf Deine konkreten Fragen ein!


Speziell zum zweiten Punkt würde mich einmal interessieren, wer hier im Forum dazu überhaupt in der Lage ist?
Das sind doch wahrscheinlich bloß eine Handvoll Leute, die mit Dir da auch nur ansatzweise über "behauchte Vokale" und "verschattete Höhen" ( Kesting-Jargon) Mezza voce und Messa di voce und so weiter und so fort rechten könnten.


Den größten Teil meine Kenntnisse über Stimmen und Gesang habe ich buchstäblich auf der Straße erworben: beim Anstehen nach Karten für die Oper. Immer Sonntags am frühen Morgen. Oft schon ab Samstag Abend und die ganze Nacht durch. Das waren halt die alten Zeiten. Heute kauft man die Karten im Internet, oft monatelang vorher. Da erfährt man natürlich nichts und kann auch nichts lernen.
Aber man muss auch lernen wollen! Hier im Forum ist ja inzwischen auch schon so das Eine oder Andere ausführlich thematisiert worden, was interessierten Stimmenhörern nützlich sein kann, die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Die Frage ist, was man davon aufnimmt, verarbeitet und weiter verfolgt!

Die ganze Fixierung, dass die einen Experten seien und die anderen Laien (oder "blutige Laien"), finde ich sonderbar und wenig hilfreich. Wer sich für Oper und Gesangskunst interessiert und mit offenen Ohren in die Oper geht, sammelt doch einen Schatz an Erfahrungswissen, der schon mal eine gute Basis ist für einen Austausch. Dass man darüber nur in der Sprache von Celletti, Steane oder Kesting reden könnte, halte ich für totalen Unsinn. Warum soll nicht jemand seine Höreindrücke mit eigenen Worten beschreiben? Wir haben ein paar Taminos, die das ganz selbstbewußt tun. Zugegebenermaßen gab es Zeiten, in denen sich entschieden mehr Taminos in den Diskussionen zu Worte gemeldet haben, die ein breiteres Erfahrungswissen hatten, gewissermaßen 'Connaisseurs' waren. Einige von ihnen hatten ihr Erfahrungswissen durch Kenntnisse über Stimmpysiologie, Gesangstechniken, Gesangsstile und so weiter fundiert. Andere konnten Kenntnisse aus der historischen oder systematischen Musikwissenschaft einbringen. Aber dass einer Experte für alles sein kann, was mit Stimmen und Gesang zusammenhängt, halte ich für eine Illusion.

Mir ist jedenfalls jede Äusserung interessant, die sich nicht damit begnügt, zu sagen "Den mag ich!" oder "Die geht gar nicht!".

Möglicherweise hast Du aber trotzdem das Gefühl, ich würde auf die Beiträge, die hier im Thread über NEUE STIMMEN eingestellt wurden, nicht eingehen, gar die Diskussionspartner nicht erst nehmen? Dann sag das ganz offen!

Ansonsten könnten wir uns ja wieder über die vorgestellten Stimmen austauschen!

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

MDM

Anfänger

  • »MDM« ist männlich

Beiträge: 17

Registrierungsdatum: 9. September 2017

482

Samstag, 21. Oktober 2017, 15:59

Lieber Caruso41,



Danke für Deine freundlichen
Willkommensgrüße. Du hast recht, ich bin durchaus ein Freund
offener ( nicht beleidigender!) Worte, zu vorsichtige Andeutungen
sind in meinen Augen nur Zeitverschwendung


MDM ist mir beim Registrieren spontan
eingefallen. Manche Opernliebhaber kürzen den Operntenor „Mario
Del Monaco“ so ab, das habe ich jetzt einfach mal so übernommen .
Ich höre diesen Sänger hin und wieder ganz gerne seine Arien
schmettern und habe so meine Freude daran.. :rolleyes:




Zitat Caruso41


Mein Gefühl ist eigentlich ein
ganz anderes, nämlich dass ich viel Zeit aufwende für lange
Beiträge über Oper, Sänger und Gesangskunst, die letztlich
niemanden interessieren!



Ende Zitat Caruso41



Das würde ich nicht unbedingt sagen.
Wenn für Deinen Geschmack zu wenig auf Deine Beiträge reagiert
wird, heißt dies noch lange nicht , dass sie nicht durchaus mit
Interesse gelesen werden.(Übrigens, in dem Zusammenhang fand ich
Deinen Vorschlag an den Kollegen Willi ,er solle in dem Gedenkthread
nur noch Halb-und Volljubiläen würdigen, wenig plausibel. Ich lese
das täglich super gerne und weiß die Arbeit aller hier zu
würdigen!)Auf Deine Beiträge zu NEUEN STIMMEN adäquat Kluges zu antworten ist
jedoch schon mal noch eine ganz andere Herausforderung. Daher denkst
Du, es sei generell kein Interesse da, ich halte das für nicht
bewiesen.


Zitat Caruso41


Mir ist jedenfalls jede Äusserung interessant, die sich nicht
damit begnügt, zu sagen "Den mag ich!" oder "Die geht
gar nicht!"


Warum soll nicht jemand seine Höreindrücke mit eigenen Worten
beschreiben?



Ende Zitat Caruso41

( ich nehme diese beiden Zitate mal
zusammen)


Das klingt einfach und ist doch für
viele so schwierig ( nicht für alle!) Irgendwann kommt man dann doch
nicht mehr ganz ohne die Verwendung gewisser Fachtermina aus. Aber
wenn man das probieren will, dann sollte man es auch punktgenau
treffen, will man sich nicht blamieren. Es ist außerdem ein heikles
Terrain, Stimmen so beschreiben zu können, dass der Adressat
dasselbe versteht, wie es vom Verfasser gemeint ist. Daran ist
vielleicht sogar schon der eine oder andere professionelle Kritiker
gescheitert.


Manch einer weicht daher bei der
Beschreibung von Stimmen verständlicherweise gern lieber auf etwas
allgemeinere, nicht so treffgenaue Formulierungen wie „schönes
Timbre“ ,„beeindruckendes Volumen“ „unbeschädigtes Material“
etc. aus.


Wenn Dir da so in dieser Form ungefähr
reichen würde, ist das ja schon mal eine Grundlage.


Zitat Caruso41


Die ganze Fixierung, dass die einen Experten seien und die
anderen Laien (oder "blutige Laien"), finde ich sonderbar
und wenig hilfreich. Dass man darüber nur in der Sprache von
Celletti, Steane oder Kesting reden könnte, halte ich für totalen
Unsinn


Ende Zitat Caruso41


Wer hat diese Fixierung wo so vorgenommen? Ich denke, viele
bewegen sich in ihren Kenntnissen in diesem großen Bereich zwischen
Experte und Laie und es gibt da etliche Zwischenabstufungen.Was ich
in meinem ersten Beitrag oben meinte ist, dass viele Taminos durchaus
sehr musikalisch sind und auch über ein sehr gut entwickeltes
Hörgefühl verfügen. Diese Hörerlebnisse aber in einer allgemein
verständlichen Sprache wiederzugeben getraut sich manch einer
vielleicht nicht. Es geht um das Trauen. Wenn Du dann in
diese Richtung immer mal wieder gerne nachbohrst, weil Du gerne
fachsimpeln möchtest, (was ich gut verstehe), kann das ggf. auch
verunsichernd wirken .


Zitat Caruso41

Aber dass einer Experte für alles sein kann, was mit Stimmen
und Gesang zusammenhängt, halte ich für eine Illusion.



Zitat41


Ich auch!


Zitat Caruso41


Aber man muss auch lernen wollen! Hier im Forum ist ja
inzwischen auch schon so das Eine oder Andere ausführlich
thematisiert worden, was interessierten Stimmenhörern nützlich sein
kann, die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Die Frage ist, was man
davon aufnimmt, verarbeitet und weiter verfolgt!


Ende Zitat Caruso41


Das ist in der Tat viel verlangt. Du bist da nach meinem Eindruck
recht anspruchsvoll.Ob dieser Anspruch an „durchschnittliche“
Opernliebhaber z.B. etwa in Richtung Beschaffung und Studium
bestimmter empfohlener Fachliteratur zur Stimmenanalyse usw. richtig
oder falsch ist, darüber will und kann ich gar nicht mit Dir
rechten. Ich stelle es nur fest.

Wenn man wie Du Tausende Stunden in Opernhäusern und vor dem
Schallplattenspieler verbracht hat, dann neigt man vielleicht
unbewußt dazu , bei anderen Klassikfreunden Vergleichbares zu
erwarten. Diese Erwartungshaltung wird dann manchmal etwas
enttäuscht.


Zitat Caruso41

Möglicherweise hast Du aber trotzdem das Gefühl, ich würde
auf die Beiträge, die hier im Thread über NEUE STIMMEN eingestellt
wurden, nicht eingehen, gar die Diskussionspartner nicht erst nehmen?




Ende Zitat Caruso41


Nein, davon gehe ich nicht aus.


Es ist eher etwas anderes:

In einem anderen Thread hast Du heute aber mal sinngemäß
gefragt, ob Du zu (über) kritisch bist. Wenn Du so offen fragst,
würde ich sagen.: manchmal kommt es ( auch weil notgedrungen
schriftlich im Internet formuliert) schon durchaus so rüber,
zumindest bei mir. Die Vokabel „spitzfindig“, die hier an anderer
Stelle gebraucht wurde, würde ich mir nicht zu eigen machen. Du
musst jedoch verstehen, wenn es dann einmal doch annähernd in diese Richtung geht, dass Deine Mitdiskutanten ,
zusammengenommen mit den von mir oben Gesagten zur Schwierigkeit der
Beschreibung von Opernstimmen, doppelt vorsichtig werden.



Zitat Caruso41

Ansonsten könnten wir uns ja wieder über die vorgestellten
Stimmen austauschen!


Ende Zitat Caruso41





Wenn ein hier vorgestellter Künstler dabei ist, den ich live
erlebt habe, können wir den Spaß ja mal ausprobieren. Aber bitte
nicht drängeln! ;)



Es grüßt Dich MDM :jubel:

Caruso41

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  • »Caruso41« ist männlich
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483

Samstag, 21. Oktober 2017, 22:22

Besten Dank, lieber MDM, für deine Diagnose und den Rat.
Wenn ich hier im Forum mal wieder ungeduldig, enttäuscht oder frustriert bin, werde ich ganz sicher Deinen Post wieder heraussuchen und lesen.

Liebe Grüße

Caruso41

P.S.:
Dass Dein Nick-Name auch auf einen Tenor verweist, finde ich ja
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 6 932

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

484

Samstag, 21. Oktober 2017, 23:17

Mario der Meistlaute? :D
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

MDM

Anfänger

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Registrierungsdatum: 9. September 2017

485

Sonntag, 22. Oktober 2017, 00:20

Mario der Meistlaute? :D

Hallo Stimmenliebhaber,


ja, genau der. :D ;)

Aber selbst so ein feiner Sänger wie Fritz Wunderlich war laut Werner Pfisters Biographie angeblich derart von dessen Stimmpotenz beeindruckt, dass er es ihm kurzzeitig
gleichtun wollte.


Zitat :

......Am 14. und 18. Juni gastierte der weltberühmte italienische Tenor Mario del Monaco in zwei Othello-Vorstellungen an der Stuttgarter Oper. Zwei der sprichwörtlichen Zebravorstellungen-Wunderlich war in der kleinen Partie des Cassio ebenfalls mit dabei.Von vielen wurde del Monaco als
eindimensionaler Brüller abgetan, als ein Sänger, dem jedes Differenzierungsvermögen abgeht. Dennoch, Wunderlich war von der schieren Stimmgewalt und stahlkräftigen Italianita derart beeindruckt, dass er den großen Kollegen zu Hause nachzuahmen versuchte. Irgendwie müsse es auch ihm gelingen, solch herrliche und herrlich laute Töne herauszukriegen. Doch er stellte diese heldentenoralen Versuche bald wieder ein, weil er sich innerhalb kürzester Zeit hoffnungslos heiser geschrien hatte ....


Zitat Ende.


Irgendwas muss also an dem Fiorentiner schon dran gewesen sein. Für den guten Fritz war es sicherlich klug,er, dass er o.g. Experimente schnell wieder gelassen hat.


Persönlich mag ich beide Sänger und höre mir sie nach persönlicher Stimmungslage oft an.


Aber das ist jetzt zugegebenermaßen alles sehr "offtopic", im Thread hier soll es ja um Neue Stimmen gehen, man verzeihe mir den kurzen Ausflug in alte Zeiten.


Beste Grüße,

MDM :hello:

Caruso41

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486

Sonntag, 22. Oktober 2017, 09:50

Mario der Meistlaute? :D


Gilt die alte Gentlemen-Maxime "No jokes with names" auch für Nicknames?


Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Stimmenliebhaber

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Beiträge: 6 932

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

487

Sonntag, 22. Oktober 2017, 14:58

Hättest du mir mit deiner kryptischen Anspielung nicht diese Vorlage gegeben, sondern den Namen einfach genannt, würde sich diese Frage jetzt nicht stellen.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Caruso41

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488

Montag, 23. Oktober 2017, 09:27

(Steht MDM für Mobile-Device-Management oder Meter Data Management? Oder hat es was mit Elgars Enigma-Variationen zu tun?)

MDM ist mir beim Registrieren spontan
eingefallen. Manche Opernliebhaber kürzen den Operntenor „Mario
Del Monaco“ so ab, das habe ich jetzt einfach mal so übernommen .

Mario der Meistlaute? :D

Hättest du mir mit deiner kryptischen Anspielung nicht diese Vorlage gegeben, sondern den Namen einfach genannt, würde sich diese Frage jetzt nicht stellen.


Lieber Simmenliebhaber!
Ich habe ehrlich nicht gewußt, auf was MDM verweisen könnte!
Darum habe ich gegoogelt, aber nichts Einschlägiges gefunden und stattdessen zwei Beispiele zitiert, die bei Google am häufigsten vorkommen.
Ich hasse sowieso diese Unsitte mit den Abkürzungen im Text!
Bei HvK steht immerhin noch das v als kleiner Buchstabe. Ich bin trotzdem nicht darauf gekommen, wer gemeint sein könnte!
Hätte MDM einen Nicknamen MdM gewählt, wäre ich ganz sicher auch nicht drauf gekommen. Ich weiss ja nicht mal, ob das del groß oder klein geschrieben werden müsste. Man sieht das mal so und mal so! Aber wenn man ihn gehört hat - und das Vergnügen hatte ich mehrmals - kann man sich kaum vorstellen, dass es klein geschrieben werden muss!

Lieber MDM,
bitte nimm uns nicht übel, dass wir deinen Nicknamen zum Anlass nehmen für Spekulationen und Assoziationen! Zumindest meiner Wertschätzung Deiner Beiträge im Forum tut das keinen Abbruch.

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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MDM

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Registrierungsdatum: 9. September 2017

489

Montag, 23. Oktober 2017, 13:52

Namen sind Schall und Rauch

Lieber MDM,
bitte nimm uns nicht übel, dass wir deinen Nicknamen zum Anlass nehmen für Spekulationen und Assoziationen!

Beste Grüße

Caruso41
Verehrte Melomanen,

macht Euch keine unnötigen Gedanken, in solchen Sachen bin ich völlig entspannt. Von mir aus dürft Ihr auch gerne Lassie oder Gollum zu mir sagen. ;)

Wie drückte es ein kubanischstämmiger Barde (ohne Klassik-Hintergrund) einmal so trefflich aus:

"Ein bißchen Spaß muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein." 8o

In diesem Sinne wünscht Euch eine schöne Woche :


...bitte selber ausfüllen :D

Caruso41

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490

Dienstag, 24. Oktober 2017, 14:02

Liebe Stimmenliebhaber und Melomanen,

Ich denke, dass es nach den Zwischenspielen angebracht ist, wieder mal über NEUE STIMMEN zu reden.
Deshalb möchte ich eine Sängerin vorstellen, die ich als Katerina Ismailowa in "Lady Macbeth von Mzensk" und als Renata in "Der feurige Engel" gehört habe. Das sind wahrlich nicht Opern, in die man geht, um einfach schöne Stimmen zu genießen. Und trotzdem kann man Sängerinnen hören, die schön singen - aber noch sehr viel mehr bieten. Ein solche Sängerin ist ohne Zweifel die aus Vilnius stammende Sopranistin

Aušrinė Stundytė




Persönlicher Eindruck

Als Renate singt sie die teilweise sehr schwierigen Gesangslinien mit bestechender Schönheit und Intensität und dann, wenn sie seelisch unter Druck gerät, mit einem marternden Ton, ja sie schreckt nicht vor Schroffheiten und Schärfe zurück. In dieser Stimme lodern alle Leidenschaften von glutvolle Emphase bis zur hochdramatischen Aggression. Sie findet die grauen und fahlen Töne für die vernachlässigte und unbefriedigende Ehefrau Katerina Ismailowa, für ihre sinnliche Leidenschaft, wenn sie durch Sergei zu einem neuen Leben erweckt wird, aber auch für die Raserei der Betrogenen und schließlich der Mörderin! Zudem ist sie eine überwältigende Darstellerin, die nicht nur im Gesang zu tiefer menschlichen Wahrheit findet sondern stets auch in ihrer Körperhaltung, in ihrer Mimik und ihren Gesten und Gängen etwas über die Figur und ihr Schicksal mitteilen kann.
Eine ganz außergewöhnliche Sängerdarstellerin!

Über ihre Stimme mag man eigentlich gar nichts sagen. Sie klingt eben stets sehr unterschiedlich: kann einschmeichelnd süß klingen aber auch erstickt, heiser und hart. Die Stimme scheint für Aušrinė Stundytė einfach 'nur' Medium , etwas von der Figuren, die sie singt, mitzuteilen! Schöne Töne oder makellose Gesangslinien sind ihr nicht primär wichtig. Sie ist eine ungemein expessive Sängerin, instiktsicher und einprägsam

Ich bin schon heute sehr gespannt auf die kommenden Begegnungen. Nächstes Frühjahr werde ich sie als Salome an der Staatsoper Berlin unter Zubin Mehta hören und an der Komischen Oper Berlin als Carlotta Nardi in "Die Gezeichneten" unter Stefan Soltesz.

Noch ein paar Informationen zur Biografie und Karriere:
Aušrinė Stundytė stammt aus Vilnius in Litauen und studierte zunächst Gesang an der Litauischen Musikakademie bei Frau Prof. Irena Milkeviciute bevor sie im Jahr 2000 an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig zu Frau Prof. Helga Forner wechselte.
Ihr Repertoire reicht von Nedda, Mimi und Agathe bis zur Butterfly, Sieglinde und Marschallin. In Köln hat sie Montezuma in Rihms "Die Eroberung Mexikos" gesungen und bei der St. Galler Festspielen die "Loreley" von Catalani! Zur Zeit singt sie an der Opera Vlaanderen die Titelpartie in Korngolds "Das Wunder der Heliane"! Die Kritiken überschlagen sich vor Begeisterung! Es ist mir schon ziemlich arg, dass ich es nicht schaffe, nach Gent oder Antwerpen zu fahren um diese Produktion zu erleben.

Videos können von dieser Sängerin vielleicht noch weniger einen Eindruck vermitteln als bei anderen. Deshalb hoffe ich sehr, dass Taminos, die sie in Berlin, Köln, Zürich oder erlebt haben, diese Vorstellung mit ihren Erfahrungen und Eindrücken anreichern!

SHOSTAKOVICH "Lady Macbeth of Mtsensk"
https://www.youtube.com/watch?v=xd6qjdcS…R2SDqlaaBtcMXrD



PROKOFIEW "Der feurige Engel"
https://www.youtube.com/watch?v=UlVacW4V…-Id9EtbaY8sbAtV



Puccini: "Madama Butterfly" 3 Act
https://www.youtube.com/watch?v=QXIGMVj8Vt0



KORNGOLD Das Wunder der Heliane
https://www.youtube.com/watch?v=9IKCFBd0GoM



und (da hört man den Schluß von "Ich ging zu ihm"
https://www.youtube.com/watch?v=tljkjcqaG7g



DIE WALKÜRE: Erzählung der Sieglinde
https://www.youtube.com/watch?v=ihWPmVkTM8U



Herzliche Grüße

Caruso41
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rodolfo39

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491

Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:15

Lieber Caruso,
Ich kenne Frau Stundyte noch von ihren Zeiten im Ensemble der Oper Köln. Schon da ist mir die Schönheit und Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme aufgefallen, obwohl sie häufig nur mittlere Rollen gesungen hat. Sie hat glaub ich auch den Offenbachpreis der Oper Köln gewonnen.

Caruso41

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492

Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:33

Ja, lieber Rodolfo, da erinnerst Du dich richtig:

Zitat

Ausrine has received several awards and scholarships, including the
Special Prize of the Chambre Professionnelle des Directeurs d'Opéra Paris;
the special prize of the Helikon Opera (Moscow) and
the 2nd prize operetta at the 25th International Hans Gabor Belvedere Singing Competition (Vienna) as
well as with the Offenbach price in the Cologne Opera.


Meinen Informationen zufolge hat sie in Köln ihr erstes Engagement gehabt. Sie war da unter anderem als Nedda, Mimi, Cio-Cio-San und Agathe eingesetzt. Die Partien, die ihren darstellerischen Fähigkeiten so sehr entgegenkommen - also Renata, Katerina Ismailowa, Bianca (Florentinische Tragödie), Heliane - , singt sie erst neuerdings.

Beste Grüße

Caruso41
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Caruso41

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493

Freitag, 27. Oktober 2017, 09:19

Im Beitrag 221 dieses Threads Entdeckungen: Neue Stimmen haben wir Marianne Crebassa kennen gelernt.
Inzwischen geht ihre Karriere tatsächlich komtengleich nach oben.

Im Februar 2017 wurde sie bei den französischen Victoires de la musique classique ausgezeichnet - als Opernsängerin des Jahres. Im Sommer sang sie bei den Salzburger Festspielen mit sensationellem Erfolg den Sextus in Mozarts "Titus". Im Juli schließlich wurde sie für ihr Album "Oh, boy!" mit dem ECHO-KLASSIK in der Kategorie Solistische Einspielung/Gesang ausgezeichnet. Sie wirkt unter anderem in der Einspielung von "Les Troyens" unter der Leitung von John Nelson mit, die im Novemver erscheinen wird.

Zudem wurde bei Sony jetzt ein zweites Soloalbum mit ihr veröffentlich, das ich besonders empfehlen möchte. Begleitet von dem Pianisten und Komponisten Fazıl Say singt sie Lieder von Debussy, Ravel, Fauré, Duparc und eine Komposition von Fazıl Say. Das sind alles Lieder, die voll sind von Sehnsucht und erotischem Verlangen. Geheimnisvoll, bezaubernd und verlockend! Eine so sinnliche CD hat es lange nicht gegeben! Wer eine Antenne für französische Verführungskunst hat, sollte sie sich nicht entgehen lassen!







Vielleicht ist das Video von den Aufnahmesitzungen ja ein Argument, meine Empfehlung ernst zu nehmen?



Ob ich ihr vorher noch auf einer Opernbühne begegnen werde, kann ich noch nicht absehen, aber auf jeden Fall werde ich sie im Mai 2018 in der Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim in der großartig rätselhaften Inszenierung von Ruth Berghaus als Melisande hören - neben Rolando Villazón und Michael Volle.

Caruso41
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Rheingold1876

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494

Gestern, 10:35

Benedikt Kristjansson, ein Tenor aus Island



Der Name ist schon einmal gefallen im Forum: Benedikt Kristjansson. Caruso war der Tenor in einer Aufführung der Berliner Staatsoper aufgefallen, bei der Janaceks "Tagebuch" mit Francis Poulencs "La Voix Humaine" verknüpft wurde. Diese Produktion habe ich leider nicht gesehen. Auf der Suche nach anderen Gelegenheiten hier in Berlin fand ich auf der Seite der Sängers eine Marienvesper für den 2. Dezember im Berliner Dom angekündigt. Daraus wird wohl nichts, denn der Termin steht nicht im Berliner Konzertkalender. Das ist sehr schade. Meistens tritt der aus Island stammende junge Künstler offenbar in Kantaten und Oratorien von Johann Sebastian Bach auf. Er dürfte – wenn überhaupt - nicht älter als dreißig Jahre sein. Seine helle, offene Stimme ist nach meinem Empfinden ideal für derlei Aufgaben. Warum? Wenn Jugend auf diese ernsten, oft dem Tode nahestehenden Themen trifft, stellt sich etwas ein, was kein Kontrast sondern eine seltsame, ja beglückende Übereinstimmung ist. Er beherrscht fast perfekt die deutsche Sprache und setzt – vor allem in den Rezitativen - richtige gestalterischen Akzente.


https://www.youtube.com/watch?v=dSXdddiHCas

https://www.youtube.com/watch?v=61DdJ_AkmHE

Es gibt auch eine Bach-CD mit ihm, die ich mir inzwischen angehört habe. Dort wirkt er nicht ganz so frei und unbekümmert wie in Live-Aufnahmen, die sich bei YouTube finden. Im Studio gibt es wohl oft den Duck, ja alles richtig zu machen.


Ich könnte mir Benedikt Kristjansson auch in Opern von Mozart vorstellen und gehe davon aus, dass man von ihm noch hören wird. Für mich bedient er den Titel dieses Themas perfekt: Er ist auch für mich eine Entdeckung! :)
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

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495

Gestern, 10:52

Auf der Suche nach anderen Gelegenheiten hier in Berlin fand ich auf der Seite der Sängers eine Marienvesper für den 2. Dezember im Berliner Dom angekündigt. Daraus wird wohl nichts, denn der Termin steht nicht im Berliner Konzertkalender. Das ist sehr schade.
Lieber "Rheingold1876",

hier finde ich diese Marienvesper im Berliner Dom am 2.12., also nur nicht vorzeitig ohne Not aufgeben:

http://www.berlinerdom.de/component/opti…t_id,2/lang,de/

In den von dir eingestellten Videos höre ich übrigens einen Countertenor und bin insofern etwas irritiert, weil du in deiner Überschrift "ein Tenor aus Island" schriebst. Oder ist das wirklich ein Tenor? Für mich klingt die Stimme so hell wie die eines Countertenors.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Rheingold1876

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Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

496

Gestern, 11:47

Lieber Stimmenliebhaber, danke für die Bestätigung des Termins. Es kann ja sein, dass ich im Monat verrutscht war. Ich hatte das Konzert wirklich nicht gefunden. Nun kann ich ja hingehen. Wunderbar! :)

Was nun die Videos von Benedikt Kristjansson anbelangt, will mit zwei neuen Dokument ergänzen, weil mein erster Beitrag unter Zeitdruck etwas schnell gestrickt gewesen ist. Ich musste mal für eine Stunde einen Besuch empfangen:


https://www.youtube.com/watch?v=JJn6RfShl7A

Und hier etwas ganz anderes:

https://www.youtube.com/watch?v=d88w7hTHEnI

Interessant ist der Hinweis auf einen Countertenor. Da sind je Übergänge zu hören, wie ich finde. Die Aufnahme ist schon einige Jahre alt. Sie stammt von 2012. Es kann sein, dass sich die Stimme mit der Zeit zum ganz hellen Tenor gewandelt hat. Das gibt es ja. Ich werde mal etwas weiter recherchieren, vielleicht ist ja noch mehr herauszubekommen.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Stimmenliebhaber

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Beiträge: 6 932

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

497

Gestern, 12:14

Lieber "Rheingold1876",

beim Mendelssohn höre ich nun auch einen Tenor, aber einen sehr feinen hellen Tenor (erinnert mich ein bissl an Christoph Genz) mit viel Obertönen und Kopfigkeit - klanglich ist da der Unterschied zu einem nicht forcierenden Countertenor tatsächlich nicht mehr besonders groß.

Ich bin gespannt, wie dein Live-Eindruck von der Stimme ist. :hello:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Fiesco

Fortgeschrittener

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Beiträge: 249

Registrierungsdatum: 30. August 2017

498

Gestern, 12:23

Hallo ihr beiden, ich habe Benedikt Kristjansson dieses Jahr gehört,
am 21. März 2017
Messe h-moll BWV 232 von J.S Bach
mit der Gächinger Kantorei
Dirigent: Hans-Christoph Rademann
Stiftskirche, Stuttgart,
wenn man ihm mit seinem hellen hohen, sehr klangschönem Tenor eine Bezeichnung geben sollte, dann würde ich ihn als Haute-contre hören, zumindest in den Videos! Aber das passt irgendwie auch nicht mehr ganz so, was ich dieses Jahr gehört habe geht mehr in die Richtung P.Schreier. Aber in einem sind wir uns wahrscheinlich einig, eine tolle Stimme, ich fand auch seinen Ausdruck bei Bach unglaublich erdig, das soll heißen, mit einer emotionalen Ernsthaftigkeit, die ich diesem junge Sänger *1987, nicht unbedingt zugetraut hätte. Ich jedenfalls würde mich freuen ihn nochmals hören zu können, hier in der Nähe.

Hier noch ein Link zum Repertoire!

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

Caruso41

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Beiträge: 3 342

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499

Gestern, 15:47

Ja. lieber Rheingold,

auf Benedikt Kristjánsson bin ich schon vor gut anderthalb Jahren aufmerksam geworden. Seine silberhelle, ausgesprochen gepflegte Stimme hatte mich in der szenischen Interpertation der Staasoper Berlin von Janaceks "Tagebuch eines Verschollenen" sehr beeindruckt.
Da ich aber den Thread NEUE STIMMEN noch nicht gestartet hatte, begnügte ich mich hier im Forum nur darauf, zwei Bilder von der Produktion einzustellen und auf Rezensionen zu verweisen. Ihn ausführlicher vorzustellen, schien mir nicht sinnvoll, da ich nur den Janacek von ihn gehört hatte und keine Aufnahmen auf CD oder auf Youtube fand. Deshalb nur der kurze Hinweis: Meine zehn liebsten Lieder-Zyklen (Umfrage 2016)





Ich erinnere mich noch gut an die Aufführung von Janaceks genialem Liederzyklus! Wie es Benedikt Kristjánsson gelang, einen weiten Horizont sehr unterschiedlicher Gemütslagen und Emotionen auszuschreiten, ohne je ins Theatralische auszubrechen, das fand ich frappierend: von den sehnsuchtsvoll-verlangenden, jugendlich überschwänglichen Klängen der ersten Lieder über das leidenschaftliche Feuer und den kurzen Rausch der Glückseligkeit der mittleren Lieder bis zum Ton der tiefer Niedergeschlagenheit und Verzweiflung in den letzten Liedern - all das war ungemein jugendfrisch und ungekünstelt direkt!

Inzwischen habe ich ihn auch in "Acis und Galatea" (Klangvokal Musikfestival Dortmund) gehört. Die Stimme ist inzwischen gewachsen und männlicher geworden ohne ihren Jugendzauber verloren zu haben. Er sang den Acis. Als Liebhaber begeisterte er durch eine feine Zeichnung der melodischen Linien, einen schwärmerischen Ton und zärtliche Schattierungen! Aber er konnte in der Arie „Love sounds th’alarm“ auch mit Energie und kämpferischem Elan beeindrucken!

Schön, dass Du diesen jungen Tenor hier vorgestellt hast!
Dank dafür!


Lieber Fiesco,
Dank auch an Dich, weil Du mit Deinem Live-Eindruck geholfen hast, dass wir uns von der Stimme und ihren Möglichkeiten ein besseres Bild machen können. Dass er sich in "Richtung Peter Schreier" entwickeln könnte halte ich auch für möglich.

Viele liebe Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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Fiesco

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Zitat

von Caruso41
Lieber Fiesco,
Dank auch an Dich, weil Du mit Deinem Live-Eindruck geholfen hast, dass wir uns von der Stimme und ihren Möglichkeiten ein besseres Bild machen können. Dass er sich in "Richtung Peter Schreier" entwickeln könnte halte ich auch für möglich. 


Ja, irgendwie hat mich sein Gesang sofort an Schreier denken lassen!

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

Stimmenliebhaber

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von Caruso41
Lieber Fiesco,
Dank auch an Dich, weil Du mit Deinem Live-Eindruck geholfen hast, dass wir uns von der Stimme und ihren Möglichkeiten ein besseres Bild machen können. Dass er sich in "Richtung Peter Schreier" entwickeln könnte halte ich auch für möglich.


Ja, irgendwie hat mich sein Gesang sofort an Schreier denken lassen!

LG Fiesco
Allein von Hören der vier in dieser Rubrik eingestellten Videos her kann ich diesen Eindruck überhaupt nicht teilen, aber live ist immer noch ein anderer Eindruck, und sicher kein unzuverlässigerer.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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