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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

AH.

Profi

  • »AH.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 248

Registrierungsdatum: 10. Juli 2006

1

Dienstag, 13. Januar 2015, 23:55

La Folia - eines der berühmtesten Themen der Welt

Hallo,

immer wenn ich "La Folia" im Radio hörte, war ich begeistert. Das Thema ist sehr eingängig und nutzt sich nicht schnell ab. Ich hörte zuletzt eine Version von Vivaldi, die ich einem Freund geschenkt habe. Mir selbst habe ich jetzt etwas anderes gekauft: Variationen über "La Folia" von Corelli, Marais, A. Scarlatti, Vivaldi, CPE Bach und Geminiani. Die CD hat mich sehr erfreut. Artikulation und Phrasierung der Musiker wirken musikgerecht und selbstverständlich, ohne Manierismen. Eine kurze subjektive Einschätzung der Variationen:

Corelli: Am besten
Marais: Sehr achtenswert
A. Scarlatti: Problematisch, neigt zu leerer Motorik mit einer schwachen Variation am Schluß. Das Thema hört man trotzdem gerne.
Vivaldi: Sehr gut
CPE Bach: Sehr gut, besonders die abwechslungsreiche Registrierung des Cembalisten muß hervorgehoben werden
Geminiani: Sehr gut

Ich stelle fest, daß ich große Lücken in der Barockmusik habe und will mich demnächst vor allem um Corelli, CPE Bach und Geminiani kümmern, aber auch bei Marais lohnt die Suche nach meiner Einschätzung (das war jeweils das erste Werk, was ich bewußt von diesen Komponisten gehört habe - und sie komponieren ausgezeichnet!). Das gilt selbstverständlich auch für Vivaldi, von dem ich aber schon einige Werke habe.

Hier kann man bei jpc hineinhören, um sich selbst ein Urteil zu bilden:



Meine "Musik-Ansprache"

Ästhetik ist relativ - oder: Über Geschmack kann man nicht streiten

Zum Umgang mit der Musik-Kritik

Der subjektive Hörtest- nur wie?

Liebe Grüße

Andreas
De gustibus non est disputandum (über Geschmäcker kann man nicht streiten)

Timo

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  • »Timo« ist männlich

Beiträge: 391

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2017

2

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 08:16

Von Savall gibt es zwei sehr schöne CDs:


In der Bauernkantate BWV 212 hat Bach das Thema in der Arie "Unser trefflicher, lieber Kammerherr" aufgegriffen. Hier eine Bearbeitung: