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Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

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61

Sonntag, 8. Juni 2014, 18:25

All diese Maßnahmen und Effekte zusammen erlauben, dass mit relativ kleinen Mebranen in geeigneten Gehäusen und passender Aufstellung ganz brauchbare Tieftonwiedergabe erzeugt werden kann.
Hast Du nicht zuvor das Gegenteil gesagt, nämlich dass derart tiefe Töne gar nicht von einem Lautsprecher reproduzierbar seien und man nur die erste Oberwelle bei Instrumenten höre, die in diese Frequenzbereiche hinunterreichen?

Theophilus

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  • »Theophilus« ist männlich

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62

Sonntag, 8. Juni 2014, 18:36

Hast Du nicht zuvor das Gegenteil gesagt, nämlich dass derart tiefe Töne gar nicht von einem Lautsprecher reproduzierbar seien und man nur die erste Oberwelle bei Instrumenten höre, die in diese Frequenzbereiche hinunterreichen?

Natürlich habe ich das nicht gesagt! Ich sprach davon, dass ein Kontrabass in natura einen steilen Abfall der abgestrahlten Schallenergie besitzt, je näher man seiner unteren Grenzfrequenz kommt. Seine ersten Oberwellen sind dabei jeweils um ein Vielfaches lauter.

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

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63

Sonntag, 8. Juni 2014, 19:07

Dann war es ein Mißverständnis - ich dachte, Du meinst mit Bass den Basstöner eines Lautsprechers.

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

64

Freitag, 13. Juni 2014, 10:11

Wie oft denkt Ihr live im Konzert oder in der Oper "ahh super, brillante Höhen, abgrundtiefer Bass"?

So wie Du es hier formuliert hast sicher nicht ... aber dennoch ärger ich mich jedes mal, wenn ich im Konzertsaal auf den preiswerteren Plätzen vom Klang her "nur die Hälfte" mitbekomme. Erst kürzlich wieder in der guten alten Philharmonie in München. Durch ein Sonderkonzert des Hochschulorchesters (Bruckners 8.) konnte ich seit langer Zeit wieder mal in den vorderen Reihen sitzen und war doch erstaunt, wieviel "mehr" an Musik (Klang) dort zu hören war. Und zwar die Abgründe der Bässe und das Seidige der Streicher. Dies ist so auf den preiswerteren Plätzen "weiter oben" nicht mehr zu vernehmen, da kommt nur noch Soße an. Das mag jetzt vielleicht bei der Musik zB Mozarts weniger "wichtig" sein, bei den Klangbrocken eines Bruckner, Mahler, Strauss und wie sie alle heissen ist das naturgegeben schon anders.
:)

  • »Joachim Schneider« ist männlich

Beiträge: 531

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2013

65

Freitag, 13. Juni 2014, 10:28

Hallo,

die Akustik im Konzertsaal ist ein Kapitel für sich! Natürlich kann man nicht erwarten, auf allen Plätzen gleich gut zu hören, aber althergebrachte "Schuhschachtelkonstruktionen" wie das Concertgebouw oder der Musikvereinssaal kommen diesem Ideal sicher näher als die heute weit verbreiteten Amphitheater, wobei hier nach meiner Erfahrung die Berliner und die Kölner Philharmonie andererseits gute akustische Verhältnisse bieten.
Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Viele Grüße

J.Schneider
"Die Musik steht hinter den Noten" (Gustav Mahler)

Norbert

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  • »Norbert« ist männlich

Beiträge: 7 400

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66

Freitag, 13. Juni 2014, 10:39

Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Leonard Bernstein ließ sich nach seinem ersten Konzert zu der wenig schmeichelhaften Bemerkung "burn the house" hinreißen...
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

67

Freitag, 13. Juni 2014, 10:50

Joachim und Norbert,

richtig, die Philharmonie ist schon immer als Klangkatastrophe bekannt, was hab ich mich da schon geärgert. Wie schon gesagt, bei bestimmten Werken ist mir das Klangerlebnis genauso wichtig wie das künstlerische. Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Ich vermeide aus diesen Gründen schon lange die Philharmonie - die "guten" Plätze kann und will ich mir nicht immer leisten, die preiswerten sind (für mich) ein Ärgernis. Ich bin schon der Meinung, dass man das ganze Speltrum der Musik erfassen können muss. Und das gilt analog auch für Zuhause. Wie schon dargelegt, mach ich schon einen Unterschied, ob ich Musik als begleitende Berieselung (über meine kleine Anlage) höre, oder mich bewusst auf ein Werk einlassen möchte. Dies höre ich dann über meine "Große" (die so groß gar nicht ist) und da leg sich schon Wert auf das, was das Werk hergeben kann - und soll.
:)

Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

Beiträge: 11 828

Registrierungsdatum: 29. März 2005

68

Freitag, 13. Juni 2014, 11:26

Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Leonard Bernstein ließ sich nach seinem ersten Konzert zu der wenig schmeichelhaften Bemerkung "burn the house" hinreißen...

Und Celibidache soll beim Eröffnungskonzert (u. a. mit den "Musikalischen Exequien" von Schütz) 1985 gemeint haben: "Gasteig ist so ein toter Raum – braucht Requiem zur Eröffnung ..."
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

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69

Freitag, 13. Juni 2014, 16:11

Die Diskussion um den Neubau eines Konzertsaals ist in München ja schon jahrelang im Gange, allerdings nicht für die Münchner Philharmoniker, sondern für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das im Gasteig nur zu Gast ist. Nur auf einen Standort konnte man sich bisher nicht verständigen. Nachdem nun endlich die Schnapsidee der vorherigen bayerischen Staatsregierung aufgegeben wurde, den Kongreßsaal des Deutschen Museums zum Konzertsaal umzubauen, tagt nun wieder die Standort-Findungskommission...

  • »Joachim Schneider« ist männlich

Beiträge: 531

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2013

70

Freitag, 13. Juni 2014, 17:01

Hallo,

wenn jemand erfahren will, welche lokalpolitischen Arabesken mit der Entscheidung, ein neues Konzerthaus zu bauen, verbunden sein können, möge nach Bonn sehen! Dabei sollte man nicht vergessen, daß dieses Konzerthaus teilweise geschenkt ist (von der Deutschen Post/DHL, nachdem man die Telekom als weiteren Spender bis auf weiteres auf Eis gelegt hat) und für den Betrieb nicht allein die Stadt einstehen muß, sondern auch Bund und Land NRW sich mit namhaften Beträgen beteiligen wollen.
Für Findungskommissionen und ähnliches gilt Churchills Wort:
"das Kamel ist ein Pferd, das von einem Ausschuß geplant worden ist".

Viele Grüße

J.Schneider
"Die Musik steht hinter den Noten" (Gustav Mahler)

MSchenk

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  • »MSchenk« ist männlich

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Registrierungsdatum: 5. März 2011

71

Dienstag, 17. Juni 2014, 22:40

Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Wobei ich diese Plätze, also die Parkett-Reihen unter dem Balkon des 1ten Ranges tatsächlich als problematisch empfunden habe: Der Schall fängt sich und kommt plötzlich von hinten. Ansonsten gehe ich bzgl. der akustischen Qualitäten einer "Schuhschachtel" im allgemeinen und der Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) im speziellen vollkommen d'accord.
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

72

Mittwoch, 16. Juli 2014, 10:39

Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Wobei ich diese Plätze, also die Parkett-Reihen unter dem Balkon des 1ten Ranges tatsächlich als problematisch empfunden habe: Der Schall fängt sich und kommt plötzlich von hinten. Ansonsten gehe ich bzgl. der akustischen Qualitäten einer "Schuhschachtel" im allgemeinen und der Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) im speziellen vollkommen d'accord.

Stimmt, das Phänomen kenn ich auch aus München. Hier im Parkett letzte Reihe zu setzen ist undankbar, da sich der Klang an der Wand entlang bis nach hinten mogelt und man hier dann kein vernünftiges Klangempfinden hat. Im Gegenteil nervt es unglaublich, wenn der Klang von der Wand rechts von einem ans Ohr kriecht.
Im genannten Fall in der Laeisz-Hall war ich aber oben auf dem Balkon gesessen (es war allerdings nicht, wie gepostet, die letzte, sondern einer der hinteren Reihen).

Uranus

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  • »Uranus« ist männlich

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73

Mittwoch, 16. Juli 2014, 10:57

Äh - wie war nochmal das Thema des Threads...? ;)
Herzliche Grüße
Uranus

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

74

Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:09

Äh - wie war nochmal das Thema des Threads...? ;)

Steht oben in der Überschrift :P

Spaß beiseite, Du hast natürlich vollkommen recht … die letzten ca 20 Beiträge fußten halt auf den Aussagen …

Zitat

Ich habe von dem Zeug nicht viel Ahnung, aber für Klassik sind m.E. Höhen und Bässe zweitrangig.

Zitat

Wie oft denkt Ihr live im Konzert oder in der Oper "ahh super, brillante Höhen, abgrundtiefer Bass"?

:)

Karl

Profi

  • »Karl« ist männlich

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Registrierungsdatum: 16. August 2016

75

Montag, 7. August 2017, 14:20

Eine ausgezeichnete Aufnahme der Fünften:



In Verbindung mit einer hochauflösenden HiFi Kette ein Live Erlebnis der besonderen Art.

teleton

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  • »teleton« ist männlich

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76

Dienstag, 8. August 2017, 11:28

Richard Strauss mit Ashkenazy / Cleveland Orchestra (Decca)

8| Dieser Thread hat bisher einen Fehler = Er liefert dem interssierten Leser nur wenige CD´s - Beispiele von audiphilen Aufnahmen ...
stattdessen ... ohne Worte ...

Dieser Tage war bei Tamino die Rede vom Tanz der Sieben Schleier aus Salome von Richard Strauss.
Ich hörte gestern diese DEcca-CD und war berauscht bezüglich des audiophilen Klanges:
Orchestrale Abb und der volle Frequenzgang - das schaffen bei weitem nicht alle CD´s.


Decca, 1986 - 1991, DDD


Im Prinzip gilt die "audiophile Empfehlung" hier für alle Richard- Strauss-CD´s mit Ashkenazy / Cleveland Orchestra.
Und er liefert ordentliche bis sehr gute R.Strauss-Int ab ! Aus Italien und Don Quixote sind mit Ashkenazy meine Lieblingsaufnahmen.


Decca, DDD
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Friese

Fortgeschrittener

  • »Friese« ist männlich
  • »Friese« wurde gesperrt

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77

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:13

Berlioz Symphony Fantastique/ Jansons mit dem BSO

Dann steuer ich hier auch mal eine CD bei, die wirklich toll klingt.


Hier hat mich Mariss Jansons direkt überzeugt mit seinem audiophilem Klang. Macht rchtig Spaß.

Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

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78

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:43

Auch hier kann ich wärmstens empfehlen:



Diese Live-Aufnahme vom 1. und 2. November 2015 klingt hervorragend.
Alle Orchestergruppen, die in diesem Riesenwerk auftreten, sind natürlich eingefangen, klingen "satt", aber nicht verzerrt oder überdominant.
Ein Meisterwerk der Tontechnik, nebenbei hervorragend interpretiert. Diese Aufnahme braucht keinen Vergleich zu "größeren Namen" oder "größeren Orchestern" zu scheuen.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

WiKau

Schüler

  • »WiKau« ist männlich

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79

Montag, 1. Januar 2018, 21:31

Guten Abend,

MOZART - EINE KLEINE NACHTMUSIK - DECCA SXL 2270 - LP SPEAKERS CORNER 180g Pressung


Feinste Analogtechnik von Decca ... für mich immer wieder ein Erlebnis :hail:

teleton

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80

Dienstag, 2. Januar 2018, 00:15

RE: Mozart aus Beitrag 79

Hallo WiKau,

freut mich, wenn Du spass an der DEcca-SXL-LP hast. Die SXL-Serie war immer etwas besonderes ! Aber die entsprechende CD war nie keines falls schlechter; denn gerade solche DEcca-Aufnahmen habe ich mir später immer auf CD zugelegt.

Glaubst Du wirklich, dass diese alte Decca-LP auffallend besser klingt, als die entsprechende CD ?
Ich bin davon nicht überzeugt. Die Kratzer, die sich über die Jahre auf der LP angesammelt haben, kannst Du jedenfalls nicht eliminieren.



Die CD hat kein Bild; ist aber mit 39,-€ NEU richtig teuer. Es gibt sie aber gebraucht auch für weit unter 1;-€.
Bei der Kleinen Nachtmusik bin und bleibe ich mit meiner Karajan-Aufnahme zufrieden ........ ich weis, ich weiss was ihr sagen wollt ... aber es reicht mir für Mozart :untertauch:
8o Dank Theophius Beitrag (heute erstmals gesehen) klappt es auch bei mir erstmals mit dem angehängten ";lo" beim CD-Link.


:hello: Ich wünsche allen Taminos ein frohes neues und weiterhin musikalisches Jahr 2018 ! :hello:
Gruß aus Bonn, Wolfgang

WiKau

Schüler

  • »WiKau« ist männlich

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81

Dienstag, 2. Januar 2018, 12:04


Hallo WiKau,

freut mich, wenn Du spass an der DEcca-SXL-LP hast. Die SXL-Serie war immer etwas besonderes ! Aber die entsprechende CD war nie keines falls schlechter; denn gerade solche DEcca-Aufnahmen habe ich mir später immer auf CD zugelegt.

Glaubst Du wirklich, dass diese alte Decca-LP auffallend besser klingt, als die entsprechende CD ?
Ich bin davon nicht überzeugt. Die Kratzer, die sich über die Jahre auf der LP angesammelt haben, kannst Du jedenfalls nicht eliminieren.
Hallo Teleton,
diese LP ist nicht das Original sondern eine Nachpressung des Labels Speakers Corner.
Wenn man seine LP´s pfleglich behandelt gibt es so gut wie keine Kratzer - dazu gehören auch diese antistatischen Nagaoka Spezialinnenhüllen.
LG

@: mehr dazu gibts hier - Klassikfreaks stellen ihre HIFI-Anlagen vor - da passt es besser rein


WiKau

Schüler

  • »WiKau« ist männlich

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82

Dienstag, 2. Januar 2018, 13:38

Der Thread Ein audiophiler Nachmittag wäre ebenfalls ein weiterer Parallelthread in bereits einige sinfonische "audiophile CD-Aufnahmen" genannt wurden. Leider kam der Thread mit nur 7 Beiträgen nicht so richtig in die Gänge - schade !

Es gibt aber noch einen mit der "audiphilen Richtung" in dem ich mich schon :D ausgetobt hatte - nur den finde ich gerade nicht mehr.

Als erste CD fällt mir die Wahnsinnsaufnahme von Strawinsky´s Le Sacre´du Printemps mit Fedossejew ein.
Das war nach Swetlanow auf LP (Eurodisc) meine Erste auf CD. Die HIFI-STEREOPHONIE (später Stereoplay) hatte mit der Punkte-Bewertung 10,10,10,10 darauf aufmerksam geamacht; müsste im Jahre 1982 gewesen sein.

Die Melodiya-Aufnahme von 1981 wurde von den Japanern bei JVC auf CD herausgebracht; CD-Spieldauer nur 35:49. Ich hatte schonmal in einem anderen Thread ein Bild eingestellt.

- "heuer" leider kein Bild verfügbar -
Strawinsky: Le sacre
Moskau RSO / Vladimir Fedossejew
Melodiya / JVC, Juni 1981, DDD

Abgesehen, dass das eine TOP-Int ist, lotet der Frequenzbereich alles vom Subbass bis zu den höchsten Höhen in feinster höchst detailreicher Klangqualität aus. Die grosse Trommel und gewisse Paukenstellen sind für ausgezeichnete Boxen oder TOP-Kopfhörer ein gefundenes Fressen für unmittelbar natürliche Wiedergabe. :D Bei Billig-Brüllwürfeln schlagen die Membranen an.
:thumbsup: Was diese audiophile CD klangtechnisch hergibt ist unglaublich.
Hallo Teleton,
da du ja in höchsten Tönen von dieser Aufnahme schwärmst kannst du mir sicher auch sagen wo ich diese käuflich erwerben kann.
Merci

teleton

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83

Dienstag, 2. Januar 2018, 14:22

Moskau RSO / Vladimir Fedossejew (Melodiya / JVC, 1981, DDD)

Hallo WiKau,

diese JVC/Melodiya-CD ist wohl derzeit nirgends verfügbar. Ich habe gerade mal danach gesucht .. und nichts gefunden. In einem anderen Thread muss ein Bild vorhanden sein.
:hello: Vielleicht findet ein anderer Tamino etwas !?!

Diese russische Melodiya-Aufnahme ist klanglich absolute Spitzenklasse und von dieser Warte her höchstinteressant. Die Aufnahme wurde von den Japanern bei JVC übernommen und auf ihr eigenes CD-Label JVC herausgebracht - mit japanischen Schriftzeichen. Die CD habe ich schon in den 80er-Jahren gekauft - sie ist heute nicht mehr im Handel. Klanglich absolut überrumpelnd, wie die großen Trommeln "den Magen aufräumen". Von der Interpretation etwas langsamer als gewohnt und damit eine sehr Detailstark, was die Klangtechnik TOP unterstützt; von der Emotion fast an Swetlanow und Bernstein heranreichend.

Ich bin auf diese Aufnahme gestoßen, weil diese in der STEREOPLAY (müßte 1982 gewesen sein) höchstwertig mit 10,10,10,10 bewertet war. Es war nach Swetlanow auf LP, dann meine Erste des Sacre auf CD.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Dr. Holger Kaletha

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84

Dienstag, 2. Januar 2018, 14:36

diese JVC/Melodiya-CD ist wohl derzeit nirgends verfügbar. Ich habe gerade mal danach gesucht .. und nichts gefunden. In einem anderen Thread muss ein Bild vorhanden sein.
War das nicht, lieber Wolfgang, eine der teuren, aufwendig produzierten XRCDs gewesen? Die sind nämlich von JVC. Ich habe zwei davon - eine ist das 1. Tschaikowsky-Konzert mit Cliburn/Kondrashin. Da Aufnahme habe ich zum Vergleich auch noch die Hybrid-SACD von RCA, und die klingt im Vergleich damit (Hybrid-CD-Spur) regelrecht verwaschen. Ich hatte mal einen Katalog, der steckt aber bestimmt in irgendeiner Kiste... :hello:

Schöne Grüße
Holger

WiKau

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85

Dienstag, 2. Januar 2018, 15:06

Hallo WiKau,

diese JVC/Melodiya-CD ist wohl derzeit nirgends verfügbar. Ich habe gerade mal danach gesucht .. und nichts gefunden. In einem anderen Thread muss ein Bild vorhanden sein.
:hello: Vielleicht findet ein anderer Tamino etwas !?!
Hallo Teleton,
ist es diese hier?

teleton

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86

Dienstag, 2. Januar 2018, 15:41

Diese Aufnahme gibt es auf CD bei JVC und ZYX

Hallo WiKau.
:thumbup: ja genau, das ist die klangliche "Hammeraufnahme" mit Fedossejew und dem Moskau RSO.

Die Kritik in der HIFI-Stereophony (Stereoplay) bezog sich damals zuerst auf die Melodiya-LP-Ausgabe. Deshalb haben sich die Japaner von JVC, Tokyo der Aufnahme angenommen und diese 1981er-Aufnahme 1985 auf dieser CD herausgegeben.
Die JVC-CD ist erste Sahne !


Ich habe diese Fedossejew - Aufnahme noch in anderer Werkkopplung auf einer ZYX-CD gefunden.
Eine Abb verkneife ich mir, weil die Kritik zu dieser ZYX-Ausgabe zum Klang ganz übel ist und diesem Thread nicht gerecht wird.
- Warnung vor dem Kauf -
Hier kann man es nachlesen:


Im Prinzip wundert mich, das man eine so tolle DIGITAL-Aufnahme bei ZYX so vermiesen kann.
Ich habe nämlich eine andere ZXY-DOppel-CD mit Swetlanows Aufnahme der Rachmaninow 2 u.a. und diese ist vom Klang her besser als meine Brillant-CD-Ausgabe der gleichen Aufnahme in der Swetlanow-10CD-Box und natürlich sowieso als die alte Melodia/Eurodisc-LP !


Zitat

War das nicht, lieber Wolfgang, eine der teuren, aufwendig produzierten XRCDs gewesen?

Nein lieber Holger,
hier bei JVC handelt es sich um eine reine CD, an der nichts rumgemastert wurde. Die digitalen Daten wurden sauber auf das CD-Format übernommen.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

WiKau

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87

Dienstag, 2. Januar 2018, 18:51


Hallo WiKau.
ja genau, das ist die klangliche "Hammeraufnahme" mit Fedossejew und dem Moskau RSO.
Hallo Wolfgang,
danke auch für die Info bezüglich ZYX. :thumbup:
Falls es mal die Möglichkeit gibt diese CD oder einen Download als FLAC zu bekommen bitte unter krokodil67(at)gmail.com Bescheid geben - vielen Dank :pfeif:
LG