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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Fiesco

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  • »Fiesco« ist männlich

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Freitag, 5. Januar 2018, 17:10

Hallo Fiesco,
besten Dank für die Empfehlung.
Das Buch steht sogar bereits bei mir im Regal.
Ich hatte es mit zusammen mit Schrott's Übersetzung angeschafft.
Deine Empfehlung bestärkt mich es mir mal zeitnah "vorzuknöpfen"
Gruß
Holger


:thumbsup:

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

HolgerB

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2 642

Freitag, 5. Januar 2018, 17:16

Hier diskutiert Schrott mit Experten :




Ich fand es sehr interessant.
U.a. hatte ich mir daraufhin seine Übersetzung angeschafft.

Gruß
Holger
"Es ist nicht schwer zu komponieren.
Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
Johannes Brahms

Fiesco

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  • »Fiesco« ist männlich

Beiträge: 603

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2 643

Freitag, 5. Januar 2018, 18:52

Hallo Holger, das nach 9 1/2 Jahren wieder zu sehen ist vortrefflichlich und ich danke dir für den Link (s) .

Ich hatte schon 1 Jahr vorher im Goethe Institut einen Vortrag von ihm gehört und man hing schier an seinen Lippen!

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

HolgerB

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Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

2 644

Freitag, 5. Januar 2018, 19:28

Gern geschehen ...
Das man an Schrott's Lippen hängen kann, kann ich mir sehr gut vorstellen.

Gruß
Holger
"Es ist nicht schwer zu komponieren.
Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
Johannes Brahms

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

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Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

2 645

Samstag, 3. Februar 2018, 21:33

Der neueste John Grisham (deutsch: Forderung, was leider keinen Sinn ergibt) ist nach altem Muster gestrickt: an einem spektakulären Fall werden die Stricke des amerikanischen Rechts dargestellt. Hier ist es die Geschichte, wie skrupellose Leute eine amerikanische Rechtsschule ohne Niveau mit angeschlossener Bank betreiben und den Studenten nicht der Titel "lawyer" zuerkannt wird, sondern Bankrotteur. Leider hat Grisham in seinen letzten Büchern sich angewöhnt, die Werke ausufern zu lassen. 100 Seiten Banalitäten hätte man sich hier sparen können.

Ypern ist ein Ort in Flandern. Wer diesen Ort sah, sah nie einen andern (Brecht)

Garaguly

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  • »Garaguly« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. Juli 2011

2 646

Samstag, 3. Februar 2018, 22:55


Ich las vor kurzem den Roman "Blut und Feuer" von Artjom Wesjoly. Ich habe ihn verschlungen. Unglaublich gute erzählerische Darstellung des von Revolution und Bügerkrieg völlig zerrissenen Russland der Jahre 1917 und folgende. Der Autor selbst entstammte einfachsten Verhältnissen, wurde noch kurz vor der Februarrevolution in die Zarenarmee zum Kriegsdienst eingezogen und an der Front im Kaukasus gegen die Türken eingesetzt - und dort setzt die Erzählung ein mit den revolutionären Umwälzungen, die sich zwischen Februar und Oktober 1917 in der Armee abspielten - er reißt immer wieder unglaublich kräftige Szenen ins Schlaglicht und man versteht das Revolutionäre dieser Monate. Alles und jeder gerät in einen Strudel aus Chaos, Hass und Gewalt. Wesjolys Sprache ist die des einfachen Volkes aus dem er stammte, sein Ton wirkt total authentisch, er gibt das brutale Fluchen der einfachen Soldaten unnachahmlich wieder. Geschrieben in den 20er und 30er Jahren, durfte der Roman zu Sowjetzeiten nur gekürzt erscheinen, da zu viele Schilderungen auch mit dem Verhalten der Bolschewiki hart ins Gericht gehen und wenig vom edlen sozialistischen Heldenbild übriglassen, das die KPdSU so gerne zeichnete, wenn sie in späteren Jahrzehnten der "großen, sozialistischen Oktoberrevolution" und der nachfolgenden Bürgerkriegsjahre gedachte. Wesjoly überlebte übrigens den stalinistischen Terror nicht.

Jedem, der an dieser Zeit und den Vorgängen in Russland interessiert ist, sollte diesen Roman lesen. Der Hammer!

Grüße
Garaguly

Rheingold1876

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2 647

Donnerstag, 22. Februar 2018, 21:29

Heute vor 75 Jahren - am 22. Februar 1943 wurden Sophie und Hans Scholl in München hingerichtet. Diverse Berichte und Rezensionen brachten mich auf dieses Buch - eine neue Biographie von Hans Scholl:



Die ersten Seiten sind gelesen.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

La Roche

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  • »La Roche« ist männlich

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Registrierungsdatum: 21. Februar 2012

2 648

Freitag, 23. Februar 2018, 12:35

Nun komme ich dazu, mein Weihnachtsgeschenk zu lesen. Hat lange gedauert, nun bin ich mitten drin:



Sehr interessante Lektüre eines meiner Lieblingssängers!!

Herzlichst La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


WoKa

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  • »WoKa« ist männlich

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Registrierungsdatum: 12. Februar 2015

2 649

Freitag, 23. Februar 2018, 17:29

Hallo!

Den Schubert von Peter Härtling habe ich vor Jahrzehnten gekauft und nie ganz gelesen. Jetzt habe ich ihn wieder aus dem Bücherschrank gezogen:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

michael74

Fortgeschrittener

  • »michael74« ist männlich

Beiträge: 174

Registrierungsdatum: 22. Februar 2014

2 650

Freitag, 23. Februar 2018, 20:22



Hallo Zusammen,

mal schauen was die obigen Zeilen so bringen ;)

Gruß
Michael

Timo

Profi

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Beiträge: 298

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2 651

Samstag, 17. März 2018, 15:32

Ich habe endlich die zweite Auflage der Analyse der Johannespassion von Hans Darmstadt erhalten. Erster Eindruck: Sehr ausführlich und interessant!
(amazon-Link funktioniert nicht)

Fiesco

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  • »Fiesco« ist männlich

Beiträge: 603

Registrierungsdatum: 30. August 2017

2 652

Samstag, 17. März 2018, 16:59


(amazon-Link funktioniert nicht)


Doch ;) ....klick

LG Fiesco
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Fiesco

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2 653

Montag, 19. März 2018, 17:48

Habe mal wieder rumgekramt .....und dieses ...

klick
"Mythos und Magie der Schallplatte" von Evan Eisenberg
......unterhaltsame Buch zutage gefördert! Leider ist es nur noch gebraucht zu beziehen!

Zitat

>Die vergnügliche Zelebrierung eines Mysteriums. ...die magische Befreiung der Musik aus den Zwängen von Zeit und Raum <
So urteilte die New York Times begeistert über dieses Buch!


LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

Christian B.

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  • »Christian B.« ist männlich

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2 654

Montag, 19. März 2018, 19:29

Murakamis erster Künstlerroman.


Fiesco

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2 655

Montag, 19. März 2018, 19:39

Murakamis erster Künstlerroman.



Bitte verlinken siehe hier

Alfred braucht Kohle fürs Forum! ;)

LG Fiesco
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moderato

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Mittwoch, 28. März 2018, 18:08

Das letzte vollendete Buch von Peter Härtling kam vor einigen Tagen bei mir an: Der Gedankenspieler. Etwas bang habe ich angefangen zu lesen, weil ich weiss, dass kein weiteres Buch von ihm erscheinen wird. Am 10. Juli 2017 ist Peter Härtling verstorben. Mehr darüber und zur Entstehung des Buches erfährt man im Nachwort, das sein Lektor verfasst hat.

Zum Inhalt des Buches kann man in der Produktinformation nachlesen.

Jetzt habe ich den Buchdeckel nach dem letzten Satz geschlossen. Er liest sich wie Worte an seine Leser, deshalb auch an mich.

Eine kleine Besonderheit: Am Schluss steht nicht ein Punkt sondern ein Gedankenstrich.

"Umarme, lieber Mailänder, Deine beiden Damen, und sei selbst von Herzen gegrüsst und bedankt, denn ich verschwinde nun aus meiner, aus unserer Geschichte -"
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Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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MSchenk

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2 657

Dienstag, 3. April 2018, 21:34

Auf der einen Seite der Robert-Gernhardt-Preis und sogar der Deutsche Buchpreis, höchstes Lob bei der professionellen Kritik (siehe z.B. hier (zuletzt aufgerufen am 03.04.2018)), auf der anderen Seite von 82 amazon-Bewertungen über 50% mit lediglich einem oder zwei Sternen. - Sicherlich, hieraus läßt sich kein umfassendes Meinungsbild ableiten, aber nachdem ich das Buch mit seinen 800 Seiten tatsächlich komplett durchgelesen habe, erschließt sich auch mir die Preiswürdigkeit nicht:

mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

musikwanderer

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Registrierungsdatum: 20. Januar 2010

2 658

Mittwoch, 4. April 2018, 10:28


Normalerweise ist diese Art 'Literatur' nicht in meinem bescheidenen Bücherschrank zu finden, gelesen habe ich dieses Machwerk allerdings als eine Leihgabe eine guten Bekannten. Gelesen? Das wäre weit übertrieben - überflogen trifft es eher. Der Erkenntnisgewinn hält sich auch in Grenzen, weil ich eine fest zementierte Meinung über den Mann in 'The White House' habe. Der Hype um dieses Buch (ist er nicht schon verflogen?) entzieht sich meinem Verständnis und ich gebe es gerne wieder dem Inhaber zurück. Trotzdem ist es Schade um die wenigen Stunden, die ich es lesender Weise in den Händen hatte...
:thumbdown:
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MUSIKWANDERER

Accuphan

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Freitag, 13. April 2018, 14:53

So gut werden die "Tatort"-Filme nicht mehr:


Seghers
"mit Bravour"

moderato

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Freitag, 13. April 2018, 17:55



Walter Graskamp: André Malraux und das imaginäre Museum - Die Weltkunst im Salon

Das Buch habe ich geschenkt bekommen. Ich habe dies zum Anlass genommen, diesen Roman aus dem Regal zu nehmen:



André Malraux: So lebt der Mensch - La Condition Humane

Wirklich schade ist es, dass dieses Buch nur noch antiquarisch zu finden ist. Gewisse Autoren verschwinden aus dem öffentlichen Bewusstsein. Aus einer Kundenrezension habe ich diese gute Zusammenfassung, die den Gehalt des Buches gut beschreibt: "So lebt der Mensch" ist der dritte von vier großen Romanen, die André Malraux in der Zeit von 1928 bis 1937 veröffentlichte. Das Buch erschien 1933 und prägte wegen der Aufarbeitung elementarer Daseinsfragen Malraux' Ruf als Frühexistenzialist. Im Fokus stehen die Würde des Menschen und sein Streben nach Freiheit. Als realer Rahmen dient der Aufstand kommunistischer Arbeiter in Schanghai im Jahre 1927.

Eine Gruppe junger Revolutionäre überwältigt im Hafen von Schanghai die Besatzung der Schantung und raubt die aus Waffen bestehende Ladung des Schiffes. Die Waffen werden für die geplante Arbeiterrevolte an verschiedene kommunistische Gruppen verteilt. Ihr Gegner ist General Tschiang Kaitschek, der mit seinen Truppen, im Interesse der Verluste befürchtenden Geschäftsleute und Handelspartner, den Aufstand niederschlagen will.

Malraux' Protagonisten Tschen, Katow, Kyo und Clappique u.a.m. begeben sich bewusst in große Gefahr, mit der sie charakter- und glaubensbedingt unterschiedlich umgehen. Durch die bewusst erlebte Todesnähe erhält der Roman eine tiefgehende psychologische Dimension. Der Preis für den Einsatz der Freiheitskämpfer ist hoch. Aus der Innenperspektive wirken die Protagonisten wie Getriebene.

Ein krasser Perspektivwechsel erfolgt im sechsten Kapitel. Der Kontrast zwischen den in Schanghai für ihren Freiheitskampf qualvoll ermordeten Revolutionären und dem penetranten Sicherheitsdenken der Banker bei ihren Geschäftsverhandlungen in Paris drei Monate später könnte nicht größer sein. Diese Außenperspektive auf die Ereignisse wirkt niederschmetternd und wirft die Frage auf, ob der Tod ein Sieg der Sinnlosigkeit ist.


"André Malraux ist eine Jahrhundertgestalt. Geboren 1901, gestorben 1976, wurde er zum Inbegriff des engagierten Schriftstellers zwischen Literatur und Politik. 1923 kämpfte er auf Seiten der Kommunisten in China, im Spanischen Bürgerkrieg befehligte er als General die Luftstreitkräfte der Internationalen Brigaden. 1939 sagte er sich vom Kommunismus los, geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft, entkam und leitete eine Einheit der Résistance. 1958 wurde er Kulturminister unter de Gaulle, Er bekämpfte die Mai Revolte im Jahr 1968." Soweit ein Auszug aus dem Klappentext des lesenswerten Buch "Gezeichnet: Malraux" von Jean-François Lyotard. Der französische Philosoph beschreibt spannend das Leben dieses widersprüchlich handelnden Menschen.


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Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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