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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Reinhard

Moderator

  • »Reinhard« ist männlich

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Registrierungsdatum: 11. August 2004

181

Donnerstag, 1. März 2018, 16:21

Gerade mal ganz spontan gebucht, nach Aussage der Gewandhauskasse die letzten beiden zusammenhängenden Plätze:

IM RAHMEN DER FESTWOCHEN ZUR AMTSEINFÜHRUNG

Gewandhausorchester, Andris Nelsons
8. März 2018
Jörg Widmann — Partita – Fünf Reminiszenzen für großes Orchester (2017/18)
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhausorchesters und des Boston Symphony Orchestra)

Anton Bruckner — 7. Sinfonie E-Dur WAB 107
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

chrissy

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  • »chrissy« ist männlich

Beiträge: 3 646

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2010

182

Mittwoch, 7. März 2018, 22:42

Vorfreude auf die Premieren "La Boheme" in Liberec /Reichenberg

Übermorgen, am kommenden Freitag, ist in Liberec /Reichenberg die Premiere meiner Lieblingsoper "La Boheme". Und gleich darauf am Sonntag, ist die 2. Premiere.
Diesmal hat es lange gedauert, aber heute Vormittag ist endlich die Besetzung erschienen und auch die Fotos von der Generalprobe.
Auf beides war ich ja schon ganz sehr gespannt.

Auch wenn auf den Fotos nicht sehr viel vom Bühnenbild zu erkennen ist, so ist zumindest zu sehen, daß die Kostüme der Zeit der Handlung in der Oper entsprechen.
Und ich bin überzeugt, auch alles andere wird stimmig und zur vollsten Zufriedenheit sein und somit zu Freude und Genuß werden.
Schon gleich nach Freigabe im Kartenverkauf, waren bis auf wenige einzelne Plätze, sowohl Parkett, wie auch der 1. Rang sofort ausverkauft.
Wir haben nun noch Karten in der 2. Reihe im 2. Rang bekommen und das zu einem Preis von je 230 Kronen - das entspricht in unserer Währung 9 €uro.

Hier die Besetzung und die Fotos:


http://www.saldovo-divadlo.cz/program/de…i/r/3640/bohema
(auf das erste Foto klicken und dann auf die unteren Pfeile)

CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

musikwanderer

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  • »musikwanderer« ist männlich

Beiträge: 4 169

Registrierungsdatum: 20. Januar 2010

183

Mittwoch, 7. März 2018, 23:21

Ich wünsche Dir, lieber Chrissy, eine wunderschöne Aufführung in Liberec, natürlich auch eine gute Hin- und Rückfahrt.
Der Blick auf die Fotos zeigt auch mir an, dass Du hier keine Verfremdung zu sehen bekommen wirst (hätte mich bei dem Dirigenten, den ich ja von Deinen Schilderungen her zu kennen glaube, wirklich gewundert).
Viel Freude also bei der Oper.

:hello:
.

MUSIKWANDERER

184

Donnerstag, 8. März 2018, 11:52

Mitsuko Uchida, Kammermusiksaal der Philharmonie, Berlin

Ich höre heute Abend drei Klaviersonaten von Franz Schubert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Mitsuko Uchida spielt.
  • Klaviersonate c-Moll D 958
  • Klaviersonate A-Dur D 664
  • Klaviersonate G-Dur D 894
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

185

Montag, 12. März 2018, 13:56

War das Gehuste und Geröchel unerträglich schlimm oder nur schlimm?

186

Montag, 12. März 2018, 14:18

War das Gehuste und Geröchel unerträglich schlimm oder nur schlimm?


Es war schlimm. Frau Uchida mußte zwischendurch nonverbal um Ruhe bitten. Außerdem gab es einen Ordnungsruf aus dem Publikum.

Am Freitag gehe ich in das zweite Konzert von Frau Uchida.

  • Klaviersonate H-Dur D 575
  • Klaviersonate a-Moll D 845
  • Klaviersonate D-Dur D 850
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

187

Montag, 12. März 2018, 14:20

"Sanatorium" :D

https://www.tagesspiegel.de/kultur/mitsu…e/21055350.html

Ich hatte sie gestern mit diesem Programm in Frankfurt gehört. Publikum war zum Glück gesünder.

188

Montag, 12. März 2018, 14:58

"Sanatorium" :D

https://www.tagesspiegel.de/kultur/mitsu…e/21055350.html

Ich hatte sie gestern mit diesem Programm in Frankfurt gehört. Publikum war zum Glück gesünder.


Dank für den Link zum Tagesspiegel. Ich hatte diese Besprechung übersehen. Daß "Sanatorium" gerufen wurde, kann ich bestätigen.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

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Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

189

Montag, 12. März 2018, 19:57

Zum "Sanatorium": die Reihe "Alte Musik bei Kerzenschein in der Essener Philharmonie" ist so gut wie nie ausverkauft. Das Publikum, das da ist, ist dafür ungewöhnlich: kein Geraschel, kein Husten, kein Handy, kein Quatschen, kein Knistern, stattdessen konzentriertes Zuhören und am Schluss anhaltender Beifall. Ich wage mal die Aussage, dass jemand, der diese Konzerte besucht, etwas von Alter Musik versteht und sich entsprechend benimmt. Eigentlich ist der Saal zu groß, aber das Publikum macht das wett.
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

190

Donnerstag, 15. März 2018, 16:50

Schubert, Wagner

Am Freitagabend werde ich Fr. Uchida mit drei Klaviersonaten im Kammermusiksaal der Philharmonie hören und am Sonntag zum zweiten Mal in Tristan und Isolde an der Berliner Staatsoper gehen.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

Justin

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Registrierungsdatum: 15. November 2017

191

Sonntag, 18. März 2018, 10:03

Ich habe mich jetzt für diese Konzertreihe entschieden, jeweils mit SO des BR in der Phlharmonie im Gasteig, München

20.10.2018
Dvorak : Konzert für Violine a Moll
Suk: Symphonie nr 2 " Asrael"
Augustin Hadelich, Violine
Jakub Hrusa Dirigent
10.11.2ß18
Mahler: Symphonie Nr 7
Mariss Jansons
23.2.2019
Beethoven Symphonie Nr 9 (nach langer Zeit wiedereinmal live)
Matthews, Romberger, Padmore, Finley
Bernhard Haitink
11.5.2019
Berg: Violinkonzert
Mahler: Symphonie Nr 1
Kavakos, Violine
Daniel Harding

La Roche

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Registrierungsdatum: 21. Februar 2012

192

Sonntag, 18. März 2018, 14:10

Lieber Justin,

beneidenswertes Programm, beneidenswerte Interpreten, beneidenswertes Orchester. München ist eben nicht nur im Fußball Spitze, höchstens Leipzig kann da auf Dauer noch mithalten.

Kennst Du die Asrael-Sinfonie? Ich habe sie einmal live erlebt, und ich glaube, kaum eine Sinfonie erlebt zu haben, in der kein einziger Dur-Akkord zu hören ist. Deine Eindrücke würden mich interessieren. Natürlich spielt die familiäre Tragik bei der Entstehung der Sinfonie eine große Rolle.

Herzlichst La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


Justin

Fortgeschrittener

  • »Justin« ist männlich

Beiträge: 300

Registrierungsdatum: 15. November 2017

193

Sonntag, 18. März 2018, 17:51

Zitat

beneidenswertes Programm, beneidenswerte Interpreten, beneidenswertes
Orchester. München ist eben nicht nur im Fußball Spitze, höchstens
Leipzig kann da auf Dauer noch mithalten.



Kennst Du die Asrael-Sinfonie? Ich habe sie einmal live erlebt, und ich
glaube, kaum eine Sinfonie erlebt zu haben, in der kein einziger
Dur-Akkord zu hören ist. Deine Eindrücke würden mich interessieren.
Natürlich spielt die familiäre Tragik bei der Entstehung der Sinfonie
eine große Rolle.
Lieber La Roche

ich genieße es.
Auch wenn die die hochgelobte " Asrael" CD Einspielung von Petrenko habe und auch gehört hatte, fehlt mir zur Zeit noch der Zugang. Ich stehe also etwas "ratlos" vor dem Werk .
Bis zum Konzert bleibt ja noch Zeit zum Einarbeiten.
Und jetzt schalte ich um auf den " Live Stream" der Sizilianischen Vesper" mit der "unmöglichen", doch ausverkauften Inszenierung der Bayersichen Staatsoper.
trotz fortgeschrittenen Alters interessiert mich alles Neue!

Viele Grüße
Justin

dr.pingel

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Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

194

Sonntag, 18. März 2018, 18:13

München ist eben nicht nur im Fußball Spitze, höchstens Leipzig kann da auf Dauer noch mithalten.

Herzlichst La Roche



Einspruch, Euer Ehren. München, Leipzig und Berlin sind spitze, wenn man denn Karten kriegt und sie auch bezahlen kann.
Die musikalische Hauptstadt Europas (na klar, Wien wird nicht vergessen 8-) ) ist das Ruhrgebiet samt Rheinland. Orchester: 2 in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Wuppertal, Gelsenkirchen, Dortmund. Nun, die Berliner Philharmoniker und das Orchester des Bayrischen Rundfunks sind Nr.1 in Deutschland.
Mit allen anderen, z.B. den Münchner Philharmonikern, können sich die genannten Orchester durchaus messen.
Jeder weiß, dass es in München keinen ordentlichen Konzertsaal gibt. Wir haben große, z.T. spektakuläre Konzertsäle in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund.
Jetzt die Opernhäuser: Köln, Düsseldorf, Essen, Krefeld, Wuppertal, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Hagen.
Auch aufwendige Produktionen können hier gespielt werden, etwa der Ring in Düsseldorf.
Wenn ich mal vom normalen Musikliebhaber ausgehe, der für das Geld statt teurer Plätze sich lieber woanders eine neue Oper ansieht, kriegt er hier mehr geboten, nämlich (fast immer): 1. Man kriegt Karten 2. Sie sind bezahlbar, außer wenn Starorchester (London) oder Stars (Anne-Sophie) auftreten.
Die meisten Opernhäuser und Konzertsäle werden mit dem Auto in weniger als einer Stunde erreicht, Parkplätze gibt es auch, und der Bahnhof ist nicht weit. Wenn man die Karte schon hat, dient sie kostenloser Fahrschein für die Bahn, hin und zurück.
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

Bertarido

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195

Mittwoch, 21. März 2018, 19:22

Hans Heiling

Morgen besuche ich mal wieder eines der schönsten Opernhäuser Deutschlands, das Aalto-Theater in Essen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Aufführung von Marschners "Hans Heiling".

196

Samstag, 24. März 2018, 17:27

Parsifal, Staatsoper Berlin, Karfreitag

Seit die Parsifal-Inszenierung von Dmitri Tscherniakow auf dem Spielplan der Berliner Staatsoper steht, habe ich sie immer am Karfreitag gesehen. Nun, zum vierten und vorerst letzten Mal, wird das am 30. März wieder der Fall sein.

Die Titelpartie singt Andreas Schager, René Pape singt den Gurnemanz, Nina Stemme die Kundry, Lauri Vasar den Amfortas und Falk Struckmann Klingsor.

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-- Aydan Özoğuz

rodolfo39

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197

Samstag, 24. März 2018, 17:41

Am Sonntag 7. April 2018 ist in Düsseldorf die Siegfried Premiere in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf. Axel Kober dirigiert, Michael Weinius singt den Siegfried, Linda Watson die Brünhilde und Simon Neal den Wanderer. Die Premiere ist schon lange ausverkauft

198

Samstag, 24. März 2018, 18:05

Kober, Weinius, Neal

Lieber rodolfo39, die Herren Kober, Neal und Weinius habe ich in Berlin mehrfach im Lohengrin an der DOB gehört und gesehen. Wenn Weinius, der mir als Lohengrin ausgesprochen gut gefallen hat, inzwischen einen Siegfried singt, macht mich das neugierig. Von Neals Telramund hatte ich schon kurz geschrieben. Berichte doch bitte im Forum, wie Dir der Siegfried gefallen hat! Es grüßt Hans.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

Bertarido

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199

Mittwoch, 28. März 2018, 13:53

Parsifal, Oper Stuttgart, Karfreitag

Es ist vielleicht nicht sehr originell, sich am Karfreitag den "Parsifal" anzuschauen, aber der Termin passte einfach am besten. Calixto Bieitos post-apokalyptische Parsifal-Inszenierung hat mich damals tief beeindruckt, und daher habe ich mich sehr gefreut, dass die Oper Stuttgart sie in dieser Spielzeit wiederaufgenommen hat. Ebenfalls freue ich mich darauf, anlässlich dieses Opernbesuchs ein geschätztes Tamino-Mitglied einmal persönlich kennen zu lernen. :hello:

Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Regie: Calixto Bieito

Amfortas: Markus Marquardt
Gurnemanz: Attila Jun
Parsifal: Daniel Kirch
Klingsor: Tobias Schabel
Kundry: Christiane Libor
Titurel: Matthias Hölle

Hier noch ein paar Szenen aus der damaligen Aufführungsserie, damit die RT-Feinde mal wieder etwas haben, über das sie sich ereifern können :baeh01: :


200

Samstag, 31. März 2018, 13:01

Cosi aus der Met

Kurzentschlossen habe ich mir eine Kinokarte gekauft, um die Cosi-Übetragung aus der Met zu sehen.

Hier der Trailer:



Mein Ostern ist Oper-dominiert: Gestern Parsifal, heute Cosi, morgen Heliane. Montag werde ich mich erholen.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

201

Sonntag, 1. April 2018, 15:36

Korngold, Das Wunder der Heliane

Schnell den Schlips umbinden und dann in die Deutsche Oper. Ich freue mich auf "Das Wunder der Heliane".

..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

dr.pingel

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202

Sonntag, 1. April 2018, 19:20

Bachs gesamtes Orgelwerk

In der Essener Philharmonie wird am Samstag, den 28.4., und am Sonntag, dem 29.4, das gesamte Orgelwerk von Bach gespielt. Es sind 16 Konzerte (einstündig) mit 11 internationalen Solisten. Der Preis pro Konzert (freie Platzwahl) beträgt 6,60.
Es gibt einen Flyer mit genauen Daten. Internet: www.philharmonie-essen.de
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

Justin

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203

Mittwoch, 4. April 2018, 16:41

Jakub Hrůša Dirigent
Christian Gerhaher Bariton
Leoš Janáček »Zarlivost« (»Eifersucht«) für Orchester
Jörg Widmann »Das heiße Herz«, Liederzyklus für Bariton und Orchester, Uraufführung
Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45
Jörg Widmann »Bamberger Marsch«, Uraufführung einer Zugabe

Bamberger Symphoniker

27.April 2018

Konzerthalle Bamberg
Da es noch Karten gibt, werde ich mir das nicht entgehen lassen.

dr.pingel

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204

Donnerstag, 5. April 2018, 13:52

Francesca Caccini - Liberazione - die erste Oper einer Frau

Liberazione ist der Alcina-Stoff. Die Première der ersten Oper von einer Frau findet am 20.4. in Wuppertal statt. Ich werde wohl nicht hingehen können, denn in der Ankündigung wird kategorisch der Einsatz eines Smartphones oder tablets verlangt, die die Besucher mitbringen müssen. Ich habe beides nicht! Ich finde das skandalös, denn es scheint mir der erste Schritt zur weiteren Digitalisierung zu sein, der große Bevölkerungsgruppen ausschließt.
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

Bertarido

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205

Donnerstag, 5. April 2018, 14:03

Liberazione ist der Alcina-Stoff. Die Première der ersten Oper von einer Frau findet am 20.4. in Wuppertal statt. Ich werde wohl nicht hingehen können, denn in der Ankündigung wird kategorisch der Einsatz eines Smartphones oder tablets verlangt, die die Besucher mitbringen müssen. Ich habe beides nicht! Ich finde das skandalös, denn es scheint mir der erste Schritt zur weiteren Digitalisierung zu sein, der große Bevölkerungsgruppen ausschließt.

Das ist ja hochinteressant, lieber dottore, ich kannte bisher nur den Vater Giulio Caccini und seine "Euridice", die zu den allerersten Opern überhaupt gehört. Die "Liberazione" muss ich mir unbedingt anschauen! Wie man sich den Einsatz des Smartphones bei der Aufführung vorzustellen hat, ist mir unklar, offenbar hat es ein ähnliches Projekt schon einmal gegeben:

Mit dem Musiktheaterkollektiv AGORA, das an der Schnittstelle von Musiktheater und digitalen Medien arbeitet, bricht das Publikum auf zur geheimnisvollen Insel Alcinas. Erleben Sie nach ›Three Tales‹ mit ›Liberazione‹ eine weitere Aufführung gemeinsam mit den Mitwirkenden auf der Bühne.
[...]
Für die Aufführung von ›Liberazione‹ benötigt jede/r Zuschauer_in ein Smartphone oder ein Tablet (Betriebssystem Android oder Apple) und die speziell für die Veranstaltung programmierte App ›Liberazione‹, welche bereits im Vorfeld der Veranstaltung im Google-Play-Store bzw. im Apple-Store heruntergeladen werden kann.

206

Donnerstag, 5. April 2018, 14:58

Smartphone

Liberazione ist der Alcina-Stoff. Die Première der ersten Oper von einer Frau findet am 20.4. in Wuppertal statt. Ich werde wohl nicht hingehen können, denn in der Ankündigung wird kategorisch der Einsatz eines Smartphones oder tablets verlangt, die die Besucher mitbringen müssen. Ich habe beides nicht! Ich finde das skandalös, denn es scheint mir der erste Schritt zur weiteren Digitalisierung zu sein, der große Bevölkerungsgruppen ausschließt.


Lieber dr.pingel, das ist doch eine hübsche Sache und die Chance, ein jugendliches Familienmitglied zur Hilfe - und damit zum Operngang - zu verpflichten. Wer könnte einer Einladung, die mit Hinweis auf die unbedingt erforderlichen Smartphone-Fähigkeiten untermauert wird, widerstehen? Sicher wird man auch eingelassen, wenn man einen kundigen digital native mit eigenem Gerät als Begleitung vorweisen kann. Wie in Berliner Clubs, in die man auch als alter, weißer, häßlicher Mann gelangt, wenn man sich der Begleitung einer attraktiven jungen Dame versichert.
Es grüßt Hans
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz

Bertarido

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207

Donnerstag, 5. April 2018, 15:27

Sicher wird man auch eingelassen, wenn man einen kundigen digital native mit eigenem Gerät als Begleitung vorweisen kann. Wie in Berliner Clubs, in die man auch als alter, weißer, häßlicher Mann gelangt, wenn man sich der Begleitung einer attraktiven jungen Dame versichert.

Ich bin zwar leider keine attraktive junge Dame, könnte dr. pingel aber mit einem Zweit-iPhone aushelfen, falls wir einen für uns beide passenden Termin finden. :hello: Bei Interesse einfach melden.

musikwanderer

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208

Freitag, 6. April 2018, 10:50

Und wer Francesca Caccinis 'Liberazione' inhaltlich noch nicht kennt, kann sich sogar bei Tamino informieren:

http://tamino-klassikforum.at/index.php?…&threadID=19852

:hello:
.

MUSIKWANDERER

dr.pingel

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209

Freitag, 6. April 2018, 13:33

Ich bin zwar leider keine attraktive junge Dame, könnte dr. pingel aber mit einem Zweit-iPhone aushelfen, falls wir einen für uns beide passenden Termin finden. :hello: Bei Interesse einfach melden.
Das ist die Lösung! Ich sehe nochmal die Termine nach und melde mich am Wochenende!
Ein Vergehen gegen den Stil der Bachschen Musik ist schon, dass wir sie mit Massenorchestern und Massenchören aufführen... Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt. Ein orchestrales Äquivalent zu einem Chor von 150 Stimmen gibt es nicht (Albert Schweitzer).

210

Freitag, 6. April 2018, 17:27

Das Wunder der Heliane, Lady Macbeth von Mzensk

Heute abend gehe ich ein zweites Mal in die Heliane an der Deutschen Oper Berlin und morgen dann in die Lady Macbeth am selben Ort, die ich dort schon mit Svetlana Sozdateleva in der Titelpartie gesehen habe.
..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
-- Aydan Özoğuz