Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich
  • »Harald Kral« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 983

Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

1

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 18:53

Heiterer Grusel: TANZ DER VAMPIRE

Heute vor 15 Jahren fand in Wien die Uraufführung statt:

Tanz der Vampire
ist ein deutschsprachiges Musical von Jim Steinman und Michael Kunze, basierend auf Roman Polańskis Film von 1967 »The Fearless Vampire Killers«
Das Musical wurde am 4. Oktober 1997 unter der Regie Roman Polańskis in Wien am Raimund Theater uraufgeführt.

Die deutsche Erstaufführung war in Stuttgart, Musical Hall, am 31. März 2000

LG

:hello:
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich
  • »Harald Kral« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14 983

Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

2

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19:41

Tanz der Vampire - der Film

Hier will ich zuerst den - berühmten - Spielfilm vorstellen, der die Vorlage für das Musical lieferte.
"Roman Polanskis erste Großproduktion benutzt die Klischees und Handlungsmuster des Vampirgenres zu einer amüsanten Persiflage, in der makabre Schocks durch liebevolle Typenkomik ausbalanciert werden. Eine Hommage an das alte Horrorkino und seine Effekte."





Tanz der Vampire
Originaltitel: THE VAMPIRE KILLERS
Horrorfilm, Komödie, Großbritannien/USA, 1967
Darsteller:
Jack MacGowran (Professor Abronsius),
Roman Polanski (Alfred, sein Assistent),
Sharon Tate (Sarah),
Ferdy Mayne (Graf von Krolock),
Terry Downes (Koukol)
Produzent: Gene Gutowski
Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Roman Polanski, Gérard Brach
Kamera: Douglas Slocombe
Musik: Krzysztof Komeda
Schnitt: Alastair McIntyre

Zitat

Inhalt:
Ein alter Professor und sein junger treuer Gehilfe gehen in einem Karpatenschloß auf Vampirjagd und geraten in eine Familienfeier der Untoten. Die Klischees und Handlungsmuster des Vampir-Genres werden zu einer amüsanten Persiflage genutzt, in der makabre Schocks durch liebevolle Typenkomik ausbalanciert werden.
Eine Hommage an das alte Horror-Kino und seine Effekte, zugleich eine Satire auf die tragikomischen Bemühungen bürgerlich-aufklärerischer Biedermänner im Kampf mit einer buchstäblich blutsaugerischen Aristokratie. Ein fantasievoll-intelligentes Vergnügen, das Polanskis Thema der Menschlichkeit in einer feindlichen Umwelt anklingen läßt.

LG
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich

Beiträge: 3 492

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

3

Donnerstag, 26. April 2018, 01:16

Und immer noch gut - empfehlenswertes Musical (gerade gesehen in Köln) mit guten Melodien, rasanten Arrangements, guten Stimmen, einem guten Orchester (das allerdings klanglich darunter leidet, daß es verstärkt über Lautsprecher ausgegeben wird - die große Baßtrommel des Schlagzeugs beim Einspielen vor der Aufführung (unverstärkt): grandios)

Absolut seinen Preis wert!

Hosenrolle1

Prägender Forenuser

  • »Hosenrolle1« ist männlich

Beiträge: 1 094

Registrierungsdatum: 3. August 2017

4

Donnerstag, 26. April 2018, 07:18

Obwohl ich ein großer Freund alter Vampirfilme bin (neuerer auch, wenn sie gut sind!), konnte ich dem Film "Tanz der Vampire" leider nie viel abgewinnen. Das Intro finde ich toll (der MGM-Löwe, der zum Vampir wird), sowie die Kulissen und die Kameraarbeit von Douglas Snowcombe. Ansonsten finde ich den Film irgendwie langweilig. Für eine Parodie zu unlustig, für einen Horrorfilm zu wenig gruselig.
Dafür mochte ich wiederum das Ende: in den echten Hammer-Vampirfilmen weiß man schon von vornherein, dass es gut ausgehen wird, was die ganze Sache wenig spannend macht. In "Tanz der Vampire" aber wird mal ein anderes Ende präsentiert, das sich doch abhebt von den üblichen Filmenden.

Das Musical habe ich nicht live gesehen, jedoch in voller Länge auf YouTube angeschaut, außerdem ein interessantes Video, wo ein begeisterter Fan die neue Fassung des Musicals mit dem Original von damals vergleicht, etwa Textänderungen.

Was ich hier nicht verstanden habe waren zwei Dinge:

wieso stürzt das ganze Schloss ein, nur weil Alfred und der Professor ein Kreuz in die Luft halten?

und was passiert hier am Ende? Sarah beißt Alfred zwar, jedoch geht es noch weiter. Er ist nun auch ein Vampir, und gemeinsam laufen sie davon, während der Professor weiter redet. Was ist da los? Wird der Professor nicht gebissen? Sind Alfred und Sarah jetzt ein (Vampir)paar?


Gruß,
Hosenrolle1
Wer Rechtschreib- und Tippfehler findet, darf mich gerne darauf aufmerksam machen :)