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Joseph II.

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1

Sonntag, 22. Februar 2009, 01:57

Franz Konwitschny - Noch ein (fast) Vergessener

Ein heute fast vergessener Dirigent war Franz Konwitschny (1901-1962). Am ehesten blieb er als großer Wagner-Dirigent in Erinnerung.



Insbesondere in der DDR durchlief er eine großartige Karriere: 1949-1962 Gewandhauskapellmeister in Leipzig, 1953-1955 bzw. 1955-1962 zugleich Generaldirektor der Dresdner Staatsoper bzw. der Deutschen Staatsoper Berlin.

1951 zum Professor ernannt, wurde ihm im Folgejahr der Nationalpreis der DDR verliehen.

Sein früher Tod 1962 während einer Konzertreise beendete diese eindrucksvolle Laufbahn.

Zu seinen bekanntesten Aufnahmen zählen u. a. folgende:


Beethoven: Sinfonie Nr. 9 (1959)


Wagner: Der fliegende Holländer (1961)


Wagner: Tannhäuser (1960)


Wagner: Tristan und Isolde (1950)
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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2

Donnerstag, 26. Februar 2009, 16:05

RE: Franz Konwitschny - Noch ein (fast) Vergessener

Ich bin mir nicht sicher, dass Franz Konwitschny ein vergesser Dirigent ist. Die hier im Forum eingestellten Gesamtaufnahmen der Opern "Tannhäuser" und des "Fliegenden Holländers" sind auch wegen der hochkarätigen Besetzung viel beachtete, unvergessene Interpretationen. Gerade als Operndirigent zeichnete sich Konwitschny durch einen sehr werkgetreuen, sängerfreundlichen Dirigiertsteil aus. Er scheint mir ein guter, versierter Theaterkapellmeister in bestem Sinne zu sein, der sein Handwerk versteht, die Partitur zum Klingen bringt, Höhepunkte plastisch herausarbeitet und vor allen Dingen Orchester, Solisten und Chor beispielhaft koordiniert und dadurch hervorragend ausbalancierte Gesamtleistungen erreicht.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

William B.A.

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3

Dienstag, 28. Juli 2015, 00:31

Auch in dieser Box hat er mich überzeugt:


Am 28. Juli 1962 ist er von uns gegangen.

Heute ist sein 53. Todestag.



Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Alfred_Schmidt

Administrator

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4

Dienstag, 28. Juli 2015, 19:01

Mich wundert, daß der hier von mir gezeigte Zyklus der Beethoven Sinfonien unerwähnt bleibt. Er wirde noch vor jenem Karajans aufgenommen und veröffentlicht - aber vorerst noch in mono (ich wusste lange Zeit nicht, daß es sich hier um Stereo-Aufnahmen handelt) Einige dieser Aufnahmen haben mich in Sachen Beethoven-Sinfonie geprägt (ebenso wie einige unter Ferenc Fricsay oder Bruno Walter), vor allem die Sinfonie Nr 5, deren Beginn - vor allem vom Tempo und der Strenge her für mich das Maß aller Dinge war. Als Karajans Einspielung bald darauf erschien, nannte ich dessen Lesart, "Beethoven in Turnschuhen" - er war mir zu schnell. Wer konnte damals ahnen war in Zukunft noch auf uns zukommen würde ?
Konwitschnys Lesart ist streng, dunkel und ernst , nicht von eiligen Tempi bestimmt, jedoch in keinem der hier aufgezählten Parameter übertrieben. Karajan lieferte den moderneren, sportiveren und besser beworbenen Zyklus ab, und macht damals fast alle anderen Aufnahmen vergessen - darunter auch jene von Konwitschny.....

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

MIT ARBEIT VERSAUT MAN SICH DIE GANZE FREIZEIT

William B.A.

Erleuchteter

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5

Dienstag, 28. Juli 2015, 19:37

Lieber Alfred,

wenn ich mich recht erinnere, habe ich in den Beethoven-Sinfonienthreads vor Jahren zumindest einige Sinfonien aus der Gesamtaufnahme besprochen und wollte auch in diesem Zusammenhang mal auf eine andere Gesamtaufnahme hinweisen. :D

Liebe Grüße

Willi

Beethoven: 3. Sinfonie "Eroica"
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

Erleuchteter

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6

Freitag, 14. August 2015, 11:49

Heute möchte ich an Franz Konwitschnys Geburtstag erinnern. Dazu habe ich meine Lieblingsaufnahme des Fliegenden Holländers aus meiner Sammlung ausgesucht, welch eine Sängerriege:



Heute ist Franz Konwitschnys 114. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

nemorino

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7

Donnerstag, 14. Juni 2018, 13:41

Angeregt durch die Operndiskussion im Karajan-Thread, möchte ich hier, an geeigneter Stelle, Franz Konwitschny (1901-1962) in Erinnerung bringen, der zu den bedeutenden deutschen Dirigenten zu zählen ist. Da sein Wirken nach dem 2. Weltkrieg im wesentlichen auf dem Gebiet der damaligen DDR stattfand, hat er im Westen nicht den Bekanntheitsgrad und die Anerkennung gefunden, die ihm eigentlich zugestanden hätte.

Immerhin ist er durch seinen Beethoven-Zyklus aus den Jahren 1959 bis 1961, der hierzulande auf dem FONTANA-Label des Philips-Konzerns vertrieben wurde, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Alfred hat ihn bereits lobend erwähnt. Inzwischen gibt es ihn wieder in dieser Kassetten-Ausgabe auf 6 CDs:


Konwitschnys Beethoven-Auffassung steht in bester deutscher Kapellmeister-Tradition, seine Aufnahmen wurden seit ihrem ersten Erscheinen auch in westdeutschen Fachpublikationen anerkannt und gewürdigt. So schrieb z.B. Christoph Ecke in seinem Schallplattenführer von 1962: "Der dynamische Charakter der Beethovenschen Persönlichkeit erlaubte den lyrischen Partien in den Sinfonien dieses Komponisten niemals, sich vorzudrängen und den betonten Schwung dieser Werke zu hemmen. (Erich) Kleiber, Toscanini und Konwitschny sind die vornehmlichen Beachter dieser Regel; Beethovens Sinfonien sind reich an poetischen, selbst elegischen Abschnitten. Wer sich glaubt häuslich auf ihnen niederlassen zu dürfen, hat die Absichten dieses Komponisten nicht begriffen."

Franz Konwitschny wird am 14.8.1901 in Fulnek, einem kleinen Ort in Nordmähren, geboren. Er studiert in Brünn, geht anschließend an das Konservatorium in Leipzig und arbeitet zunächst als Violinist und Bratschist in diversen Orchestern. 1925 verlegt er seinen Wohnsitz nach Wien. Dort unterrichtet er am sogenannten "Volkskonservatorium". Danach beginnt er seine Dirigentenlaufbahn in Stuttgart (1927-1933). 1933 wird er als GMD nach Freiburg im Breisgau berufen und bleibt dort bis 1937. Seine nächste Station ist Frankfurt a.M. (1937-1945). Nach Kriegsende wird er zunächst GMD in Hannover (1946-1949) und geht dann als Gewandhauskapellmeister nach Leipzig (1949-1962), ist aber auch der Staatskapelle Dresden und der Berliner Staatsoper verbunden. Während einer Konzertreise erleidet er bei einer Orchesterprobe in Belgrad einen Herzinfarkt, der zu seinem Tod führt.

Ich habe den Dirigenten erstmals mit dieser Aufnahme kennengelernt:

Sie entstand ca. 1960 in Prag, mit der Tschechischen Philharmonie, bei der er häufig gastierte. Ich war überrascht über manche Parallele zu der berühmten Furtwängler-Aufnahme von 1951 (DGG). Konwitschny wählt ebenfalls breite Tempi und lässt Schuberts Werk in ganz romantischer Stimmung vor dem Hörer erstehen. Die Klangtechnik ist mehr als ordentlich; es war (nach Krips) meine zweite Stereoversion dieses Werks. Später lernte ich dann nach und nach "seine" Beethoven-Sinfonien kennen. Konwitschny dirigiert sie mit allen Wiederholungen, was damals ganz untypisch war. Besonders beeindruckt haben mich seine Interpretationen der 1., 2. und 7. Sinfonie. Vor allem im 1. Satz und dem Finale der Siebenten sind die unbeirrt durchgehaltenen Tempi zu bestaunen, mit denen der Dirigent an manchen Stellen ungeheure, bis zum Bersten geladene Spannungen erzeugt. Doch auch die "Eroica" zehrt von diesem Interpretationsgestus, und wieder ist es vor allem der Kopfsatz, der durch die Wiederholung der Exposition erst die richtigen Proportionen und damit das vom Komponisten beabsichtigte Eigengewicht erhält. Konwitschnys Beethoven-Aufnahmen wurden damals, zu Beginn der 1960er Jahre, zu ungewohnt günstigen Preisen angeboten, und ich bin heute noch dankbar, daß es mir dadurch möglich wurde, diese Werke erstmals in Stereoqualität hören zu können.

Ungewöhnlich gut sind auch Konwitschnys Schumann-Sinfonien, die ebenfalls ihren Weg auf die CD gefunden haben:

die von Willi bereits gebührend genannt wurden. Hervorheben möchte ich hier besonders das selten gespielte Konzertstück für 4 Hörner und Orchester, das dem Album beigegeben ist.

Zum Schluß möchte ich noch auf eine besonders schöne Aufnahme hinweisen, die leider ziemlich unbekannt zu sein scheint:

Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 a-moll "Schottische"
Franz Konwitschny und das Gewandhausorchester Leipzig (Aufnahme: ca. 1960, Stereo).
Sie ist gekoppelt mit Schumanns selten zu hörendem Cellokonzert, in der Jurnjakob Timm den Solopart spielt, ein bei uns wenig bekannter Cellist. Wieder spielt das Gewandhausorchester, diesmal unter der Leitung von Kurt Masur. Eine gediegene, gut klingende Aufführung und damit eine willkommene "Zugabe".

Der frühe Tod des Dirigenten hat zusätzlich dazu beigetragen, daß seine Aufnahmen heute nur noch wenigen, meist älteren Musikfreunden ein Begriff sind. Sie sollten aber keinesfalls in Vergessenheit geraten. Deshalb wollte ich diesen hier schon lange brachliegenden Thread neu beleben. Seine Opernaufnahmen, vor allem die von Wagners "Tannhäuser" und "Holländer", wurden anderweitig bereits ausführlich hervorgehoben.

LG, Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

Dr. Holger Kaletha

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8

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:08

Ich habe die 5. Bruckner von ihm! :)

Schöne Grüße
Holger

nemorino

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9

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17:27

Ich habe die 5. Bruckner von ihm!

Lieber Holger,

ich bin nicht so der eingefleischte Bruckner-Fan :untertauch: , Konwitschny als Bruckner-Dirigent habe ich glatt verpasst!



Aber er scheint sich recht intensiv mit diesem Komponisten beschäftigt zu haben, denn es gibt noch ein paar andere Aufnahmen auf CD:


mit verschiedenen Orchestern, die Neunte auf einem obskuren Label mit Namen WEITBLICK!
Wie sie klanglich beschaffen sind, weiß ich natürlich nicht. Es scheint sich aber, wenn man den Rückseiten vertrauen kann, um Aufnahmen von +1960 zu handeln, also in Stereotechnik.

LG, Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

teleton

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10

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:32

RE: Beethoven-Sinfonien mit Konwitschny

Hallo nemorino,

auch Konwitschny steht bei mir für einen wichtigen Anfang meiner "Klassiklaufbahn".
Meine ersten Beethoven-LP´s kaufte ich mir in frühester Jugend so preiswert wie möglich zusammen. (Natürlich die 5 only whit Karajan DG, 62 als entscheidendes Aha-Erlebnis für alle Zeiten !!!).
*** Meine erste LP der Beethoven-Sinfonie Nr.7 war Konwitschny´s Aufnahme (aus der GA) der Sinfonie Nr.7 (Fonatana - LP), die mich für Jahre höchst zufriedenstellte.

Angesichts des günstigen Preises der von Dir in Beitrag 7 gezeigten Beethoven-Sinfonien-GA mit Konwitschny müsste man sich diese eigentlich zulegen ... ;) aber seinen wir mal ehrlich ! Was soll ich, der mind. 15 Beethoven_GA und zahlreiche Einzelaufnahmen hat, fast alle mit luxuriöser Klangftechnik und TOP-Int (= Bernstein (SONY+DG), Solti (Beide auf Decca), Karajan (alle auf DG), Leibowitz (Chesky), P.Järvi (SONY-DVD) u.v.m. nun noch mit Konwitschny ?
Da kann ich mich dann doch zurückhalten ... wann soll man das alles hören.

Nehmen wir mal an, ich würde mir die Konwitschny-GA kaufen. :!: Was würde passieren:
Ich würde einige Sinfonien hören und dann würde die CD-Box doch für alle Zeiten liegen bleiben, da ich heute zügigere Sichtweisen mit packenden Emotionen und noch mehr Biss bevorzuge.
In Konwitschny´s Richtung gehen auch die klassischen Blomstedt-Aufnahmen aus dem Osten (heute auf CD bei Brillant) ... die sind mir einfach zu langsam. :!: Ausnahme die Sinfonie Nr.8, die durch den überdurchschnittlich atemberaubenden Paukensound glänzt und mich begeistert.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

teleton

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11

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:39

RE: Schumann-Sinfonien mit Konwitschny

Ungewöhnlich gut sind auch Konwitschnys Schumann-Sinfonien, die ebenfalls ihren Weg auf die CD gefunden haben

Lieber nemorino,

was zeichnet die Schumann-Sinfonien mit Konwitschny besonders aus, dass Du diese als "gut" bezeichnest.
Meine Favoriten sind Bernstein mit den Wiener PH, Solti mit den Wiener PH, Levine mit den Berliner PH, Szell mit seinem Cleveland Orchstra, klar - auch Karajan.
:?: Würdest Du da noch Vorteile für Konwitschny erkennen oder den Kauf wirklich für dringlich halten?

Wie Du siehst, werde ich ab jetzt immer realistischer und Kaufe mir nur noch CD´s, die ich auch wirklich oft hören will und kann.
Zumeist sind die Neukäufe dann Neuentdeckungen ... oder klangtechnische Hammerteile ...
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Alfred_Schmidt

Administrator

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12

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:46

Aus meiner Sicht war Franz Konwitschnys Beethoven Zyklus der hierzulande verbreitetste - bis ihn die Karajan Aufnahme verdrängte. Fricsays Zyklus war in vielerlei Hinsicht "gehandicapt"
Zum einen weil die ersten Sinfonien noch in der Mono-Ära entstanden, zum anderen, weil zu den weiteren ein ziemlicher Zeit- und Technologiesprung bestand und auch Fricsay durch seine Krankheit gezeichnet war.
Konwitchns Zyklus konnte man - so meine Erinnerung mich nicht trügt - schon recht früh als Gesamtaufnahme erworben werden.

mfg aus Wien
Alfred

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Thomas Pape

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13

Donnerstag, 14. Juni 2018, 20:42

Und hier die fantastische Aufnahme von Bruckner 5 unter Konwitschny.
Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

Fiesco

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14

Donnerstag, 14. Juni 2018, 21:46


die Neunte auf einem obskuren Label mit Namen WEITBLICK!
klick
Wie sie klanglich beschaffen sind, weiß ich natürlich nicht. Es scheint sich aber, wenn man den Rückseiten vertrauen kann, um Aufnahmen von +1960 zu handeln, also in Stereotechnik.
LG, Nemorino

LG Fiesco
Il divino Claudio
"Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)