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Joseph II.

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Registrierungsdatum: 29. März 2005

1

Montag, 2. Juli 2018, 15:27

Vasily Petrenko wird neuer Chefdirigent des Royal Philharmonic Orchestra

Wie heute verlautbart wurde, wird Vasily Petrenko ab 2021 neuer Musikdirektor des Royal Philharmonic Orchestra (RPO) werden. Dafür wird er nach dann 15 Jahren seine Position als Chefdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchstra aufgeben. Bereits 2020 soll er designierter Musikdirektor des RPO werden, wenn er beim Oslo Philharmonic Orchestra zurücktritt (dort seit 2013). Das RPO war seit dem Rückzug von Charles Dutoit infolge eines Skandals Anfang 2018 führungslos.

Quelle: http://vasilypetrenkomusic.com/royal-phi…ctor-from-2021/
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

teleton

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Beiträge: 5 349

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

2

Montag, 9. Juli 2018, 22:38

Dafür wird er nach dann 15 Jahren seine Position als Chefdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchstra aufgeben.

DA sieht man mal wieder wie die Zeiten vergehen.
Vasily Petrenko habe ich eher als "jungen Spund" im Hinterkopf und nicht, dass er schon 15Jahre in Liverpool ist.
:thumbsup: Ich wünsche ihm jedenfalls weiterhin so grossen Erfolg, wie bisher, beim RPO ...
und mehr Schmackes bei Schostakowitsch, der bei ihm mir zu wenig aus sich heraus geht (Brillant-GA) ...... Eindruck, :( :D wenn man Roshdestwensky, Swetlanow und Kondraschon gewohnt ist ...
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Rheingold1876

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Beiträge: 4 774

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

3

Montag, 9. Juli 2018, 22:59

Vasily Petrenko habe ich eher als "jungen Spund" im Hinterkopf und nicht, dass er schon 15Jahre in Liverpool ist.


Lieber teleton, den Joseph hatte ich so verstanden, dass Petrenko erst im 2020 wird fünfzehn Jahre an der Spitze des Royal Liverpool Philharmonic Orchstra gestanden haben. So schnell vergeht die Zeit also nun auch wieder nicht. :) Ich hatte ihn unlängst hier in Berlin mit Schostakowitsch 11 gehört. Das erste, woran ich dachte, als der auf das Pudium stürmte, war: Der ist aber jung! Er ist wohl vom Typ her der "junge Spund". Und er ist es vielleicht auch als Dirigent. Soll heißen: Er vergrübelt den Schostakowitsch nicht. Für mich ist er um einen neuen Ansatz bemüht. Schließlich ist er im Vergkleich zu den von Dir genannten Großmeistern der Enkel, wenn nicht der Urenkel. Er kommt nicht wie diese aus dem Dunkel der Geschichte, ist also kein Zeitzeuge mehr. Die Vergangenheit geht ihn weniger an. In meinen Ohren klingt Schostakowitsch zunächst einmal ziemlich fetzig. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Er entfesselt die Kraft, die in dieser Musik steckt und entschlüsselt vielleicht weniger die depressiven Momente. Das kann man auch als Manko wahrnehmen. Damals waren sehr viele junge Leute im Konzert. Die waren total ausgeflippt, wie ich es selten erlebte. Es war ein wenig wie bei einem Pop-Konzert. Und das fand ich so schlecht nicht.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."