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Fiesco

Prägender Forenuser

  • »Fiesco« ist männlich

Beiträge: 904

Registrierungsdatum: 30. August 2017

31

Mittwoch, 1. August 2018, 16:29

Tolle Aufnahme......

klick

LG Fiesco
Il divino Claudio
"Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 5 401

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

32

Mittwoch, 1. August 2018, 16:45

Tolle Aufnahme......

Ute Vinzing war auch eine tolle Sängerin...
herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

wega

Profi

  • »wega« ist männlich

Beiträge: 343

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

33

Donnerstag, 2. August 2018, 08:50

Kundry

Hallo,
ich konnte in den 70/frühen 80er Jahren Ute Vinzing mehrmals in Hannover sehen. Als Elektra und Brünnhilde (nur Götterdämmerung)erleben. Am besten ist mir aber ihre Kundry in Erinnerung geblieben, glanzvoll gesungen, hervorragend gespielt und die Schreie aus dem 3. Akt sind unvergesslich. Brünnhilde und Elektra waren natürlich auch toll.
Schöne Grüße
wega

Caruso41

Prägender Forenuser

  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 4 610

Registrierungsdatum: 19. November 2010

34

Donnerstag, 2. August 2018, 09:23

Hallo,
ich konnte in den 70/frühen 80er Jahren Ute Vinzing mehrmals in Hannover sehen. Als Elektra und Brünnhilde (nur Götterdämmerung)erleben. Am besten ist mir aber ihre Kundry in Erinnerung geblieben, glanzvoll gesungen, hervorragend gespielt und die Schreie aus dem 3. Akt sind unvergesslich......

Nicht zu vergessen ist ihre Färbersfrau!!!
Überhaupt war die Frau ohne Schatten in Hannover damals in mehreren Partien unglaublich gut besetzt: Susan Anthony als wirklich ideale Kaiserin, der so tragisch früh verstorbene Heinz-Jürgen Demitz als ungemein eindrucksvoller Barak! - und eben Ute Vinzing als großartige Färberin, die das Bizarre der Figur ebenso realisierte wie ihre Verletzlichkeit! In den großen weiten Bögen am Ende des 2.Aktes war sie damals konkurrenzlos. Auch in der Hingabe des 3. Aktes! Die Gesamtaufnahme unter Sawallisch gibt davon nur noch einen Abglanz! Zu spät!

Übrigen war sie in Hannover damals auch eine ausgezeichnete - sehr deutsche aber gesanglich souveräne - Tosca!

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

m.joho

Prägender Forenuser

  • »m.joho« ist männlich

Beiträge: 1 206

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

35

Donnerstag, 2. August 2018, 11:01

Lieber Caruso,
Dürfte ich eine Anregung, bzw. einen Wunsch äussern?
Da Deine Erfahrungen rund zehn Jahre weiter zurückgehen, als meine, fände ich es sehr interessant, wenn die heute hoch gehandelte Stimmen mit früheren vergleichen würdest. Beispielsweise hast Du ja Konya mehrfach live gehört: Wie würdest Du Beczalas Lohengrin mit seinem vergleichen? Gleichenfalls liesse sich z. B. Kaufmanns Siegmund mit demjenigen von Vickers vergleichen, Stemmes Brünnhilde mit derjenigen Nilssons etc. etc..

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 5 401

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

36

Donnerstag, 2. August 2018, 12:05

Lieber Caruso,
Dürfte ich eine Anregung, bzw. einen Wunsch äussern?
Da Deine Erfahrungen rund zehn Jahre weiter zurückgehen, als meine, fände ich es sehr interessant, wenn die heute hoch gehandelte Stimmen mit früheren vergleichen würdest. Beispielsweise hast Du ja Konya mehrfach live gehört: Wie würdest Du Beczalas Lohengrin mit seinem vergleichen? Gleichenfalls liesse sich z. B. Kaufmanns Siegmund mit demjenigen von Vickers vergleichen, Stemmes Brünnhilde mit derjenigen Nilssons etc. etc..

Lieber Marcel, lieber Caruso,

ich finde diese Idee ausgezeichnet. Da würde sich ein eigener Thread lohnen. Nachdem sich Caruso bisher auf die Vorstellung neuer Stimmen konzentriert, wäre das "Vergleichsportal" eine reizvollen Ergänzung.

Herzlichst

Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Erich Ruthner

Prägender Forenuser

  • »Erich Ruthner« ist männlich

Beiträge: 2 053

Registrierungsdatum: 19. März 2009

37

Donnerstag, 2. August 2018, 18:58

Eine ausgezeichnete Idee - warum ist die nicht schon lange aufgetaucht?
Vergleichend - informativ für alle Mitleser - und macht sicher begierig nach neuen Aufnahmen.
Einen schönen Abend wünscht euch -
Erich
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Caruso41

Prägender Forenuser

  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 4 610

Registrierungsdatum: 19. November 2010

38

Donnerstag, 2. August 2018, 19:10

Lieber Caruso,
Dürfte ich eine Anregung, bzw. einen Wunsch äussern?
Da Deine Erfahrungen rund zehn Jahre weiter zurückgehen, als meine, fände ich es sehr interessant, wenn die heute hoch gehandelte Stimmen mit früheren vergleichen würdest. Beispielsweise hast Du ja Konya mehrfach live gehört: Wie würdest Du Beczalas Lohengrin mit seinem vergleichen? Gleichenfalls liesse sich z. B. Kaufmanns Siegmund mit demjenigen von Vickers vergleichen, Stemmes Brünnhilde mit derjenigen Nilssons etc. etc..


Lieber m.joho!

Das ist eine interessante Anfrage. Dass Du sie an mich stellst, empfinde ich als sehr ehrenvoll. Dafür erst mal Dank!

Ich habe die Diskussionen über die diesjährige Bayreuther Lohengrin-Produktion (Im Thread Bayreuth 2018) aufmerksam verfolgt. Hochinteressant fand ich vor allem die Ausführungen von Hans Heukenkamp und Holger Kaletha, weil sie tiefer zu einer Auseinandersetzung mit dem Werk und den in ihm Handelnden vordrangen! Da gab es bedenkenswerte Hinweise und Überlegungen!
Bei der Gelegenheit wurden von einigen Beiträgern auch die Sänger gebührend gewürdigt. Da hatte ich mehrmals Lust, mich einzumischen. Mein Punkt wäre genau der gewesen, den Du in Deiner Anregung thematisierst: der Vergleich mit den Interpreten früherer Jahre.
Ich habe es dann gelassen, weil es nicht in den Kontext passte. Hier wurden die Sänger einer konkreten Aufführung gewürdigt. Und sie bekamen mehr oder weniger differenziertes Lob. Wenn man fragt, was denn heute die Alternativen wären, dann ist es voll berechtigt, zufrieden zu sein! Das zu stören schien mir nicht angemessen.

Piotr Beczała, um nur mal bei der Titelfigur zu bleiben, ist ein vorzüglicher Sänger und den Lohengrin hat er sehr schön gesungen! Ihn jetzt gleich an den großen Lohengrin-Sängern der Vergangenheit zu messen, scheine mir doch nicht angezeigt!
Aber natürlich fragt man sich gleichwohl, wie man seine Leistung im Vergleich zu Jacques Urlus, Charles Kullmann, Lauritz Melchior, Ivan Koslowski, Franz Völker, Wolfgang Windgassen oder Sandor Konya beschreiben und bewerten sollte. Ist das die Figur, die in der Oper vorgestellt wird?
Das könnte durchaus ein sinnvolles Thema für die wenigen verbliebenen Melomanen im Forum sein!

In der Vergangenheit hatte wir immer wieder eigene Threads, in denen Vergleiche über die Zeiten hinweg möglich waren und gemacht wurden!

Ich denke etwa an:

"Martern aller Arten" – Wer war die beste Konstanze?
Ich bin das Faktotum der schönen Welt - Der ideale Figaro (Rossini)
Der beste Herzog von Mantua - Wer ist es ?
Verachtet mir die Meister nicht – Wer war der beste Sachs?
Der beste Chapelou?

Und so weiter! An solchen Threads habe ich mich immer gerne beteiligt.

Auch Threads, in denen der beste Interpret für diese oder jene Arie gesucht wurde, fand ich oft reizvoll.

Da wurden dann nach meinem Urteil oft auch ziemlich mediokre Sänger ins Treffen geführt, weil Jemand sich ihnen - aus welchen Gründen auch immer - verbunden fühlte. Aber immerhin wurde einmal das Feld der Interpreten und Interpretationen beleuchtet. Und da kamen dann auch Namen von gestern oder vorgestern in die Debatte. Meist wurden auch Clips eingestellt, sodass man sich die beschriebenen Sänger, so man sie bisher nicht kannte, anhören konnte.

Beide Möglichkeiten wären sicher noch nicht ausgeschöpft!
Mir schiene die erstere Option eigentlich die probatere für das. was Dir am Herzen liegt! Und sicher ist es auch die vielversprechendere, weil man sich mehr auf die Figur, ihre Deutung und Interpretation einlassen müsste!

In jedem Falle könnte angeknüpft werden an Traditionen, die wir im Forum schon entwickelt haben!

Liebe Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Stimmenliebhaber

Prägender Forenuser

  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 8 063

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

39

Donnerstag, 2. August 2018, 19:26

Da wurden dann nach meinem Urteil oft auch ziemlich mediokre Sänger ins Treffen geführt, weil Jemand sich ihnen - aus welchen Gründen auch immer - verbunden fühlte.
Nach meinem Urteil auch, James McCracken zum Beispiel... :D :untertauch:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Carlo

Anfänger

  • »Carlo« ist männlich

Beiträge: 96

Registrierungsdatum: 11. Februar 2018

40

Montag, 6. August 2018, 22:18

Liebe Taminos,

um zum eigentlichen Thema zurückzukehren:

Ich habe mir noch einmal den 'Thread' über Ute Vinzing angesehen und möchte hier einige Privat-Aufnahmen mit dieser Sängerin auflisten, was aber nicht bedeutet, dass ich sie auch habe. Da Frau Vinzing von der 'Schallplatten-Mafia' nahezu vollständig ignoriert wurde, bilden diese Mitschnitte - auch wenn sie größtenteils von mediokrer technischer Qualität sind - eine wertvolle Dokumentation dieser Sopranistin und ihrer Stimme.

"Tiefland" (D'Albert) (als Marta) mit Elena Bajew, Tom Swift, Herbert Grabe, Heinz Leyer und Hans-Georg Moser / Dirigent: Frank Meiswinkel (Wuppertal - 2. 7. 1972)

"Fidelio" (Beethoven) (als Leonore) mit Herbert Becker, Rolf Kühne, Peter Lagger / Dirigent: Dietfried Bernet (Gastspiel der Mainzer Oper in Sao Paulo - 2. 10. 1977)
dto. mit Susan St. John, Herbert Becker, Bent Norup, Richard T. Gill und Barry McCauley / Dirigent: Stefan Minde (Portland / Oregon - 1979)
dto. mit Jon Vickers, Gerd Feldhoff, Peter Meven, Peter Haage und Dieter Weller / Dirigent: Christoph von Dohnanyi (Hamburg - 2. 5. 1981)

"Elektra" (Strauss) (als Elektra) mit Eva Illes, Anny Schlemm, Franz Ferdinand Nentwig und Klaus Hoins / Dirigent: George Alexander Albrecht (Hannover - 30. 3. 1976)
dto. mit Sabine Hass, Martha Mödl, Anthony Raffell und Fritz Uhl / Dirigent. Christof Prick (Karlsruhe - 1. 4. 1979)
dto. mit Leonie Rysanek, Anny Schlemm, Gerd Feldhoff und Hans Beirer / Dirigent: Gabor Ötvös (Deutsche Oper Berlin - 31. 8. 1982)
dto. mit Leonie Rysanek, Mignon Dunn, Simon Estes und Robert Nagy / Dirigent: James Levine (Ravinia Festival / Illinois - 27. 6. 1986)

"Die Frau ohne Schatten" (Strauss) (als Färberin) mit Sabine Hass, Re Yang Kim, Anton de Ridder und Anthony Raffell / Dirigent: Christof Prick (Karlsruhe - 17. 10. 1978)
dto. mit Leonie Rysanek, Ruth Hesse, Gerd Brenneis und William Dooley / Dirigent: Heinrich Hollreiser (Deutsche Oper Berlin - 25. 2. 1981)

"Der fliegende Holländer" (Wagner) (als Senta) mit Rolf Kühne, Peter Lagger, Herbert Becker und Riccardo Cassinelli / Dirigent: Dietfried Bernet (Gastspiel der Mainzer Oper in Sao Paulo - 16. 10. 1977)

"Tannhäuser" (Wagner) (als Elisabeth) mit Shari Boruvka, Herbert Becker, Wolfgang Schöne und Hartmut Bauer / Dirigent: Janos Kulka (Wuppertal - 7. 5. 1972)
dto. (als Venus) mit Gundula Janowitz, Hans Hopf, Willi Nett und Hartmut Bauer / Dirigent: Janos Kulka (Wuppertal - 10. 3. 1974)

"Lohengrin" (Wagner) (als Ortrud) mit Magdalena Hajóssyová, Siegfried Jerusalem, Anthony Raffell, Siegfried Vogel und Ekkehard Wlaschiha / Dirigent: Wolf-Dieter Hauschild (Leipzig - 25. 1. 1983)

"Tristan und Isolde" (Wagner) (als Isolde) mit Elisabeth Kimery, Edward Sooter, Horst Schwarzer und Richard Medenbach / Dirigent: Reinhard Schwarz (Hagen - 5. 11. 1972)
dto. mit gleicher Besetzung und gleichem Dirigent (Remscheid - 4. 1. 1973)
dto. mit Helga Dernesch, Spas Wenkoff, Heinz-Jürgen Demitz und Kurt Rydl / Dirigent: Matthias Kuntzsch (Triest - 12. 1. 1981)

"Die Walküre" (Wagner) (als Brünnhilde) mit Elisabeth Payer, Shari Boruvka, Peter Hofmann, Herbert Grabe und Hartmut Bauer / Dirigent: Reinhard Petersen (Wuppertal - 22. 9. 1974)
dto. mit Bozena Kinasz, Shari Boruvka, Peter Hofmann, Heinz Imdahl und Erich Knodt / Dirigent: Reinhard Petersen (Wuppertal - 16. 3. 1975)
dto. mit Hannelore Bode, Grace Hoffman, Hans Beirer, Theo Adam und Hans Sotin / Dirigent: Horst Stein (Wiener Staatsoper - 16. 10. 1976)
dto. mit Hannelore Bode, Marita Dübbers, Jess Thomas, Gerd Feldhoff und Rudolf Holtenau / Dirigent: Gerhard Schäfer (Barcelona - 11. 2. 1979)
dto. mit Jeannine Altmeyer, Waltraud Meier, James King, Thomas Stewart und Matti Salminen / Dirigent: Hans Wallat (Buenos Aires - 25. 10. 1981)

Außerdem gibt es den Mitschnitt von zwei kompletten (konzertanten) "Ring-Zyklen" unter Marek Janowski - beide mit Ute Vinzing als Brünnhilde:

"Die Walküre": Sieglinde - Teresa Zylis-Gara, Fricka - Waltraud Meier, Siegmund - James King, Wotan - Donald McIntyre, Hunding - Matthias Hölle / "Siegfried": Erda - Cornelia Wulkopf, Stimme des Waldvogels - Susan Roberts, Siegfried - William Johns, Mime - Graham Clark, Wanderer - Donald McIntyre, Alberich - Hermann Becht, Fafner - Matthias Hölle / "Götterdämmerung": Gutrune und Dritte Norn - Sophia Larson, Waltraute und Zweite Norn - Waltraud Meier, Erste Norn - Cornelia Wulkopf, Siegfried - William Johns, Gunther - Heinz-Jürgen Demitz, Hagen - Matti Salminen, Alberich - Hermann Becht / Choeur de Radio-France / Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio-France / Dirigent: Marek Janowski (Théâtre des Champs-Elysées, Paris, Februar 1986) In Italien gibt es auf 14 CDs den Rundfunk-Mitschnitt dieses "Rings".

"Die Walküre": Sieglinde - Julia Varady, Fricka - Waltraud Meier, Siegmund - Jeffrey Lawton, Wotan - Alfred Muff und Simon Estes, Hunding - Matthias Hölle (5. und 7. 6. 88) / "Siegfried": Erda - Anne Gjevang, Stimme des Waldvogels - Teresa Ringholz, Siegfried - William Johns, Mime - Graham Clark, Wanderer - John Del Carlo, Alberich - Günter von Kannen (statt Hartmut Welker), Fafner - Matthias Hölle (16. und 20. 11. 1988) / "Götterdämmerung": Gutrune und Dritte Norn - Ingrid Haubold (an Stelle von Nadine Secunde), Waltraute und Zweite Norn - Waltraud Meier, Erste Norn - Livia Budai (statt Jadwiga Rappé) / Woglinde - Teresa Ringholz, Wellgunde - Andrea Andonian, Flosshilde - Tone Kruse, Siegfried - Jeffrey Lawton, Gunther - Albert Dohmen, Hagen - Matti Salminen, Alberich - Hermann Becht (21. und 25. 6. 1989) / Gürzenich-Chor und Gürzenich-Orchester Köln / Dirigent: Marek Janowski (Kölner Philharmonie) Angeblich existiert ein Mitschnitt für das Archiv des Gürzenich-Orchesters.

Die Bühnenaufführung vom "Ring" im Théâtre Antique in Orange (Dirigent: Marek Janowski / Inszenierung: Jean-Claude Riber / Ausstattung: Josef Svoboda) wurde auch im Rundfunk übertragen - Ute Vinzing ersetzte die ursprünglich vorgesehene Eva Marton als Brünnhilde:

"Die Walküre": Sieglinde - Jeannine Altmeyer, Fricka - Hanna Schwarz, Siegmund - Gary Lakes, Wotan - Robert Hale, Hunding - John Macurdy (16. 7. 1988) / "Siegfried": Erda - Jadwiga Rappé, Stimme des Waldvogels - Yoko Watanabe, Siegfried - William Johns, Mime - Peter Haage, Wanderer - Robert Hale, Alberich - Hermann Becht, Fafner - Hans-Georg Moser (23. 7. 1988) / "Götterdämmerung": Gutrune - Helena Doese, Waltraute und Wellgunde - Hanna Schwarz, Woglinde - Yoko Watanabe, Flosshilde - Shirley Close, Siegfried - James McCray, Gunther - Anthony Raffell, Hagen - Matti Salminen, Alberich - Hermann Becht (31. 7. 1988) / Choeur de Radio-France / Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio-France.

Kurioses mit Ute Vinzing: Das vierte Blumenmädchen im "Parsifal" (RAI Rom mit Ursula Schröder-Feinen, Timo Callio, Theo Adam, Franz Crass, Kurt Moll - Titurel - und Gerd Nienstedt unter Wolfgang Sawallisch; konzertant aufgeführt am 27. 4. 1970 in der Basilica dell' Ara Coeli in Rom) und die Kantate "La mort de Cléopâtre" von Berlioz sowie Isoldes Liebestod (Konzert am 21. 1. 1982 in der Alten Oper Frankfurt mit dem Sinfonie-Orchester des Hessischen Rundfunks unter Jan Krenz).

Ich bin überzeugt, dass es von Ute Vinzing noch viele weitere Live-Aufnahmen gibt, da sie einen sehr großen Kreis an Verehrern hatte, die ihre Opern- und Konzert-Auftritte fleißig mitgeschnitten haben.

Carlo

P. S. Zu meinem Beitrag Nr. 30: Die falschen Namen 'Wizing' und 'Ryzanek' befinden sich nur auf dem Cover meiner "Elektra"-Schallplatten von Rodolphe - für die CDs wurden die Fehler berichtigt (siehe Beitrag Nr. 31). Danke, 'Fiesco', für das Einstellen der CD!.