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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

moderato

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  • »moderato« ist männlich

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Registrierungsdatum: 14. November 2010

211

Donnerstag, 31. Mai 2018, 17:17

Das Label Naxos hat eine Reihe, die sich 21st Century Classics nennt. Es sind 79 Scheiben mit zeitgenössischer Musik im Katalog.

"https://www.naxos.com/series/21st_century_classics.htm"

Richard Dubugnon (*1968) habe ich für mich entdeckt. die CD ist auch schon vor 16 Jahren erschienen. Als Oboenspieler haben mich die Werke angesprochen, die er für Instrumente der Doppelrohrblatt-Familie kombiniert hat.
In einem Jugendkonzert, Thema "Der Komponist", wurde er gefragt, ob er auch Geld verdiene. Es sei sehr hart, wenn man davon leben wolle und richtete den Blick auf die Empore, wo Frau und seine beiden kleinen Töchter sassen. Das Violinkonzert Colorfields nach Gemälden des Amerikaners Rothko hat bei den Jugendlichen Gefallen gefunden. Im letzten Satz wird der Song "Over the Rainbow" zitiert. Auf der Webseite von Richard Dubunon liest man unter 20. Mai 2018 "World premiere of Colorfields, after Mark Rothko, for violin & piano, by Roberto Gonzales-Monjas and Alfred Brendel, Pfingstfestival Schloss Brunegg (Anmerkung in der Schweiz) concert « TRAN-GRESSION ». Der Name des Pianisten, hat mich sehr erstaunt.



Ich denke, es sind noch weitere Werke bei Naxos zu entdecken. Das Tamino-Forum zeigt sich eher rückwärtsgewandt und es werden eher selten Werke von Zeitgenossen erwähnt und besprochen.

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Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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  • »kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 808

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

212

Freitag, 1. Juni 2018, 12:01

gestern im ziemlich schlecht besuchten wiener musikvereinssaal gehört:
https://www.youtube.com/watch?v=Xtmdvw2r…tYJgbJg&index=4
für freunde SEHR konservativer gegenwartsmusik.

Friese

Fortgeschrittener

  • »Friese« ist männlich
  • »Friese« wurde gesperrt

Beiträge: 290

Registrierungsdatum: 5. August 2017

213

Samstag, 2. Juni 2018, 10:17

Nordgrens Violinkonzert Nr. 3 Op. 53 aufgenommen von Juha Kangas und dem Ostrobothnian Kammerorchester ist zweisätzig. Wobei der erste Satz 11:45 lang ist und sehr ruhig beginnt und im weiteren Verlauf fast schon meditative Züge kriegt. Nur unterbrochen von kurzen dramatischen einsprengseln. Aber trotz seiner Ruhe hat der Satz eine innere Spannung die ihn trägt und verhindert, dass Langeweile aufkommt.

Der zweite Satz ist mit 8:12 etwas kürzer und mit Allegretto überschrieben. Das erste Thema, das allein von den Bässen eingeführt wird, in aß dann plötzlich eine Violine rein schneidet, finde ich richtig klasse. Auch die Variationen, die mich zwischendurch an eine E-Guitarre denken lassen, gefallen mir richtig gut. Nach zwei Dritteln findet der Satz kurzzeitig zu der meditativen Ruhe von Satz eins, aber Zum mit einem leicht bedrohlichen Unterton, um dann zum Ende noch ein bisschen Mit folkloristischen Inhalten auszubrechen.

Ein wie ich finde, sehr gut hörbares und interessantes modernes Violinenkonzert konzert. Ein toller Gegensatz zum Violinenkonzert von Brahms :) Und da will ich euch natürlich dran teilhabenlassen... :)

lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. April 2013

214

Mittwoch, 6. Juni 2018, 19:36

Vyacheslav Artyomov (1940-)

Den russischen Komponisten Vyacheslav Artyomov kannte ich bis heute nicht, aber da Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy und Teodor Currentzis sich für seine Musik einsetzen, habe ich heute ein erstes Werk von ihm gehört. Currentzis wird bei wikipedia mit den Worten zitiert: Artyomov now is the only composer creating serious monumental compositions of tremendous strength and beauty. He is Bruckner of the 21st century.
Nun, nach Bruckner klingt Artyomov überhaupt nicht, allerdings benutzt er ein entsprechend dimensioniertes Orchester. Die Musik wirkt wie eine Fortentwicklung der Symphonien von Scriabin und Schnittke mit Anleihen bei Messiaen und das ergibt Klangwelten, die auch den finnischen Klangmalern Rautavaara, Nordgren, Lindberg und Salonen nahestehen. Artyomov interessiert sich wie diese vor allem für den Klang selbst, weniger für thematische Arbeit, obwohl gelegentlich durchaus Themen ja kurze Melodiefetzen auftauchen.
Die heute gehörte Symphonie "An der Schwelle zu einer hellen Welt" ist Teil 2 einer Tetralogie "Symphonie des Weges". Wie das Cover schon impliziert, könnte die Komposition einem Film über Entstehen und Vergehen von Sternen und Galaxien unterlegt werden. Klangstark und eindrucksvoll.

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lutgra

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215

Mittwoch, 15. August 2018, 13:45

Isaac Schwartz Gelbe Sterne

Isaac Schwartz (1923-2009) war ein jüdisch-ukrainischer Komponist. Sein Studium bei Arapov finanzierte Dmitri Schostakowitsch, der ihn auch sonst förderte. Schwartz ist vor allem als Komponist von Filmmusik bekannt geworden und hat es hierbei bis zu einem Oscar gebracht (Musik zu einem Kurosawa-Film).
Der Filmmusik nahe steht auch die knapp einstündige siebenteilige Suite Gelbe Sterne, die den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Die Musik verwendet zahlreiche jüdische Gebets- und Klezmerweisen und klingt dadurch sehr vertraut, die Tonsprache ist konservativ und geht kaum über spätromantisches hinaus. Teils sehr berührende Musik. Dicke Empfehlung zumal zum derzeit gefragten Preis.


lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

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216

Sonntag, 26. August 2018, 07:40

Solti conducts McCabe

Eine der unbekanntesten Aufnahmen von Georg Solti und eine der wenigen, die nicht auf Decca erschienen, dürfte diese hier sein.

John McCabe
Konzert für Orchester
London Philarmonic live 10.02.1983
Georg Solti

Ein gemäßigt modernes Werk, das ähnlich gut anhörbar ist wie bekanntere Werke gleichen Namens.