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Alfred_Schmidt

Administrator

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  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 19 034

Registrierungsdatum: 9. August 2004

1

Freitag, 17. August 2018, 20:47

Ignaz von Beecke -Eine Größe des 18. Jahrhunderts

Kaum jemandem dürfte der Name Ignaz von Beecke (1733-1803)heute noch etwas sagen, dabei war er zu Lebzeiten außerordentlich berühmt, er musizierte zumindest zweimal sogar zusammen mit Mozart, vermutlich 1775 in München im Rahmen eines Wettstreits am Klaver, wie sie in jenen Zeit in Mode waren und ein zweites Mal 1790 im Rahmen eines Konzertes in Frankfurt.
Lange Zeit war er in der Fürstlich Wallersteinschen Kapelle, tätig. wurde dort Intendant und war Vorgesetzer von Reicha, Fiala und Rosetti. Er war mit Dittersdorf, Haydn, Jommeli, Gluck und Schobart bekannt und entwickelte einen eigenen Klavierstil, die sogenannte "Beecksche Manier", die allerdings von Mozart abgelehnt wurde.
Beecke unternahm Kunstreisen in zahlreiche europäische Städte
Er hinterlässt etwa 350 Kompositionen.
Ich habe im Thread über Johannes Moesus, wo ich die heute jier gezeigte CD bereits kurz vorgestellt habe, geschrieben:

Zitat

2016 kam diese Cd mit Ersteinspielungen von 2 Klavierkonzerten Beeckes in den Handel, was schon insofern bemerkenswert ist, da er laut Wikipedia überhaupt nur eines geschrieben hat.
.
In der Tat irrt hier Wikipedia: Es sind 15 Klavierkonzerte von ihm erhalten.
Ob wir die je zu hören bekommen, das steht auf einem anderen Blatt. Schobart, der ein großer Bewunderer von Beecke war, bezeichnete dessen Konzerte, als nich allzu schwierig in der Ausführung, aber dennoch schmeicheln fürs Ohr

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Don_Gaiferos

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Beiträge: 1 275

Registrierungsdatum: 4. Juni 2013

2

Freitag, 17. August 2018, 22:54

Wenn man weiter nachforscht, findet man glücklicherweise doch das ein- oder andere auf CD, und auch im Konzertsaal erklingt schonmal das ein- oder andere Stück, sowie zum Beispiel das überaus anmutige, charmante und Trio in C-Dur; dem ein- oder anderen mag dies wohl seicht oder süßlich erscheinen, ich finde diese Musik ungemein graziös, feinsinnig und espritvoll, weshalb ich sie sehr gerne höre.