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Klaus 2

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  • »Klaus 2« ist männlich

Beiträge: 1 414

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2011

91

Sonntag, 4. März 2012, 18:06

Ja..., irgendwie....
Ich mag Tchaikovsky wirklich sehr und habe echt gezuckt, zu lesen, dass man das Violinkonzert nicht mögen kann. ABer es stimmt schon, wenn man z.B. die 5. zu oft hört, funktioniert sie nicht mehr. War mir nie so bewußt, und ist auch bei anderen Stücken nicht so. Tatsächlich, da stimmt was nicht!
:thumbup:
Klaus
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

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92

Sonntag, 4. März 2012, 18:08

Also ich halte die Fünfte nach wie vor ein Hammerwerk, da hat sich nichts geändert.
Daß ich sie mir deswegen nicht tagtäglich anhöre, ist eine andere Sache. Aber das gilt für jede andere Symphonie genauso.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Klaus 2

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  • »Klaus 2« ist männlich

Beiträge: 1 414

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93

Sonntag, 4. März 2012, 18:18

Ich liebe dieses WERk. Aber ich finde, es ist wirklich anders als bei anderen Werken, es verbraucht sich schneller. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die emotionalen Effekte so stark sind, dass man sich irgendwann dagegen wappnet.

(Bald höre ich sie wieder mal)
Klaus
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

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94

Sonntag, 4. März 2012, 18:21

Du hast sie mit Bernstein, oder? Vielleicht darf ich dir Mrawinskij (engl. Mravinsky) als krassen Gegenentwurf empfehlen? Das offenbart ganz andere Seiten des vermeintlich schon bekannten Werkes. ;)
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Klaus 2

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  • »Klaus 2« ist männlich

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95

Sonntag, 4. März 2012, 18:25

Ja, habe ich, aber meine Lieblingsaufnahme ist Baltimore Symphony Orchestra mit David Zinman. Billigangebot bei 2001 "everybody´s Tchaikovsky".

Genau so will ich es haben. Gerade am Ende hauen die mehr rein als bei Bernstein.

Aber danke für den Tipp.
Klaus
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

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Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

96

Sonntag, 4. März 2012, 19:12

Hallo Johann,

das Capriccio und 1812 haben mich nicht einmal in der Jugend begeistert, für mich war das gehobene Unterhaltungsmusik, das Violinkonzert dagegen sehr.
Die erste Platte mit Nathan Milstein, mitreißend.

Die Sinfonien habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehört, weiß nicht warum, muß meinen Psychiater mal fragen.

Da bleibt aber immer noch E.T.A. Hoffmann und ich denke keiner wie Tjajkovskij und Jaques Offenbach konnten diese Märchenstimmung so treffend vertonen.

SchallundWahn

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  • »SchallundWahn« ist weiblich

Beiträge: 872

Registrierungsdatum: 5. Juni 2012

97

Montag, 18. Juni 2012, 18:39

Bei mir kommt er evtl. grad in Mode...

Aus aktuellem Anlass, gestern kam im TV eine Übertragung von Tschaikowskys 3. Sinfonie unter Gergiev, die ich mir angesehen habe.
Nun, ich muss sagen, dass mir das, bis auf ein paar Momente am Ende, irritierend wenig gesagt hat. Dafür kann es sicherlich mehrere Gründe geben...beim Ersten Mal muss man ja auch nicht alles gut finden, vielleicht war ich nicht in Stimmung, vielleicht lag's an der Interpretation, who knows.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Ausverkauf einen Stapel Schallplatten gekauft (für je 50Cent), darunter auch zwei mit Werken von Tschaikowsky, einmal die 6.Sinfonie unter Abbado und eine russische Platte, habe ich zuerst nur an dem Bild vorne drauf erkannt, dass es sich um Tschaikowsky handelt, weil überall nur Kyrillisch stand...ganz klein aber auch Latein, es sind zwei sinfonische Dichtungen (Francesca da Rimini und Hamlet) unter Svetlanov. Ersteres hat mich beim Hören auch wenig begeistert, Zweiteres dagegen schon etwas mehr.

Außerdem habe ich noch zwei CDs...das Klavierkonzert Nr. 1 (der Gassenhauer!), dass mir sehr gefällt und eine mit dem Violinkonzert (auch mein Geschmack). Zusätzlich da drauf ist ein Stück, das mich bisher am meisten begeistert hat, Serenade für Streichorchester, besonders die erste 1Minute40 des drittens Satzes (das Thema kehrt am Ende des Satzes nochmal zurück)...das ist so Musik, die ich mit Schönheit verbinde, jedenfalls was ich darunter verstehe (siehe meinen Beitrag im Thread "Was heißt für euch 'schön') Das ist Musik, die tut mir weh, aber auf eine positive Art und Weise.
Dies nun dirigiert von Bernstein (mit NYPO).

So weit ich hier gelesen habe, gibt es da so eine Skala für Tschaikowsky-Interpretation an deren einem Ende Bernstein liegt, Svetlanov dagegen liegt ziemlich weit auf der anderen Seite. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die anderen Werke, die ich von Tschaikowsky bisher gehört habe, deswegen keinen Eindruck auf mich machen, weil ich als Hörer der Bernstein-Seite der Skala hinzueigne?
"Die Glücklichen sind neugierig."
(Friedrich Nietzsche)

Milletre

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  • »Milletre« ist männlich

Beiträge: 1 388

Registrierungsdatum: 18. März 2008

98

Montag, 18. Juni 2012, 20:26

Zitat

Zitat von Milletre:Seine "Rokoko-Variationen" sind eine besonders originelle Komposition mit einem grossartigen Stimmensatz für das Solo-Cello.
Deine Vorliebe , lieber Milletre sei Dir unbenommen, aber das ist genau das Werk, das ich von Tschaikowsky am wenigsten schätze. :evil: Diesen Edelkitsch kann ich einfach nicht hören. Da bekomme ich vor lauter Romatikgedudel Zahnschmerzen :stumm:

"Edelkitsch" und "Romantikgedudel" sind aber schon sehr heftig. Hanslick läßt schön grüßen!
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 490

Registrierungsdatum: 12. August 2005

99

Dienstag, 19. Juni 2012, 18:32

Aus aktuellem Anlass, gestern kam im TV eine Übertragung von Tschaikowskys 3. Sinfonie unter Gergiev, die ich mir angesehen habe.
Nun, ich muss sagen, dass mir das, bis auf ein paar Momente am Ende, irritierend wenig gesagt hat. Dafür kann es sicherlich mehrere Gründe geben...beim Ersten Mal muss man ja auch nicht alles gut finden, vielleicht war ich nicht in Stimmung, vielleicht lag's an der Interpretation, who knows.
Die dritte Sinfonie ist ein ziemlich ungewöhnliches, eher untypisches und selten gespieltes Werk.


Zitat

So weit ich hier gelesen habe, gibt es da so eine Skala für Tschaikowsky-Interpretation an deren einem Ende Bernstein liegt, Svetlanov dagegen liegt ziemlich weit auf der anderen Seite. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die anderen Werke, die ich von Tschaikowsky bisher gehört habe, deswegen keinen Eindruck auf mich machen, weil ich als Hörer der Bernstein-Seite der Skala hinzueigne?
Svetlanov läge eher in der Mitte.

Wie auch immer, ich halte es bei fast allen Instrumentalwerken für sehr unwahrscheinlich, dass für den Hörer, besonders für einen relativen Neuling, es von der Interpretation abhängt, ob ihm das Stück zusagt oder nicht. Bei Stimmen kann einem das timbre evtl. mal einfach nicht gefallen und als Anfänger achtet man nicht auf Nuancen, die einen später dazu bringen könnten, eine Interpretation dennoch zu schätzen.
Die Attraktivität der meisten Stücke von Tschaikowsky liegt ziemlich nahe an der Oberfläche (was nicht heißen soll, dass sie oberflächlich wäre): schmalzige einprägsame Melodien, farbige Instrumentation, starke Emotionalität usw. Diese Merkmale sind für Interpreten und Hörer schwer zu verpassen, obwohl man sie natürlich in unterschiedlicher Weise herausbringen kann. Stelle die 3. Sinfonie ein wenig zurück und höre Dir die bekanntesten, 4-6, und evtl. auch die 1. an. Und die Ballette. Wenn Dir die berühmten Konzerte und die Serenade gefallen, dürften Dir die auch zusagen.

La Roche

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  • »La Roche« ist männlich

Beiträge: 2 735

Registrierungsdatum: 21. Februar 2012

100

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:37

Die Sinfonien habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehört, weiß nicht warum, muß meinen Psychiater mal fragen

Lieber Hans,

ein Psychater kann Dir nicht helfen. Beschaff Dir die Sinfonien, spitz die Ohren und freue Dich daß es Tschaikowski gibt.

La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


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