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Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 459

Registrierungsdatum: 9. August 2004

1

Sonntag, 29. November 2009, 13:01

Kammermusik aus der "zweiten Reihe" - im Rampenlicht

Um es gleich vorwegzunehmen, unter "zweite Reihe" verstehe ich in diesem Zusammenhang nichts wirklich "zweitrangiges", sondern Stücke von Komponisten, die (heute) relativ wenig bekannt sind.
Zum Teil ist das beispielsweise der Fall, wenn ein Komponist sich speziell auf Kammermusik spezialisiert hat, Man kann, wenn man beispielsweise nur EINE erfolgreiche Oper komponiert hat, schnell allgemeint bekannt werden, oder EIN erfolgreiches Violinkonzert (z.B. Max Bruch) . aber kaum je, wenn man ausschliesslich oder vorzugsweise Kammermusik komponiert hat,

Wie dem auch sei:

Die Kammermusikfreunde sind hiemit aufgerufen, interessante Werke der Kammermusik anzuführen, von Komponisten geschrieben, die den Sprung in die erste Reihe aus irgendwelchen Gründen (noch?) nicht geschafft haben - aber durchaus hörens- und besitzenswert erscheinen.
Aber auch Komponisten, die einst als absolute Meister ihres Fachs galten und ein wenig - oder völlig - in Vergessenheit geraten sind, sind hier gefragt.

Man wird hier sowohl "Meisterwerke" als auch lediglich "gute Kammermusik" finden - interessant ist sie alle mal.
Die Erfahrung - seit ich dieses Forum führe - hat gezeigt, daß bei vorhandem Interesse sich der schnelle Kauf lohn, die Aufnahmen verschwinden - auch bei hervorragenden Kritiken . oft schneller vom Markt als man sich zum Kauf entschliessen kann.....

mfg aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

  • »Luis.Keuco« ist männlich

Beiträge: 429

Registrierungsdatum: 16. Juni 2009

2

Montag, 30. November 2009, 10:50

Wer wäre denn ein Beispiel für die "zweite Reihe"?
Es gibt ja Komponisten, die zwar große Sinfonien geschrieben haben, zB Mahler oder Bruckner, aber bei der Kammermusik eher dünn abgeliefert haben.
Auch Verdi oder Strauss hatten es nicht so mit der Kammermusik.
Ist Sibelius, der ein recht breites Kammermusikschaffen aufzuweisen hat, nun 2. Reihe? Tritt Dvoraks Kammermusik hinter seine Orchesterwerke zurück?
Was ist mit Schumann, der ja eher mehr Kammermusik bzw Klaviermusik geschrieben hat als Orchesterwerke?
Und dann wäre noch zu klären, wie es um weniger bekannte Kammermusik bei Leuten der 1. Reihe steht, zB Beethovens Sextett und Septett. Oder mit den verschiedenen Epochen. Vivaldi oder Boccherini haben ja überhaupt viel für kleinere Ensembles geschrieben.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 259

Registrierungsdatum: 12. August 2005

3

Montag, 30. November 2009, 11:38

Ich vermute mal, Alfred meint zwar auch weniger bekannte Kammermusik bekannter Komponisten (sagen wir Verdis Quartett, das aber sogar einen eigenen Thread hat, oder das von Sibelius), hauptsächlich aber solche weniger berühmter Komponisten, also etwa von Ries oder Spohr.
Die (meisten) Kammermusikwerke von Schumann oder Dvorak ist fraglos erstklassig und im Rampenlicht.

Es gibt bereits einen ähnlichen, etwas spezielleren thread:

Unbekannte Meister...

sowie Volkmann, Reinecke, Rubinstein und Raff

Angesichts der eher flauen Resonanz, die selbst herausragende Kammermusikwerke in diesem Forum hervorrufen, bin ich daher etwas skeptisch, ob ein weiterer Thread erforderlich ist.

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Schneewittchen

Prägender Forenuser

  • »Schneewittchen« ist männlich

Beiträge: 2 414

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

4

Sonntag, 28. Februar 2010, 16:42



Hierzu fällt mir spontan Christoph Graupner ein, dessen Werke mir unbekannt waren.
Diese beiden CDs mit Ouvertüren u.a. haben mich begeistert. Sie halten einen Vergleich mit J.S. Bach stand, aber wie auch immer, Graupner geriet in Vergessenheit.
mfG
Michael

  • »Kurzstueckmeister« ist männlich

Beiträge: 6 671

Registrierungsdatum: 16. Januar 2006

5

Montag, 1. März 2010, 11:34

Graupners Ouverturen kann man aber nicht als Kammermusik durchgehen lassen.

:beatnik:

Stefan Weiner

Anfänger

  • »Stefan Weiner« ist männlich

Beiträge: 38

Registrierungsdatum: 25. Januar 2010

6

Donnerstag, 11. März 2010, 01:48

RE: Kammermusik aus der "zweiten Reihe" - im Rampenlicht

Bei Alfreds Beschreibung seiner Idee zu diesem Thread kommt mir sofort ein Werk in den Sinn, das - fast gänzlich unbekannt - für mich eines der kompositorisch interessantesten und mittlerweile auch eines meiner liebsten Kammermusikwerke ist: Das Klavierquintett von Tanejev.




Tanejev war Solist der Uraufführungen der meisten Werke für Klavier und Orchester von Tschaikowsky und Lehrer von Skrjabin und Rachmaninoff.

Man höre auf die dichte, polyphone Stimmführung in den Ecksätzen, die Passacaglia im langsamen Satz und das originelle Scherzo - Sommernachtstraum auf Russisch!

Maßgeblich zu meiner Begeisterung für dieses Stück hat die famose Aufnahme mit Mikhail Pletnev und seinen Partnern Vadim Repin, Ilya Gringolts, Nobuko Imai und Lynn Harrell beigetragen.

Eine echte Entdeckung!




Cover von MOD 0001 Alfred eingefügt
“Music is enough for a lifetime, but a lifetime is not enough for music”
Sergei Rachmaninov

  • »santoliquido« ist männlich

Beiträge: 129

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2008

7

Donnerstag, 11. März 2010, 10:50

RE: Kammermusik aus der "zweiten Reihe" - im Rampenlicht

Hallo, guten morgen,

EMI hat 1977 eine LP-Kasette mit dem Consortium classicum herausgebracht, die den Titel "Franz Schubert und seine Freunde" trägt.
Neben nicht ganz so bekannten Werken Franz Schuberts (z.B. Streichtrio D 471 , Bläseroktett D 72 oder Nonett D 79) tauchen hier Werke von Franz Lachner, Maximilian Joseph Leidesdorf oder Leopold Jansa auf.
Besonders interessant sind zwei Stücke von Anselm Hüttenbrenner, nämlich ein Streichquintett in c-moll und ein Streichquartett in E-Dur.
Besonders im Streichquartett ist die Nähe Schuberts auf Schritt und Tritt zu spüren (z.B. Tod und das Mädchen).
Die Ausführenden sind Rainer, Wolfgang und Jürgen Kussmaul (Violinen, Viola), Henk Guittart (Viola) und Alwin Bauer (Violoncello).
Obwohl es sich um recht gefällige Stücke handelt, wird klar warum sich auf Dauer nur Schberts Werke durchsetzen konnten. Der Vergleich ist aber allemal lohnend.
Ob die Aufnahmen jemals auf CD erschienen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

Viele Grüße
santoliquido
M.B.

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 459

Registrierungsdatum: 9. August 2004

8

Donnerstag, 11. März 2010, 23:47

Zweite Reihe? Was soll das heissen?

War Leopold Kozeluch, der von Mozarts Vater ernsthaft als Rivale seines Sohnes gesehen wurde, ein Komponist der "zweiten Reihe"?
Damals wohl kaum, wenngleich aus einer Äusserung Kozeluchs, die uns überliefert ist, geschlossen werden kann, daß er Mozarts Genie sehr wohl über seine eigenen Fähigkeiten stellte: Der Salzburger Erzbischof Graf Colloredo suchte einen Nachfolger für Mozart und machte Kozeluch ein Angebot in der DOPPELTEN Höhe des Gehalts, das Mozart bezogen hatte. Dieser lehnte höflich ab, schrieb aber an einen Bekannten, er sei doch nicht verrückt in den Dienst eines Mannes zu gehen, der das Genie Mozart wie einen Lakaien behandelt habe, wie werde er dann erst mit ihm, Kozeluch umgehen???

Heute ist Kozeluch nur mehr einer Minderheit von Klassikkennern ein Begriff.

Genug der Einleitung:

Hier eine weitere Vorstellung eines Kammermusikwerkes eines Komponisten der "zweiten Reihe":



Er wird nicht nur von Zeitgenossen, sondern auch von heutigen Kritikern durchaus in eine Reihe mit Mozart oder Haydn gestellt.
Die hier aufgenommenen Klaviertrios sind lediglich 3 von 63, die Kozeluch nachweislich komponiert hat. Ihre volle Schönheit habe ich beim ersten Mal Hören nicht mitbekommen, umso beeindruckter, war ich beim heutigen Wiederhören, welches im Rahmen einer Recherche für diesen Thread stattfand.´Trio 1790 spielt auf Originalinstrumenten, die CD kostet bei jpc derzeit 5.90 Euro

mfg aus Wien

Alfred

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Siegfried

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  • »Siegfried« ist männlich

Beiträge: 4 670

Registrierungsdatum: 26. Oktober 2005

9

Freitag, 19. März 2010, 16:51

Zweite Reihe ?

Diese Rossini-Kompositionen (Streichersonaten Nr. 3 & 6) dürften unter die Überschrift passen:

Weitgehend unbekannt, aber sehr reizvoll. :jubel:

Freundliche Grüße Siegfried

Theophilus

Administrator

  • »Theophilus« ist männlich

Beiträge: 10 823

Registrierungsdatum: 1. Dezember 2004

10

Freitag, 19. März 2010, 17:10

RE: Zweite Reihe ?

Zitat

Original von Siegfried
Diese Rossini-Kompositionen (Streichersonaten Nr. 3 & 6) dürften unter die Überschrift passen:

Weitgehend unbekannt, aber sehr reizvoll. :jubel:

Na ja, seit der legendären Einspielung, mit der die Academy of Saint Martin in the Fields praktisch über Nacht weltberühmt wurde, gehören Rossinis Streichersonaten zu den berühmtesten unbekannten Werken überhaupt.
;)


Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
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Registrierungsdatum: 9. August 2004

11

Samstag, 3. Juli 2010, 23:56

Zitat

Wer wäre denn ein Beispiel für die "zweite Reihe"?

Ich sehe, der Thread leidet an Definitionsfragen.
In der Tat ist auch schwer zu definieren wer in die erste, wer in die zweite Reihe gehört. Die Übergänge sind fliessend.
Ist Dittersdorf bereits 2. Reihe ?
Ich meine, das ist in diesem Zusammenhang weniger eine Frage der Qualität, sondern eine des Bekanntheitsgarades.
Ich meine in diesem Kontext kann man ihn getrost in die 2. Reihe stellen, denn von Dittersdorf ist grade mal eine Oper bekannt (die aber - drauf möchte ich wetten - nur ganz wenige hier im Forum kennen. Dann giibt es noch einige Sinfonien, die einige dem Namdne nach kennen. Mit Kammermusik schauts da schon trübe aus...
Also doch 2. Reihe...

Kein Zweifel jedoch dürften beim nächsten Kandidaten aufkommen: Joseph Bengraf (1745-1791). Kaum jemand wird von diesem veritablen Vertreter der Wiener Klassik schon gehört haben, selbst die hier vorgestellte Hungaroton-Aufnahme von Sechs Streichquartetten mit dem Festetics-Streichquartett ist den Angaben des Labels zufolge eine Ersteinspielung ...



Ob sie wohl hörenswert ist ?

Coverbild anklicken und selber hineinhören .......


mfg

aus Wien

Alfred

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Alfred_Schmidt

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12

Montag, 3. August 2015, 19:55


Nach 5 Jahren Pause setze ich den Thread fort. Interessant wie sich die Zeit4n ändern: Ich glaube kaum, daß heute jemand Christoph Graupner als Komponisten der 2. Reihe bezeichnen würde. Auch Tanejew würde ich heute nicht dort sehen. Es ist halt immer alles eine Frage des Blickwinkels und der Zeit in der eine Einschätzung abgegeben wird.....

Ich glaube indes, daß die heute hier vorgestellten 5 Streichquartette des Weimarer Hofkapellmeisters Ernst Wilhelm Wolf (1735-1792) gut in diesen Thread passen. Insgesamt hat er - soweit bekannt - 12 geschrieben.

Das Pleyel Quartett Köln spielt auf alten Instrumenten, welche mit Darmsaiten bespannt sind - was einen Klang ergibt, der Geschmackssache ist.....

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Alfred_Schmidt

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13

Sonntag, 23. August 2015, 20:03


Wäre da nicht der quietschende Ton eines der "historischen Instrumente" - man könne laut aufjubeln, so lieblich und beschwingt klingen die 6 Streichquartette von Bartolomeo Campagnoli (1751- 1827), einem Schüler Tartinis. Covertext und Musiklexikon sind sich über die Bedeutng Campagnolis einig, wogegen ich im Harenberg Kammermusikführer, an der Stelle wo er eigentlich zu finden sein müsste, nur "Cage" fand...... :thumbdown:

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Don_Gaiferos

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14

Mittwoch, 16. September 2015, 00:20

Dann möchte ich auch gerne noch mein Scherflein zu diesem Thread beitragen in Form von Werken von Franz Krommer. Der Komponist, der angeblich sogar mit Franz I. in den Krieg ziehen musste, damit dieser sich abends beim aktiven Musizieren im Quartett erholen konnte, ist für mein Empfinden kein Komponist der 2. Reihe, wiewohl man auch sicherlich darüber diskutieren kann, wie bekannt er beim breiten Publikum denn nun eigentlich ist - immerhin findet man schon ein paar Einspielungen. Nun denn, jedenfalls halte ich diese CD für sehr erwähnenswert, und derzeit ist sie für lächerliches Geld (2,99) bei jpc erhältlich. Es wird auf historischen Instrumenten musiziert, und die Kompoistionen nehmen weniger durch schmelzende Melodien als durch ihren Rhythmus und ihre Lebhaftigkeit ein.

Alfred_Schmidt

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15

Montag, 28. März 2016, 23:19

Vincenzo Manfredini - sämtliche Streichquartette

Immer wenn ich einen Komponisten in diesen Thread einordne, dann packt mich unterschwellig ein schlechtes Gewissen, denn die meisten der hier genannten Komponisten waren zu Lebzeiten sicher keine Vertreter der "zweiten Reihe" Dennoch müssen wir sie ja unter irgendeinem Begriff zusammenfassen. So ist der heute hier vorgestellte Komponist, Vincenzo Manfredini (1737-1799) mit Sicherheit weniger bekannt als sein Vater Francesco Manfredini (1684-1762), von dem unter anderem das berühmte "Weihnachtskonzert" stammt. Manfredini junior schrieb unter anderem Opern und Sinfonien. Vom Segment der Streichquartette sind 6 Werke überliefert. Sie sind sehr gefällig zu hören, ich würde fast sagen, volkstümlich und ein wenig tändelnd, leicht und luftig und stehen stark im Kontradt zu den "gelehrten" Quartetten eines Joseph Haydn. Unterhaltungsmusik im besten Sinne das Wortes also..

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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16

Dienstag, 5. Juli 2016, 22:39


3 Streichquartette hat Johann Wenzel KALLIWODA (1801.1866) geschrieben - und zwar in relativ dichter Folge hintereinander (1835 - 1836 - 1836) Ich fand den ersten Satz des ersten Quartettes etwas nüchtern (sperrig wäre wohl übertrieben) aber schon beim zweiten Satz verflüchtigte sich dieser Eindruck. Der dritte Satz beginnt mit einem Pizzicato, da hatter er mein Herz schon gewonnen. auch der weitere Verlauf des Satzes bot nur Anlass zur Freude. Ein rasanter 4. Satz bringt das interessante Quartett zu seinem Ende. Auch bei den beiden weiteren Quartetten zeigt sich Kalliwoda als origineller einfallsreicher Komponist, bei dem ich kein direkten Vorbilder orten kann. Das Sahnehäubchen für mich ist indes der Finalsatz des Quartetts Nr 3 - ein Ohrwurm in Reinkultur...

mfg aus Wien
Alfred

ACHTUNG: Die gleiche Aufnahme war zuvor unter dem Label CALLIOPE vermarktet worden!!

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Alfred_Schmidt

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17

Samstag, 28. Oktober 2017, 14:42

Mozart war grade mal 13 Jahre alt, als Maddalena Lombardini (1745-1818) - eigentlich hieß sie nach ihrer Vermählung mit dem einem italienischen Geiger, Maddalena Sirmen - diese wunderschönen sechs Streichquartette schrieb. Sie war Sängerin, Violinistin und Komponistin. Es sind an die 30 Werke von ihr überliefert, darunter 6 Violinkonzerte op 3, die 2006 bei HUNGAROTON auf 2 CDs erschienen, inzwischen aber bereits gestrichen sind....
Auf der in meinem Besitz befindlichen CD mit den Streichquartetten (sie erinnern ein wenig an Boccherini) stehen falsche Lebensdaten (1735-1799), alle anderenQuelle ben 1745-1818 an......

mfg aus Wien
Alfred

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WoKa

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18

Samstag, 28. Oktober 2017, 14:56

Hallo!

Durch Garaguly wurde auf den Komponisten Joseph Holbrooke und seine Klavierquartette aufmerksam. Was ich gerade höre ist allerdings nicht die CD, die Garaguly eingestellt hatte. Da ich derzeit amazon music teste, greife ich auf die Einspielungen zurück, die ich dort kostenfrei hören kann. Das ist Kammermusik, die sich in der zweiten Reihe nicht zu verstecken braucht:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo