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Sven Godenrath

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Beiträge: 920

Registrierungsdatum: 24. März 2010

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Montag, 26. April 2010, 19:40

Mina Foley

Miss Foley must be New Zealand’s greatest operatic find.
Derjenige der dieses über diese Sängerin gesagt hatte war kein geringerer als Tito Schipa.
Die Sopranistin wurde am 09.03.1930 geboren und ist am 21.01.2007 gestorben.
Sie hatte ihre ersten Gesangsstunden bei Sister Mary Leo einer Dame die keine unbekannte sein dürfte.
Schließlich hat sie auch die gesangliche Zukunft von Dame Kiri Te Kanawa , Malvina Major und Heather Begg entscheidend geprägt.
Biographische Daten über Mina Foley sind spärlich gesäht.
Sie schien lediglich bis 1961 gesungen zu haben.
Ich konnte weder etwas über ihr Bühnenrepertoire noch über ihre Laufbahn in Erfahrung bringen.
Ich muß mich daher bei der Beurteilung der Stimme auf zwei CDs verlassen.
Miss Foley besaß einen angenehm timbrierten lyrischen Sopran mit einer guten Koloraturtechnik.
Dieses tritt besonders bei den Arien Caro Nome , O luce de Quest’Anima ( Linda di Chamounix / teilweise mit Klavier, teilweise mit Orchesterbegleitung ), Arie der Königin der Nacht oder auch Ou ca la jeune indove (Lakme ) zu tage.
Auch in der elegischen Arie Depuis le jour oder in Operetten Arien wie dem Nonnenchorus ( unereicht von Kiri Te Kanawa) findet sie den richtigen Ton.
Weniger gut schneidet die Stimme hingegen bei Arien aus den Opern Ernani und La forza del Destino ab.
Auch für die große Arie aus La Traviata zum Ende des ersten Aktes empfinde ich ihre Stimme, wenn auch brilliant gesungen, als zu leicht.
Restlos überfordert ist sie hingegen mit der Casta Diva. Die Stimme besitzt nicht das nötige Volumen und ihre Koloraturketten, die einer Gilda angemessen wären, wirken in der hier vorgetragenen Art und Weise einfach nur deplaziert.
Hier wäre sie besser Beraten gewesen, wenn sie diese Arie nie gesungen oder aber sich hinsichtlich der zusingenden Koloratur einen besseren Berater gesucht hätte.
Die Lieder scheinen ebenso wie die Arien Mitschnitte aus Konzerten zu sein.
Auf einer zweiten Cd sing sie Lieder, geistliche Gesänge und Weihnachtslieder zur Orgel und zum Klavier.
Es ist schade, das es mir ihr kein einziges vollständiges Rollenporträt zu geben scheint aber vielleicht kommen ja im laufe der Zeit noch mehr Aufnahmen mit ihr ans Licht.
Zu wünschen wäre es ihr, denn ins besondere ihr Gilda Arie macht hier Neugierig auf mehr.

CD: The early Years / Songs for you