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Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

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61

Samstag, 14. Juni 2014, 10:26

Ich nominiere Krystian Zimerman. Da ich so gut wie nie Musik für Klavier solo höre, beruht diese Wahl einzig auf seinen Aufnahmen der großen Klavierkonzerte. Die Einspielungen der Klavierkonzerte von Brahms und Chopin haben für mich Referenzstatus.

Marco

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  • »Marco« ist männlich

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62

Sonntag, 22. Juni 2014, 17:27

Auf platz 3 ist Helene Grimaud


  • »Adrian Leverkuehn« ist männlich

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63

Sonntag, 22. Juni 2014, 18:39

Michael Korstick ist ja schon gebührend erwähnt.
Pflichte Alfred Schmidt bei. Auch ich halte ihn für einen genialen Beethoven-Interpreten, von denen es nur wenige gibt und deren Anzahl immer schon relativ überschaubar war.
Der von Alfred Schmidt erwähnte "unvergleichliche Rhythmus" äußert sich auch in einer interpretatorischen Freiheit der Handhabung des Metrums (z.B. op. 101, Finale).

Meine Pianistin für heute: Seta Tanyel
Referenzaufnahme: Brahms, Händel-Variationen op. 24 (+ Beethoven Eroica op. 35)

Marco

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  • »Marco« ist männlich

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64

Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:45

auf platz4 - Nelson Freire, hier mit dem Pianoconcert von Schumann


Marco

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  • »Marco« ist männlich

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65

Freitag, 4. Juli 2014, 23:42

auf 5 ist HJ Lim.
Hier mit dem Piano Concert Nr.3 von Rachmaninov


JLang

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66

Mittwoch, 16. Juli 2014, 23:14

Als Nr. 8 nominiere ich Marta Argerich obgleich sie ja eigentlich nicht mehr allein auftritt.

Sie ist jederzeit in der Lage, beim Klavierspiel geniale Momente zu entwickeln, auch wenn das Spiel bisweilen extrem temperamentvoll werden konnte (und wohl noch immer kann). Sehr hörenswert sind etwa



Mit besten Grüßen
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

William B.A.

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  • »William B.A.« ist männlich

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67

Mittwoch, 16. Juli 2014, 23:50



Als Nr. 6 nominiere ich Mitsuko Uchida, die ich im Winter zuletzt mit enem großartigen Abend in Köln erlebte, Schubert D. 894 und Beethoven p. 120 "Diabelli", hier mit einer exemplarische Schubert-Box:

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Marco

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  • »Marco« ist männlich

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68

Montag, 21. Juli 2014, 15:18

Auf der 5 liegt HJ Lim


William B.A.

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  • »William B.A.« ist männlich

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69

Montag, 21. Juli 2014, 19:33

Als Nr. 7 möchte ich hier Pierre-Laurent Aimard nennen, den ich in dieser schönen GA mit Harnoncourt und den fünf KK Beethoven habe:



Am 11. 9. werde ich ihn in der Kölner Philharmonie erleben mit Bachs WT I.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Maurice

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70

Montag, 21. Juli 2014, 20:11

Dann möchte ich mit meiner No. 6 weitermachen:

Marc-André Hamelin

Jahrgang 1961 – geboren in Montreal/Kanada – also frankokanadischer Pianist … und Komponist!
Besonders bekannt wurde er durch das Spielen selten aufgeführter Stücke mit enormen technischen Schwierigkeitsgraden – aber auch das Standardrepertoire vernachlässigt er nicht.

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

wok

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Beiträge: 863

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71

Dienstag, 22. Juli 2014, 02:16

Als Nr. 6 nomminiere ich FRANK BRALEY

Dieser französische Pianist wurde am 4. Oktober 1968 in Corbeil Ossonnes geboren. Mit 4 Jahren begann er mit dem Klavierspiel, bereits mit 10 Jahren trat er als Solist des ORCHESTRE PHILHARMONIQUE VON RADIO FRANCE auf. Endgültig für die professionelle Musikerlaufbahn entschied er sich aber erst mit 18 Jahren! Mit 21 Jahren beendete er sein Studium am Pariser Conservatoire mit dem 1. Preis für Klavier und Kammermusik. Auch beim ersten großen internationalen Klavierwettbewerb, dem Concours Reine Elisabeth in Brüssel gewann er auf Anhieb mit 23. Jahren den 1. Preis. Damit begann sein Einstieg in eine steile Konzertkarriere, die ihn in zahlreiche europäische Länder, und auch in die USA, Kanada und Japan führte
1999 trat er als Solist in China mit dem ORCHESTRE NATIONAL DE FRANCE unter CHARLES DUTOIT auf. Häufig trat er anschließend mit den Brüdern RENAUD und GAUTIER CAPUCON als Trio-Ensemble in verschiedenen europäischen Musikstädten auf. Er spielte mit namhaften Orchestern und unter bekannten Dirigenten, wie INBAL, JANOWSKI, JORDAN, MARRINER, MASUR, MENUHIN, SADO etc.

In seinem Schallplattendebut 1994 erzielte er mit seiner Interpretation von SCHUBERT's großer A-Dur-Sonate größte allgemeine Aufmerksamkeit der Fachpresse, und diese Einspielung wurde in höchsten Tönen als "hochrangig", "hervorstechend klangschön", "wunderbar fließend" und von "gewinnender Natürlichkeit" gepriesen. Auch seine Einspielungen von Kammermusik, vor allem Violinsonaten und Klaviertrios, stiießen auf große Anerkennung, und er erhielt dafür auch schon Auszeichnungen, wie z. B. den "Diapason d'Or" und den "Choc du Monde de la Musique". In dieser Formation tritt er auch häufig in den großen Konzertsälen in Athen, Paris, Wien, Florenz, New York etc. auf.

Ich erlebte FRANK BRALEY zumsammen mit dem kongenialen und inzwischen weltbekannten RENAUD CAPUCON vor 4 Jahren mit den BEETHOVEN Violinsonaten im Konzertsaal des "Museo Picasso" in Málaga, und war von deren Spiel, insbesondere auch deren fantastischen Zusammenspiel, absolut begeistert, wie auch das musikkundige spansiche Publikum. Es handelt sich hier um zwei (ich schließe RENAU CAPUCON gleich mit ein, denn die beiden spielten wie aus einem Gruß) ungemein sympathische, uneitle Menschen und Persönlichkeiten, mit denen ich auch nach dem Konzert außerhalb des Konzerthauses noch ausgiebig sprechen, und von ihnen auch Fotos machen konnte. Ihr Spiel ist mitreißend und auf allerhöchstem technischen Niveau, ein pianistisches Problem scheint es für FRANK BRALEY nicht zu geben - ausdrucksstark und dann wieder mit feinsten Nuancierungen - und BEETHOVEN scheint den beiden ganz besonders zu liegen - ein Konzert, das ich mir sogleich mit mehreren Ausrufungszeichen in meinen Konzertaufzeichnungen notierte!

Viele Grüße

wok



Thomas Pape

Moderator

  • »Thomas Pape« ist männlich

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Registrierungsdatum: 30. August 2006

72

Dienstag, 22. Juli 2014, 14:02

Von mir nun die Nr. 4:
Abdel Raman El Bacha. Den Franco-Libanesen habe ich bereits mit einem eigenen Thread vorgestellt. Nach wie vor empfehle ich seine Einspielungen der Werke von Chopin und Ravel. El Bacha hat auch das Neue Testament der Klaviermusik aufgenommen. Diese Box habe ich indes noch nicht.





Die Aufnahmen für den Beethoven-Zyklus begann El Bacha in dne 1990er Jahren für sein altes Label Forlane. Bei der aktuellen Ausgabe von harmonia mundi/mirare dürfte es sich um eben diese Aufnahmen handeln, die erstmals 2000 als Box veröffentlicht wurden.

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

JLang

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73

Dienstag, 22. Juli 2014, 23:02

Nr. 9 ist - obgleich nie selbst gehört - Howard Shelley

Zwei Gründe kann ich dafür anführen:
1) Die Einspielung der Clementi-Sonaten: alle, die ich bisher gehört habe, konnten mich überzeugen, zwei Folgen fehlen mir allerdings noch


2) Der unermüdliche Einsatz für die Klavierkonzerte der Romantik, stellvertretend hier Kalkbrenner


Mit herzlichem Gruß
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
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Maurice

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  • »Maurice« ist männlich

Beiträge: 4 831

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

74

Donnerstag, 31. Juli 2014, 23:22

Und die No. 7 ist:

Ronald Brautigam

– ein niederländischer Pianist, geboren 1954, der in Amsterdam, London sowie in den USA bei Rudolf Serkin studierte.

Er spielt sowohl auf modernen Instrumenten, aber auch bestimmte Werke auf dem Hammerklavier – z.B. die Beethoven-Sonaten und die Haydn-Sonaten komplett ein.




Einige Aufnahmen aus seinem Repertoire:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

steppenhund

Schüler

  • »steppenhund« ist männlich

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Registrierungsdatum: 11. Februar 2008

75

Freitag, 29. August 2014, 09:11

Ich kann es nicht glauben, ich habe hier noch nicht gepostet

Guten Tag,

ganz habe ich noch nicht kapiert, was man darf und was nicht. Die Korrekturen waren notwendig, weil ich den Titel nicht richtig gelesen habe.

Aber ich möchte hier einmal meine zehn nennen, obwohl es auch dreißig sein könnten oder nur drei.
(Ich beziehe mich mittlerweile auf Pianisten, die auch bei Beethoven und Schubert ihre Schwerpunkte haben und lasse die Chopinskys und Lisztis außen vor.)

1) Gregorij Sokolov - lebt
2) Svatoslav Richter - lebt in meinem Herzen - statt dessen Alfred Brendel (den hatte ich ganz vergessen)
gestrichen 3) Friedrich Gulda
4) Andras Schiff - lebt
gestrichen 5) Shura Cherkassky - statt dessen Daniel Barenboim
gestrichen 6) Vladimir Sofronitzky - statt dessen Jewgeni Kissin
7) Marta Argerich
8) Valentina Lisitsa
gestrichen 9) Alexander Satz - statt dessen Elena Kushnerova
10) Hansi Hartmann (muss ich doch anführen! Warum sollte ich mich denn sonst täglich ans Klavier setzen?)
Eine Signatur, die ich 1990 verwendet habe:
"Better to create than to consume"

JLang

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  • »JLang« ist männlich

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Registrierungsdatum: 4. August 2013

76

Sonntag, 9. August 2015, 23:31

Nach langem Überlegen folgt nun meine Nr. 10 (alle Nennungen sind ohne Rangfolge gewesen)

Auch wenn ich große Namen wie Christian Zimerman (noch nicht live gehört), Grigory Sokolov oder András Schiff sowie Vladimir Ashkenazy (noch nicht live gehört) nicht berücksichtigen konnte, gebührt die Nr. 10 recht eindeutig
Mitsuko Uchida. Live gehört die Diabelli Variationen und Schubert Impromptus: ein Erlebnis.
Von ihren Einspielungen gehören für mich seit neuestem die Mozart Klavierkonzerte ganz nach oben. Doch auch ihre Einspielung der Sonaten ist nicht zu verachten.



Meine Nominierungen sind damit aufgebraucht, mit ein wenig Abstand sehe ich die oder andere Nennung von mir kritisch (war doch nach den "großen Zehn" gefragt, da hätte man den ei oder anderen vielleicht vor Shelley oder Katz gesehen, aber in ein paar Wochen wäre vielleicht Maltempo hinzugekommen, so ändert sich das aktuelle Ranking auch mit der Hörvorliebe),

mit bestem Gruß
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)