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Alfred_Schmidt

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1

Mittwoch, 21. März 2012, 22:41

Franz Anton Hoffmeister (1754-1812) - Komponist und Musikverleger

Franz Anton Hoffmeister - Ein Mann für alle Fälle



Sein Freund Wolfgang Amadeus Mozart widmete ihm das Streichquartett KV 499, Beethoven war mit ihm ebenfalls befreundet, und mit Haydn gab es geschäftliche Kontakte. Die Rede ist vom Komponisten und Musikverleger Franz Anton Hoffmeister (1754-1812), dessen Todestag sich heuer zum 200. Male jährt. Zu Lebzeiten hoch geschätzt und beliebt ist Hoffmeister heute so gut wie vergessen, nicht mal Das Tamino Klassikforum hat ihm bis jetzt einen Thread gewidmet.. Das ist in vielerlei Hinsicht unverständlich, denn er war nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikverleger von Bedeutung, verlegte er doch Werke von Mozart, Haydn. Beethoven, Dittersdorf und Pleyel. Aber auch als Komponist war er äusserst fruchtbar, was ihm im 19 Jahrhundert den Ruf eines „Vielschreibers“ von „seichten“ Werken eintrug, den er bis heute nicht ganz los geworden ist.
In der Tat könnte man seinen Werken das Attribut „gefällig“ zuweisen, welches einst als Lob gedacht war, heute jedoch einen eher abwertenden Beiklang hat. Ich erlaube mir an dieser Stelle in Erinnerung zu rufen, dass auch Vivaldi, ebenso wie Boccherini diesen Ruf hatten – und teilweise heute noch haben……
Gemessen an dem, was Hoffmeister komponierte, ist seine Diskographie vergleichsweise klein. Es dürfte auch noch kein wissenschaftlich betreutes Werksverzeichnis geben, jenes bei Wikipedia ist nicht komplett, das von Klassika ebenfalls ein Torso.

Ich erwähne nur das Allerwichtigste, weil das meiste sowieso nicht auf Tonträger existiert (von Aufführungen reden wir erst gar nicht) - und daß sich hier im "Jubiläumsjahr" (ich werde nie verstehen was an einem Todestag zu feiern wäre) etwas Entscheidendes ändern würde - daran glaubt wohl niemand ernstlich....
Belegt sind 70 Sinfonien, 9 Opern, 42 Streichquartette, sowie zahlreiche Instrumentalkonzert in unterschiedlichen, oft eigenartigen Besetzungen....

Wer in die musikalische Welt Hoffmeisters hineinschnuppern will, dem empfehle ich fürs erste zwei CDs:



Hörproben gibt es bei Klick aufs Coverbild...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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moderato

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2

Donnerstag, 22. März 2012, 02:47


Dieter Klöcker hat zusammen mit Giuseppe Porgo und dem Süddeutschen Kammerorchester Hoffmeister-Werke der Klarinettenliteratur eingespielt, die in einem Archiv verstaubten. Diese Aufnahme mit zwei Sinfonia Concertante für zwei Klarinetten sowie einem Klarinettenkonzert in B-dur sind sehr hörenswert.

Ehe sie aus dem Katalog verschwinden, empfehle ich diese beiden Scheiben aus dem Hause cpo (eingespielt mit dem Consortium Classicum) die Serenaden für Bläser, sogenannte Harmonie-Musik aus der Feder Franz Anton Hoffmeisters enthalten.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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Alfred_Schmidt

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3

Donnerstag, 22. März 2012, 21:56


Neben der gestern empfohlenen CD mit den Viola-Konzerten Nr 1 und 2 gibt es eine weiter im Programm
Abb 1 enthält zusätzlich das Viola-Konzert nr 1 von Carl Philpp Stamitz (1745-1801), während die Oehms Veröffentlichung die Etüden Nr. 1-12 für Viola von Hoffmeister bietet. - DA man sich stets der Tatsache bewusst sein muß, daß - ist ein Werk dieses Segments erst mal aus den Katalogen gestrichen - man vermutlich 50 Jahre warten muß bis man es wieder in irgendeiner Form veröffentlicht - werden dies vermutlich nur jüngere Musikfreunde erleben. Ich persönlich bin auf Nummer sicher gegangen und habe mir beide Einspielungen vergönnt...

Der Beginn des 3. Satzes von Hoffmeisters Viola-Konzert in D-Dur erinnert (mich) ein wenig an den ebenfalls 3 Satz (ebenfalls Rondo) von Mozarts Hornkonzert Nr 2 KV 417.

Ansonst können beide Produktionen allen Liebhabern von Violakonzerten, aber auch Celloliebhabern nur wärmstens empfohlen werden. Es ist mir unverständlich warum nur so wenig für dieses Instrument komponiert wurde.....

Viel Spaß mit diesen Ohrwurmthemen
wünscht Alfred

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Alfred_Schmidt

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4

Samstag, 16. März 2013, 20:21

Hoffmeister, eine prägende Figur seiner Zeit, sowohl als Komponist, als auch als Verleger ist heute ja nur noch Spezialisten der Wiener Klassik ein Begriff. Leider verfügt er heute über keine "Lobby", wie etwa seine Kollegen Rosetti und Pleyel, deren Fan-Gesellschaften stets dafür sorgen, daß neue Aufnahmen gemacht werden und Konzerte stattfinden und somit die Namen dieser beiden vor dem Vergessen bewahren. Gott sei Dank haben einige Independent Labels die Marktchance erkannt und doch ein wenig von Hoffmeister aufgenommen. Die hier abgebildete CD mit den Flötenkonzerten Nr 21 und 24 (!!) wurde für Naxos am 4. und 5. Oktober 2011 in Prag aufgenommen, hat aber offensichtlich den Sprung ins Hoffmeister Jubiläumsjahr nicht mehr geschafft. Sie ist seit 25. Feber 2013 bei jpc gelistet. Auch wer nicht unbedingt ein Freund der Flöte als Soloinstrument ist wird wahrscheinlich bei Hoffmeister auf seine Kosten kommen.

mfg aus Wien
Alfred

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Maurice

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5

Samstag, 16. März 2013, 21:11

Und weiter gehts mit neuen Einspielungen des Komponisten:

Flötenkonzerte No 16, 17 und 22

Prager Kammerorchester,
Bruno Meier, Flöte

Wie schon bei den Ersteinspielungen der Hoffmeister-CD Vol. 1 hat der Schweizer Flötist Bruno Meier auch diese drei bislang unbekannten Flötenkonzerte wiederentdeckt, eigens für die vorliegende Produktion eingerichtet und präsentiert sie nun mit dieser zweiten Folge ebenfalls als Weltersteinspielungen.

Elegante, melodisch eingängige Themen, ausgedehnte Dimensionen in den Kopfsätzen, Dur-Moll-Kontraste und last, not least: die Ausgestaltung des technisch anspruchsvollen Soloparts mit schnellsten Läufen, virtuosem Passagenwerk sowie extremen Registerwechseln. Hoffmeister traf den Geschmack seiner Zeit und fand die perfekte Balance zwischen Gefälligkeit und Kunstfertigkeit.
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

Alfred_Schmidt

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6

Mittwoch, 3. April 2013, 21:13

Bei der hier gezeigten CD handelt es sich um Kammermusik, Man hätte die CD ebensogut im dortigen Bereich vorstellen können, denn Hoffmeisters Kammermusik war zu dessen Lebzeiten viel gespielt, sogar im Hause Mozarts griff man, wenn man sich zum häuslichen Quartettspiel zusammensetzt auf Werke von Hoffmeisters zurück. Kein Wunder, sie sie waren hervorragend gearbeitet und trafen sehr gut den Geschmack der Zeit. Quartette mit Kontrabaß (welcher die erste Geige ersetzte und dem oft ein Solopart zugeteilt war) waren eher die Ausnahme, so daß die Werke dieses Genres für Liebhaber dieses Instruments eine willkommene Bereicherung des Repertoires darstellten.

Wie die Musikwissenschafter der Vergangenheit sich des (ungestraften) Rufmords verdienter Komponisten schuldig machten - und warum manche derselben in Vergessenheit gerieten mag folgender Test aus einem Fachlexikon (Riehl 1853) unterstreichen:

Zitat

Hoffmeister schrieb eine Unzahl kleiner Sächelchen, die den Dilettanten angenehm waren. Er bildet recht eigentlich den Uebergang zu jenen modernen Musikern, die ihr Talent mit allerhand kleinen Modewaaren hausiren gehen lassen. Er zeigt uns, wie es möglich war, daß so kurze Frist nach dem Zeitpuncte, wo der Dilettantismus erst als kunstgeschichtliche Macht in die Musik eingetreten war, fast die ganze Tonkunst sich auflösen konnte in eitel Dilettantenwerk

Die "Modewaren" haben - zumindest teilweise - überdauert - und sie sind mir "angenehm" - wenngleich mit den "Dilettanten" vermutlich keine Hörer sondern Spieler gemeint waren...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Theophilus

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7

Donnerstag, 4. April 2013, 07:18

Wie die Musikwissenschafter der Vergangenheit sich des (ungestraften) Rufmords verdienter Komponisten schuldig machten - und warum manche derselben in Vergessenheit gerieten mag folgender Test aus einem Fachlexikon (Riehl 1853) unterstreichen:

Wenn hier jemand Rufmord begeht, dann du an den Musikwissenschaftlern! ;)

Wilhelm Heinrich Riehl war Journalist und Buchautor. Außerdem war er studierter Theologe und beschäftigte sich intensiv mit Volskunde und Kulturhistorik. Aber Musikwissenschaftler war er mit Sicherheit keiner! Musikwissenschaftler geben nur ganz selten Wertungen ab, sie interessiert die formal richtige Aufarbeitung der Musikgeschichte im historischen Kontext. Die Wertungen lassen sie in der Regel andere machen...

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Alfred_Schmidt

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8

Sonntag, 19. Mai 2013, 17:24

Und wieder ein bisschen Hoffmeister:
Alle Theorie ist grau. Daher habe ich einen Ausschnitt aus einer Hoffmeister Sinfonie verlinkt, welche auf der weiter oben abgebildeten Chandos CD der Serie "Contempories of Mozart" enthalten ist. (Beitrag 1) Ich nehme an, man wird mir beipflichten, daß sie in der Tat recht eingängig und publikumswirksam ist - natürlich nur für Leute, die die Musuk des 18. Jahrhunderts mögen....


Laut MGG hat Hoffmeister zumindest 44 Sinfonien geschrieben, von denen 15 gedruckt wurden, 13 gelten derzeit als verschollen. Dennoch - wäre noch einiges in den Archiven was hörenswert wäre.

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Alfred_Schmidt

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9

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:11

Ich habe bereits vor ein oder zwei Stunden im Neuheiten Thread die links oben im Bild abgebildete CD mit Klaviersonaten von Hoffmeister erwähnt, welche eine Weltersteinspielung sind. Am Flügel sitzt Biliano Tzinlikova aus Sofia, welcher seit 2003 österreichische Staatsbürgerin ist und an Mozarteum in Salzburg unterrichtet, sowie auch im Konzertsaal aktiv ist. Die Hoffmeister Aufnahme ist ihre erste Studioarbeit. Sie umfasst 3 CDs - von denen allerdings derzeit erst eine erscheint (aufgenommen sind bereits alle) - der Rest folgt im Juni und im Herbst 2015.
Ich möchte hier einmal mehr den Beweis antreten, daß youtube-Samples - richtig gestaltet - ein nützliches Werkzeug zur Kundeninformation und zum Erwecken des Interesses darstellen. Meiner Infomation nach hat Paladino media die Aufnahmen produziert - erscheinen werden sie aber unter dem Label GRAND PIANO.


Eine kurze Besprechung ist gepant, sobald ich die erste CD in Händen halte -bestellt ist sie bereits...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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lutgra

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10

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:37

Von Franz Anton Hoffmeister gibt es in meiner Sammlung NICHTS. Aber ich sehe, es gibt eine CD mit Streichquartetten. Kennt die jemand?

Alfred_Schmidt

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11

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:39

Ich besitze diese CD und würde sie allen Freunden der Kammermusik, die Wiener Klassik lieben, uneingeschränkt empfehlen. Das gilt sowohl für die Werke selbst - als auch für das Aviv-Quartett, welches hier noch in der Originalbesetzung spielt.(ich weise explizit darauf hin, weil auf der Homepage des Quartetts gerne auf die in dieser Zeit eingeheimsten Auszeichnungen zu verweisen, weitere Detail aber gerne übersehen). Die Aufnahme wurde im November 2001 in den Phönix Studios, Budapest gemacht, der Klang ist also nicht hallig, weil in akustisch suboptimaler Umgebung (Schloß oder Kirche) aufgenommen. Die hier veröffentlichten Quartette wurden in der Wiener Zeitung am 15. Jänner 1791 als Neukompositionen Hoffmeisters annonciert. Angeblich hat Hofmeister mindestens 34 Streichquartette komponiert...

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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lutgra

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12

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:56

Ich besitze diese CD und würde sie allen Freunden der Kammermusik, die Wiener Klassik lieben, uneingeschränkt empfehlen.
Die CD ist bereits bestellt. ^^

lutgra

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13

Mittwoch, 21. Januar 2015, 21:32

Ich besitze diese CD und würde sie allen Freunden der Kammermusik, die Wiener Klassik lieben, uneingeschränkt empfehlen.

Dieser Empfehlung schliesse ich mich an, nachdem ich jetzt nach drei Monaten endlich dazu gekommen bin, diese schöne CD zu hören. Alle drei Quartette sind sehr ansprechend geschrieben. Sie wurden um 1791 publiziert. Da war Haydn bei op. 64 angekommen. Stilistisch sind sie ähnlich wie die von Haydn oder Mozart, aber wenn man diese gut kennt, hört man auch, dass hier ein anderer Komponist am Werk ist, der vielleicht nicht ganz so genial ist, aber immer noch sehr, sehr gut. Die Freude an der Musik wird durch das frische und perfekte Spiel des Aviv Quartetts nur verstärkt. Schade, dass man diese junge preisgekürte Truppe seinerzeit nicht gleich für mehr Aufnahmen verpflichtet hat. Das Booklet spricht von insgesamt 34 Quartetten des Herrn Hoffmeister, wikipedia sogar von 42.

  • »Hartmut Spiesecke« ist männlich

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14

Donnerstag, 22. Januar 2015, 11:22

Ja, das ist richtig gute Musik, die die enorme Vielfalt der Zeit sehr gut demonstriert. Wer die Streichquartette von Haydn, Hoffmeister, Mozart und Kraus aus diesen Jahren nacheinander hört, bekommt ein kleines Aha-Erlebnis ob der unterschiedlichen "Personalstile". Ich besitzte die CD ebenfalls seit einiger Zeit und höre sie immer wieder mal im Kontrast zu den Genannten.

William B.A.

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15

Montag, 9. Februar 2015, 00:32


Mit dieser, von Alfred schon einmal vorgestellten CD möchte ich darauf hinweisen, dass Franz Anton Hoffmeister, der am 9. Februar 1812 gestorben ist, auch ganz entzückende Bläserserenaden komponiert hat.

Heute ist sein 203. Todestag.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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16

Dienstag, 12. Mai 2015, 00:57

Heute, zu seinem Geburtstag, habe ich eine CD mit Harfenmusik sowie Holzbläsern, Viola und Harfe ausgesucht:



Heute ist Hoffmeisters 261. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Alfred_Schmidt

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17

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 21:41

Erst im September 2015 wurde die Discographie Anton Hoffmeisters um 2 Sinfonien bereichert, zuvor gab es lediglich jene Aufnahme mit den "London Mozart Players" unter Matthias Bamert, welche ich bereits in Beitrag 1 dieses Threads vorgestellt habe. Die Neuaufnahme enthält die vermutlich letzten Sinfonien, die Hoffmeister geschrieben hat. Sie entstanden beide nach 1800 Es finden sich vereinzelt Anklänge an Mozart und Haydn, indes ist nicht zu überhören, daß ein neues Zeitalter angebrochen ist, manche Stellen lassen in puncto Dynamik schon Beethoven vorausahnen. Das war bisher bei keinen früheren Sinfonien Hoffmeisters der Fall. Hervorzuheben ist, daß der schöne Klang bei Hoffmeisters späten Sinfonien auch bei dynamischen und dramatischen Zuspitzungen nicht auf der Strecke bleibt. Die Themen sind eingängig und teilweise von hohem Wiedererkennungswert.
Der Dirigent Howard Griffiths entwickelt sich allmählich zu einem Geheimtip für Musik des frühen19 Jahrhunderts.....

mit freundlichen grüßen aus Wien
Alfred

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18

Sonntag, 9. Juli 2017, 18:17

Was hören, bei dieser Hitze ? Da bitete sich was Leichtes und Kurzes an. Eine Klaviersonate von Hoffmeister ist hier gerade richtig. Ich habe die Sonat in D-dur gewählt, aus der Pölitz Sammlung von 1797, soll heissen daß sie von besagten Herrn Pölitz, einem Leipziger Universitätsprofessor, abgeschrieben wurde und seiner Sammlung einverleibt wurde, 1797 muß nicht notwendigerweies das Kompositionsjahr gewesen sein, aber er spräche schün einigers dafür. Im ersten Augenblich, klingt die Sonate sehr nach Mozart. Wer genauer hinhört wird allerdngs einen etwas forscheren Ton feststellen (was allerdings auch an der Interpretation vin Bilians TZINLIKOVA liegen kann)
Hoffmeister geht im ersten Satz sehr sparsam mit dem Thematischen Material um, er verwendet es in abgewandelter Form immer wieder und sogt auf diese Weise für einen hohen Wiedererkennungswert, Auch der kurze zweite Satz, ein Adagio erinnert immer wieder an Mozart, wobei, wie schon im ersten, ein persönlicher Ton kaum zu überhören ist. Im dritten Satz kommen allmählich die Unterschiede besser zum Vorschein: Neben Mozarts leichter Klangsprache finden wir nun etwas kräftiger Töne, vor allem im unteren Bereich.Kein Beethoven - aber dennoch etwas "fester" geprägt.....

mfg aus Wien
Alfred

PS: Die Sonate in D-dur befindet sich auf Track 1 der abgebildeten CD Haffmeister Klaviersonaten Vol. 3 (Grand Piano)

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allegro_assai

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19

Sonntag, 9. Juli 2017, 22:21

Einfach mal reinhören in die CD "Lost and Found"
mit Albrecht Mayer, Oboe ...

Hoffmeister: Konzert für Oboe und Orchester C-Dur



allegro_assai

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20

Dienstag, 11. Juli 2017, 10:00

Hoffmeister-Gesellschaft e. V

Franz Anton Hoffmeister wurde 1754 in Rottenburg am Neckar geboren.
Rottenburg war zu dieser Zeit eine vorderösterreichische Oberamtsstadt,
bis sie 1805 an Württemberg fiel.
Hoffmeister verbrachte in Rottenburg seine Jugend, im Alter von 14 Jahren
ging er zur Ausbildung nach Wien.

Im vorigen Jahr wurde in Rottenburg die „Hoffmeister-Gesellschaft e. V “
gegründet um das Wissen über das Leben und Schaffen von F. A. Hoffmeister
zu fördern. Ein Archiv zu F. A. Hoffmeister soll bei der Stadt Rottenburg
geführt werden.

Näheres: http://www.hoffmeister-gesellschaft.de