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Harald Kral

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1

Donnerstag, 16. August 2012, 10:59

Vor 35 Jahren gestorben: Rockstar Elvis Presley

16. August 1977 – Der als „King of Rock ’n’ Roll“ in die Musikgeschichte eingegangene Sänger und Schauspieler Elvis Presley stirbt.


Elvis Aaron Presley (* 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi; † 16. August 1977 in Memphis, Tennessee), häufig einfach nur „Elvis“ genannt, war ein amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler, der als einer der wichtigsten Vertreter der Rock- und Popkultur des 20. Jahrhunderts gilt.
Wegen seiner Erfolge und seiner Ausstrahlung wird er auch als „King of Rock ’n’ Roll“ oder einfach als „King“ bezeichnet.
Presley gilt mit wahrscheinlich über einer Milliarde verkauften Tonträgern als der erfolgreichste Solo-Künstler weltweit. Und die CDs mit seiner Musik werden bis heute noch erfolgreich vermarktet - 35 Jahre nach seinem Tod 1977, als er eigentlich schon fast vergessen war.

Also an mir ist er eigentlich fast spurlos vorübergegangen. Als er seine ersten Hist hatte, war ich noch zu jung - und als ich mich für diese Art Musik interessierte, kamen schon die Beatles und die englische Beatmusik. Und seine Filme haben mich eigentlich nie interessiert.



LG

:hello:
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Bernward Gerlach

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2

Donnerstag, 16. August 2012, 11:19

Also an mir ist er eigentlich fast spurlos vorübergegangen.
An mir (Jahrgang 1944) nicht ganz. Bei der Tanzstunde (ich war 16) wurden seine Platten aufgelegt.

LG, Bernward

"Nicht weinen, dass es vorüber ist
sondern lächeln, dass es gewesen ist"
Waldemar Kmentt (1929-2015)


Milletre

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3

Donnerstag, 16. August 2012, 11:37

Also jetzt findet der auch schon Eingang in unser Forum, das ja ohnedies bereits überquillt von Themen, die hier nichts verloren haben!
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

Harald Kral

Erleuchteter

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4

Donnerstag, 16. August 2012, 13:35

Elvis war ein Popstar - ebenso wie Herbert von Karajan!
Wenn jemand über eine Milliarde Tonträger verkauft, kann man ihn nicht ignorieren.



Elvis Presleys Karriere begann der spätere 'King' als Teil der Rockabilly-Bewegung, bevor ihm der endgültige Durchbruch als Musiker im Rock 'n' Roll-Fieber Ende der 50er Jahre gelang.
Mit seiner Musik und seinem Charme eroberte Elvis die Bühnen in aller Welt, "kaum jemand konnte sich seinem Hüftschwung entziehen" (News.at).
Er avancierte zum ersten männlichen Sexsymbol, rockte in den 60ern Hollywood mit Auftritten in insgesamt 31 Spielfilmen und war in den letzten acht Jahren seines Lebens fast permanent auf Tournee.
Am 16. August 1977 verstarb Elvis mit 42 Jahren auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee.
Doch auch nach seinem Ableben bleibt er, was er immer war: der 'King'.

8-)
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Milletre

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5

Donnerstag, 16. August 2012, 14:59

Elvis war ein Popstar - ebenso wie Herbert von Karajan!
Wenn jemand über eine Milliarde Tonträger verkauft, kann man ihn nicht ignorieren.
8-)

Es geht mir ja nicht um den Presley, der - zum Unterschied zu Karajan (!) - ein Pop-Star war und m.M. in einem Klassik-Forum fehl am Platz ist. Mir geht es darum, dass besonders in letzter Zeit threads aufgemacht werden, die die Übersichtlichkeit von Tamino immer stärker beeinträchtigen. Man könnte doch Sammelthreads à la "Was sonst noch berichtenswert ist" aufmachen oder im Tritsch-Tratsch damit unterkommen.

Wenn Du meinst, mich mit Karajan necken zu müssen, könnte ich ebenso reagieren und die Kozub-Keule schwingen. Tu ich aber nicht (zumindest nur dort, wo es hingehört)!
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

9079wolfgang

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6

Donnerstag, 16. August 2012, 15:48

Ja, liebe Freunde!

Ich bin bei diesen Kommentaren hin- und hergerissen. Ich bin zwar ein großer Opernliebhaber, habe aber zu meiner Sturm- und Drangzeit auch Elvis, Bill Haley, Beatles, Rolling Stones u. A. gehört. Daher besitze ich außer meiner Opern- und Operettensammlung auch eine größere Sammlung LP´s der Vorgenannten. Elvis war nun einmal ein Idol seiner Zeit. Übt ein wenig Toleranz bei dieser und ähnlichen Ikonen aus, sonst muß ich Euch mal zu einer Flasche Wein einladen, und diese Drohung sollte Euch Warnung genug sein!



Herzlichst
Wolfgang
W.S.

Harald Kral

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7

Donnerstag, 16. August 2012, 16:31

.....Übersichtlichkeit von Tamino immer stärker beeinträchtigen.

Dieser Argumentation kann ich so nicht ganz folgen! Wir befinden uns hier im "Jazzkeller" ganz unten. Dort verstecken wir auch ein bißchen Pop- und Folk-Musik, für die sonst im Forum kein Platz ist. Dadurch wird kein anderes Themengebiet irgendwie gestört.
Wenn es jemandem hier im Jazzkeller nicht gefällt - das Forum ist groß genug, da kann man ja auch woanders lesen....
Harald

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rodolfo39

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8

Donnerstag, 16. August 2012, 18:32

Karajan und Elvis haben aber doch eine Gemeinsamkeit: Beide konnten sich gut vermarkten

Erich Ruthner

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9

Donnerstag, 16. August 2012, 22:33

In meiner Jugend ist Elvis mit Ausnahme einiger Filme auch an mir ohne größere Spuren vorübergegangen.

Inzwischen besitz ich einige CD's von ihm mit wirklich guter Musik. Und auf die möchte ich nicht verzichten.



Erich
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Milletre

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10

Donnerstag, 16. August 2012, 23:13

In meiner Jugend ist Elvis mit Ausnahme einiger Filme auch an mir ohne größere Spuren vorübergegangen.

Inzwischen besitz ich einige CD's von ihm mit wirklich guter Musik. Und auf die möchte ich nicht verzichten

Lieber Erich,

natürlich soll niemand auf seine Lieblinge verzichten, darum geht es mir ja nicht. Auch ich habe ausserklassische Lieblinge, aber das gehört nicht in ein Klassik-Forum, meine ich.

Was in diesem Forum die Frage Bahnfahrt 1. oder 2. Klasse verloren hat, ist mir äußerst schleierhaft! (nur ein Beispiel von mehreren, die in letzter Zeit metastasieren.)
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

Theophilus

Administrator

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11

Freitag, 17. August 2012, 00:27

Auch ich habe ausserklassische Lieblinge, aber das gehört nicht in ein Klassik-Forum, meine ich.
Dafür wurden extra die außerklassischen Foren geschaffen und ich bitte sehr darum, diese bei Desinteresse einfach zu ignorieren und nicht mit themenfremden Kommentaren zu belasten.


Was in diesem Forum die Frage Bahnfahrt 1. oder 2. Klasse verloren hat, ist mir äußerst schleierhaft! (nur ein Beispiel von mehreren, die in letzter Zeit metastasieren.)
Da Mitglieder eben auch gelegentlich über außermusikalische Themen diskutieren wollen, wurde bereits 2005 ein entsprechender Bereich geschaffen. Es ist also müßig, heute darüber Gedanken abzusondern. Noch einmal: wen es nicht interessiert - einfach ignorieren und nicht der Moderation Arbeit bereiten, die sich um die Säuberung der themenfremden Beiträge zu kümmern hat.

Dieser Beitrag und die nicht zum Thema gehörenden werden nach einigen Tagen gelöscht werden.

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Milletre

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12

Freitag, 17. August 2012, 10:23

Diesen moderatorischen Sturm im Wasserglas verstehe, wer wolle - ich verstehe ihn nicht. Denn ich habe lediglich meine Meinung zum Ausdruck gebracht, und das wird man ja noch dürfen - außer man ist der Milletre, für einige offenbar ein rotes Tuch. Auch fühle ich mich keiner persönlichen Beleidigung schuldig.

Ich verstehe auch nicht, daß ich ein außerklassisches Forum wählen soll, wenn ich lediglich eine Antwort auf Erich dort placiere, wo auch sein diesbezüglicher Beitrag steht.

È strano!
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

Theophilus

Administrator

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13

Freitag, 17. August 2012, 12:24

Diesen moderatorischen Sturm im Wasserglas verstehe, wer wolle - ich verstehe ihn nicht. Denn ich habe lediglich meine Meinung zum Ausdruck gebracht, und das wird man ja noch dürfen - außer man ist der Milletre, für einige offenbar ein rotes Tuch.
Du kannst deine Meinungen zum Ausdruck bringen, so oft du willst und in welchem Umfang du auch immer willst. Aber dort, wo sie hingehören und nicht in völlig fremden Themen, wo sie nichts verloren haben! Elvis kann nichts dafür, dass dir klassikfremde Inhalte in Tamino ein Dorn im Auge sind. Aber wenn sie dich nicht interessieren, dann ignoriere sie bitte einfach und komme uns nicht mit dem lächerlichen Argument, dass ihr Vorhandensein die Übersichtlichkeit von Tamino vermindert.


Zitat

Auch fühle ich mich keiner persönlichen Beleidigung schuldig.
Wer hätte das wo behauptet?


Zitat

Ich verstehe auch nicht, daß ich ein außerklassisches Forum wählen soll, wenn ich lediglich eine Antwort auf Erich dort placiere, wo auch sein diesbezüglicher Beitrag steht.
Du beschwerst dich in einem Thema über Elvis Presley über etwas völlig themenfremdes. Das widerspricht den Forenrichtlinien. Ist das so schwer zu verstehen?

È molto strano!

;)

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Harald Kral

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14

Freitag, 17. August 2012, 12:44

Elvis lebt – zumindest in Memphis

Um wieder auf das Thema dieses Fadens zurückzukommen - gestern vor 35 Jahren starb der „King of Rock' n' Roll“ Elvis Presley.
Für Fans in aller Welt ist der „King“ nie gestorben.
Der Kult um Elvis lebt und ist bis heute ein einträgliches Geschäft – besonders in Memphis.

35 Jahre nach dem Tod des „King of Rock' n' Roll“ steht dessen Ex-Frau Priscilla Presley auf einer Bühne in Memphis und erzählt Fans aus aller Welt über ihre Zeit mit Elvis. Auch Tochter Lisa Marie ist zur Stelle, um das Gedenken an den legendären Entertainer wachzuhalten.
Der Kult um den Sänger, der den Rock hoffähig machte, Musiker von John Lennon bis Bob Dylan inspirierte und bis heute mehr als eine Milliarde Alben verkaufte, boomt dank gewiefter Vermarktung.
Elvis starb am 16. August 1977 im Alter von nur 42 Jahren.

Die „Elvis Week“, die gerade wieder Pilgerströme aus aller Welt am Presley-Schrein Graceland in Memphis (Tennessee) versammelt, ist nach Angaben ihrer Veranstalter umfangreicher denn je. Die Teilnehmer erwarten Konzerte, Filme, Graceland-Touren, Autogrammstunden mit Elvis-Autoren und -Kollegen und bringt Elvis mit den langjährigen Mitgliedern seiner Band zusammen, er mit Mikrofon auf der Leinwand, seine musikalischen Begleiter live auf der Bühne.
Der achtfache Grammy-Gewinner José Feliciano stellt das Album „The King“ mit zwölf von ihm gesungenen Elvis-Hits vor.

LG

8-)
Harald

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Gregor

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15

Donnerstag, 23. August 2012, 00:20

Elvis habe ich schon als Kind gehört, auch wenn er in meiner Kindheit bereits nicht mehr am Leben war.
Dieser Mann hatte einfach alles: Musikalität, Rhythmus, Charisma, Attraktivität und eine großartige Stimme. Ich stimme Placido Domingo zu, wenn er sagt, dass Elvis mit entsprechender Ausbildung auch ein hervorragender Sänger im klassischen Bereich hätte werden können, denn er hatte wahrlich eine aufregend timbrierte Baritonstimme.
Und er hat der Musikwelt wirkliche Klassiker hinterlassen. Are you lonesome tonight, Suspicious Minds, In The Ghetto, Always on my mind, Devil in disguise, I'll remember you. Die Liste könnte man beinahe endlos fortsetzen.
Unbedingt hinweisen sollte man, dass Elvis - der ja selbst sehr gläubig war - ein fantastischer Gospelsänger gewesen ist.

Bis heute hat Elvis eine riesige Fangemeinde und als vor kurzem sein berühmtes Comeback-Konzert von 1968 (nachdem er die Schauspielerei hinter sich gelassen hat und wieder als Live-Musiker aufgetreten ist) auf einer Riesenleinwand am Wiener Rathausplatz gezeigt wurde, fanden sich da erstaunlicherweise alle Altersgruppen ein. Nicht nur ältere Menschen, die "mit" Elvis aufgewachsen sind sondern auch Jugendliche und Twens. Das Phänomen Elvis gibt es nach wie vor.

Elvis' Filme waren meistens belanglose Komödien, in denen er seine neuesten Songs präsentieren konnte. Gleichzeitig haben die Filmstudios noch eine Menge Geld damit gemacht, denn Elvis war in den 60er Jahren der Kassenmagnet Nummer Eins und seine Filme gehören zu den erfolgreichsten ihres Genres. Die DVDs verkaufen sich bis heute blendend.
Wenn man Elvis das richtige Material gegeben hat, konnte er zeigen, dass er auch ein sehr guter Schauspieler sein konnte. Wie bei Flammender Stern, der als sein bester Film gilt. In diesem Western-Drama (mit Barbara "Bezaubernde Jeannie" Eden), spielte er überzeugend den Sohn eines weißen Cowboys und einer Indianerin. In diesem Film brauchte er nicht zu singen, der Titelsong Flaming Star wurde dennoch ein Hit.

Übrigens soll Elvis auch ein Liebhaber klassischer Musik gewesen sein. Er liebte wohl Strauss' Also sprach Zarathustra und soll für Tita Ruffo's Stimme geschwärmt haben.

Eine faszinierende Dokumentation ist Elvis by the Presleys (Original mit Untertitel), in der viele seiner Weggefährten, vor allem seine Frau Priscilla und ihre Eltern, auch bisher Unbekanntes über ihn erzählen.



Die Anfänge von Elvis in den 50er Jahren bis hin zu seinem Comeback-Konzert von 1968 erzählt der gutgemachte, preisgekrönte Fernsehfilm Elvis, mit einem fulminant spielenden Jonathan Ryhs-Meyers in der Titelrolle, der nicht nur optisch sehr stark an Elvis erinnert, sondern für seine Darstellung auch den Golden Globe als Bester Schauspieler gewinnen konnte.



Gregor

P.S. Zu Fritz' respektlosem Kommentar gegenüber dem Künstler Elvis Presley als auch Harald dem Thread-Eröffner kann ich nur fragen 'Muß das wirklich sein?' :no:

9079wolfgang

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16

Donnerstag, 23. August 2012, 21:51

Ich bin zwar ein großer Klassik- und Opernliebhaber, aber wenn es mich "überkommt", lege ich schon mal eine LP von Elvis auf. Es gibt noch Einiges an Vinyl mit Elvis in meiner Sammlung.
W.S.

m-mueller

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17

Sonntag, 2. September 2012, 23:30

Ich bin zwar ein großer Klassik- und Opernliebhaber, aber wenn es mich "überkommt", lege ich schon mal eine LP von Elvis auf. Es gibt noch Einiges an Vinyl mit Elvis in meiner Sammlung.

Von Elvis habe ich auch so ungefähr alle (??, knapp 40 Stück) Platten, und ab und zu höre ich mir eine an. Er hatte die wohl beste männliche Stimme im gesamten Pop-Bereich, er ist zu Recht der "King".

Milletre

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18

Montag, 3. September 2012, 00:07

Angesichts all dieser von mir nicht erwarteten Reaktionen muß ich mich geschlagen geben. Endstand 10:0!
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chrissy

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19

Montag, 3. September 2012, 00:20

Er hatte die wohl beste männliche Stimme im gesamten Pop-Bereich, er ist zu Recht der "King".

Ja, Elvis hatte wirklich eine großartige, warme und ausdrucksstarke Stimme. Deshalb mag ich auch nicht unbedingt vorrangig seine "Rock ´n Roll Hits", sondern mehr die langsameren, gefühlvollen wie
"Are you lonesome tonight, In the Ghetto, It´s now or never, Suspicious Minds, Kiss me quick, Devil in Disguise..."
Zweimal habe ich eine Sendung im TV gesehen, wo man sah und hörte, daß er wirklich eine sehr gute Stimme hatte. Es war eine Art "Unplugged Session", wahrscheinlich spontan aufgenommen in einem kleinen Studio mit wenigen Fans und einer Handvoll Musiker unter recht primitiven Mitteln. Keine Elektronik, einfache Instrumente nämlich Akustikgitarren, keine Verstärker. Der "Schlagzeuger" klopfte den Takt und Rhythmus auf einem Koffer, ja wirklich, auf einem Reisekoffer. Und Elvis´Stimme klang genauso wie auf seinen Studioaufnahmen, einfach ganz großartig. War eine wunderbare und hochinteressante Sendung.
Wenn man aber bei dieser Musik von "großartig" spricht, gibt es aber auch noch ein paar andere, die hier zu nennen wären. Z.B. Roy Orbison oder die Everly Brothers und noch manch andere, die auch eine ganz tolle und hervorragende Musik gemacht haben.
CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

m-mueller

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20

Montag, 3. September 2012, 01:34

Lieber Chrissy,

ich mag sie alle, sowohl die langsamen Klammerblues-Stücke (welcher ca. 55-60-jährige hat da nicht einschlägige Erinnerungen??) wie "Are you lonesome" oder "Always on my mind", als auch die fetzigen Stücke wie "Return to sender", "Blue suede shoes", "CC Rider" oder "All shook up".

In den 50ern hatte man auch noch nicht die Elektronik, um Stimmen gnadenlos aufzuhübschen, die Leute mußte wirklich singen können.

Besonders nett finde ich natürlich "Wooden heart" (Muß I denn zum Städtele hinaus), wo Elvis zeigt, daß er zumindest drei Zeilen einigermaßen passabel Deutsch radebrechen konnte

zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich

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21

Montag, 3. September 2012, 10:20

Angesichts all dieser von mir nicht erwarteten Reaktionen muß ich mich geschlagen geben. Endstand 10:0!
Hallo, Milletre,

nö - deshalb 10:1 - siehe dazu meinen letzten Beitrag in "Quellen der Freude...". Nebenbei: Was hat ein Rockstar im Jazzforum zu suchen?


Da Mitglieder eben auch gelegentlich über außermusikalische Themen diskutieren wollen,
Ob sich da Theophilus mit Alfred abgestimmt hat? Selbst Beiträge die z. B. weltanschauliche Fragen betreffen, mit klass. Musik also durchaus etwas zu tun haben können, sind nicht erwünscht. (Tja, Beiträge über Bahnfahrten, Computerspiele usw. heben eben das Niveau des Forums.)

zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Helmut Hofmann

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22

Montag, 3. September 2012, 10:51

Zweiterbass fragt: "Nebenbei: Was hat ein Rockstar im Jazzforum zu suchen?"

Antwort: Das ist hier der "Tamino-Jazzkeller". Und Elvis Presley hat das Lied "Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus" in exzellenter Weise verjazzt.

Aber im Ernst: Es gibt jede Menge Blues-Elemente in seinen gesanglichen Interpretationen, und er ist sicher ein ernst zu nehmender Künstler, der Pop-Geschichte geschrieben hat.

chrissy

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23

Montag, 3. September 2012, 12:12

Es gibt jede Menge Blues-Elemente in seinen gesanglichen Interpretationen, und er ist sicher ein ernst zu nehmender Künstler, der Pop-Geschichte geschrieben hat.

Da hast Du völlig recht, lieber Helmut. Danke für Deinen Beitrag, Deine Zustimmung und Dein Verständnis.
Was ich nicht verstehe, bzw. was mich ärgert, wenn einen irgend etwas nicht interessiert, ist es viel einfacher dies zu überlesen, nicht zu reagieren und unbedingt seinen "Senf" glauben dazugeben zu müssen. Niemand zwingt einen das zu lesen oder sich gar an einer Diskussion zu beteiligen!!! Es spart außerdem noch Zeit. Auch für mich ist nicht jedes Thema im Forum interessant und so wird es auch anderen Mitgliedern gehen. Aber ich würde mir nie erlauben, die Interessen anderer zu kritisieren oder in Frage zu stellen. Das hat auch etwas mit Respekt und Achtung vor den Interessen und dem Geschmack und den Ansichten des jeweils Schreibenden zu tun.

Dir herzliche Grüße
CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

Erich Ruthner

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24

Montag, 3. September 2012, 15:03

Endlich !

Bisher glaubte ich der einzige zu sein, der Elvis auch mit seinem "Muss i denn ..." schätzt.

Danke, Helmut Hofmann, dafür.



Erich
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Harald Kral

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25

Montag, 3. September 2012, 15:29

Wooden heart

Wooden Heart ist die englische Adaption des deutschen Volksliedes „Muss i denn (zum Städtele hinaus)“.
Die Adaption wird Bert Kaempfert und Kay Twomey zugeschrieben; den englischen Text schrieben Fred Wise und Ben Weisman.
Von Elvis gesungen war der Song zunächst lediglich auf dem zum Film erschienenen Album G. I. Blues enthalten, das am 1. Oktober 1960 in den USA veröffentlicht wurde. RCA Records hatten sich entschlossen, das Lied in den USA nicht als Single zu veröffentlichen. Sie waren vom Hitpotenzial einer deutschen Polka-Volksweise nicht überzeugt.



Gus Backus und Joe Dowell sahnten auf dem Plattenmarkt daher mit ihren Versionen erstmal ab.
Erst im März 1961 kam die Version mit Elvis auf den europäischen Markt, wo sie sowohl in Englannd als auch in Deutschand in die Charts kam und sich bestens verkaufte - 400.000 Singles in Deutschland, 500.000 Exemplare in Großbritannien.



LG
Harald

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Helmut Hofmann

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26

Montag, 3. September 2012, 17:00

Zu der Bemerkung von Erich Ruthner: "Bisher glaubte ich der einzige zu sein, der Elvis auch mit seinem "Muss i denn ..." schätzt."

Lieber Erich,

ich habe nicht ohne Grund gerade diesen Song von Elvis Presley hier erwähnt. Er gehört sicher nicht zu seinen ganz großen Leistungen als Rock- und Pop-Interpret. Aber er lässt etwas erkennen, worin die Singularität von Elvis Presley besteht. Der holt aus diesem biederen volkstümlichen Werkchen einen Swing heraus, den man nie im Leben darin vermutet hätte. Ich habe das Volksliedchen ja selbst als kleiner Bub zur Gitarre gesungen. Und als ich es zum ersten Mal von Elvis Presley gehört hatte, war ich verblüfft und hingerissen zugleich.

Dass dieser Mann nicht die hüfteschwingende Heulsuse war, als die er immer wieder einmal diffamiert wurde, weiß jeder, der seinen Aufstieg miterlebt und seiner Musik nicht nur mit halbem Ohr gelauscht hat. Ein deutliches Indiz dafür, dass er etwas zu sagen hatte, ist die Tatsache, dass einige Songs von ihm heute noch in den Rundfunkprogrammen über einen längeren Zeitraum gespielt werden. So zuletzt "In the Ghetto". Die Bedeutung dieses Songs sehe ich in dem expressiven Kontrast zwischen der zarten Intensität der stimmlichen Interpretation und dem harten Schicksal, das den Inhalt des Songs ausmacht.

Als ich in meinem Kurzbeitrag zu diesem Thread diesen Elvis Presley "einen ernst zu nehmenden Künstler" nannte, hatte ich zum Beispiel diesen Song im Ohr.

Erich Ruthner

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Registrierungsdatum: 19. März 2009

27

Montag, 3. September 2012, 22:02

Meine LieblingsCD:

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Garaguly

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28

Montag, 3. September 2012, 23:50

Na gut. Ich geb's zu. Bevor ich mit dem Übertritt auf's Gymnasium mit elf Jahren mit fliegenden Fahnen zur Klassik übergelaufen bin, war ich in der Grundschulzeit leidenschaftlicher Elvis-Fan. Irgendwie hatt' ich's schon immer mit der Musik von Toten: der "King" war bereits zwei Jahre tot, als ich überhaupt erst in die erste Grundschulklasse kam (Einschulung 1979). "Heartbreak Hotel", "Jailhouse Rock" oder "Hound Dog" waren absolute Lieblingssongs, damals war von Klassik noch keine Spur.
Aber ich mochte immer die Musik des frühen Elvis der 50er Jahre am meisten, bis zu seinem Militärdienstantitt (ich glaube, das war 1958). Schon als Kind hat mich das fasziniert. Der spätere Elvis mit seiner nicht mehr so authentisch-urwüchsigen Musik (so hätt' ich das mit acht Jahren natürlich nicht sagen können :D ) war mir fremd: die softe Musik, die schlechten Filme, später der aufgedunsene Typ im Strass-Glitzer-Anzug: hat mir nicht mehr gefallen.
Und dann kamen Beethoven, Mozart und Haydn um die Ecke ...

Grüße,
Garaguly

Gregor

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29

Donnerstag, 8. Januar 2015, 16:35

Heute wäre "der King" 80 Jahre alt geworden.

Natürlich laufen viele Sendungen im TV.
Unter anderem zeigt das Bayerische Fernsehen am Sonntag um 22 Uhr seinen wohl besten Film "Flammender Stern".

Mit "Flammender Stern" inszenierte Regisseur Don Siegel 1960 einen Indianerwestern, der sich auf allegorische Weise mit dem Thema Rassismus auseinandersetzt und in dem Elvis Presley die wohl beste schauspielerische Leistung seiner Karriere ablieferte. Ursprünglich vorgesehen für die Rolle des Pacer waren sowohl Marlon Brando wie Frank Sinatra. "Flammender Stern" zählt zu den wenigen Spielfilmen, in denen er nur wenige Songs singt - hier lediglich das berühmte Titellied "Flaming Star" und einen Tanzsong.


Um 23.30 Uhr zeigt das ZDF die neue Dokumentation "Elvis und Priscilla - Der King und das Mädchen".





Der MDR zeigt bereits heute ab 23 Uhr die weiter oben vorgestellte Filmbiographie mit dem großartigen Jonathan Rhys Meyers in der Hauptrolle.



Gregor