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Klaus 2

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31

Sonntag, 28. September 2014, 18:35

Ich meine aber schon konkret halb so schnell. Es muss da Aufnahmen geben.
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

Joseph II.

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32

Sonntag, 28. September 2014, 19:23

Explizit wirklich nur halbes Tempo, das wird selbst bei Celibidache schwierig. Aber bei einer Stelle hat er das hinbekommen: in der Coda der Vierten von Bruckner:



Die Wirkung ist für mich geradezu soghaft. So sehr man Celibidaches Bruckner kritisch beäugen mag, aber die Stelle hat er als einziger "richtig" dirigiert. :hail:

Diese Aufnahme von 1993 ist sogar noch langsamer als die offizielle von EMI (von 1987, glaube ich).
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

teleton

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33

Sonntag, 28. September 2014, 21:12

RE: Celi 4 Finale

So sehr man Celibidaches Bruckner kritisch beäugen mag, aber die Stelle hat er als einziger "richtig" dirigiert.

Hallo Josef,
die 5 Finalminuten habe ich mir intensiv angehört.
Im ersten Moment wirkt das natürlich Monumental; soghaft ..na, ja; aber "richtig" - eher nicht. Die ganze Sinfonie (bzw.den 4.Satz) möchte ich mir nicht so aufgeweicht in die Länge gezogen anhören.
Du kennst ja meine Vorlieben ...


:no: Und die Diskussion über halbes Tempo ... :thumbdown: nicht zu fassen. :stumm:
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Klaus 2

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34

Montag, 29. September 2014, 09:10

Also "Richtig" kann ich es nicht finden, weil ich einfach schon hundertmal das Stück schneller gehört habe und mich einfach dran gewöhnt hab. Aber schön ist es auf alle Fälle. Mir gefällt das ausnehmend gut.
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

lutgra

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35

Montag, 29. September 2014, 11:14

Klemperer und Mahler 7

Eine der exzentrischsten Mahlereinspielungen und sicher die mit Abstand langsamste ist die Aufnahme der 7. Symphonie durch Otto Klemperer. Er braucht sage und schreibe 100 min für das Stück, die Referenzaufnahme von MTT - auch nicht die schnellste - benötigt 78 min.

Die Sätze im Vergleich:

Klemperer: 27:47 - 22:08 - 10:28 - 15:42 - 24:25

Thomas: 20:43 - 15:35 - 10:11 - 13:33 - 18:05

Die Unterschiede sind also vor allem in den ersten beiden und dem Finalsatz zu finden.

Viele lehnen diese Aufnahme ab, ich finde sie aber interessant, es wird allerdings quasi ein anderes Stück gespielt.

Joseph II.

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36

Montag, 29. September 2014, 12:35

Eine der exzentrischsten Mahlereinspielungen und sicher die mit Abstand langsamste ist die Aufnahme der 7. Symphonie durch Otto Klemperer. Er braucht sage und schreibe 100 min für das Stück, die Referenzaufnahme von MTT - auch nicht die schnellste - benötigt 78 min.

Die Sätze im Vergleich:

Klemperer: 27:47 - 22:08 - 10:28 - 15:42 - 24:25

Thomas: 20:43 - 15:35 - 10:11 - 13:33 - 18:05

Die Unterschiede sind also vor allem in den ersten beiden und dem Finalsatz zu finden.

Viele lehnen diese Aufnahme ab, ich finde sie aber interessant, es wird allerdings quasi ein anderes Stück gespielt.

Für mich ist Klemperers Aufnahme die Referenzaufnahme. :pfeif:
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

lutgra

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37

Montag, 29. September 2014, 13:32

Für mich ist Klemperers Aufnahme die Referenzaufnahme.

War das möglicherweise die Aufnahme, durch die Du das Stück kennengelernt hast? Mir geht es bei Mahler 6 und Barbirolli so. So habe ich die Symphonie kennengelernt und seitdem gefällt mir kaum eine andere, meist wird gleich der erste Satz für mich viel zu schnell gespielt.

Joseph II.

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38

Montag, 29. September 2014, 14:27

Lieber lutgra,

nein, kennengelernt habe ich dieses Werk wohl mit Bernstein (80er). Mir gab dieses Werk lange Zeit wenig, ich fand es ziemlich verwirrend. Bis ich eines Tages Klemperer testete, bei dem m. E. besonders das Finale das gewisse Etwas hat.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

lutgra

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39

Dienstag, 10. Februar 2015, 14:29

Bruckner 3 aus St. Florian

Ein neuer Rekord bei Bruckner 3 steht an: 89 Minuten. Alleine der Kopfsatz dauert 32:35. Dem Kritiker beim American Record Guide hat es aber gefallen.
Wie man 89 min auf eine CD presst bleibt Geheimnis des Produzenten.

Schneewittchen

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40

Dienstag, 10. Februar 2015, 15:55

Wie man 89 min auf eine CD presst bleibt Geheimnis des Produzenten.

Wie kommen 89 Minuten auf eine CD?
Ich habe CD-Rs mit 99 Min/870MB, also müßten bei einer gepressten CD auch 89 Minuten möglich sein.
Oder geht dann dem ein- oder anderen CD-Spieler die Puste aus?
Der Wikipedia-Eintrag wäre verbesserungswürdig, denn noch steht dort zu lesen:
Somit sind entsprechend Spielzeiten von 74:41 Min. bzw. 64:01 Min.,
unter maximaler Ausnutzung aller Toleranzen 80:29 Min. möglich.
mfG
Michael

Joseph II.

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41

Sonntag, 15. März 2015, 20:05



Fast 18 Minuten für die "Tannhäuser"-Ouvertüre dürften schwer zu toppen sein. Selbst Celibidache war ca. eine Minute flotter. Aber was für eine Wirkung der alte Roschdestwenskij erzielt, das ist sagenhaft! Ein Bekannter meinte zu mir, in der Coda habe man den Eindruck, als würden zwei Titanen miteinander kämpfen. Tatächlich habe ich den Wettstreit zwischen Lust und Moral noch nie so monumental gehört. Und das Orchestre Philharmonique de Radio France zieht überragend mit. In einer Rezension las ich, dass Roschdestwenskij lediglich ein Einspringer war. Umso erstaunlicher das Ergebnis.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid