Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 26. Februar 2014, 19:49

Amadeus45: Bernard´s unverzichtbare Klassikaufnahmen

So möchte auch ich meine "Unverzichtbaren Klassikaufnahmen" von Zeit zu Zeit dokumentieren. Wie ihr wisst, hängt mein Herz ganz besonders an der Oper. Meine liebste Oper will ich zuerst benennen. "Les Contes d´Hoffmann" in der Chaudons Fassung. Diese Oper war meine erste Opernaufnahme. Ich zahlte damals (1958) für den deutschen Querschnitt mit Rudolf Schock und Josef Metternich 21,00 DM. Ich musste mir noch drei Mark von meiner Schwester leihen, denn mein Gespartes reichte nicht.



Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

2

Sonntag, 2. März 2014, 18:38

Ich setze heute an die zweite Stelle meiner unverzichtbaren Aufnahmen Gounods "Faust" und bleibe damit im französischen Sprachraum. Die hier vorgestellte Aufnahme gilt auch als "Referenz". Wunderbar der Valentin von Thomas Hampson. Jose Van Dam steht als Mephisto ebenfalls mit seiner sängerischen Leistung ihm nicht nach.

Auch Richard Leech als Faust ist hervorragend besetzt. Etwas schwächer setze ich hier die Leistung von Cheryl Studer als Margarete an. Da gefällt mir die Margarete von Victoria de los Angeles in der Aufnahme mit Gedda und Christoff unter der Stabführung von Andre Cluytens besser. Trotzdem würde ich beide Aufnahmen "gleichberechtigt" in den sängerischen Leistungen sehen.



Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

3

Dienstag, 4. März 2014, 18:55

Diese Aufnahme liegt mir ganz besonders am Herzen. Für mich ist Carlos Kleiber der beste Dirigent aller Zeiten! Hört man die letzten Minuten der siebten Sinfonie dann muss man eingestehen, das sie wohl zum Besten gehören, was überhaupt auf Tonträgern zu hören ist. Die Interpretation Kleibers ist meisterlich und verklärend!




"Kleiber hat mit den Wiener Philharmonikern zu einer Beethoven-Deutung gefunden, die ihresgleichen sucht." (Sinfonie Nr. 7)

Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

4

Mittwoch, 5. März 2014, 18:56

Wer darf natürlich nicht fehlen? Wolfgang Amadeus Mozart! "Le nozze de Figaro" In der unten vorgestellten Aufnahme unter dem Dirigat von Georg Solti.
Auch wenn die älteren Aufnahmen meist höher gepriesen werden, gehört meine Liebe dieser Opernaufnahme zu den ganz Großen! Für mich ist sie am homogensten besetzt und die sängerischen Leistungen sind einfach exquisit.

Außerdem ist diese Oper aufnahmetechnisch hervorragend.



Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

5

Donnerstag, 6. März 2014, 18:27

Und an die nächste Stelle setze ich Beethovens "Fidelio" unter dem Dirigat von Otto Klemperer. Ich glaube, keine Gesamtaufnahme einer Oper habe ich öfter gekauft als den "Fidelio"

Bessere sängerische und orchestrale Leistungen als in dieser Aufnahme findet man jedoch in keiner der anderen bis heute erschienenen Aufnahmen.


Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

6

Freitag, 7. März 2014, 16:19

Unverzichtbar geworden ist auch diese Aufnahme von Guiseppe Verdis "Don Carlo". Diese Oper wurde immer etwas stiefmütterlich im Spielplan der Opernhäuser behandelt. Um so schöner die Oper selbst! Auch der Don Carlo liegt bei mir in fünf Gesamtaufnahmen vor (inclusive die französische Orginalfassung) unter Claudio Abbado. Die als "Referenz Aufnahme" katalogisierte Einspielung mit Domingo, Milnes, Raimondi, Caballe unter dem Dirigat von Guilini ist ebenfalls wunderbar.


Da ich aber hier von meinen "Unverzichtbaren" Aufnahmen spreche, gebe ich dieser Aufnahme den Vorzug! Warum? Der Großinquisitor des "Martti Talvela" ist einfach nicht besser zu singen! Das Auf einander treffen der beiden großen Bässe (Ghiaurov und Talvela) ist einmalig und wird sich niemals mehr wiederholen lassen. Doch muss man dafür werben? Ich glaube nicht, denn auch die anderen Protagonisten sind allererste Wahl....
(Tebaldi, Bumbry, Bergonzi, Fischer-Dieskau, Dirigat: Georg Solti)
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

7

Samstag, 8. März 2014, 18:02

Eine ebenfalls unverzichtbare "Klassik" Aufnahme ist für mich Joseph Haydn "Die Schöpfung" unter dem Dirigat von Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern aus dem Jahre 1969. Er nahm sie nochmals im Jahre 1982 mit den Wiener Philharmonikern auf. Zwischen beiden Aufnahmen liegen Welten bezüglich der Sänger.

Es ist nun mal erwiesen, dass Fritz Wunderlich eine Ausnahmeerscheinung als Sänger war, ihn hatte Karajan zur Verfügung. Allerdings nur für die Aufnahmen im Februar 1966. Als die Fortsetzung der Aufnahme erfolgte, war es bereits 1968. Fritz Wunderlich verstarb ja im September 1966. Für ihn setzte Karajan Werner Krenn ein (wohl eher eine Verzweiflungstat) denn der konnte mit den bereits erfolgten Aufnahmen von Wunderlich in keiner Weise mithalten (aber wer hätte das gekonnt?

So erlangte diese Aufnahme ihren Status der Abgeklärtheit und behauptete sich neben der ebenfalls vorzüglichen Electrola Aufnahme mit Josef Traxel, Elisabeth Grümmer und Gottlob Frick unter dem Dirigat von Karl Foster. Ich bevorzuge die Karajan Aufnahme wegen Fritz Wunderlich.



Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

8

Sonntag, 9. März 2014, 19:20

Hier wird es etwas schwieriger... Mozarts "Zauberflöte" ganz klar, für mich eine unverzichtbare Klassik Aufnahme. Zuerst benenne ich die Aufnahme unter Karl Böhm mit Fritz Wunderlich, die als Maßstab aller Dinge gilt. Für mich gilt dies jedoch nur für Fritz Wunderlich und Franz Crass. Der Papageno von Fischer-Dieskau gefällt mir überhaupt nicht, auch die Pamina von Evelyn Laer und die Königin der Nacht (Roberta Peters) reißen mich nicht unbedingt vom Hocker.


Von ganz anderer Qualität ist da der Papageno in der "Klemperer" Aufnahme (Walter Berry) und auch die Königin der Nacht (Lucia Popp) und die Pamina der (Gundula Janowitz) sind exquisit besetzt. Weniger gut der Tamino von Nicolai Gedda und mit der Konkurrenz des Fritz Wunderlich fällt er stark ab. Auch Gottlob Frick war bei der Aufnahme nicht unbedingt in Bestform.

Die dritte Aufnahme unter "Solti" gefällt mir persönlich eigentlich am Besten. Sie hat eine wirklich homogene Sänger Elite und auch die Wiener Philharmoniker haben das richtige Gespür für "Mozart!" Ich möchte auf keine dieser Aufnahmen verzichten, denn jede hat einen "exellenten Mozart" interpretiert.

Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

9

Montag, 10. März 2014, 17:36


Eine meiner unverzichtbaren Lieblings-Klassikaufnahmen ist das "Violinkonzert von Johannes Brahms!" Eine meisterhafte Interpretation ohne jeden Fehl und Tadel beinhaltet die Aufnahme unter dem Dirigat von "Carlo Maria Guilini" und dem Solisten "Itzhak Perlmann" (den ich ganz besonders schätze) Welch eine berauschende Interpretation! Vollkommen zu Recht wurde diese Aufnahme damals, als sie erschien, mit dem "Grand Prix de Disque" ausgezeichnet.
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer

10

Dienstag, 11. März 2014, 18:24

Heute setze ich eine wahrhaft wunderbare "Belcanto Oper" als unverzichtbare Klassik Aufnahme ein. Donizettis Oper "Lucia di Lammermoor" Natürlich kann das kein Rätsel um die Aufnahme sein. Als sängerische "Referenz Aufnahme" ist die ältere Callas Studio Aufnahme unter dem Dirigat von Tullio Serafin mit Callas, di Stefano und Gobbi das non plus ultra.

Ich besitze beide Callas Studio Aufnahmen. Trotzdem gebe ich dieser Aufnahme den Vorzug. Sie ist meine unverzichtbare Opernaufnahme!


Lucia: Joan Sutherland
Edgardo: Renato Cioni
Enrico: Robert Merrill
Raimondo: Cesare Siepi
Arturo: Kenneth Macdonald
Alisa: Ana Raquel Satre

Orchester e coro dell`Accademia die Santa Cecilia, Roma
Dirigent: Sir John Pritchard


Aufnahmetechnisch hebt sich diese Einspielung gegen die Callas Aufnahmen ganz klar ab. Die Aufnahme ist die bisher vollständigste Partitur des Orginals! Alle Protagonisten dieser Aufnahme bieten eine wahrhaft sehr gute sängerische Leistung. Besonders hebe ich den Edgardo von Renato Cioni hervor, (der aktuell ja am 04.März 2014 verstorben ist) Bisher habe ich keine bessere Aufnahme der Lucia auf Tonträgern hören können.

Gruß

Bernard :hello:
Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief wie die MUSIK,
eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen lässt



Arthur Schopenhauer