Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich
  • »lutgra« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 158

Registrierungsdatum: 9. April 2013

1

Samstag, 8. November 2014, 22:47

John Neumeier's Ein Sommernachtstraum in der Bayerischen Staatsoper 07.11.2014

Ein Wiedersehen nach über 30 Jahren: John Neumeiers Ballettversion von Shakespeare's Ein Sommernachtstraum. Dieses am 10.07.1977 für das Hamburger Ballett entstandene Ballett gehört zu den ganz großen Würfen des bedeutenden Choreographen. In der Uraufführung tanzte Ivan Liska den Lysander, heute ist er Chef des Bayerisches Staatsballett und somit hervorragend geeignet, gemeinsam mit dem Chef von damals dieser Adaptation neues Leben einzuhauchen.

Die drei ineinander verwobenen Welten des Sommernachsttraums werden durch drei unterschiedliche Musiken dargestelllt, die Welt der Menschen durch die geniale Musik Mendelssohns (neben den wichtigsten Stücken aus dem Sommernachtstraum werden auch verschiedene Ouvertüren und Orchestermusiken wie Heimkehr aus der Fremde, Ruy Blas, Athalia usw verwendet), die Zauberwelt der Elfen, Titanias und Oberon durch Orgelmusik von György Ligeti und die Welt der Handwerker durch eine Drehorgel, die verschiedene Verdi-Hits spielt. Auch Kostüme und Bühnenbild sind den drei Welten angepasst. Das Ballett hält sich eng an die Vorlage, so dass jeder, der das Stück auch nur oberflächlich kennt, ohne den Text der Handlung folgen kann. Auch nach 37 Jahren wirken die Bilder unverbraucht und die Mischung aus klassischen Ballett (Menschenwelt) und modernem Tanz (Zauberwelt) ist genial realisiert. Jetzt schon ein Klassiker.