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m-mueller

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1

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:32

Die russische Chortradition - ohne Kosaken

Moin,

russische Komponisten haben viele wunderschöne Chorwerke verfaßt, die allerdings - völlig unberechtigt - in der öffentlichen Wahrnehmung hier hinter den Werken für Kosaken-Chöre zurückstehen.

Ich möchte zunächst einmal ein paar Beispiele verlinken, ohne auf die Theorie einzugehen, wie sich denn russische Chorwerke von westlichen Chorwerken unterscheiden, freue mich aber über jeden Beitrag, der auch ein bißchen dieser Theorie beinhalten darf - man kann natürlich auch nur tolle Werke posten.

Hier ein Stück von Rachmaninov: Bogorodice Djewo (Nachtwache); es singt der Chor der Universität Warschau

m-mueller

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2

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:42

Tchaikovsky: To thee we sing



Man höre den Subbaß am Schluß - Gänsehaut!

m-mueller

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3

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:46

Dasselbe Thema: To Thee we sing, diesmal komponiert von Chesnokov - und wieder ein bärenstarker Subbaß!


Don_Gaiferos

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4

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:48

Lieber m-mueller,

ein hoch lobenswerter, überfälliger Thread! Russische Chormusik begleitet mich seit meiner Kindheit. Besonders angetan (wohl auch wegen meiner eigenen Stimmlage) haben es mir dabei die Oktavisten oder Bassi profondi, die noch unterhalb der normalen Bass-Lage singen. Man lausche hier dem leider bereits verstorbenen Vladimir Pasjukov - eine Stimme, die völlig unangestengt, resonanz- und volumenreich auch in tiefster Lage noch anspricht. Auch die einzigartige Mischung der Stimmen, vom zarten Falsett und Countertenor bis hin zum mächtigen Basso profondo - das ist atemberaubend. Dies ist für mich auch Musik, die mir in ihrer Spiritualität ungemein nahe geht. Musik, die unter die Haut geht.


m-mueller

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5

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:53

Lieber Don,

nochmal Pasjukov - einfach unglaublich!!


Don_Gaiferos

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6

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:58

Lieber m-mueller,

ja, Pasjukov war eine absolute Naturgewalt, genau wie der leider ebenfalls bereits verstorbene Mikhail Zlatopolsky -- man betrachte dieses Video, wie am Ende desselben dieser kleine, unscheinbare, alte Herr einen sonoren, machtvollen Ton erzeugt, der das Gemäuer zum Erbeben bringt. Und das alles ohne Techniken wie "vocal fry", bei der man nur mit den Rändern der Stimmlippen eine Art knatternden, reibenden Ton erzeugt -- sondern mit voller Stimme. Ungeheuerlich.


zweiterbass

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7

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:04




Hallo,
trotz gewisser Ähnlichkeiten mit Kosaken-Chören (es mag daran liegen, dass es sich um eine Liturgie handelt) - es singt kein Kosaken-Chor.

Viele Grüße
zweiterbass




https://www.youtube.com/watch?v=65_5pw0ThXE
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

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8

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:13

Ein Stück größter innerer Ruhe und Gelassenheit: Musik aus der russisch-orthodoxen Liturgie


m-mueller

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9

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:23


trotz gewisser Ähnlichkeiten mit Kosaken-Chören (es mag daran liegen, dass es sich um eine Liturgie handelt) - es singt kein Kosaken-Chor.


Hallo zweiterbass,

hört sich meiner Meinung nach nicht wie ein Kosaken-Chor an - besten Dank für den Link!

m-mueller

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10

Sonntag, 1. Februar 2015, 23:39

Das Zentrum meiner bisherigen Befassung mit russischer Chormusik ist "To thee we sing" von Rachmaninov. Kann man sich so reinfallen lassen.


m-mueller

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11

Dienstag, 3. Februar 2015, 00:19

Einen guten Einstieg in u.a. Rachmaninovs Musik für die russisch orthodoxen Kirche bietet die folgende CD-Sammlung: