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rodolfo39

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31

Montag, 14. März 2016, 20:35

Ich habe letztens in der Opernwerkstatt ein Gespräch mit Nicolaus Harnoncourt gehört, wo er gesagt hat , das viele hohe Noten die heute gesungen werden gar nicht in der Original Partitur stehen, wie das hohe C in der Arie von Radames in Aida oder die Stretta von Manrico im Troubadour . Außerdem meinte er wenn die Sänger in der Lage seien die hohen Töne zu singen sei das ok, aber man muss sie nicht unbedingt singen.

Mme. Cortese

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32

Montag, 14. März 2016, 22:02

Lieber Rodolfo,
es ist richtig, dass manche hohen Töne nicht in der Partitur stehen, wie beispielsweise das hohe "Es" am Ende der ersten Traviata-Arie oder das hohe "C" am Ende der Stretta. Allerdings hat Verdi bezüglich des letzteren gesagt, wenn es gut gesungen sei und es dem Publikum gefalle, habe er nichts dagegen, etwas, was der eine oder andere Dirigent wohl nicht mitbekommen hat. Ich kann mich noch erinnern, wie ein Tenor - ich glaube, es war Licitra, vom Publikum ausgebuht wurde, weil der Dirigent ihm verboten hatte, dieses "C" zu singen. Radames hat allerdings kein hohes "C" am Ende seiner Arie zu singen, sondern "nur" ein hohes "B", welches sehr wohl in der Partitur steht. Darüber steht "pp" und "morendo". Ich habe aber noch von keinem Dirigenten gehört, der sich darüber aufgeregt hätte, wenn ein Tenor diese Note im Fortissimo singt, weil er nicht in der Lage ist, diesen Ton wie vorgeschrieben zu singen.

Was allerdings die Belcanto-Opern angeht, so gibt es darin jede Menge hoher Noten, eben weil diese damals mit einer völlig anderen Technik gesungen wurden.
Genau deshalb ist es ja so schwierig, diese Partien zu besetzen. Jedenfalls hätte Rossini eine ganze Menge der heutigen Tenöre, so koloratursicher sie auch sonst sein mögen, zum Teufel gejagt.
Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

Gregor

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33

Dienstag, 15. März 2016, 00:41

Zwar habe ich keine Partitur zur Hand, aber nach meiner Erinnerung müsste der Ton am Ende der Arie ein Des gewesen sein (kein D).
Wie auch immer, der Ton war herrlich. Ich habe die ganze Aufführung am Radio gehört und muss sagen: wegen Camarena hat sich das wirklich gelohnt. Eine sehr schöne Leistung.
Ansonsten würde ich gleichwohl nicht unterschreiben, dass nun Camarena der Belcanto-König sei. Im Schattieren und Modulieren von Ton und Phrase, im Legatosingen, beim Messa di voce, in den Appoggiaturen und Portamenti sind ihm andere durchaus zumindest ebenbürtig. Aber Camerena ist auch wohl von seinen Anlagen her eher ein Tenor, der sich schon bald nicht mehr auf das Belconto-Fach konzentrieren sondern eher im Zwischenfach reüssieren wird.

Du magst sicher recht haben, lieber Caruso. Auch die Rezensenten bzw. Opernbesucher sind sich da nicht ganz sicher ob es denn nun ein D oder Des gewesen ist. Das ist auch für Kenner schwer zu erkennen. Klar ist, dass es jedenfalls kein C gewesen ist. ;)

Natürlich gibt es eine Reihe sehr guter Sänger für das Belcanto-Fach, da läufst du bei mir sowieso offene Türen ein, Caruso. :D Ich halte nichts davon immer nur einen bestimmten Sänger auf ein Podest zu stellen und andere - gleichwertige - Interpreten dahinter. Es gibt gerade im Belcanto eine Reihe sehr guter Tenöre, die sich auch vor einem Florez nicht verstecken müssen. Ad hoc fallen mir Sänger wie Brownlee, Rocha oder Mironov ein.
Und was die diversen Spitznamen betrifft die Camarena erhalten hat - die hat er halt von Opernfans bekommen, die von diesem Sänger sehr angetan sind. Und ist es nicht schön, dass eine Stimme solche Begeisterung hervorrufen kann? Wer das zu ernst nimmt und anprangert ist selbst Schuld. :rolleyes:

Hab die Übertragung von Don Pasquale am Samstage auch gehört und war restlos begeistert. Man muss aber auch sagen, das nicht nur Javier Camerana hervorragend war, sondern auch die anderen Sänger und der Dirigent Mauricio Bennini. Und was das Zwischenfach betrifft, da würde ich noch vorsichtig sein. Das das nicht so einfach ist sieht man an Juan Diego Florez der mich weder mit seinem Rigoletto Herzog noch mit seinem Edgardo begeistertet hat, da man deutlich gehört hat das die hohen Töne ihm doch viel Mühe bereitet haben. Nachhören kann man die Übertragung zum Beispiel auf Lyric fm Irland oder BBC Radio 3.

Nun, es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen Florez und Camarena. Die Stimme Camarena's ist viriler, kräftiger, und prädestiniert ihn bereits jetzt für Rollen außerhalb des Belcanto. Darauf hat Caruso ja auch bereits hingewiesen. Nachdem ich beide Sänger erst kürzlich gehört habe, konnte ich deutlich feststellen, dass Camarena Florez in manchen Belangen wirklich voraus ist. Florez selbst ist natürlich ein hervorragender Rossini-Interpret. Seinen Lindoro in Wien habe ich in besonders guter Erinnerung. Doch die von dir erwähnten neuen Rollen wie Rigoletto-Herzog oder Edgardo waren tatsächlich nicht überzeugend. Entsetzt war ich vor wenigen Wochen von seinem Gounod-Romeo. Florez' Stimme ist viel zu klein, in den Ensemble-Szenen war er so gut wie gar nicht zu hören, Spitzentöne kamen nicht so souverän wie früher. Er forcierte permanent, und man hörte diese Anstrengung nicht nur, sondern man sah sie auch deutlich. Seine Stimme ist absolut ungeeignet für dieses Fach. Doch er plant für die Zukunft Werther, und - man mag es kaum glauben - Meyerbeer's Hugenotten!!! :stumm:

Aber egal, hier geht es ja nicht um Florez, sondern um Camarena. :) Und dieser plant für die kommende Saison neben dem Tonio in der Regimentstochter zwei für ihn neue Partien: Den Rigoletto-Herzog und den Arturo in I Puritani. Mit der hohen Tessitura wird Camarena sicher keine Probleme haben. Ich höre ihn schon förmlich mit 'A te, o cara' ... ;)

Gregor

Caruso41

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34

Dienstag, 15. März 2016, 10:12

Du magst sicher recht haben, lieber Caruso. Auch die Rezensenten bzw. Opernbesucher sind sich da nicht ganz sicher ob es denn nun ein D oder Des gewesen ist.


Wenn es ein D gewesen wäre, hätte die Arie um einen Halbton nach oben tranponiert sein müssen!
Sehr unwahrscheinlich!

Natürlich gibt es eine Reihe sehr guter Sänger für das Belcanto-Fach, da läufst du bei mir sowieso offene Türen ein, Caruso. Ich halte nichts davon immer nur einen bestimmten Sänger auf ein Podest zu stellen und andere - gleichwertige - Interpreten dahinter. Es gibt gerade im Belcanto eine Reihe sehr guter Tenöre, die sich auch vor einem Florez nicht verstecken müssen. Ad hoc fallen mir Sänger wie Brownlee, Rocha oder Mironov ein.


Heute können wir uns glücklich schätzen, dass wir für Rossini, Bellini, Donizetti einen Camarena und einen Florez haben. Und neben beiden sollte man nicht vergessen, dass weitere hervorragende Tenöre in dem Fach singen.
Ich nenne nur mal :
Michael Spyres, Lawrence Brownlee, Celso Albelo, Giorgio Beruggi, Luciano Botelho, Enea Scala, Juan Franzisco Gatell, Edgardo Rocha, Randall Bills, Bogdan Mihai, René Barbera - vielleicht auch Kenneth Tarver oder Yosep Kang.
Und John Osborn singt auch immer noch in dem Fach!

Für die leichteren, besondere Koloraturbeweglichkeit erfordernden Partien von Rossini würde ich im Augenblick wohl Brownlee bevorzugen, Aber wenn es um den Arnold geht, wären dann doch Spyres oder Hymel erste Wahl. Und beim Ernesto oder Nemorino gibt es gute Gründe, sich für Camarena oder Rocha zu entscheiden. Es kommt halt immer auf die jeweilige Partie an. Und man muss auch feststellen, dass es in dem Fach Partien gibt, mit denen sich alle schwertun. Ich habe gerade Celso Albelo in den "Capuleti" als Tebaldo gehört. Hat er genau so seine Mühe gehabt wie Josep Calleja, Francesco Meli, Francesco Marsiglia, Shalva Mukeria und Benjamin Bernheim.

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

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9079wolfgang

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35

Dienstag, 15. März 2016, 10:47

Hallo, Caruso41!

Leider kenne ich nicht alle Deine aufgeführten Tenöre. Aber einer meiner Favoriten (z. Bsp. des Arnold) war Salvatore Fisichella. Der singt leider nicht mehr. Aber da wäre für die "Ritter vom hohen C" wohl noch Chris Merritt erwähnenswert. Oder singt der auch nicht mehr?



Gruß Wolfgang
W.S.

Caruso41

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36

Dienstag, 15. März 2016, 10:56

Aber da wäre für die "Ritter vom hohen C" wohl noch Chris Merritt erwähnenswert. Oder singt der auch nicht mehr?


Lieber Wolfgang!

Doch, Merritt singt noch:
Altoum, Herodes und die Knusperhexe!
Für den"Ritter vom hohen C" kommt er damit wohl nicht mehr in Frage! Aber er war schon ein Guter!

Salvatore Fisichella lehrt heute!
Sehr interessant:



Leider kenne ich nicht alle Deine aufgeführten Tenöre.


Du kannst natürlich alle genannten Tenöre ganz einfach über Youtube kennen lernen. Das ist freilich kein Ersatz für Live-Eindrücke. Immerhin gibt es eine Vorstellung von Stimme und Gesangstechnik.
Und einige haben ja hier in Forum schon einen Thread, in dem Du neben Hörberichten und Einschätzungen auch Hinweise auf lohnende Aufnahmen bekommst.

Beste Grüße

Caruso41
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Gregor

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37

Mittwoch, 16. März 2016, 00:22

Wenn es ein D gewesen wäre, hätte die Arie um einen Halbton nach oben tranponiert sein müssen!
Sehr unwahrscheinlich!

So unwahrscheinlich ist ein hohes D nun nicht. Und Camarena hat es. Gregory Kunde soll gar ein hohes F gesungen haben.
Kunde sollte man im übrigen auch nicht vergessen wenn es um eine Aufzählung hervorragender Belcanto-Tenöre geht. Ich nehme an, dass er (dieses Fach) noch singt.

Heute können wir uns glücklich schätzen, dass wir für Rossini, Bellini, Donizetti einen Camarena und einen Florez haben. Und neben beiden sollte man nicht vergessen, dass weitere hervorragende Tenöre in dem Fach singen.
Ich nenne nur mal :
Michael Spyres, Lawrence Brownlee, Celso Albelo, Giorgio Beruggi, Luciano Botelho, Enea Scala, Juan Franzisco Gatell, Edgardo Rocha, Randall Bills, Bogdan Mihai, René Barbera - vielleicht auch Kenneth Tarver oder Yosep Kang.
Und John Osborn singt auch immer noch in dem Fach!

Für die leichteren, besondere Koloraturbeweglichkeit erfordernden Partien von Rossini würde ich im Augenblick wohl Brownlee bevorzugen, Aber wenn es um den Arnold geht, wären dann doch Spyres oder Hymel erste Wahl.

Oh ja, da könnten wir lange weiterreden. Und das wäre auch wirklich interessant.

Schön, dass du Spyres erwähnst. Ein fantastischer Sänger, der in unseren Breiten leider fast noch unbekannt zu sein scheint, und der sich für die dramatischen Belcanto-Partien empfiehlt. Auch Hymel könnte ich mir als Arnold vorstellen. Für den "leichteren" Belcanto eher weniger. Meine Erfahrungen mit Hymel beruhen auf Pinkerton und Rodolfo, und eine Stimme für Puccini hat er jedenfalls nicht. Mit Albelo habe ich leider gar keine guten Erfahrungen gemacht. Sein Elvino war solide, mehr aber auch nicht. Mit dem Percy in Anna Bolena konnte er nicht so recht überzeugen und besonders schwach war sein Rigoletto-Herzog.
Florez ist für Partien wie Almaviva oder Lindoro ideal. Genauso wie Camarena, dessen Stimme allerdings im Gegensatz zu Florez bereits jetzt auf dramatischere Rollen hinweist. Schade, dass Florez aus seinem bisherigen Repertoire ausbrechen will. Denn da ist er wirklich gut.

Ich möchte auch noch auf den aufstrebenden jungen Belcanto-Tenor David Portillo hinweisen, der auch langsam außerhalb seiner US-amerikanischen Heimat bzw. in Europa Fuß zu fassen beginnt.

Gregor

Caruso41

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38

Mittwoch, 16. März 2016, 09:18

Zitat

Zitat von »Caruso41« Wenn es ein D gewesen wäre, hätte die Arie um einen Halbton nach oben tranponiert sein müssen!
Sehr unwahrscheinlich!


So unwahrscheinlich ist ein hohes D nun nicht. Und Camarena hat es. Gregory Kunde soll gar ein hohes F gesungen haben.
Kunde sollte man im übrigen auch nicht vergessen wenn es um eine Aufzählung hervorragender Belcanto-Tenöre geht. Ich nehme an, dass er (dieses Fach) noch singt.


Ich glaube, Du hast meinen Einwand gar nicht verstanden, lieber Gregor! Man kann ja nicht einfach irgendwelche hohen Töne am Schluss einer Arie singen - nur weil man die so gut drauf hat. Es sollte schon ein Ton sein, der in der Tonart passt.

Im Übrigen: Ein hohes D haben ja doch mehrere Tenöre. Darüber hinaus steigen dann doch nur noch wenige! Einer ist immerhin auf der neuen Gesamtaufnahme von Donizettis "Les Martyres" zu hören!
Dass er es auch live kann, lässt sich auf einem Video nachprüfen:

Michael Spyres - Tenor auf dem Weg nach ganz oben

Und: Kunde singt nun doch schon lange nicht mehr im Belcantofach. Zuletzt habe ich ihn als Vasco da Gama und als Aeneas gehört! Zudem singt er Verdis Otello und Samson!

Beste Grüße

Caruso41
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Caruso41

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39

Mittwoch, 16. März 2016, 10:05

Ich möchte auch noch auf den aufstrebenden jungen Belcanto-Tenor David Portillo hinweisen, der auch langsam außerhalb seiner US-amerikanischen Heimat bzw. in Europa Fuß zu fassen beginnt.


Den jungen Mann habe ich als Pedrillo und Jaquino gehört. Das waren gute Leistungen. Dass er ein Mann für das Belcantofach wäre, könnte ich danach nicht sagen.

Beste Grüße

Caruso41
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Gregor

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40

Mittwoch, 16. März 2016, 14:47

Ich glaube, Du hast meinen Einwand gar nicht verstanden, lieber Gregor! Man kann ja nicht einfach irgendwelche hohen Töne am Schluss einer Arie singen - nur weil man die so gut drauf hat. Es sollte schon ein Ton sein, der in der Tonart passt.

Im Übrigen: Ein hohes D haben ja doch mehrere Tenöre. Darüber hinaus steigen dann doch nur noch wenige! Einer ist immerhin auf der neuen Gesamtaufnahme von Donizettis "Les Martyres" zu hören!
Dass er es auch live kann, lässt sich auf einem Video nachprüfen:

Michael Spyres - Tenor auf dem Weg nach ganz oben

Doch, doch. Ich habe dich schon verstanden. Aber da niemand - auch hier nicht - gar nicht genau unterscheiden kann, ob es denn nun ein D (wie einige behaupten) oder ein D-flat gewesen ist (wie andere das behaupten) ist der Unterschied wohl marginal. Ich möchte nicht behaupten, dass ein Des am Ende der Arie passender ist als ein reines D.
Ich hatte eher den Eindruck du sprichst Camarena die Fähigkeit ein hohes D zu singen ab, was mich gerade im Falle Camarena's, der im Ruf steht ein "Höhenritter" zu sein, überrascht hat.

Im übrigen sprechen wir gerade von Camarena. In deinem Beitrag sprichst du dann aber darüber, dass Spyres es kann. Davon hat Camarena ja nichts. Aber danke für den Hinweis auf den Spyres-thread, von dem ich gar nicht wusste, dass er existiert.


Ich möchte auch noch auf den aufstrebenden jungen Belcanto-Tenor David Portillo hinweisen, der auch langsam außerhalb seiner US-amerikanischen Heimat bzw. in Europa Fuß zu fassen beginnt.
Den jungen Mann habe ich als Pedrillo und Jaquino gehört. Das waren gute Leistungen. Dass er ein Mann für das Belcantofach wäre, könnte ich danach nicht sagen.

Nun, das könnte daran gelegen haben, dass weder Pedrillo noch Jaquino Belcanto-Rollen sind. :P
Im übrigen singen ja viele Belcanto-Tenöre nicht nur Belcanto sondern auch Mozart oder Barock. So auch Portillo. Er singt Mozartpartien wie Don Ottavio, Ferrando oder Tamino aber auch Musik von Händel.
Aber vorwiegend ist er als Sänger des Belcanto in Erscheinung getreten. In Wien war er bereits als Almaviva erfolgreich. Zu seinen aktuellen Partien gehören auch Ernesto in Don Pasquale, Percy in Anna Bolena, Narciso in Il turco in Italia, Tonio in der Regimentstochter oder Tebaldo in I Capuleti ed i Montecchi. Und wer ihn in einer dieser Rollen gehört hat, kann keinen Zweifel daran haben, dass hier ein ausgezeichneter Belcanto-Tenor heranreift. :) Also, lieber Caruso, gib dem Mann eine Chance. ;)

Gregor

Caruso41

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41

Mittwoch, 16. März 2016, 18:23

Doch, doch. Ich habe dich schon verstanden. Aber da niemand - auch hier nicht - gar nicht genau unterscheiden kann, ob es denn nun ein D (wie einige behaupten) oder ein D-flat gewesen ist (wie andere das behaupten) ist der Unterschied wohl marginal. Ich möchte nicht behaupten, dass ein Des am Ende der Arie passender ist als ein reines D.


Das ist doch einfach eine Frage der ganz gewöhnlichen Harmonielehre, mit welchem Ton die Arie "passend" schließt - mit Geschmack hat das eher nichts zu tun und es ist auch nicht Ansichtsache. Solange man kein absolutes Gehör hat, kann man über die Tonhöhe nur etwas sagen, wenn man entweder die Partitur kennt oder wenigstens weiss, in welcher Tonart die Arie schließt. Das war der Punkt auf den ich verwiesen habe. Weder Dir wollte ich etwas unterstellen, noch wollte ich Camarena etwas abstreiten. Ich habe ja verschiedentlich deutlich gemacht, wie sehr ich ihn schätze.

Und dann noch zu David Portillo

Aber vorwiegend ist er als Sänger des Belcanto in Erscheinung getreten. In Wien war er bereits als Almaviva erfolgreich. Zu seinen aktuellen Partien gehören auch Ernesto in Don Pasquale, Percy in Anna Bolena, Narciso in Il turco in Italia, Tonio in der Regimentstochter oder Tebaldo in I Capuleti ed i Montecchi. Und wer ihn in einer dieser Rollen gehört hat, kann keinen Zweifel daran haben, dass hier ein ausgezeichneter Belcanto-Tenor heranreift. Also, lieber Caruso, gib dem Mann eine Chance.


Hätte ich gesagt, dass ich ihm keine Chance geben wollte?
Ich habe lediglich gesagt, dass ich gute Aufführungen von ihm gehört habe, danach aber nichts über seine Qualitäten und Stärken im Belcantofach sagen könnte.
Ist das nicht nur allzu berechtigt, wenn man sich ein Urteil über einen Sänger erst bildet, wenn man ihn auch in dem Fach gehört hat, über das gerade gesprochen wird?

Im übrigen sprechen wir gerade von Camarena. In deinem Beitrag sprichst du dann aber darüber, dass Spyres es kann. Davon hat Camarena ja nichts.


Aber es ist doch nicht falsch, gerade in einer Diskussion über einen neu aufstrebenden Sänger Bezüge und Vergleiche zu wagen?
Schliesslich kann das auch helfen, Charakteristika und Stärken klarer zu erfassen.

Beste Grüße

Caruso41

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Gregor

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42

Donnerstag, 17. März 2016, 01:37

Das ist doch einfach eine Frage der ganz gewöhnlichen Harmonielehre, mit welchem Ton die Arie "passend" schließt - mit Geschmack hat das eher nichts zu tun und es ist auch nicht Ansichtsache. Solange man kein absolutes Gehör hat, kann man über die Tonhöhe nur etwas sagen, wenn man entweder die Partitur kennt oder wenigstens weiss, in welcher Tonart die Arie schließt. Das war der Punkt auf den ich verwiesen habe. Weder Dir wollte ich etwas unterstellen, noch wollte ich Camarena etwas abstreiten. Ich habe ja verschiedentlich deutlich gemacht, wie sehr ich ihn schätze.

Und dann noch zu David Portillo

Hätte ich gesagt, dass ich ihm keine Chance geben wollte?
Ich habe lediglich gesagt, dass ich gute Aufführungen von ihm gehört habe, danach aber nichts über seine Qualitäten und Stärken im Belcantofach sagen könnte.
Ist das nicht nur allzu berechtigt, wenn man sich ein Urteil über einen Sänger erst bildet, wenn man ihn auch in dem Fach gehört hat, über das gerade gesprochen wird?

Mir ist jetzt nicht klar, warum du so beleidigt reagierst und angriffslustig bist? Dazu gibt es nun wirklich keinen Grund. Genauso wenig wie für den oberlehrerhaften Ton in deinem ersten Absatz.
Wobei ich diese Sache wirklich nicht so eindimensional betrachten kann. Denn es gibt ja eine Reihe von Beispielen in denen Sänger den ein oder anderen hohen Ton, aus welchen Gründen auch immer, am Ende einer Arie nach unten transponiert haben, und der trotzdem sehr gut ins Klangbild passt. Es ist nicht nur immer "ein" Ton richtig, auch wenn der Komponist in der Regel natürlich einen ganz bestimmten Ton vorgibt. Da kann man sich nicht darauf berufen, zu sagen, dass jeder andere nicht ins Klanggefüge passt. Weil das stimmt einfach nicht. Gutes Beispiel: Der finale Ton des Rodolfo am Ende des ersten Aktes von La boheme.

Der Punkt, in dem ich meinte, dass du Portillo eine Chance geben solltest, war im übrigen nur nett gemeint. Warum du da gleich in Verteidigungsposition gehst, ist mir unverständlich. Kein Grund mir an die Gurgel zu springen. Daher habe ich ja auch das passende smiley gesetzt, welches du interessanterweise dann im Zitat heraugelöscht hast. Ich kann nichts dafür, dass du Portillo noch nicht im Belcanto gehört hast, ich aber schon. Ist es mir nicht erlaubt etwas über den Belcanto-Sänger Portillo zu sagen, nur weil du ihn noch nicht gehört hast? ?(

Ich habe das bisher wirklich für eine gehaltvolle Diskussion gehalten, du anscheinend nicht. Sonst würdest du nicht derart die Krallen ausfahren. Echt schade, dass so eine Unterhaltung mit dir nicht funktioniert.

Ich wollte eigentlich noch etwas in deinen thread über Spyres schreiben. Ein Sänger, den ich auch hervorragend finde. Aber ehrlich gesagt, ist mir jetzt die Lust daran gründlich vergangen.

Gregor

Caruso41

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43

Donnerstag, 17. März 2016, 09:50

Lieber Gregor,

irgendwie haben wir ein Problem, zueinander zu kommen und uns in aller Ruhe zu verständigen.
Das tut mir leid.

Du schreibst, dass Du meinen Ton angriffslustig und oberlehrerhaft findest. Vielleicht war er das auch. Dafür gibt es einen einfachen Grund: ich hatte mich - vielleicht ganz unbegründet - durch Deine Beiträge genervt und attackiert gefühlt.

Genervt hat mich, wie uneinsichtig Du dafür gestritten hast, dass (ich übertreibe jetzt mal) eigentlich jeder Ton in jede harmonische Faktur passt. Aber vielleicht hast Du Dich eben bisher mit Harmonielehre nicht intensiver beschäftigt und erfreust Dich als eingefleischter Melomane schlicht an der Pracht des Tones selbst. Kenne ich! Ist ja eigentlich auch OK.

Attackiert fühlte ich mich durch Deine Reaktion auf meine Feststellung, ich könnte Portillos Eignung für das Belcantofach nicht beurteilen. Aber Du hast ja inzwischen deutlich gemacht, dass die "nur nett gemeint" war.
Also sollten wir uns mit allenfallsigen kognitiven Dissonanzen nicht weiter beschäftigen und wieder über Oper und und Sänger reden. Und da können wir ja auch üben, die Beiträge, die nicht ganz unsere eigene Sicht und Einschätzung treffen, mit etwas Empathie zu lesen.

Pace pace!



Liebe Grüße

Caruso41
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Gregor

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44

Freitag, 18. März 2016, 01:35

Also, ganz ehrlich, Caruso, ich glaube ich bin hier im falschen Film. Schade, dass man die Mitleser hier mit Sachen konfrontieren muss, die sie sicher gar nicht interessieren. Aber leider gibt es im Forum ja keine PN-Funktion.
Ja, du übertreibst wirklich. Ich habe nicht von 'jedem Ton' gesprochen. Zwischen 'jedem' und 'nicht nur einem' liegen ja unter Umständen Welten.
Wie kannst du dich attackiert fühlen, wenn dir jemand den nett gemeinten Rat gibt, einem Sänger eine Chance zu geben? Was kann denn daran so missverständlich sein? Noch dazu wenn man die passenden Emoticons verwendet. Die sind ja nicht zum Spaß hier, sondern sollen den Tonfall einer Aussage klarer definieren. Aber wie du ja selbst gesagt hast, fühlst du dich von mir und meinen Beiträgen genervt. Das ist dann wohl die Erklärung. Das stimmt mich traurig, und so eine Aussage fordert mich ja geradezu zum Rückzug auf.

Ehrlich gesagt, verstehe ich dein Friedensangebot nicht, wenn du diesem eine Kränkung vorausschickst. Ich sollte einfach Diskussionen vermeiden und mich am besten aus solchen raushalten. Aber dann macht die Beteiligung in einem Diskussionsforum wohl wenig Sinn.

Übrigens habe ich gerade Michael Spyres als Mitridate in einem Mitschnitt aus dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris vom Februar 2016 gehört, welcher im Netz nachzuhören ist. Herrlich wie präsent Spyres in dieser Mozart-Rolle ist, ein Genuss die Arie "Se di lauri il crine adorno". Herrliche Musik. Unglaublich, dass Mozart erst 14 Jahre alt gewesen ist, als er diese Oper komponiert hat.

Gregor

Caruso41

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45

Freitag, 18. März 2016, 12:12

.......Ich sollte einfach Diskussionen vermeiden und mich am besten aus solchen raushalten. Aber dann macht die Beteiligung in einem Diskussionsforum wohl wenig Sinn.


So sehe ich das auch, lieber Gregor.
Und was ist denn wirklich schlimm daran, wenn man auf Irrtümer oder Fehler, mangelnde Kenntnisse oder falsche Schlüsse hingewiesen wir? Wollen wir nicht alle durch unsere Beteiligung an der Kommunikation hier in Forum lernen und neue Einsichten und Erfahrungen gewinnen?

Ich denke, wir sollte weiter versuchen im Gespräch miteinander zu bleiben.

Dafür bietet Deine Bemerkung zum Pariser "Mitridate " mir einen trefflichen Anknüpfungspunkt. Ich habe das Werk nur zweimal auf der Bühne erlebt: 1971 in Salzburg unter Hager mit Schreier, Lorengar, Auger Watts usw. und dann erst wieder 2000 unter Rousset mit Sabbatini, Piau, Ciofi , Asawa usw. Ich wäre sehr neugierig, die Pariser Produktion mit Spyres kennen zu lernen. Ich habe sie aber nur als Fernsehaufzeichnung im Netz gefunden. Das mag ich nicht so. Gibt es auch eine Audio-Aufzeichnung?

Beste Grüße

Caruso41
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46

Freitag, 18. März 2016, 12:44

Lieber Caruso41, wer ist denn "Watts"? Ich kann mit diesem Namen gerade so gar nichts anfangen.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Caruso41

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47

Freitag, 18. März 2016, 14:00

Lieber Caruso41, wer ist denn "Watts"? Ich kann mit diesem Namen gerade so gar nichts anfangen.


Gehört zwar nicht in diesen Thread, aber eine kurze Antwort solst Du schon bekommen!



Helen Watts (Mezzo-soprano, Contralto)

Born: December 7, 1927 - Milford Haven, Pembrokeshire, Wales, UK
Died: October 7, 2009 - Pembrokeshire, Wales, UK

Sie hat sehr viel - unter verschiedenen Dirigenten von Rilling bis Klemperer - Bach aufgenommen. Auch Britten und Berlioz hat sie aufgenommen. Und jede Menge Lieder verschiedener Komponisten.

Mehr findest Du hier:

http://www.gramophone.co.uk/classical-mu…watts-contralto

http://www.theguardian.com/music/2009/oc…-watts-obituary

Hörenswert sind ihre Aufnahmen allemal auch heute noch.
Fang mal hier an:



Tschüß

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48

Freitag, 18. März 2016, 14:34

Ok, danke, diese Sängerin kannte ich wirklich noch nicht.
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Caruso41

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49

Freitag, 18. März 2016, 15:26

Hier gibt es auch den Mitschnitt der Aufführung, von der ich schrieb:

.

Ganz unbekannt wird Dir doch Helen Watts sicher nicht sein. Selbst wenn Du die vielen Aufnahmen mit geistlicher Musik von Bach, Händel, Haydn und Mozart nicht wahrgenommen hast, den Ring von Solti kennst Du doch sicher. Da singt sie Schwertleite und Erste Norn!

Gruß

Caruso41
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Samstag, 26. März 2016, 14:37

Heute feiert Javier Camarena seinen 40. Geburtstag!

Feliz cumpleaños, Javier!

Camarena, der sich gerade auf einer Recital-Tour befindet und sein Rollendebüt als Arturo in I Puritani vorbereitet ist im folgenden Video mit einem Bis aus dem Teatro Real Madrid zu sehen, als er pour mon ame aus La fille du regiment wiederholt hat.




Gregor

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51

Samstag, 26. März 2016, 14:49

Dafür bietet Deine Bemerkung zum Pariser "Mitridate " mir einen trefflichen Anknüpfungspunkt. Ich habe das Werk nur zweimal auf der Bühne erlebt: 1971 in Salzburg unter Hager mit Schreier, Lorengar, Auger Watts usw. und dann erst wieder 2000 unter Rousset mit Sabbatini, Piau, Ciofi , Asawa usw. Ich wäre sehr neugierig, die Pariser Produktion mit Spyres kennen zu lernen. Ich habe sie aber nur als Fernsehaufzeichnung im Netz gefunden. Das mag ich nicht so. Gibt es auch eine Audio-Aufzeichnung?

Den link dazu habe ich in den Spyres-thread gestellt, weil er hier ja off-topic wäre.

Höre mich übrigens, angeregt durch seinen runden Geburtstag, gerade durch diverse youtube-videos von Camarena. Was es da so alles gibt ...

Gregor

Caruso41

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52

Samstag, 26. März 2016, 15:52

Höre mich übrigens, angeregt durch seinen runden Geburtstag, gerade durch diverse youtube-videos von Camarena. Was es da so alles gibt ...


Allerdings!! -

Es ist dringend an der Zeit, dass endlich ein CD-Recital von ihm auf den Markt kommt, das sorgfältig erarbeitet wurde und seine Qualitäten angemessen vorstellt. Und ein paar Gesamtaufnahmen auf CD wären auch wünschenswert. Vielleicht greift ja Opera Rara mal zu? Immerhin wäre das eine gute Option neben Spyres.

Frohe Ostern

Caruso41
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Gregor

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Donnerstag, 31. März 2016, 23:14

Und ein paar Gesamtaufnahmen auf CD wären auch wünschenswert. Vielleicht greift ja Opera Rara mal zu?

Opera Rara hat ja bereits zugegriffen. Im November 2015 ist die Gounod-Rarität La colombe auf CD erschienen, in der Camarena den Horace singt.




Gregor

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Montag, 23. Oktober 2017, 22:31

Ab 10. November 2017 auf DVD:

I Puritani mit Javier Camarena als Arturo aus dem Teatro Real in Madrid.
Diana Damrau ist die Elvira.

Leider hat Camarena kürzlich seine Wien-Auftritte als Tonio in La fille du regiment abgesagt, da er an einer CD-Produktion beteiligt ist.
Das ist umso bedauerlicher, da als Marie die junge Französin Sabine Devieilhe angesetzt ist. Die Sopranistin ist in unserem Raum wohl noch kaum bekannt, aber gilt als großes Talent. Ich habe sie letztes Jahr erstmals gehört. Da war sie in Paris eine großartige Ismene in Mozart's Mitridate.


Gregor

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Montag, 23. Oktober 2017, 22:54

Das ist umso bedauerlicher, da als Marie die junge Französin Sabine Devieilhe angesetzt ist. Die Sopranistin ist in unserem Raum wohl noch kaum bekannt, aber gilt als großes Talent.

Da hast Du wohl was nicht mitbekommen, lieber Gregor!

Mit Sabine Devieilhe habe ich den Thread "NEUE STIMMEN" gestartet! In dem Thread wurde auch später häufiger über den Fortgang ihrer Karriere berichtet!

Zitat

Zu Sabine Devieilhe Sopran (Frankreich) siehe unter anderem die Beiträge #001ff., #021, #027, #028, #102


Gute Nacht

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