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Liebestraum

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Beiträge: 3 121

Registrierungsdatum: 5. Mai 2006

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Donnerstag, 5. Februar 2015, 11:55

Visuelle Kostbarkeiten - Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23

Liebe Forianer,

Tschaikowskis Schlachtross wird alljährlich neu aufgenommen. Im Konzertsaal ist es leider nicht so oft präsent. Besonders gelungen sind die Aufzeichnungen mit russischem Orchester-Backround, weil sie besonders knarzig herüber kommen. Ein anderer Schwerpunkt meiner Auswahl ist das feurige Spiel von Solist und Orchester beim Finale. Meine Empfehlungen sind zeitlich geordnet und kein Ranking.


Künstler: Jewgeni Kissin (Klavier), Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
Label: Sony, 1988

Ich muss mein Urteil über dieses letzte Konzert mit den Berliner Philharmonikern doch etwas revidieren. Zweifellos kann man das Werk noch besser musizieren. Aber Karajan hat wieder einmal Kenntnis bekommen über ein pianistisches Wunderkind aus Russland und hat sich Kissin gleich einmal für ein Konzert in Berlin gesichert. Wie sich beide Künstler samt dem Orchester auf den gemeinsam Weg bis zum Gipfel begeben und sich gegenseitig ergänzen ist schon grandios. Der junge Kissin bestach schon damals durch sein temperamentvolles und ausdrucksstarkes Spiel. Und Karajan bot mit seinem Orchester den fulminanten Backround!





Künstler: Mikhail Pletnev (Klavier), RSO Moskau, Vladimir Fedosseyev
Label: Arthaus, 1991

Bei einem Gastspiel in der Alten Oper in Frankfurt am Main bot das Orchester aus Moskau unter Fedosseyev die wichtigsten Orchesterwerke Tschaikowskis. In Mikhail Pletnev am Flügel hat der Dirigent einen kongenialen Partner für die Aufführung dieses Klavierkonzertes gefunden. Auch hier ist das Zusammenspiel von Solist und Orchester ganz ausgezeichnet.





Künstler: Denis Matsuev (Klavier), St. Petersburg Philharmonic Orchestra, Yuri Temirkanov
Label: BelAir, 2007

Gut 15 Jahre später wurde dieses Konzert für die Nachwelt aufgezeichnet. Auch wenn der Matsuev hier nicht ganz mit Pletnev mithalten kann, bietet auch er eine sehr hörenswerte Interpretation umrahmt von einen saft- und krafvollen Orchesterspiel der Philharmoniker aus St. Petersburg (Ehemals: Leningrader Philharmoniker). Temirkanov sorgte dafür, dass Solist und Orchester in ihrem Spiel hervorragend zusammenkommen und harmonieren!




:hello: LT
Arm bin ich auf die Welt gekommen,
alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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Beharrlichkeit führt zum Ziel!
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Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
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Soli deo gloria
(CMvW -- Carl Maria von Weber)