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9079wolfgang

Prägender Forenuser

  • »9079wolfgang« ist männlich
  • »9079wolfgang« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 858

Registrierungsdatum: 15. April 2010

1

Dienstag, 5. Januar 2016, 20:49

Der Freischütz

Ich habe mir aufgrund der Diskussion über die Oper Hannover mal diesen "Freischütz" gegönnt. Eine Inszenierung, die meinem Geschmack entspricht und an der ich kaum etwas auszusetzen habe. Auch musikalisch eine gelungene Aufnahme. Alternativ werde ich in den nächsten Tagen einen anderen "Freischütz" in den Recorder einlegen. So kann ich mit Freuden auf den Klamauk in Hannover verzichten!

W.S.

Caruso41

Prägender Forenuser

  • »Caruso41« ist männlich

Beiträge: 3 257

Registrierungsdatum: 19. November 2010

2

Dienstag, 5. Januar 2016, 21:10

Ich habe mir aufgrund der Diskussion über die Oper Hannover mal diesen "Freischütz" gegönnt.

Lieber Wolfgang,

es freut mich, dass Dir dieser Freischütz, auf den ich ja in dem anderen Thread mit Nachdruck hingewiesen hatte, gefällt!
Viel Spass daran!

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Rheingold1876

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  • »Rheingold1876« ist männlich

Beiträge: 4 027

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

3

Dienstag, 5. Januar 2016, 23:10

Wie sich Wolfgang zur Inzsenierung von Achim Freyer hingezogen fühlt, habe ich eine große Schwäche für den "Freischütz" von Loriot. Er ist in exzellenter Bild- und Tonqualität in dieser Box enthalten:



Wunderbar in Szene gesetzt. Ironisch, frech, hinterlistig und doch ernst. Immer bei Weber und seiner großen Oper. Eine - wie ich finde - ideale Umsetzung des schwierigen Stückes. Von hoher Intelligenz und Phantasie. Niemals mit dem Holzhammer. Es gibt gewisse Ähnlichkeiten mit der Deutung von Ruth Berghaus, die seinerseit an der Berliner Staatsoper zunächst ein Skandal gewesen ist und sich schließlich über viele Jahre im Spielplan hielt. Die DDR-Führung wollte es nicht hinnehmen, dass in aller Öffentlichkeit eine heilige Kuh im deutschen Wald aus blauen Bäumen geschlachtet wurde. Sie könnte heute noch gezeigt werden, weil sie in ihrer Ästhetik so ein großer Wurf gewesen ist. Die spätere karge Inzsneierung in Zürich, die sich erhalten hat, kommt da nicht ran. Wenn ich etwas bedauere, dann die Tatsache, dass es von der Berliner Inszenierung kein optisches Dokument gibt. Hier nur ein Foto in schwarz-weiß:



Der Loriot-Freischütz ist mir auch weges des Max von Uwe Heilmann wichtig. Der war schon nahe an der Rolle dran. Schade, dass er so frühzeitig aufgegeben hat. Heilmann hat im Forum ja auch seine eigene Seite.

Gruß Rheingold
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Stimmenliebhaber

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  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 6 812

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

4

Dienstag, 5. Januar 2016, 23:17

Wenn ich etwas bedauere, dann die Tatsache, dass es von der Berliner Inszenierung kein optisches Dokument gibt.

Wer sagt das? ;)

Du hast natürlich Recht, dass es keine Verfilmung und kein offizielles Video davon käuflich zu erwerben gibt. Ich habe zumindest einen hausinternen Videomitschnitt von 1992 auf DVD. :)

(und noch einige Szenen einer Aufführung von 1993)
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

Gerhard Wischniewski

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  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 181

Registrierungsdatum: 7. April 2011

5

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:49

Zitat

Zitat von 9079Wolfgang: Ich habe mir aufgrund der Diskussion über die Oper Hannover mal diesen "Freischütz" gegönnt. Eine Inszenierung, die meinem Geschmack entspricht und an der ich kaum etwas auszusetzen habe. Auch musikalisch eine gelungene Aufnahme.
Lieber Wolfgang,

da tust du gut daran. Ich kenne die von dir hier genannte Aufnahme noch nicht, aber da du sie empfiehlst, kann man sie wohl beruhigt kaufen. Ich selbst habe die hier schon von Rheingold genannte Aufnahme von Loriot mit Uwe Heilmann als Max und Sigmund Nimsgern, den wir ja aus Ölbronn kennen, als Kaspar, die ich - wie er - schätze, ein wenig ironisch inszeniert, ohne dass der Regisseur die Handlung verdreht.
Man sieht, man kann den Freischütz durchaus librettogetreu und ohne diesen Schwachsinn wie in Berlin (Bieito) oder Hannover inszenieren!
Neuerdings habe ich auch die Verfilmung mit Ernst Kozub als Max und Gottlob Frick als dämonischen Kaspar. Beide Aufnahme kann ich durchaus empfehlen.
Glücklicherweise gibt es von vielen Meisterwerken noch Filmaufzeichnungen aus der Zeit, als die Regisseure noch Respekt vor dem Werk hatten, es eingehend studierten und auf die Bühne brachten, ohne die Handlung so widerlich zu entstellen.

Liebe Grüße
Gerhard
Gar nichts liegt mir daran, ob man meine Sachen gibt: mir liegt einzig daran, dass man sie so gibt, wie ich's mir gedacht habe; wer das nicht will und kann, der soll's bleiben lassen.
(Richard Wagner an Ferdinand Heine, Dezember 1852)

kalli

Profi

  • »kalli« ist männlich

Beiträge: 409

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2010

6

Mittwoch, 6. Januar 2016, 22:37

Toll !

Guten Abend,

Ich weiß garnicht mehr wie lange das her ist ........... ich hatte den Freischütz vor langer Zeit in Stuttgart mit großer Freude gesehen. Das war schon ein sehr schöne Inszenierung. Damals bekam ich noch "Ehrenkarten" - kannte eine Dramaturgin gut - was war das für eine herrliche Zeit ..... Kann mich noch an Cosi fan tutte errinern - Königsloge Mitte - das war schon eine sehr gute Zeit!

Kalli