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operus

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271

Sonntag, 7. August 2016, 20:13


Lachen und weinen alles ist eins.
In diesem Sinne stelle hier in diesem Thread heute ein unserem lieben Freund HAMI gewidmetes Gedicht ein



Schlußstück

Tot und lebendig
alles ist eins
Finden und scheiden
binden und trennen
sind nur entkleiden
höheren Seins
Tiefres Erkennen
und Wiedervereinen
Lachen und Weinen
alles ist eins."

(Friedrich Löchner)

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Erich Ruthner

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272

Dienstag, 9. August 2016, 23:30

Hier ein Absatz aus einem "Nachtgebet" von Robert Louis Stevenson, das mir passend erscheint:


Lasse Friedfertigkeit walten in unserem kleinen Kreis.
Reinige unsere Herzen von heimlichen Groll.
Gib uns die Gnade und die Kraft, geduldig zu ertragen, was uns auferlegt ist.
Gib uns, die wir selbst Missetäter sind, die Gnade, Missetäter zu dulden und ihnen zu vergeben.
Hilf uns, die wir doch auch oft gedankenlos sind, die Gedankenlosigkeiten unserer Mitmenschen
ohne Bitterkeit hinzunehmen.



Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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273

Mittwoch, 10. August 2016, 12:48

Noch immer fällt es schwer, den gewollten heiteren Grundton dieses Threads wieder zu finden.
Deshalb einige besinnlichere Lebensweisheiten:


Das Glück trennt die Menschen, das Leid macht sie zu Brüdern.

(Peter Rosegger)

Das schönste Denkmal, das sich der Mensch wünschen kann, steht im Herzen seiner Mitmenschen.

(Albert Schweitzer)

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

(Bert Brecht)

Lieber Freund wir werden oft an Dich denken,
denn Du konntest, wie kaum ein anderer durch Humor Freude schenken.

(Hans A. Hey)

Herzlichst
Operus
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zweiterbass

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274

Mittwoch, 10. August 2016, 21:26

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
(operus zitiert Brecht)


Dazu gibt es einen Text von Hebbel, den Reger vertont hat.
Viele Grüße
zweiterbass
http://www.tamino-klassikforum.at/index.php?page=Thread&postID=575442#post575442[/ur]
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Erich Ruthner

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275

Mittwoch, 10. August 2016, 22:11



Einige erbauliche Ratschläge, entdeckt im
Notizbuch eines Verkäufers.



Schlichte einen Streit.
Mache einen vergessenen Freund ausfindig.
Entledige dich eines Verdachts, und ersetze ihn durch Vertrauen.
Schreibe einen Brief an jemand, der dich vermisst.
Halte ein Versprechen.


Vergiss alten Groll.
Überprüfe deine Ansprüche an andere.
Nimm dir vor, sie einzuschränken.
Kämpfe für ein Prinzip.
Überwinde die alte Furcht.
Lass dir zwei Minuten Zeit für die Schönheit der Natur.
Sage den Menschen, dass du sie gern hast.
Sag es ihnen immer und immer wieder.


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Erich Ruthner

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276

Samstag, 13. August 2016, 23:02



Die Erinnerung ist der schönste aller Gärten. Sommers wie winters schlummern darin die
Samenkörner der Vergangenheit, stets bereit, zu keimen und zu blühen, wenn die
Seele sie zum Leben erwecken will.



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operus

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277

Sonntag, 14. August 2016, 16:04

Der Bankdirektor fragt den Pfarrer:
"Kann ich mir
einen Platz im Himmel sichern,
wenn ich der Kirche 25.000 Euro schenke?" -
Der Pfarrer: "Gottes Wege sind
unergründlich,
aber einen Versuch wäre es schon wert."


Zwei Hochseilartisten heiraten.
Der Pfarrer predigt:
"Möge Herrgott seine schützende Hand über Euch halten." -
Die Artisten: "Unter uns, Herr Pfarrer, unter uns!"


"Meine Eltern wissen nicht, was sie wollen"
meckert Markus im Kindergarten.
Erst gaben sie keine Ruhe, bis ich laufen und sprechen konnte.
Und jetzt wollen sie ständig, dass ich stillsitze."
Herzlichst
Operus
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Erich Ruthner

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278

Sonntag, 14. August 2016, 23:22



In den Henry-Ford-Archiven befindet sich ein Dokument,
das ein Licht auf die Denkweise des Industriellen wirft.
Es ist ein Kärtchen, das er sich aufgehoben hatte und auf dem gedruckt stand:
„Hilf deinem Nächsten.“
Ford hatte darunter geschrieben:
„Sich selber zu helfen.“


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Erich Ruthner

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279

Montag, 15. August 2016, 22:47



Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist
jedes Stadtquartier
.
Goethe


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operus

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280

Dienstag, 16. August 2016, 12:16



Tristan du, ich Isolde, nicht mehr Tristan!

Du Isolde, Tristan ich, nicht mehr Isolde!


Ohne Nennen,
ohne trennen,
neu Erkennen,
neu Entbrennen;
ewig endlos,
ein-bewußt:
heiß erglühter Brust,
höchste Liebeslust!

(Richard Wagner) "Tristan und Isolde," ll. Aufzug, 2. Szene



Herzlichst
Operus


an anderer Stelle des Forums diskutieren wir Wagners Texte. Ich meine der Auazug aus Tristan ist Beweis für seine dichterischen Qualitäten.

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Erich Ruthner

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281

Dienstag, 16. August 2016, 23:56



Das größte Paradoxon: Gefühlen kann man nicht trauen, und doch
sagen gerade sie uns die eigentlichen Wahrheiten.



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operus

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282

Mittwoch, 17. August 2016, 17:48


Damals waren alle Sommer blau.
In den Wiesen standen hoch die Margeriten,
und die Nachtigall sang lang vor Tag und Tau -
damals in der Heimat grüner Au,
wenn die wilden Heckenrosen blühten.

Damals waren alle Tage licht
in der Tage ungestümem Drängen,
und ein Lächeln lag auf jedem Angesicht -
damals wehrte die Versehrung nicht
dem Sinn, an Träume sich zu hängen.

Damals waren alle Gnaden groß,
alle Himmel standen festlich offen,
dem Herzen war die Hoffnung mühelos,
das Licht erblühte aus der Erde Schoß
wie Korn und Mohn - von keinem Tod betroffen.

(Rosemarie Klotz-Burr)



Herzlichst
Operus
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William B.A.

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Mittwoch, 17. August 2016, 20:36

Anlässlich des gestrigen Olympiasieges unseres Vorturners Fabian Hambüchen am Reck möchte ich dieses Gedicht von Joachim Ringelnatz aus dem Themenkreis "Turngedichte 1923" einstellen:

Felgeaufschwung

Die wir im Felgeaufschwung uns befinden,
Schwer wie das Eisen, das der Ristgriff faßt,
Und wurde uns der eigne Leib zur Last.
Und langsam sehen wir den Tag entschwinden.

Ein abgerissenes Sichvorwärtsschwingen —
Ein seelenloses Steigen über nichts. —
Von Leiden spricht das Zucken des Gesichts.
Nur in der Ferne tönt ein Vesperklingen.

Nun sinkt das Haupt herab, und wie zum Schwören
Hebt sich der Füße zages Doppelspiel.
Und abermals erlahmt die Kraft am Ziel,
Um wieder sich von neuem zu betören.

Und werden doch den toten • überwinden,
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist weich,
Sitzwellend einst, dem Wellensittich gleich,
So werden wir uns droben wiederfinden.



Liebe Grüße

Willi :D
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Erich Ruthner

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284

Mittwoch, 17. August 2016, 22:04



Ärger ist nicht nur unvermeidlich, sondern notwendig.
Die Unfähigkeit, sich zu
ärgern, verrät Gleichgültigkeit, und die ist die folgenschwerste aller
menschlichen Schwächen.



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operus

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285

Donnerstag, 18. August 2016, 10:17

Anlässlich des gestrigen Olympiasieges unseres Vorturners Fabian Hambüchen am Reck möchte ich dieses Gedicht von Joachim Ringelnatz aus dem Themenkreis "Turngedichte 1923" einstellen:

Lieber Willi,
wie schön, dass Du trotz Deiner umfangreichen Arbeit im Forum und für uns noch die Zeit findest, uns Taminos zur Freude und Erheiterung Beiträge zu schenken. Das Turner- Gedicht kann an Aktuaität kaum übertroffen werden. Chapeau! :jubel:

Herzlichst
Operus
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William B.A.

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286

Donnerstag, 18. August 2016, 22:11

Und noch eine Erkenntnis des deutschen Dichters Heinrich Heine: als ich vorgestern meine Frau in die Klinik der gleichnamigen Düsseldorfer Universität begleitet hatte und danach mit dem Zug zurückfuhr, nicht ohne vorher im Hauptbahnhof in das Restaurant "Brauerei Zum Schiffchen" einzukehren und zu essen, wobei ich besagte Erkenntnis Heines auf der Serviette aufgedruckt fand:


"Bier und Schnaps - die Getränke der Völker,
denen Nebel und Regen vertraut sind".


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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287

Donnerstag, 18. August 2016, 23:19



Allen ist das Denken erlaubt. Vielen bleibt es erspart.


Curt Goetz


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288

Freitag, 19. August 2016, 13:58



Ich freue mich, dass am Himmel Wolken ziehen
und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
Dass Amseln flöten und dass Immen summen.
Dass Bienen fliegen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen und dass Fische schweigen.
Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht
und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter;
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Mann kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freu mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freu' mich vor allem, dass ich bin.

(Maschka Kaleko)

Herzlichst Operus

der uns allen wünscht, dass die kleinen, oft unbedachten Augenblicke von uns wahrgenommen werden und uns Freude und Glück schenken. :hello:
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Erich Ruthner

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289

Freitag, 19. August 2016, 23:15



Die Grenzen der Armut sind auf keiner Landkarte eingezeichnet.
Sie hat keine Fahne und keine offizielle Hymne, doch wenn man einmal dort angelangt ist,
kostet es Mühe, die Adresse wieder zu ändern.
Als charakterbildende Erfahrung wird sie von den Reichen überschätzt
und von den Armen Übervölkert.
Sie ist ein Ort, zu dem niemand einen Wochenendausflug macht
.


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zweiterbass

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Samstag, 20. August 2016, 17:05

Die Hoffnung stirbt zuletzt:"...wird sie von den Reichen unterschätzt
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Erich Ruthner

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291

Samstag, 20. August 2016, 23:14



Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines
Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es
möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.



Goethe


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Erich Ruthner

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292

Dienstag, 23. August 2016, 00:35



Wer sich nicht selbst zum besten haben kann,
gehört nicht zu den besten.



Goethe


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Erich Ruthner

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Mittwoch, 24. August 2016, 01:42



Der wahre Grund, dass manche Menschen sich in
Gedanken verlieren: sie bewegen sich in
unbekanntem Gelände.



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294

Mittwoch, 24. August 2016, 09:48



Freu die, wie die letzten Rosen
Blühn im Garten vor dem Haus.
Düfte Farben dich umkosen,
Nasen- und auch Augenschmaus .

Schneid sie nicht, lass sie vergehen
Aber denk dir dabei aus,
Dass sie in der Vase stehen,
Dir zum Gruß als Rosenstrauß.

(Friedrich Löchner)


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295

Donnerstag, 25. August 2016, 23:34



Tintoretto war fast achtzig, und gewisse Senatoren meinten, er sei nun schon zu alt,
um das riesige Paradies zu malen, das den Saal des Großen Rates in Venedig schmücken sollte.

Aber der Widerstand verflüchtigte sich, als Tintoretto bat : „Gewährt mir das Paradies in dieser Welt. Ich bin nicht so
sicher, dass ich es in der anderen erlange.“

So entstand das bedeutendste Werk des Meisters.



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Freitag, 26. August 2016, 11:09

Das nenne ich wahre Bescheidenheit.
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dr.pingel

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Freitag, 26. August 2016, 16:26

Eine nachdenkliche Geschichte über Frauen ist diese:
Eine Frau hat ihrem Mann zwei schöne Schlipse gekauft. Er geht ins Bad, bindet sich den einen um und kommt wieder heraus. Darauf die Frau: "Der andere gefällt dir wohl nicht!"
"Früher war alles besser!" Sogar die Kommentare zu "Früher war alles besser!" waren früher besser (Dr. Pingel´s Brosamen, Band 1, Nr. 65).

Erich Ruthner

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298

Freitag, 26. August 2016, 22:47



Ich hatte Bewerber für die Stelle eines zweiten Verkaufsleiters zu
interviewen und schließlich vier in die engere Wahl gezogen. Für einen letzten Test drückte ich jedem ein
Barometer in die Hand und trug ihm auf, mit seiner Hilfe die Höhe eines bestimmten Gebäudes herauszukriegen.
Wer sich dabei am geschicktesten zeigte, sollte den Posten erhalten.


Ein paar Stunden später kehrten sie zurück, und jeder erzählte, wie er es angestellt hatte. Der vierte
berichtete: „Mir war klar, dass Sie jemanden suchen, der mit Menschen umgehen kann, nicht einen Mathematiker. Also ging ich zum Leiter der
Gebäudeverwaltung und sagte zu ihm, wenn er mir verraten könne, wie hoch der Bau sei, würde ich ihm das Barometer schenken.“

Der Mann bekam die Stellung.



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299

Samstag, 27. August 2016, 17:40



Heiratet auf jeden Fall!
Kriegt ihr eine gute Frau, dann werdet ihr glücklich.
Kriegt ihr eine schlechte Frau werdet ihr zum Philosophen -
und auch das ist nützlich für einen Mann.

(Sokrates)

Der Mann soll aus Erfahrung gesprochen haben. Also eine Philosophie des Selbsterlebens und des Selbsterleidens.

Herzlichst
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Sonntag, 28. August 2016, 01:05



Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Goethe


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