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Erich Ruthner

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181

Donnerstag, 16. Juni 2016, 22:24



Nur wer das Herz hat, zu helfen, hat auch das Recht zu kritisieren.

Abraham Lincoln


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Erich Ruthner

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182

Freitag, 17. Juni 2016, 22:53



Das Stadttheater Klagenfurt wurde von einem Rechnungsprüfer auf Kosteneinsparungen überprüft.
Der Prüfer ging zu Direktor Herbert Wochintz mit einer Kritik:
„Herr Direktor, Sie haben hier eine Sängerin engagiert, die noch keine Vorstellung gesungen hat. Das kommt Ihnen doch sehr
teuer!“

„Sie haben ja Recht, aber wenn ich schon den Fehler gemacht habe, diese Dame zu engagieren, dann werde ich nicht auch den
Fehler machen, sie singen zu lassen.“



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operus

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183

Samstag, 18. Juni 2016, 18:04




Ändere die Situation oder Deine Einstellung.
Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und Deine Handlungen.
Der Unterschied zwischen einem Erfolgreichen und einem Erfolglosen besteht meist in der Geisteshaltung.
Deshalb prüfe Deine Denkgewohnheiten, ordne sie, scheuche die Sorgenvögel aus Deinem Kopf,
dadurch wird Platz für positive Gedanken.

Herzlichst
Operus

Erich Ruthner

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184

Samstag, 18. Juni 2016, 22:10



„Ich gebe Fräulein Schmitz jetzt Klavierstunden und dafür esse ich bei ihr.“

„Hat sie denn Talent?“

„Ja, sie kocht phantastisch.“


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operus

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185

Sonntag, 19. Juni 2016, 11:53



Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung sieht.

Liebe ist der Entschluss, das Ganze des Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen.


Liebe heißt aber auch teilen. Genau dies hat unser Taminofreund WOKA getan. :jubel: :jubel: :jubel: Er überließ mir seine Aphorismen-Sammlung mit 821 ausgewählten Lebensweisheiten. Da davon selbstverständlich viele in unser Forum einfließen werden danke ich auch im Namen aller Taminos und Mitleser. Durch diese liebeswürdige Großzügigkeit bin ich jetzt aufgerüstet und unser Zitatenkönig Erich Ruthner aus Wien muss sich warm anziehen, weil ich ja jetzt über eine fast unerschöpfliche Quelle von Aphorismen verfüge und diese auch zur Erheiterung und Freude aller Taminos im Forum wirken lassen werde. Lieber Erich, liebe Freunde das Zitatenduell ist eröffnet - "Auf in den Kampf..."

Herzlichst
Operus


Erich Ruthner

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186

Sonntag, 19. Juni 2016, 20:27


"Hat man nicht auch Sprüch' im Leben,
kann man nicht recht heiter sein!"
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Erich Ruthner

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187

Montag, 20. Juni 2016, 22:04



Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen.

Georg Christoph Lichtenberg


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operus

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188

Dienstag, 21. Juni 2016, 16:40

Wahrscheinlich ausgelöst durch meinen Beitrag 183 und ähnliche, die sich mit Erfolgsstrategien und dem positven Denken beschäftigen, bin ich von einem Tamino-Freund angerufen worden, der Zweifel an diesen Gedanken und Verhaltensempfehlungen äusserte. Da es sein könnte, dass ähnliche Fragen auch bei anderen Lesern bestehen, möchte ich antworten:

In der modernen Psychologie des positiven Denkens und der Glücksforschung ist der naive Optimist, der allein an die seligmachende Kraft des Positiven glaubt, so unter dem Motto
"Der Glaube versetzt Berge" und "die richtige Einstellung wird alles überwinden und richten", längst out. Auch die Zeit der Motivitationsgurus, die ihren oft mehreren hundert Zuhörern an einem Tag Stärke ins Kreuz bügeln wollten und versprachen, das Leben ihrer Anhänger nachhaltig ändern zu können, ist aus und vorbei. Die bekanntesten deutschsprachigen Gurus arbeiten heute als Heilpraktiker oder saßen im Gefängnis.
Der Stand der heutigen Forschung fordert den realistischen Chancenseher, also einen der seine Ziele erforscht, durch diese Analyse Möglichkeiten erkennt, Hindernisse und Schwierigkeiten wahrnimmt, Pläne und Konzeptionen festlegt, anpackt, konsequent arbeitet, auf dem Weg zur Zielerfüllung losmarschiert und sich durch Hürden nicht entmutigen lässt. Nur und das ist sehr wichtig: Mit einer positiven Einstellung wird die Schaufel mit der man den Berg versetzen will leichter, die Arbeit geht schneller von der Hand, ja sie macht Spaß. Erfolge werden gesehen und anerkannt. Jeder messbare Fortschritt wird als Verstärkung der intrinsischen Motivation genutzt. Der realistische Chancenseher kann mit und durch seinen Glauben und Willen auch lange Wege gehen und durchalten. Mit dieser Einstellung und nicht mit naivem Kleinkinderglauben können also große Ziel realisiert und große, ungeahnte Erfolge erreicht werden.

Herzlichst
Operus

Erich Ruthner

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189

Dienstag, 21. Juni 2016, 22:53



Eine gute Frau ist wie ein gutes Buch – unterhaltsam, anregend und instruktiv;
manchmal ein bisschen zu wortreich, aber mit entsprechendem Einband und in hübscher Aussattung dennoch unwiderstehlich.

Ich wollte, ich könnte mir eine ganze Bibliothek leisten.


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Erich Ruthner

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190

Mittwoch, 22. Juni 2016, 21:58



Heute gerät schon ein leeres weißes Blatt in Gefahr, für ein Kunstwerk gehalten zu werden.

Robert Lembke


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191

Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:06


Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh)


Mancher Mensch ist wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt
(Wilhelm Busch)


Menschliche Reife beginnt dort,wo die Sorge um andere größer wird als um die eigene Person
(Anonymus)


Herzlichst
Operus

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192

Donnerstag, 23. Juni 2016, 22:09



Die Kühe haben einen Pfad getreten, quer über die Wiese zum Zaun, dann
zu einem Kirschbaum, um den Baum herum, über den Bach, und schließlich in
vielen Windungen, zum äußersten Ende des oberen Weideplatzes. Diesen Weg benutzen sie, hinauf und hinunter,
eine hinter der anderen, und treten ihn jedesmal ein wenig tiefer ein.


Ich bin diesen Weg oft gegangen und habe mir dabei überlegt, weshalb
eine Kuh gerade diese Strecke gewählt haben mochte. Hätte ich den Verlauf dieses Pfades festlegen
sollen, ich hätte doch vermutlich meinen Blick auf das Ziel gerichtet und wäre
gerade darauf zugegangen. Wenn ich aber
auf mein eigenes Leben zurückblicke, wie es begann und wie es weiterging, bis
ich dahin kam, wo ich heute stehe, dann ist dieser Kuhpfad im Vergleich zu
meinem Leben schnurgerade.


Mir scheint, die Sache läuft auf die Frage hinaus, was wichtiger ist, das
Ziel oder der Weg. Und ich weiß: sooft ich einem Menschen begegnet bin, der
stets ohne Umschweife auf sein Ziel losging, habe ich einen engstirnigen
Menschen mit kleinem Horizont gefunden.


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operus

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193

Freitag, 24. Juni 2016, 16:30


Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen,
Und haben sich, eh' man es denkt gefunden;
Der Wiederwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.

Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden
Mit Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.

So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.

Wer Großes will muss sich zusammenraffen;
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.

( Friedrich Schiller)

Herzlichst
Operus

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194

Freitag, 24. Juni 2016, 22:24



General Robert E. Lee, Oberbefehlshaber der
Konföderierten im amerikanischen Bürgerkrieg, sprach einmal sehr anerkennend
von einem Offizier, der sich sehr abfällig über ihn geäußert hatte. Ein Zuhörer fragte verwundert: „Aber, Herr
General, Sie wissen anscheinend noch nicht, was dieser Mann über Sie gesagt hat?“

„Doch, ich weiß“, antwortete Lee. „Aber ich bin nach meiner Meinung über ihn
gefragt worden, nicht nach seiner Meinung über mich.“


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195

Samstag, 25. Juni 2016, 22:43



Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.


Laotse


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Erich Ruthner

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196

Sonntag, 26. Juni 2016, 21:57



„Es gibt in allen Sprachen ein geheimnisvolles Wort“, philosophiert der
Pianist Artur Rubinstein, „einen Begriff, den mir noch niemand erklären
konnte: die Seele. Was ist die Seele? Ich habe Einstein gefragt, aber er konnte es
mir nicht sagen; ich habe mich an Madame Curie gewandt und an viele andere
Leute, darunter auch Geistliche, deren Antworten sich zwar wunderschön
anhörten, aber die Sache nicht trafen.
Meiner Meinung nach ist die Seele eine Art Lebensmotor und vielleicht
überhaupt der letzte Sinn der Schöpfung.“


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Erich Ruthner

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197

Montag, 27. Juni 2016, 23:16



Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme.

Hans Krailsheimer


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Erich Ruthner

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198

Dienstag, 28. Juni 2016, 23:22



Es ist ein Unterschied, ob man an jemanden
nicht denkt oder ob man ihn vergisst.



Karl Krauß


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Erich Ruthner

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199

Mittwoch, 29. Juni 2016, 22:51






Zwei Schwiegermütter über Bord
Schwemmte eine Welle fort
Ich rettete die eine
Die andere war meine.


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moderato

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200

Donnerstag, 30. Juni 2016, 20:52

Ich habe eine Postkarte erhalten mit einem Text, der in manchen Lebenslagen hilfreich ist:

Hinfallen - Krone richten - weiter gehen


.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

.

Erich Ruthner

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201

Donnerstag, 30. Juni 2016, 21:02



Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das
Herz mit jeder guten Tat.


Adolph Kolping


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operus

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202

Donnerstag, 30. Juni 2016, 21:42



Alle Bäume sind im Grünen,
alle Gärten voller Blüt',
dass mein Herz sich muss erkühnen,
was es blühen sieht in ihnen,
auszuträumen in sein Lied.
Und ich reise ohne Sorgen
durch das blühende Revier,
schon auf Erden wohl geborgen
wandl' ich, süßes Licht, in dir.
Meine Heimat ist der Morgen,
Und die Nacht ist hinter mir.

(Dr. Rosemarie Klotz-Burr)
mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin

Herzlichst
Operus

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203

Donnerstag, 30. Juni 2016, 21:59

Heute noch zwei Zugaben:
Natürlich zu sein ist die allerschwerste Pose, die man ennehmen kann.
Oscar Wilde

Oft werden äußere Umstände des Aufstiegs erst sichtbar, wenn der Abstieg in Wahrheit begonnen hat.
Thomas Mann
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204

Freitag, 1. Juli 2016, 20:15



In dem Moment , in dem Du von etwas wirklich überzeugt bist,
von diesem Augenblick an beginnt Dein Traum sich zu realisieren.
Glaube deshalb fest an Deine Fähigkeiten, handle, überwinde Hindernisse und halte durch!
Nutze Deine erreichten Erfolge als Verstärkung und Du gewinnst weiter an Stärke und Kraft.


Merke dazu: "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man eine Kathedrale bauen"


Herzlichst
Operus

Erich Ruthner

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205

Freitag, 1. Juli 2016, 22:48



„Ihre Genesung haben Sie dem Herrgott und
Ihrer robusten Natur zu verdanken“, lobte der Arzt.

„Dann hoffe ich“, sagte der Patient, „dass Sie
das bei der Rechnung berücksichtigen.“



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William B.A.

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206

Samstag, 2. Juli 2016, 01:01

Ich bin gerne bereit, lieber Hans, da du im Ringelnatzthread darum gebeten hast, hier auch mal ein Ringelnatzgedicht einzustellen. Generell wurde meine Bereitschaft, hier regelmäßig mitzuarbeiten, weniger durch erhöhten Arbeitsaufwand gebremst, als durch die Tatsache,dass ich beim Beenden des Vorgängerthreads über 150 Beiträge gestrichen bekam, in die ich viel Zeit investiert hatte, zumal es sich ja hauptsächlich um kurze Berichte von Chorproben oder Konzerten handelte, in denen ich vornehmlich lateinische Liedtexte aus dem Bereich der Gregorianik hier einstellte und auch noch die Übersetzungstexte dazu. Vor allen Dingen hatte ich dies Texte hier eingestellt und die jeweiligen Umstände geschildert, weil, die ganze Gregorianik für mich wirklich ein Quell der Freude ist.
Ich werde wohl wieder mehr Zeit erübrigen können ab September, wenn das ersten Jahr meiner offiziellen Übernahme der Erinnerungstätigkeit beendet ist und meine Dateien vollständig sind.
Im Moment stehe ich bei 5190 Erinnerungen (bis 31. 7.), darunter allein 1469 Komponisten, 760 Dirigenten, 657 Pianisten, 571 Sängeinnen und 653 Sänger. Natürlich sind am Ende des Jahres all diejenigen doppelt vertreten, die zu diesem Zeitpunkt schon tot waren, da ich dann an ihr Geburtstdatum und an ihr Sterbedatum erinnert habe.

Da ich in meinen letzten Sätzen mehrfach das Wort Erinnerungen gebracht habe, will ich heute ein Gedicht von Ringelnatz einstellen, das auch die Erinnerungen zum Thema hat:

Joachim Ringelnatz

ERINNERUNG AN EIN ERLEBNIS AM RHEIN


Ja, ja! – Ich weiß. – Du weißt. –
Vor neunundzwanzig Jahren –
Wie zärtlich grün wir waren! –
Damals. – Wie dankbar dreist! –

Und brauchte gar nicht mal am Rhein –

Es konnte irgend anderswo,
Vor schwarzen Mauern und auf Stroh
Gewesen sein. –
Weil wir doch wir, und weil wir so –

So waren. –

Vor neunundzwanzig Jahren.

Weil man nicht suchte, was man fand. –
Nun klingt das rührsam hell
Wie „Ade, du, mein lieb Heimatland“

Aus einem Karussell.

Liebe Grüße

Willi ^^
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Erich Ruthner

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207

Samstag, 2. Juli 2016, 21:42



Argumente werden noch immer mit dem Kopf, aber
nicht mit dem Kehlkopf gemacht.



Helmut Kohl


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208

Sonntag, 3. Juli 2016, 21:51



Sie zu ihrem Mann: „Thomas, hier steht, dass die Krähe zu den Singvögeln gehört.“

„Warum nicht, du zählst ja auch zum schönen Geschlecht.“


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209

Montag, 4. Juli 2016, 22:17



Verstehen kann man das Leben nur
rückwärts. Leben muss man es vorwärts.



Soren Kierkegaard


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210

Dienstag, 5. Juli 2016, 20:12

Im Moment stehe ich bei 5190 Erinnerungen (bis 31. 7.), darunter allein 1469 Komponisten, 760 Dirigenten, 657 Pianisten, 571 Sängeinnen und 653 Sänger. Natürlich sind am Ende des Jahres all diejenigen doppelt vertreten, die zu diesem Zeitpunkt schon tot waren, da ich dann an ihr Geburtstdatum und an ihr Sterbedatum erinnert habe.

Da ich in meinen letzten Sätzen mehrfach das Wort Erinnerungen gebracht habe, will ich heute ein Gedicht von Ringelnatz einstellen, das auch die Erinnerungen zum Thema hat:

Lieber Willi,

Die Zahlen sprechen für sich und Dich. Deine Leistungen sind außerordentlich und für das Forum unverzichtbar. Danke wenn Du dann noch Zeit hast, hier ab und zu ein Gedicht einzustellen. Ich hoffe, dass es doch noch erreicht werden kann, dass wenigstens die Beiträge im neuen Thread "Allen Taminofreunden zu Freude und Erheiterung" wieder mitgezählt und dem User zugerechnet werden.

Noch' n Gedicht aber aus eine anderen Ecke:

Die Winde wächst und blüht,
hat niemand ihrer acht,
sie fragt nicht, wer sie sieht,
sie steht am Zaun und blüht.
Gott hat sie so gemacht.
Sie hat nicht Düfte, ist nicht bunt
dass sie Bewund'rung fände,
sie blüht allein am Zaune und
macht doch auf ihre Weise kund,
dass Gottes Güte ohne Ende.


(Rosemarie Klotz-Burr)

Herzlichst
Operus,

der uns allen wünscht, dass wir im Sinne dieses Gedichts um unserer selbst Willen geliebt werden und Gottes Güte ohne Ende empfangen dürfen.