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Alfred_Schmidt

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1

Samstag, 21. Mai 2016, 00:45

UNIVERSAL - DGG -DECCA - "Manufacture on demand"

Für alle Klassiksammler hier eine erfreuliche Nachricht. UNIVERSAL hat sich entschlossen ihren Backkatalog - oder zumindest große Teile davon per "Manufacture on Demand" wieder anzubieten - gefertigt wird auf Bestellung

Ich stelle hier den Originaltext von UNIVERSAL ein - und gehe davon aus, daß es hier keine Einwände geben wird, denn es handelt sich um einen PR -Text, der bei unserem Werbepartner aufrufbar ist und eine kostenlose Werbung für die genannten Produkte darstellt.

Zitat

Qualität statt Quantität – »Manufacture on demand« macht’s möglich.
In den nächsten drei Jahren werden insgesamt über 5000 vergriffene Aufnahmen neu erscheinen, die längst vom Markt verschwunden sind.

Mit »Manufacture on demand« kann man einzelne Alben nun auf persönlichen Wunsch hin wiederbeleben. Sinkt die Nachfrage, verschwindet ein Titel vom Markt, so ist der Lauf der Dinge. Der Grund: Hohe Lager- und Fertigungskosten. Die Label Deutsche Grammophon und Decca machen derzeit viele ehemals gestrichene Titel aus dem Katalog ab sofort als »Manufacture on demand« wieder erhältlich.

In der heutigen Zeit wird alles immer schneller, vielfältiger und grenzenloser, aber gleichzeitig entsteht der Wunsch nach einem Fokus auf individuelle Bedürfnisse. Dank neuer Methoden des digitalisierten Artwork-Drucks können nun auch kleine Mengen hochwertiger Alben gefertigt werden – quasi handverlesen und erst auf konkrete Nachfrage. Es wird nur hergestellt, was auch wirklich bestellt wird. Das dauert etwas länger, dafür sind viele gesuchte Raritäten endlich wieder erhältlich.

Grade für Sammler punktet »Manufacture on demand« mit großer Qualität für einen kleinen Kreis. Das ist kundenfreundlich, flexibel und umweltfreundlich und damit ein Zeugnis moderner Label-Kultur.

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Garaguly

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2

Samstag, 21. Mai 2016, 06:54

Grundsätzlich eine gute Sache, dass es diese Möglichkeit nun gibt. Aber ich habe mir alle über "Manufactre on demand" erhältlichen Titel angesehen - so richtig "heißes Zeug" ist kaum dabei. Viele der Aufnahmen sind zwar in ihrer Originalform, d.h. mit dem Ursprungscover, seit langem nicht mehr erhältlich, aber im Rahmen von Boxen-Zusammenstellungen findet man das meiste eh' noch sehr leicht. Und das oft in Boxen, die preislich so günstig sind oder in ihrer Zusammenstellung so attraktiv sind, dass sie einem Hochpreiskauf einer einzelnen "Demand-Scheibe" wohl vorzuziehen sind. Für mich persönlich wären statt der DGG-Aufnahmen eher einige der ASV-Platten von Interesse, einem Label, das wohl gestorben sein dürfte und von dem ich nicht wusste, dass es post mortem zum UNIVERSAL-Konzern gehört. UNIVERSAL hat ja auch noch die Rechte an den alten KOCH/SCHWANN-Einspielungen. Auch hier würde mich manches interessieren.

Grüße
Garaguly

Dr. Holger Kaletha

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3

Samstag, 21. Mai 2016, 08:03

UNIVERSAL hat ja auch noch die Rechte an den alten KOCH/SCHWANN-Einspielungen. Auch hier würde mich manches interessieren.

Ja, mich auch. Z.B. die schon lange nicht mehr erhältliche Aufnahme Lazar Bermans der Urfassung von Tschaikowskys 1. Klavierkonzert, nach der ich vergeblich suche. :hello:

Schöne Grüße
Holger

Alfred_Schmidt

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4

Samstag, 21. Mai 2016, 08:50

Universal spricht ja von 5000 (!) vergriffenen Titeln, die in den nächsten drei Jahren wieder verfügbar sein sollen. Da sollte eigentlich dann schon das eine oder andere dabei sein. Man versucht hierbei vermutlich ein Gegengewicht zu Warner herzustellen, die ja massenweise bereits gestrichene EMI Aufnahmen wieder auf den Markt bringen, allerdings nicht in der "Originalverpackung".
Beide Konzepte sind interessant, gehen aber von einer anderen Philosophie aus.
Universal setzt offensichtlich auf nostalgische Gefühle bei den Kunden und auf Vermeidung von Risiko. Ob das Konzept aufgeht wird weitgehend davon abhängen, inwieweit die angepeilte Zielgruppe die veröffentlichten Interpreten noch kennt, bzw inwieweit sie bei der heutigen "Klassikgeneration" noch "Legendenstatus" haben, denn nur dann wird die Sache funktionieren.
Was die Majors generell verabsäumt haben, ist, das Gedächtnis an ihre großen Interpreten wach zu halten. Sie betrieben jahrelang eine richtige "Vermeidungspolitik" in dieser Hinsicht. Waren früher zahlreiche Klassikzeitschriften und Eigenkataloge hilfreich, sind hier die meisten Aktivitäten zum Erliegen gekommen, und man überlässt es Privatinitiativen, wie Tamino hier diese Aufgabe zu Übernehmen. Aber eigentlich war man daran auch nicht interessiert - Welcher Vorteil ist für einen Tonträgerproduzenten dabei, wenn ein Klassikforum an Künstler erinnert, die man gar nicht promoten will, weil man sie durch aktuellere ersetzen will? Es ist mir nicht mal gelungen Veröffentlichungsrechte für Bilder von Interpreten zu bekommen, vielleicht weil man die nicht widerrufen kann, oder selbst nur eingeschränkte Rechte besitzt, die liegen ja üblicherweise beim Fotografen, wenn das nicht ausdrücklich anders vereinbart ist, Auf diese Weise gerieten zahlreiche, einst bekannte Künstler in Vergessenheit. Mal sehen wie sich das auswirkt.

Ich verfolge das Universal-Projekt indes mit Interesse und würde mir wünschen, daß cpo zumindest in Teilen diesem Beispiel folgt.

Eine der Aufgaben der PR wird es sein, die Hören von der Einstellung wegzubringen, es handle sich hier um "überholte" Interpretationen, sondern den Focus darauf zu legen, dass man hier quasi durch ein Zeitfenster historisch und musikalisch interessante Aufnahmen erwerben kann, gemacht in einer Zeit die uns unwiederbringliche Aufnahmen hinterlassen hat - eine Alternative und Ergänzung zu heutigen Einspielungen.

Ich gehöre ja zu jenen, wo schon sehr viel aus dieser Zeit in meiner Sammlung steht - aber sollten die versprochenen 5000 Titel realisiert werden, dann sollte auch für "alte Hasen" wie mich ein par -zig Titel dabei sein...

Das Forum wird vermutlich wieder mal unterstützend zur Seite stehen.....

mfg aus Wien
Alfred

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Schneewittchen

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5

Samstag, 21. Mai 2016, 09:46

"Manufacture on Demand"
Aber wie - gepresst oder gebrannt?
Bei 1-10 Bestellungen wird man wohl kaum das Presswerk beauftragen.
Ich vermute daher, dass die CDs on demand gebrannt werden.
So etwas käme natürlich nicht in meine Sammlung,
denn ich würde eine gebrauchte Original-CD vorziehen.
mfG
Michael

Bertarido

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6

Samstag, 21. Mai 2016, 10:36

Ein sehr lobenswertes Vorhaben! Mich interessieren solche on-demand erstellten CDs erheblich mehr als die ganzen Boxen. Sämtliche Aufnahmen bei einem Label brauche ich von den allerwenigsten Künstlern, und von den wenigen, die ich "sammle", habe ich in der Regel das meiste schon. Um Lücken in der Sammlung zu schließen, sind also CD on demand ideal, wenn der Preis stimmt. Ob es auf CD-R gebrannte sind, ist mir egal, der Inhalt landet sowieso umgehend auf meiner Festplatte, und die CD wird dann nicht mehr angerührt. Noch einfacher ist es natürlich, die Files gleich per Download zu erwerben, sofern sie im FLAC-Format angeboten werden.

Alfred_Schmidt

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7

Samstag, 21. Mai 2016, 21:42

Zitat

"Manufacture on Demand"
Aber wie - gepresst oder gebrannt?
Bei 1-10 Bestellungen wird man wohl kaum das Presswerk beauftragen.
Ich vermute daher, dass die CDs on demand gebrannt werden.

Das müsste man natürlich bei Universal abfragen.
Ich gehe davon aus, daß sich so etwas nur verkauft, wenn VORTEILE gegenüber einer gebrannten CD gegeben sind (die man unter der Hand von jedermann bekommt)

Ich habe ein wenig gegooglet und da wurde an Private angeboten, CDs zu PRESSEN.
Es wurden die Vorteile erörtert und darauf hingewiesen, daß ab 250 Stück die Pressungen BILLIGER Kommen als das Brennen.
Ein ein wichtiger Kostenfaktor ist hier die Pressform die erst mal angefertigt werden muß.
Da ich davon ausgehe, daß die bei Universal bereits existieren, sinkt die erforderliche Mindestmenge bedeutend.
Da von LÄNGEREN Wartezeiten die Rede ist und Universal weltweit agiert, werden vermutlich 50-100 Stück reichen um die Pressung rentabel zu machen - das sollten Mengen sein, die realisierbar sind. Denn ich halte es für eine Illusion, daß ein Mitarbeiter jede einzelne Bestellung per CD-Brenner und Computerdrucker ausführt.
Ich erinnere mich, als ich ca 2005 beinahe ein dutzend "gebräunter" CDs reklamierte (ein englisches Presswerk hatte einen neuen Lack ausprobiert), daß dies (vorangekündigte) 3 Monate dauerte, und ich dann lauter nagelneue nachgepresste CDs erhalten habe. Es IST also machbar.....
Ob man es machen WILL - das ist schon eine andere Frage......

mfg aus Wien
Alfred

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8

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:24

Ich habe sehr starke Zweifel, dass es sich um gepresste Scheiben handeln wird. Es sind vermutlich gebrannte mit "Original-Beiheft" (bzw. einen Beiheft der entsprechenden Druckqualität). Das gibt es schon eine ganze Zeitlang, nur normalerweise nicht direkt vom Label, sondern von Dritten (etwa dem englischen Versender "prestoclassical"). Aufgrund der besonderen Dienstleistung sind diese CDs etwa so teuer wie Vollpreis-CDs.
Es gibt ja schon jetzt von diversen Klein- oder Billiglabels gebrannte statt gepressten CDs, oft ohne dass explizit darauf hingewiesen wird.

Ich kann mich damit nicht anfreunden. Für mich ist das weder Fisch noch Fleisch.
Entweder will ich hauptsächlich die Musik, dann ist mir ein preiswerter (Größenordnung maximal 5-7 EUR/CD, alles andere finde ich absurd teuer für Downloads) Download lieber. CDs brennen kann ich selber und Booklet brauche ich normalerweise keins bzw. würde dann auch ein pdf reichen.
ODER ich betrachte die entsprechende CD als des Sammelns würdiges Artefakt. Dann will ich kein gebranntes "Fake", sondern eine Originalausgabe und muss entsprechend suchen oder vergleichsweise hohe Gebrauchtpreise zahlen... oder ggf. als Kompromiss eine echte Neuauflage in einer Reihe wie "Originals".

Dass die Majors es versäumt haben, die Erinnerung an große Interpreten wachzuhalten, bedarf der Differenzierung. Es wurde der Kunde einerseits mit ständig neuen Wiederauflagen immer derselben sehr berühmten Künstler (z.B Karajan, Callas, Rubinstein, Gould, Brendel...) zugeschüttet, in der Hoffnung, dasselbe immer wieder neu verkaufen zu können, wegen remastering, SACD oder sonstwas. Und geringfügig weniger bekannte Künstler oder auch Werke und Werkgruppen, die anscheinend nicht so gut laufen, wurden gar nicht oder kaum mehr wiederveröffentlicht. Oder man musste sofort zuschlagen, weil, kaum erschienen, die Sachen schon wieder vergriffen waren.

Alfred_Schmidt

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9

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:53

Zitat

Dass die Majors es versäumt haben, die Erinnerung an große Interpreten wachzuhalten, bedarf der Differenzierung. Es wurde der Kunde einerseits mit ständig neuen Wiederauflagen immer derselben sehr berühmten Künstler (z.B Karajan, Callas, Rubinstein, Gould, Brendel...) zugeschüttet, in der Hoffnung, dasselbe immer wieder neu verkaufen zu können, wegen remastering, SACD oder sonstwas.
Das ist ja eine Rechnung die offenbar aufgegangen ist. Aber diese Künstler waren schon von Haus aus so berühmt, daß es hier besonderer Werbebegleitung nicht bedurft hat.


Zitat

Und geringfügig weniger bekannte Künstler oder auch Werke und Werkgruppen, die anscheinend nicht so gut laufen, wurden gar nicht oder kaum mehr wiederveröffentlicht. Oder man musste sofort zuschlagen, weil, kaum erschienen, die Sachen schon wieder vergriffen waren.
Dazu gehören vor allem jene Bereiche, die angeblich "überholt" sind - wegen angeblich neuer musikhistorischer Erkenntnisse.
Man hat den Leuten eine neue Musikästätik aufgezwungen, bzw eingeimpft. Ein Werk darf nicht mehr "schön" klingen, nein es muß "drängend" und "aufregend" interpetiert werden, soll "harsch" klingen. Ältere Aufnahmen entsprechen in der Regel diesem IMO sehr anfechtbaren Interpretationsideal nicht....

mfg aus Wien
Alfred

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Hüb'

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10

Dienstag, 31. Mai 2016, 08:48

Hallo,

ich gehe schon davon aus, dass die Herstellungsqualität der CDs einer herkömmlichen gepressten Scheibe entsprechen wird.

Das Verfahren zielt ja vor allem auf den Kreis der haptisch orientierten Sammler ab, bei gleichzeitiger Vermeidung von Absatz- und Lagerrisiken durch Produktion nicht abverkäuflicher Losgrößen. Ein guter Kompromiss, wie ich finde.

Ob sich für den engagierten Sammler, der über Jahre hin aktiv war, da noch so viele wirklich interessante Offerten bieten, wage ich hingegen zu bezweifeln. ?(

Vermutlich erstrebenswert, wenn man die "Originalausgabe" einer CD haben möchte und / oder den zwangsläufigen "Beifang" des Boxenkaufs vermeiden will.

Hier ist übrigens ein Hinweis, dass auch einige ASV-Scheiben wieder verfügbar gemacht werden.

Viele Grüße
Frank

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11

Dienstag, 31. Mai 2016, 09:27

Mich würde das sehr wundern. Es gab, wie gesagt, schon etwa drei andere Anbieter, die in Lizenz vergriffene CDs angeboten haben und das waren nie gepresste CDs. Es sind ja sogar kleine Anbieter dazu übergegangen, in ihrem normalen Angebot gebrannte CDs zu haben, da sich kleinste Neuauflagen nicht lohnen. Bei einigen älteren Marco Polo CDs war das der Fall bzw. standen sogar entsprechende Hinweise in der Produktbeschreibung bei Amazon.
Natürlich wird gesagt, dass die "professionellen Standards" genügen, aber das tun gebrannte CDs in einem bestimmten Rahmen ja auch.
Mir ist allerdings zugegebenermaßen nicht ganz klar, was "Manufactured by us here at Presto Classical under licence from the original record labels, Presto CD produces a finished product almost indistinguishable from the original factory-pressed version. Each disc includes full booklets and inlays, whilst the audio (sourced directly from the factory) is 100% identical to that found on the original CD version" bedeutet.

Gibt es irgendein weiteres Verfahren zur CD-Herstellung außer dem "altmodischen" Pressen und dem Brennen, das jeder selbst machen kann? Besonders high-quality-Brennen oder "Kleinauflage-Pressen"?
Die "Presto-CDs" kosten jedenfalls etwas anderthalb mal so viel wie ein Download und genausoviel wie "echte" Vollpreis-CDs.

http://www.prestoclassical.co.uk/prestocd.php

Dieter Stockert

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12

Dienstag, 31. Mai 2016, 10:44

Die Beschreibung »whilst the audio (sourced directly from the factory) is 100% identical to that found on the original CD version« passt jedenfalls zu ganz normal gebrannten CDs.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

Theophilus

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13

Mittwoch, 1. Juni 2016, 03:25

Gibt es irgendein weiteres Verfahren zur CD-Herstellung außer dem "altmodischen" Pressen und dem Brennen, das jeder selbst machen kann? Besonders high-quality-Brennen oder "Kleinauflage-Pressen"?

Es gibt jetzt speziell beschichtete Rohlinge für Datenarchivierung, deren Haltbarkeit zumindest der von gepressten CDs entsprechen soll.

Alfred_Schmidt

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14

Dienstag, 21. Juni 2016, 01:09

Da der MASTER ja bereits existiert, sollte es keine Schwierigkeiten geben CDs davon zu pressen. Denn ehrlich gesagt, BRENNEN und ein Cover zu drucken, das dem Original entspreicht, das kann man selber auch. Ich gehe - schon auf Grund der langen Wartezeit - davon aus, daß es sich um Pressungen handelt. Das sollte sich aber bei Universal erfragen lassen und weiters kein Problem darstellen

Ein anderes Problem wurde indes schon angedeutet, und ich habe ein Weiteres - zumindest mich betreffend entdeckt.

Zitat

Ob sich für den engagierten Sammler, der über Jahre hin aktiv war, da noch so viele wirklich interessante Offerten bieten, wage ich hingegen zu bezweifeln
Das ist das erste Problem. Das derzeitige Angebot besteht aus CDs, die ich bereits habe - und solchen, die mich nicht interessieren.

Interessant ist der zweite Teil: Es gab immer Aufnahmen, die einen nicht interessierten, das ist ganz natürlich. Problematisch wird es da schon, wenn Aufnahmen mit berühmten Interpreten der Vergangenheit auftauchen, und man ist an ihnen gar nicht mehr wirklich interessiert, weil man sich inzwischen an andere Lieblingsinterpreten gewöhnt hat, oder weil einem plötzlich auffällt, daß auch Weltstars der Vergangenheit oft mittelmäßige Aufnahmen gemacht haben, oder daß die Tontechnik nicht dem Standard entsprach, der vom Label stets versprochen wurde. Allerdings gibt es doch einiges was mir fehlt. Beispielsweise habe ich einige Serien begonnen und dann nicht komplettieren können, weil sie zu früh gestrichen wurden. Interessanterweise wurden hier eine oder die andere CD der Serie angeboten - allerdings gerade jene nicht, die mir fehlt. Aber es sind ja erst ca. 320 der angeblich geplanten 3000 Titel erschienen - vermutlich diejenigen, von denen man sich am meisten versprochen hat.....

mfg aus Wien
Alfred

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Alfred_Schmidt

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15

Samstag, 20. August 2016, 00:03

Meine Lieben,
Die Administration ist nich so untätig wie es oft scheinen mag:

am 19. 7. 2016 um 22:38 habe ich eine Anfrage an die Deutsche Grammophon gesandt, bezüglich der Machart von "Maufacture on Demand"

Kurz darauf bekam ich ein Antwortschreiben, in dem, mir mitgeteilt wurde, daß die Anfrage eingegangen sei und bearbeitet würde.

Am 26. 7 folgte ein weiteres in dem mir mitgeteilt wurde, daß man auf mich nicht vergessen habe, aber die Bearbeitung mäme noch etwas Zeit in Anspruch.....

Ich werde also noch zuwarten, abwohl ich ahne, wie die Antwort ausfallen wird, seit ich eine offizielle Stellungnahme von Warner zu diesem Thema gelesen habe, allerdings nur die Warner "Manufacture on Demand" Aktion betreffend:


http://www.wbshop.com/jump.do?itemID=5&i…mmercial%20DVD?

mfg aus Wien
Alfred

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Hüb'

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16

Samstag, 20. August 2016, 08:13

Danke Alfred, für diese Initiative! :)

Leider scheint der Kundenservice alles Andere als mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs zu sein...

Viele Grüße
Frank

lutgra

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17

Samstag, 20. August 2016, 17:08

Leider scheint der Kundenservice alles Andere als mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs zu sein...

Warum sollte einer der Weltmarktführer auch einen nennenswerten Kundenservice anbieten, die Musik verkauft sich dank klingender Namen doch auch so. Das Geld wird lieber ins Marketing denn in einen Kundenservice gesteckt. Der ist vermutlich aus Kostengründen nach Indien ausgelagert worden und da sitzen Leute, die zwar leidlich Deutsch können, aber vermutlich von der Materie keine Ahnung haben. Das verbindet sie dann wiederum mit den Leuten vom Marketing. :D

Hüb'

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18

Samstag, 20. August 2016, 17:47

Nötig haben hin oder her - wenn ein Kunde an mich eine Frage richtet, dann beantworte ich die als gut geführtes Unternehmen in einer angemessenen Zeit.

Viele Grüße
Frank

Alfred_Schmidt

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19

Samstag, 20. August 2016, 19:19

Ich möchte an dieser Stelle sagen, daß die Briefe sehr freundlich abgefasst waren und man sich bemüht hat. Der 2. Brief kam ohne Aufforderung von meiner Seite. Wenn ich die Situation richtig einschätze wird es daran liegen, daß man in den oberen Etage erkannt hat, wie brisant das Thema "Original versus Nachgebrannt" eigentlich ist und nach einer geeigneten Formulierung sucht - vielleicht weiss man es aber in den PR Abteilungen in der Tat nicht und wird von der Produktion im Regen stehen gelassen.
Mein Brief enthielt übrigens folgenden Satz:

Zitat

Ihre Antwort wird im entsprechenden Thread des Tamino Klassikforum wortgetreu veröffentlicht

Das enthält implizit natürlich auch die Aussage, daß eine allfällige Nichtbeantwortung ebenfalls erwähnt würde.

Ich gehe aber davon aus, daß wir noch Antwort erhalten werden....

mfg aus Wien
Alfred

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Schneewittchen

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20

Samstag, 20. August 2016, 19:29

Presto Classical hat schon seit 2014 "nachgemachte" CDs im Programm.
Zitat: "In May 2014, we launched a new project aimed at solving this problem and bringing top-quality recordings back to life as physical CDs: 'Presto CD'.
Manufactured by us here at Presto Classical under licence from the original record labels, Presto CD produces a finished product almost indistinguishable from the original factory-pressed version. Each disc includes full booklets and inlays, whilst the audio (sourced directly from the factory) is 100% identical to that found on the original CD version."
http://www.prestoclassical.co.uk/prestocd.php
Das sind alles gebrannte CD-Rs.

Für den Sammler von vergriffenen, original gepressten CDs heißt es aufzupassen, wenn er eine CD erwirbt.
Nicht immer wird darauf hingewiesen, daß es sich um CD-Rs handelt.
Hier z.B. bei den Sonnen Quartetten von Haydn ist ein entsprechender Hinweis vorhanden:
https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B…8&condition=new
mfG
Michael

Hüb'

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21

Samstag, 20. August 2016, 20:08

Nun Alfred, zumindest die erste Antwort (wenn nicht auch die 2.) war eine Auto-Reply-Mail...

Ob das Thema in "oberen Etagen" jemanden interessiert (geschweige denn, diese erreicht), wage ich sehr stark zu bezweifeln. Auch kann ich mir nicht vorstellen, das Universal dem Topic und dessen öffentlicher Diskussion in unserem begrenzten Kreis kommerzielle Relevanz beimisst.

Eine sachlich-fachlich informative Antwort wäre natürlich dennoch geboten.

Viele Grüße
Frank

Alfred_Schmidt

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22

Freitag, 26. August 2016, 16:41

Zitat

Auch kann ich mir nicht vorstellen, das Universal dem Topic und dessen öffentlicher Diskussion in unserem begrenzten Kreis kommerzielle Relevanz beimisst.

Das will ich gar nicht kommentieren - wenn dies die Einstellung wäre, dann wäre dies IMO ein Fehler, weil mit dieser Meinung stünden die dann ziemlich alleine da. Tamino hat derzeit weder die meisten aktiven Mitglieder, noch die meisten Beiträge. Allerdings die meisten Mitleser seit Forenbestehen, mehr als in den "goldenen Zeiten" Wir werden mehr frequentiert als jede Fachzeitschrift am Deutschen Markt.

Herr Haymann und seine Fa. Naxos konnte nur durch die maßlose Ignoranz seiner Konkurrenten zu einem bedeutenden Global Player werden. Tamino wird das auf Grund seiner Sprachbarrierre nicht schaffen - Aber im deutschsprachigen Raum sind wir eine fixe Größe, was lediglich den Mitgliedern hier nicht wirklich bewusst ist.
Dieser Thread hat seit 3 Monaten (in der Urlaubszeit) 1738 Seitenaufrufe erhalten. Das ist weder besonders gut, noch wirklich schlecht. Man muß sich allerdings bei der Bewertung immer die Frage stellen, wie die Einschaltquoten in Bezug auf das jeweilige Thema zu sehen sind. 1738 Seitenaufrufe wären für einen Thread über einen unbekannten Minnesänger geradezu phänomenal, für einen Thread über Regietheather, Thielemann, Karajan eher ein Flop.
Fragen wir uns: "Worum geht es?", wenn man nur den Titel kennt dann wird man glauben, um die Neuauflage von Klassik-CDS als Einzelbestellung. Die näheren Details sind jenem, der erstmals den Thread aufruft nicht bekannt. Wenn das Thema "Manufacture on demand" für die Allgemeinheit interessant wäre, so wäre die Zahl der Seitenaufrufe höher - egal ob man uns nun als "kommerziell relevant" einstuft - oder nicht....

Ich habe mich übrigens entschlossen NICHT mehr nachzuhaken: Entweder es kommt eine Antwort - oder nicht.
Im Zweiten Fall würde ich sagen: Keine Antwort ist auch eine Antwort.

mfg aus Wien
Alfred

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operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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23

Samstag, 27. August 2016, 11:58

Die starke Nutzung ist ein wichtiger Erfolg unseres Tamino-Klassik-Forum. Aber jetzt reiße ich mich am Riemen, denn sonst würde ich wieder die weiteren Erfolgsfaktoren, die Mitgliederzahl, Bedeutung und Einfluss des Forums meiner Meinung nach steigern könnten nur gebetsmühlenhaft wiederholen. Ich möchte nicht zum Don Quichotte des Forums werden und vor allem den von mir geschätzen Alfred nicht ständig nerven und ärgern. Jucken tut es mich dennoch, denn das Forum hat durch seine Qualität und Quantität ungemein ungenutzte Ressourcen zur Popularitäts- und Wirkungssteigerung.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Hüb'

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24

Sonntag, 28. August 2016, 11:29

Dein Wort in G...Alfreds Gehör, lieber Operus ! :D

(das wird aber in diesem Leben nix mehr, da bin ich Realist :thumbdown: )

Schneewittchen

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Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

25

Sonntag, 28. August 2016, 12:05

Ich habe mich übrigens entschlossen NICHT mehr nachzuhaken: Entweder es kommt eine Antwort - oder nicht.

Am 20.08.2016 habe ich bei DGG angefragt und gestern kam die Zwischenantwort:

BITTE ENTSCHULDIGEN SIE DIE WARTEZEIT!
Wir haben Sie nicht vergessen...aber die Bearbeitung Ihrer Anfrage (Nr. XXXXXX) nimmt leider noch etwas Zeit in Anspruch.
Sollten Sie weitere Anmerkungen zu Ihrer Anfrage haben, antworten Sie bitte einfach auf diese E-Mail.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Universal Music Team


Wenn die Damen und Herren von Universal
einen CD-Player hätten, der keine CD-Rs abspielt,
könnten sie in wenigen Sekunden feststellen,
ob ihr "Produkt auf Bestellung" gepresst oder gebrannt ist.

Ich besitze einen CD-Player aus der Zeit, als es noch keine CRs gab.
Er spielt nur gepresste CDs ab.
(Selbstverständlich habe ich noch andere CD-Player, die auch gebrannte CD-Rs abspielen können.)
Würde ich eine Universal-"CD on demand" bestellen und mein CD-Spieler würde sich verweigern, wäre die Sache klar.

Andererseits kann man von einem Hersteller (UNIVERSAL) von "CDs on demand" verlangen, seine Kunden innerhalb von kürzester Zeit zu informieren, ob das Produkt auf sämtlichen CD-Playern abspielbar ist.
Daher habe ich auch eine entsprechende Anfrage an JPC gerichtet, nachdem mir die freundliche Kundendienst-Dame am Telefon in dieser Hinsicht überfordert erschien und keine Antwort wußte.
JPC wird wohl wissen, ob die von ihnen verkauften CDs on demand auf jedem CD-Player abspielbar sind.
mfG
Michael

Dieter Stockert

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26

Sonntag, 28. August 2016, 12:30

Ach Leute, eigentlich ist es doch egal. Hängt Euch nicht an die Technik von gestern. Legt die Scheibe ins PC-Laufwerk (das kann auf jeden Fall gepresste und gebrannte CDs lesen), rippt die Stücke, legt die Dateien auf eine Festplatte (oder besser noch auf ein NAS) und hört die Musik von dort aus über eine Musikserver-Software an. Das ist komfortabler (geht alles vom Sessel – Tablet oder Smartphone fungieren als überlegene Fernbedienung und erübrigen den Blick auf das meist viel zu kleine Display des CD-Players). Opern können ohne CD-Wechsel in einem Rutsch abgespielt oder verschiedene Einspielungen eines Werkes einfacher verglichen werden. Und der Klang ist besser als beim Musikhören über CDs.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

Hüb'

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27

Sonntag, 28. August 2016, 12:51

Und der Klang ist besser als beim Musikhören über CDs.

Potentiell-theoretisch allerdings nur bei HiRes. ;)

Schneewittchen

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28

Sonntag, 28. August 2016, 12:58

Ach Leute, eigentlich ist es doch egal.

Egal ist das nicht.
Der Käufer einer CD bezahlt schließlich den Preis für eine gepresste CD und erwartet somit eine Haltbarkeitszeit der CD, die deutlich über der einer CD-R liegt.
Oder anders herum: Die "Lebensdauer" einer gebrannten CD-R ist geringer als die einer gepressten CD. Oder noch deutlicher: Die gebrannte CD-R ist ein minderwertiges Produkt im Vergleich zur gepressten CD.
Wenn der Verkäufer eine (Hochpreis-)CD anbietet, ohne darauf hinzuweisen, daß es sich um eine (legal) gebrannte CD-R handelt, betrügt er.
Dann verhält er sich nicht besser als derjenige, der eine CD illegal runterlädt und selbst auf CD-R brennt.

Wenn es nur um die Technik geht, lieber Dieter, dann hast Du recht.
Dann genügt ein Download auf die Festplatte.
Aber wenn UNIVERSAL u.a. neben der Downloadmöglichkeit auch CDs on demand anbieten, dann muß der Käufer wissen, was ihn erwartet.
Warum also diese Geheinmniskrämerei?
Da Warner kein Geheimnis daraus macht, dass seine CDs on demand gebrannte CD-Rs sind,
UNIVERSAL sich in Schweigen hüllt, statt Kundenanfragen zügig und kompetent zu beantworten,
muß der Sache auf den Grund gegangen werden.
Wer kauft denn die Katze im Sack?
mfG
Michael

Hüb'

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29

Sonntag, 28. August 2016, 12:59

@Alfred:

Deine Anmerkung hinsichtlich der Zugriffe ist allerdings dahingehend zu relativieren, dass auch mehrfache Zugriffe durch ein und den selben User gezählt werden.
Allein ich dürfte sicher seit Themenerstellung >30 Male reingeklickt haben.

Dieter Stockert

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30

Sonntag, 28. August 2016, 13:33

Egal ist das nicht.
Der Käufer einer CD bezahlt schließlich den Preis für eine gepresste CD und erwartet somit eine Haltbarkeitszeit der CD, die deutlich über der einer CD-R liegt. [...]

Ok, diese Argumente sind nachvollziehbar.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)