Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich
  • »lutgra« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 853

Registrierungsdatum: 9. April 2013

1

Dienstag, 7. Februar 2017, 14:05

Surprised by Beauty - der alternative Konzertführer durchs 20. Jahrhundert

Oft schon wurde in diesem Forum beklagt, dass viele der Komponisten, die uns überrascht und beeindruckt haben, in gängigen Konzertführer überhaupt keine Erwähnung finden oder höchstens als Randnotiz. Speziell das 20. Jahrhundert besteht dort überwiegend aus der Avantgarde von Schönberg-Lachenmann plus ein paar Nationalkomponisten (Sibelius, Nielsen, Schostakowitsch etc).



Für Leser, die mit dem Englischen kein Problem haben, gibt es jetzt Abhilfe. Ein Buch mit dem Titel: Surprised by Beauty - A Listener's Guide to the Recovery of Modern Music. Auf 500 Seiten werden hier folgende Komponisten mit je einem Essay abgehandelt.

John Adams: The Search for a Larger Harmony
Stephen Albert: Aiming at Epiphany
George Antheil: Bad Boy Made Good
Richard Arnell: Sheer Musical Vitality
Malcolm Arnold: English Enigma
Samuel Barber and His “School”: American Beauty
Walter Braunfels: Beauty and Eternal Order
Frank Bridge: A Bridge Too Far?
Benjamin Britten: The British Neo-Renaissance
John Cage: Apostle of Noise
Alfredo Casella: Italian “Logical Discursiveness”
Maurice Duruflé: A Requiem to Die For
Edward Elgar: The Dream of a “Better Land”
Einar Englund: Out of the Shadows
Gerald Finzi: Intimations of Immortality
Kenneth Fuchs: American Rhapsody
Hans Gál: Unbroken
Steven Gerber: “The Integrity of the Musical Material”
Morton Gould: Maestro of Americana
Roy Harris: Singing to America
Bernard Herrmann and Nino Rota: Film Music and Beyond
Jennifer Higdon: A Musical Lark
Vagn Holmboe: The Music of Metaphysics
Leoš Janáček: Czech Passion
John Kinsella: Irish Liberation
Charles Koechlin: Aural Alchemist
Erich Wolfgang Korngold: Rejected Wunderkind
László Lajtha: Music from a Secret Room
Libby Larsen: The Natural Sound of Music
Morten Lauridsen: Shining Night
Jonathan Leshnoff: Reinvigorating Past Forms
Lowell Liebermann et al.: Keeping America Real
Gian Francesco Malipiero: Beyond Italian Opera
Frank Martin: Guide to the Liturgical Year
Bohuslav Martinů: Music with a View
William Mathias: Musical Incantations
David Matthews: Renewing the Past
Eric(h) Zeisl and Franz Mittler: Lost and Found Music
Carl Nielsen: Music Is Life
Francis Poulenc: Stabat Mater and the Carmelites
Günter Raphael: Mute No More
George Rochberg: Recovered Memories
Albert Roussel: The Freedom of Personal Vision
Edmund Rubbra: On the Road to Emmaus
Harald Sæverud: A Norwegian Original
Aulis Sallinen: Scandinavian Consolation
Ahmed Saygun: The Turkish Bartök
Peter Schickele: Schickele Unmixed
Franz Schmidt : Setting the Apocalypse
Othmar Schoeck: From Switzerland with Romance
Dmitri Shostakovich: Beyond Bombast
Jean Sibelius: Finnish Majesty
Robert Simpson: A Modern Classic
Sergei Taneyev: Forgotten for Looking Westward
Alexander Tcherepnin: From Russia with Love
Michael Tippett: A Child of His Time
George Tsontakis: Coraggio
Eduard Tubin: In from the Cold
Geirr Tveitt: The Music in the Waterfall
Pēteris Vasks and Einojuhani Rautavaara: Northern Lights
Ralph Vaughan Williams: Cheerful Agnosticism
Heitor Villa-Lobos: Marvelous Mayhem
Karl Weigl: “The Best of the Viennese Tradition”
Mieczysław Weinberg: Light in the Dark
Recovering the Sacred in Music

II. TALKING WITH THE COMPOSERS

Robert Craft on Stravinsky and Schoenberg: The Musical Antipodes of the Twentieth Century
David Diamond: America’s Greatest Symphonist?
Gian Carlo Menotti: Heavenly Muse
Einojuhani Rautavaara: The Composer of the Angels
George Rochberg: The Recovery of Modern Music
Carl Rütti: Dancing before the Ark

Bertarido

Prägender Forenuser

  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 630

Registrierungsdatum: 24. April 2014

2

Dienstag, 7. Februar 2017, 14:24

Danke für den Hinweis, lieber lutgra. Die Auswahl der Komponisten kommt mir recht willkürlich vor, denn auch wenn man die bösen Avantgardisten ausblendet, lässt sich eine wahrscheinlich ebenso lange Liste von hier nicht erwähnten Komponisten erstellen, die auch "schöne" Musik geschrieben haben. Die Beschreibung des Buches bei Amazon und der Verlag, in dem es publiziert ist (Ignatius Press), geben dann einen ersten Aufschluss, welche Idee (man könnte auch sagen: Ideologie) dahinter stand. Es scheint hier weniger um Schönheit als um Glauben zu gehen...

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich
  • »lutgra« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 853

Registrierungsdatum: 9. April 2013

3

Dienstag, 7. Februar 2017, 14:38

Die Auswahl der Komponisten kommt mir recht willkürlich vor, denn auch wenn man die bösen Avantgardisten ausblendet,

Ich denke über die "bösen Avantgardisten" wie Du sie nennst, gibt es bereits erschöpfend Lektüre.

Es ist sicher auch nicht der Anspruch des Autors ALLE "übersehenen" Komponisten hier aufzuführen, es ist wie erwähnt eine Sammlung von wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum entstandenen Essays. Und der Verlag interessiert mich jetzt erst einmal überhaupt nicht. ?( Ich sehe jedenfalls keinen Zusammenhang zwischen Glaubensfragen und den behandelten Komponisten, von denen einige erklärte Agnostiker/Atheisten waren.