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Bertarido

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1

Samstag, 8. April 2017, 11:02

Lieber Reinhard,
ich könnte dir ein paar von diesen Probeprägungen zukommen lassen. Der Sammlerwert übersteigt sicher bei weitem den Nennwert dieser Geldstücke. Es fragt sich nur, ob du bei Ebay mehr dafür bekommst im Vergleich zu dem, was Alfred als Gegenwert akzeptiert. Wie russische Inkasso-Unternehmen sich gegenüber diesem Zahlungsmittel verhalten, kann ich nicht vorhersagen.

Liebe Grüse

seicento

Als bekennender EU- und wahrscheinlich auch Euro-Feind wäre Alfred allerdings besser mit einer Schilling-Münze bedient - da prangte auf der Rückseite auch noch der österreichische Adler.

chrissy

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Registrierungsdatum: 20. Oktober 2010

2

Samstag, 8. April 2017, 12:33

Als bekennender EU- und wahrscheinlich auch Euro-Feind wäre Alfred allerdings besser mit einer Schilling-Münze bedient

Mit seinem Bekenntnis gegen diesen unsäglichen €uro, steht Alfred ganz sicher nicht allein!
Ich will hier keine Diskussion entfachen, behaupte aber -
Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung, statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

Bertarido

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Registrierungsdatum: 24. April 2014

3

Samstag, 8. April 2017, 13:03

Als bekennender EU- und wahrscheinlich auch Euro-Feind wäre Alfred allerdings besser mit einer Schilling-Münze bedient
Mit seinem Bekenntnis gegen diesen unsäglichen €uro, steht Alfred ganz sicher nicht allein!
Ich will hier keine Diskussion entfachen, behaupte aber -
Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung,
statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!
CHRISSY

Ich will hier keine Diskussion entfachen, behaupte aber: Was für ein Unsinn!

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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4

Samstag, 8. April 2017, 13:38

Zitat

Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung,
statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

Jedem nicht - aber uns Österreichern schon.

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

seicento

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5

Samstag, 8. April 2017, 14:22

Das hätte ich wissen müssen. Wenn es um Geld geht, hört der Spaß auf. Schade.

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

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6

Sonntag, 9. April 2017, 10:55

Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung,
statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

Diese Behauptung ist Spekulation. Man kann höchstens vermuten, wie die Entwicklung ohne den Euro gewesen wäre. Tatsache ist, dass der Euro für die Wirtschaft nachvollziehbare Vorteile brachte. Tatsache ist jedoch auch, dass die Währungsumstellung für die Sparer eine sie enteignende Währungsreform gewesen ist. Im Jahre 2002 bei der Umstellung von DM auf Euro erhielt man knapp die Hälfte des DM-Wertes in Euro. Also praktisch eine Halbierung. Da leider die Preise extrem rasch stiegen erhielt man nach kurzer Zeit für einen Euro denselben Gegenwert in Kaufkraft, den man vor der verschleierten "Währungsrefom" für eine DM bekam. Besonders dreist war z. B. der Einzelhandel: Häufig wurde damals auf dem Preisschild DM einfach nur durchgestrichen und durch Euro ersetzt, der Wertverlust wurde also drastisch sichtbar. Ich habe noch Fotos von diesem geduldig ertragenen Gaunertrick.
Meine eigene Betroffenheit kann zumindest für Freiberufler als nahezu typisch gelten. Im Jahr 2002 war ich 68 Jahre alt und meine Frau und ich hatten eine Altersversorgung aufgebaut, die es uns erlaubt hätte, den bisher gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Diese Alterversorgung war kurz nach der Einführung des Euro halbiert. Wir hatten das Glück, dass es eines meiner geplanten Lebensziele war, solange zu arbeiten, wie es meine Gesundheit erlaubt. Gott sei Dank klappt das bis heute noch auf reduziertem Niveau. Aber die gesamte Basis der Sicherheit war mit einem Schlag weg. Da Freiberufler in der Regel - wenn überhaupt - keine allzu großen gesetzlichen Renten erhalten, müssen sie vom Verzehr des ersparten Vermögens ihre Altersversorgung weitgehend finanzieren. Die verbliebene Hälfte war eben auch nur noch die Hälfte wert. Nun kommt der Clou: Da seit Jahren praktisch eine Nullzinsphase herrscht baute sich das noch nicht verbrauchte Restvermögen auch nicht mehr auf. Eine Katastrophe für alle Älteren, die eine eigene Altersverorgung geplant und aufgebaut hatten.
Bitte kein Bedauern für uns: Wir kommen trotz allem gut über die Runden. Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass Ingrid und ich wenn wir Mitte 90 wären - falls wir es erleben - alle Geldreserven verbraucht hätten, könnten noch Immobilien verkauft werden. Bei den meisten meiner Kollegen sieht es leider nicht so gut aus. Bei uns war die günstige Finanzsituation nur durch beruflichen Erfolg, gewisse Sparsamkeit, ständige Finanzplanung und die Aufstockung der vorhandenen Altersbezüge durch meine Weiterarbeit bis heute möglich.
Nachdem bisher weitgehend ohne Begründungen und Fakten gegen den Euro argumentiert wurde, wollte ich meine Sicht einbringen und mit eigenem Beispiel belegen, wie hart die Einführung des Euro bestimmte Bevökerungsschichten getroffen hat.
Das war nur die enge und einseitige monetäre Sicht bezogen auf Sparer: Trotz dieser Misere sind Ingrid und ich glühende Verfechter eines politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich funktonierendem Europa. Dies zu begründen würde mehr Raum erfordern und passt nicht in diesen Thread. Ausserdem sollen laut Forenregeln politische Diskussionen nicht geführt werden. Mea culpa!

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

dr.pingel

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7

Sonntag, 9. April 2017, 11:32

Ich weiß nur noch, dass nach 5 Jahren sich alle Preise von DM in Euro verwandelt hatten, also verdoppelt. Ausnahme natürlich: unsere Gehälter.
"Ich bin ein Anhänger der Todesstrafe, aber köpfen kann ich darum doch keinen."
Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann." (Wilhelm Raabe)

Reinhard

Moderator

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8

Sonntag, 9. April 2017, 11:33

Nun ist doch wieder gut, oder?
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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9

Sonntag, 9. April 2017, 12:09

Ich weiß nur noch, dass nach 5 Jahren sich alle Preise von DM in Euro verwandelt hatten, also verdoppelt. Ausnahme natürlich: unsere Gehälter.

Lieber Dr. Pingel,

nach meiner Erinnerung oder Empfindung galoppierten die Preiserhöhungen und Preisangleichungen von DM auf Euro weit, weit schneller. :cursing:

Hezrlichst
Operus
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Reinhard

Moderator

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10

Sonntag, 9. April 2017, 12:14

Hallo!!!
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

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11

Sonntag, 9. April 2017, 12:25

Hallo!!!
Lieber Freund und Helfer Reinhard,

ist das die gelbe Karte für mich? :untertauch: Bei Ja - danke für die gnädig, höfliche Form

Herzlichst
Operus
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Stimmenliebhaber

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12

Sonntag, 9. April 2017, 12:30

Schlimm genug, dass diese Rubrik zum 1. April am 9. April überhaupt noch bedient wird! Vielleicht kann man ja alles ab Beitrag 64 (oder 63?) löschen, um nicht die gesamte Rubrik in die Tonne treten zu müssen?
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Norbert

Moderator

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13

Sonntag, 9. April 2017, 12:31

Was ich schon immer zum € sagen wollte...

Lieber Reinhard, sei nicht so streng.

Ich finde es vollkommen angebracht, dass mal wieder ein gut gemeinter und von seicento mit viel Mühe gestalteter Thread mit off-topics zerschossen wurde.

Mit off-topics, die, nach strenger Auslegung unsere Forenregeln, in diesem Forum nichts zu suchen hätten, aber über 15 Jahre nach Einführung des € wird man sich doch mal etwas von der Seele schreiben dürfen.

Schließlich wurde hier deutlich betont, dass man keine Diskussion entfachen wolle.

Also erlaube ich mir als Moderator, den offenbar dringend notwendigen Austausch über den € in einen eigenen Thread zu verschieben. Hier darf dann nach Herzenslust weiter, äh, philosophiert werden.


PS.: Schwarz=arrogante Privatmeinung, blau=Tätigkeit als Moderator
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Stimmenliebhaber

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14

Sonntag, 9. April 2017, 12:39

Sehr gute Ordner-Wahl dafür! :hahahaha:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Bertarido

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15

Sonntag, 9. April 2017, 13:01

Oh je, und ich stehe jetzt auch noch als Threadersteller da :untertauch: Dabei wollte ich gar nichts zum Euro sagen, sondern nur zu Alfreds Bild auf einem solchen. ;(

Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

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16

Sonntag, 9. April 2017, 13:27

Lieber Bertarido,

ich hatte mir überlegt, ob ich Deinen Beitrag nicht im alten Thread belassen sollte, da er humorig gemeint war und als humorig zu erkennen ist.
Er ist ein "Grenzfall", weil mit ihm leider und von Dir ungewollt die nachfolgende "Diskussion" begann.

Es war nicht beabsichtigt bei Dir den Eindruck zu erwecken, Du seist der Auslöser gewesen.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

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Gustav Mahler

Bertarido

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17

Sonntag, 9. April 2017, 13:49

Das macht nichts, lieber Norbert, ich werde es verkraften. 8-)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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Registrierungsdatum: 12. August 2005

18

Sonntag, 9. April 2017, 13:52

Wenn es wahr wäre, dass (fast) alle Preise massiv gestiegen wären (und zwar in kurzer Frist nach der Euro-Einführung), dann hätten ca. 2002-05 Einzelhandel, Gastronomie usw. massive Umsatz- und Gewinnsteigerungen verbuchen müssen, weil sie von diesen Steigerungen überproportional profitiert hätten.
Das ist meines Wissens aber in dem Maße nicht der Fall gewesen. Selbst wenn es der Fall gewesen wäre, würde das bedeuten, dass es Wirten, Kaufhäusern usw. in dieser Zeit deutlich "besser gegangen wäre". D.h. was immer die Schwierigkeiten der Euro-Einführung (und ich will keineswegs bestreiten, dass massive wirtschaftliche Schwierigkeiten, etwa in Spanien oder Griechenland, im weiteren Sinne damit bzw. generell mit der EU-Politik der letzten 15-20 Jahre zusammen hängen) gewesen sein mögen, es war keine galoppierende Inflation in Deutschland.
Beispiel CDs: Typischer Preis einer Vollpreis-CD 2000 39,90 DM (es gab vielleicht auch welche für 33, aber der höchste "normale" (d.h. keine goldenen Japan-Import-CDs) Preis, den ich gesehen habe, ware 42 DM im Phonohaus Frankfurt), heutiger Preis (seit Euro-Einführung mehr oder weniger nominal gleich geblieben und auf demselben Niveau wie in den letzten Jahren DM) 17-20 EUR.

Und bei anderen Sachen fällt man oft darauf rein, dass man einen vage erinnerten Preis, vielleicht eher von 1996 als von 2001 mit einem Preis nach 15-20 Jahren normaler Inflationsrate vergleicht. Also etwa Tafel Schokolade damals DM 1-1,50, heute 0,7-1 EUR ist natürlich teurer, aber eben im Rahmen der ca. 2% Inflation p.a. Ich bestreite nicht, dass manches überproportional teurer geworden ist und schließe auch nicht aus, dass bei Statistiken und Warenkörben manches verschleiert wird. Aber wie gesagt, mir ist keine Korrelation von besonderen Gewinn oder Lohnsteigerungen in den Branchen, die "gefühlt" auf den Preisschildern nur die Währung, nicht die Zahlen geändert haben, mit eben diesem Eindruck mancher Kunden bekannt.

Der Nullte Merksatz der Wirtschaft könnte sein: Egal was passiert, es gibt immer jemanden, der dabei profitiert.
(abgesehen vielleicht von ganz außerordentlichen Bedingungen, aber selbst an Kriegen und Naturkatastrophen verdient meistens irgendjemand).

Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes. Deswegen lohnt es sich, den "Weg des Geldes" zu verfolgen. Den Eindruck zu erwecken, dass es naturkatastrophenmäßig oder schicksalhaft auf einmal "allen schlechter geht", alles teurer wird, "alle den Gürtel enger schnallen müssen" etc. ist freilich eine (wenn auch recht primitive) Strategie gerade zu verschleiern, dass sich mehr abgezweigt hat.

La Roche

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19

Sonntag, 9. April 2017, 14:03

Lieber Johannes, Du solltest in die Politik gehen. Weltfremde Äußerungen wie Deine höre ich von Politikern fast jeder Partei täglich.

Ich stimme Operus voll zu und ergänze noch dahin, daß im ehemaligen Osten keiner die Gelegenheit hatte, ein hohes Privatvermögen anzusparen, eine private Altersvorsorge abzuschließen oder eine Betriebsrente zu erhalten. Dazu kam die explodierende Arbeitslosigkeit zu Beginn der 90-er Jahre infolge der Verbrechen der Treuhand. Nun behaupte bitte nicht, daß das alles unwahr ist. Über die Treuhand gibt es inzwischen genügend Dokumentationen.

Herzlichst La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


lutgra

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20

Sonntag, 9. April 2017, 14:11

Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung, statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

Das ist wirklich ziemlicher Unfug, denn zumindest EIN Land hat MASSIV vom Euro profitiert und zwar Deutschland. Was haben denn die Griechen mit dem geliehenen Geld gekauft? Griechische Autos, griechische Kühlschränke, griechische Maschinen? Wohl kaum, denn die gibt es gar nicht. Sie haben mit dem gepumpten Geld deutschen Waren gekauft und das hat unsere Position als Exportweltmeister weiter befördert. Unser Wohlstand ist auch durch die Verelendung Griechenlands gewachsen (und wächst weiter) und wir stehen jetzt da und sagen, selber Schuld.

Alfred_Schmidt

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21

Sonntag, 9. April 2017, 14:33

Gegen die Regel: Keine Poltitik im Forum wird de facto schon seit Gründungstagen verstoßen. Offenbar läuft sie einem Bedürfnis zuwider. Somit sehe ich das gelassen. ABER - um Eskalationen zu vermeiden werde ich diesen Thread spätestens heute Mitternach SCHLIESSEN, aber voraussichtlich nicht löschen.
Die Einführung des Euro war in meinen Augen eine verbrecherische Aktion (ebenso wie jede der EU)der Großkonzerne und ihrer willfährigen Vasallen, die die einzigen Nutzniesser sind.
Da wird Geld, wo noch eines ist dorhin geschoben wo keines mehr ist, wo die Habenichts- und Taugenichts-Staaten von unseren Steuergeldern unterstützt werden - nicht damit es der dortigen Bevölkerung besser geht (was übrigens auch kein mich besonders interessierender Punk ist) sondern um Spekulanten und Banken die dort durch schlecht besicherte Kredite etc, Geld verloren haben zu befriedigen !!!!
Wenn heute eines der sattsam bekannten Armutsländer in eine Krise kommt, dann wird UNSER Geld dorthin geschickt - wo es - wie vorauszusehen - im Sande versinkt (nein- nicht im Sande - wir wissen genau wohin das fliesst - aber es ist derzeit noch gefährlich das öffentlich zu schrreiben. Glücklicherweise hat man sich in Österreich entschlossen, große Teile unserer Goldreserven, die aus unerfindlichen (?) Gründen im Ausland gebunkert werden - Zug um Zug ins Land zurückzuholen. Hoffentlich sind sie noch vorhanden.

Ich bin nicht bereit meinen Lebensstandard für ein "vereintes Europa" zu opfern, in kinderreiche Länder mit hoher Arbeitslosigkeit zu investieren etc. Immer wieder heisst es man müsse dort die Wirtschaft und Industrie aufbauen. Bitte wozu ? Damit die dann mit ihren dort gefertigten Produkten UNS Konkurrent machen, was Preise und Löhne drückt ? Nur Dummköpfe verzichten freiwillig auf erworbene Vorteile. Die Internationalisierung bringt auch Gefahren durch Import ausländischer Konflikte mit sich. Die gilt es zu vermeiden - mit allen Mitteln. Oberstes Ziel sei UNSEREN Wohlstand zu erhalten und zu verteidigen.Ich nehme doch keine Flüchtlinge auf, die nur Troubles bringen, kein Geld haben und entweder unser Lohnniveau gefährden oder von uns durch Sozialleistungen erhalten werden müssen. Armut ist ansteckender wie die Pest !!!!
Ich habe nicht, keine Kinder in die Welt gesetzt und statt dessen jegliches Geld für mich verwendet , damit ich jetzt FREMDE Kinder erhalte. Eine Abschottung Österreichs halte ich für wünschenswert - mit allen sich daraus ergebenden Vor und Nachteilen.
Diese Tendenz ist bei uns allmählich zu bemerken, weil auch nicht rechtslastige Parteien nun rechtskonservative Politik machen um den bis vor kurzem prognoszierten Wahlsieg der sogenannten "Rechten" zu verhindern. Der wird IMO ihnedies nicht stattfinden, da von dort nun behauptet wird man wolle gar nicht aus der EU raus - somit ein Hauptargument sie (trotz Vorbehalten) zu wählen verschenkt wurde.
Ich vermute - ganz sdicher kann man da nicht sein - daß auf Grund der Ereignisse der letzten Wochen Frau Le Pen in Frankreich die Whlen gewinnen wird - und dann endet die EU wo sie hingehört: auf dem Müllhaufen der Geschichte.....

Beste Grüße aus Wien
wo die Mehrheit der Kernbevölkerung (ohne Immigranten)
für einen ÖXIT stimmen würde
weshalb man eine Abstimmung nicht zulässt

Alfred

EDIT:
In Österreich waren die Preissteigerungen - um die Bevölkerung ruhig zu stellen und einzulullen - über einige Monate verboten.
Sie kamen dann indirekt: Bei Lebensmitteln in der Form, dass plötzlich jeder verschrumpelte Apfel als "BIO" bezeichnet wurde, bie Markenprodukten, daß man ein Prudukt, durch ein geringfügig anders gestyltes ersetzte. Ein grünt Paprika, einst um umgerechnet 30-60 Cent zu haben, kostet nun ca 1.10 - 1.20 .
Alleding habern sogenannte "Krisen" dazu geführt, daß es in letzter Zeit immer mehr Sondergangebote (von Markenherstellern ! - kei NO-Name Billigschund) gibt und meine Heizölrechnung den Berg runter gerasselt ist - Die Kartellabsprachen stabiliesierten den Preis für kurze Zeit - nun hat ein neuer Sinkflug begonnen - weiter so

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Stimmenliebhaber

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22

Sonntag, 9. April 2017, 14:36

Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung, statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

Das ist wirklich ziemlicher Unfug, denn zumindest EIN Land hat MASSIV vom Euro profitiert und zwar Deutschland. Was haben denn die Griechen mit dem geliehenen Geld gekauft? Griechische Autos, griechische Kühlschränke, griechische Maschinen? Wohl kaum, denn die gibt es gar nicht. Sie haben mit dem gepumpten Geld deutschen Waren gekauft und das hat unsere Position als Exportweltmeister weiter befördert. Unser Wohlstand ist auch durch die Verelendung Griechenlands gewachsen (und wächst weiter) und wir stehen jetzt da und sagen, selber Schuld.
Dass Deutschand DER Profiteur des Euro ist und wirtschaftlich heute ohne den Euro nicht annähernd so rosig dastehen würde, steht doch völlig außer Frage!

Aber man profitiert auch persönlich: Vorgestern war ich in Tschechien, das den Euro ja nicht hat. Man, war das nervig, es gab nur Probleme und beim Abheben mit EC-Karten entstehen dann noch horrende Wechselgebühren. Das alles hatte ich zuletzt wirklich nicht vermisst!!!
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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23

Sonntag, 9. April 2017, 15:24

Lieber Johannes, Du solltest in die Politik gehen. Weltfremde Äußerungen wie Deine höre ich von Politikern fast jeder Partei täglich.

Ich stimme Operus voll zu und ergänze noch dahin, daß im ehemaligen Osten keiner die Gelegenheit hatte, ein hohes Privatvermögen anzusparen, eine private Altersvorsorge abzuschließen oder eine Betriebsrente zu erhalten. Dazu kam die explodierende Arbeitslosigkeit zu Beginn der 90-er Jahre infolge der Verbrechen der Treuhand. Nun behaupte bitte nicht, daß das alles unwahr ist. Über die Treuhand gibt es inzwischen genügend Dokumentationen.

Herzlichst La Roche
Ich meine auch, dass besonders in den neuen Bundesländern vieles was durchaus erhalten, saniert und weiter entwickelt hätte werden können, in der damals herrschenden "besser Wessi" Manie kritiklos platt gemacht wurde. Ich wehre mich innerlich auch, daran zu glauben, dass es eine gezielte Strategie von interessierten Wirtschaftskreisen gewesen sein könnte, Betriebe im Osten zu liquidieren, um deren Märkte, Kunden und durchaus vorhandens know how zu übernehmen.

Herzlichst
Operus
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chrissy

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24

Sonntag, 9. April 2017, 15:34

Lieber Bertarido,
ich hatte mir überlegt, ob ich Deinen Beitrag nicht im alten Thread belassen sollte, da er humorig gemeint war und als humorig zu erkennen ist.
Er ist ein "Grenzfall", weil mit ihm leider und von Dir ungewollt die nachfolgende "Diskussion" begann.
Es war nicht beabsichtigt bei Dir den Eindruck zu erwecken, Du seist der Auslöser gewesen.
Nein, natürlich war er das nicht, sondern ich mit meiner Aüßerung...
Ich will hier keine Diskussion entfachen, behaupte aber -
Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung,
statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!
CHRISSY
... und ich hatte wirklich nicht beabsichtigt, eine Diskussion zu entfachen. Wie das aber eben manchmal so ist, haben sich doch weitere Meinungen ergeben.
Und da ich also gewissermaßen der Thread - Starter bin, will ich mich auch zusammenfassend abschließend dazu äußern:
Zitat von »chrissy«
Jedem würde es persönlich wirtschaftlich /finanziell besser gehen, wenn jedes Land für sich seine ursprüngliche Währung, statt des betrügerischen Euro, behalten hätte!!!

Das ist wirklich ziemlicher Unfug,
Das ist natürlich aus meiner Sicht weder Unfug, noch Unsinn! Und falls ich falsch verstanden worden bin - es ging mir mit meiner Bemerkung nicht um andere Länder
oder dieses Europa - es ging mir um den einzelnen normalen Durchschnitts - Bürger und seine persönliche wirtschaftlich /finanzielle Situation, der mit der Einführung dieses
Euro zunehmend spürbar immer mehr geschröpft wurde. Die Realität dieser Tatsache, müßte eigentlich jedem im normalen Alltag klar werden,
wenn er nicht die Augen bewußt davor verschließt. In meinem Umfeld gibt es keinen, der die damalige Einführung dieses Euro gut findet!
(Operus, Dr. Pingel und La Roche, drei Herren im gereiften Alter, wenn ich das mit Verlaub sagen darf, und somit lebenserfahren, haben das in ihren Beiträgen bereits sehr gut geschildert).
Und es ist ja nicht nur die teilweise oder fast 1:1 Umschilderung von DM in Euro, es ist auch die geschickte psychologische Preissteigerung,
die sich im Wahrnehmungseffekt offenbart:
nämlich das bewußte Irreführen mit den vermeintlich "kleinen Zahlen (Preisen)" nach dem Motto, na ja, 2 Euro, das ist und klingt doch nicht so viel. Irrtum!!!
Ein kleines Beispiel aus jüngster, aktueller Vergangenheit: Vor einer Woche waren meine beiden kleinen Enkeltöchter zum Zoobesuch in Dresden. Drinnen, an einem Süßwarenstand,
bekam jede einen Stab Zuckerwatte zum Preis von je 2,50 €! Glaubt ernsthaft jemand, daß man diesen einfachen, primitiven Süßkram hätte für 5 Mark verkaufen können?
Aber, wie gesagt, 2,50 hört sich doch nicht viel an. Und dieses Beispiel könnte man hundertfach weiter ausführen.
Und es geht ja nicht nur um den niederpreislichen Sektor, das greift ja auch in die hohen Regionen:
Ein einigermaßen vernünftig motorisierter und gut ausgestatteter VW Golf kostet inzwischen um die 30.000 €.
Auch hier frage ich, glaubt ernsthaft jemand, daß es Kunden gäbe die bereit wären, für solch einen popeligen Kleinwagen 60.000 Mark zu zahlen?
Aber 30.000 klingt ja nicht so viel, klingt ja so wie früher - ist es aber nicht!!!
CHRISSY

Danke Alfred, für Deinen Beitrag, den ich jetzt erst gerade gelesen habe. :!: :!: :!:
Jegliches hat seine Zeit...

Stimmenliebhaber

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Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

25

Sonntag, 9. April 2017, 15:36

Gegen die Regel: Keine Poltitik im Forum wird de facto schon seit Gründungstagen verstoßen.
Und von keinem so häufig wie von dir! :D Und du bist halt schon seit Gründungstagen dabei! :thumbsup:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

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Dieter Stockert

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  • »Dieter Stockert« wurde gesperrt

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26

Sonntag, 9. April 2017, 16:52

Ich weiß nur noch, dass nach 5 Jahren sich alle Preise von DM in Euro verwandelt hatten, also verdoppelt. Ausnahme natürlich: unsere Gehälter.

Mein Gehalt hat sich in der Tat nicht verdoppelt, auch nicht das meiner Frau. Wenn aber die Preise sich de facto praktisch verdoppelt haben sollten, und wenn wir trotzdem immer noch recht gut über die Runden kommen, dann wäre das für mich nur mit einem der folgenden Szenarien erklärbar:
a) Früher haben wir die Hälfte (oder mehr) unseres Einkommens auf die Kante legen können und das geht jetzt eben so drauf.
b) Früher haben wir uns einen deutlich höheren Lebensstandard leisten können. Jetzt kommen wir zwar auch noch über die Runden, aber eben nur mit deutlichen Einschränkungen.
Vielleicht fällt jemandem ja noch ein weiteres Szenario ein. Ich kann jedenfalls für mich behaupten, dass a) bei mir nicht zutrifft. Ich bin bzw. war Beamter im gehobenen Dienst (A11 bzw. die letzten drei Jahre A12) und bin heute sogar in der Lage, trotz des durch den Ruhestand deutlich reduzierten Einkommens weiterhin annähernd so viel (oder wenig) zu sparen wie vorher. Und auch der Fall b) trifft auf uns überhaupt nicht zu.
Was sagt mir das? Ich habe zwar auch das Gefühl, dass mit dem Euro alles teurer geworden ist. Aber wenn ich dann den Verstand einschalte, sehe ich, dass das so nicht sein kann, denn das stimmt mit meiner eigenen Lebenswirklichkeit in keiner Weise überein, ja mehr noch: Da müsste inzwischen halb Deutschland verhungert sein.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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Registrierungsdatum: 12. August 2005

27

Sonntag, 9. April 2017, 19:13

Der "Ausverkauf Ost" (und die damals teils skandalösen Umstände und Kriegsgewinnlerei öffentlich zu machen, findet meine volle Unterstützung, nur wird das eben nach wie vor eher totgeschwiegen und mit Konsequenzen ist kaum zu rechnen) fand 10 Jahre vor der Euro-Einführung statt und hat mit der erst einmal gar nichts zu tun. Ebensowenig hat der Kollaps der Renten (das wurde von der Politik beginnend mit Rot-Grün so beschlossen (und ihr/wir haben die verantwortlichen Politiker trotzdem immer wieder wiedergewählt, statt sie zu teeren und zu federn), in felix Austria sind die Renten beinahe doppelt so hoch wie in D! Obwohl die meines Wissens auch nicht auf einer Ölquelle sitzen...) oder die niedrigen Zinsen, die die private Altersvorsorge erschweren, mit der Euro-Einführung zu tun.

Was ich oben anmerkte, ist eine buchhalterische Trivialität: Wenn "alles teurer geworden" ist, müssen zumindest einige Leute irgendwo die entsprechend höheren Gewinne erzielt haben. Da des einen Kosten, des anderen Gewinne oder Löhne sind. Das, was "dank Euro" mehr bezahlt wurde, ist ja nicht im Ozean versunken oder ins All abgestrahlt worden, es muss irgendwo als Gewinn (z.B. des Wirts oder Brauers) realisiert worden oder als höherer Lohn (des Kellners oder Brauereiangestellten) ausbezahlt worden sein.

Und da Wirte und Brauer nicht in China ihre Gewinne erzielen, sondern in der deutschen Kneipe, ebenso viele andere Branchen wie Obst/Gemüse etc., bei denen sich über die angeblich massiv steigenden Preise beschwert wurde, müssten diese höheren Preise für die Verbraucher zu entsprechend höheren Gewinnen/Löhnen in diesen Branchen korrespondieren. Wo soll das Geld denn sonst hingekommen sein?

Es ist ja 2002 keine Bier-Sondersteuer eingeführt worden, die an Griechenland ausbezahlt wurde. Das ist doch kompletter Unsinn. Wenn das Bier überproportional teurer geworden ist, hat das zusätzliche Geld nun der Wirt, der Kellner, der Brauereiaktionär oder wer auch immer. Ich weiß nicht, wer, und sehr wahrscheinlich haben nicht alle in der genannten Kette gleichermaßen (oder überhaupt) von einem evtl. übertrieben teureren Bier profitiert. Aber irgendjemand schon. Das scheint mir logisch notwendig zu sein. Oder erklärt mir, wohin das zuviel gezahlte Geld verdampft sein soll... (Oder es ist eben eine Täuschung und das Bier ist gar nicht so viel teurer geworden, ich habe noch nie viel getrunken, jetzt aus gesundheitlichen Gründen fast gar keins mehr, daher weiß ich es nicht.)

operus

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28

Sonntag, 9. April 2017, 19:20

Das ist wirklich ziemlicher Unfug, denn zumindest EIN Land hat MASSIV vom Euro profitiert und zwar Deutschland.
Wie fast immer hat auch diese Medaille zwei Seiten: Es stimmt, dass die Wirtschaft und der Staat überwiegend vom Euro profitiert haben. Auch alle die im aktiven Berufsleben stehen haben einen Teil der positiven Wirkung abbekommen. Ich habe in meinem Beitrag Nr. 6 die ungünstigen Auswirkungen der verschleierten "Währungsreform" auf gesparte Vermögen - besonders wenn diese der Altersversorgung dienen - aufgezeigt. Hier wirkte die Umstellung und die nachfolgende Preisentwicklung äußerst negativ. Zusammen mit der langdauernden Nullzinsphase kommt das fast einer Enteignung der Sparer gleich. Der Negativzins ist auch einer der am meisten angeprangerten Fehler bei der Nullzinspolitik und die Nachteile für die Sparer eines der Hauptargumente, diese so rasch wie möglich zu beenden. Also wo Licht ist ist auch Schatten. Uns hat leider mehr der Schatten getroffen. Dennoch ist bei Betrachtung der Gesamtentwicklung und aus langfristigen Überlegungen unsere ganze Familie für ein friedlich vereintes Europa!

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Dieter Stockert

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29

Sonntag, 9. April 2017, 19:31

Zusammen mit der langdauernden Nullzinsphase […]
War da nicht etwas mit Zinsverbot und Islam? Da hätten wir doch einen schönen Anlass für eine neue Verschwörungstheorie.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

chrissy

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30

Sonntag, 9. April 2017, 19:51

Vorgestern war ich in Tschechien, das den Euro ja nicht hat. Man, war das nervig, es gab nur Probleme und beim Abheben mit EC-Karten entstehen dann noch horrende Wechselgebühren.
Das alles hatte ich zuletzt wirklich nicht vermisst!!!
Es ist nicht nervig, wenn man weiß, was man machen muß und wie es geht:
- es gibt hiesige Banken, bei denen man wahrscheinlich Euro in die gewünschte Währung tauschen kann.
- an den jeweiligen Grenzübergängen, sowohl zu Polen, wie auch zu Tschechien, gibt es zahlreiche Umtauschstellen, die zum jeweiligen Tageskurs tauschen,
ohne horrende Wechselgebühren. Und in poln. Wechselstellen (Kantor) kann man nicht nur Euro in poln. Zloty tauschen, sondern dort auch Euro in tschech. Kronen.
- und wenn man das alles umgehen will - sowohl in Tschechien, wie auch in Polen, wird fast überall der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.
Zu beachten ist lediglich, Wechselgeld bekommt man nicht in Euro, sondern logischerweise in der jeweiligen Landeswährung zurück.
Wo ist also das Problem, was ist da nervig?!
Und bitte nicht darüber diskutieren oder das in Abrede stellen - ich spreche aus jahrelanger (bequemer) positiver Erfahrung!
CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...